Preisverhandlung bei einem Bechstein Academy Flügel?

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Engelstrompete

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18. März 2021
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Hallo,

ich habe im Internet schon vieles durchstöbert, inklusive einiger Threads aus diesem Forum, aber komme jetzt nicht weiter, deshalb wäre ich für jede Hilfe dankbar :)

Ich will mir einen neuen Bechstein Academy A190 Flügel kaufen und habe auch bereits ein Angebot bekommen, weiß nun aber nicht, ob ich noch verhandeln soll/kann.
Mein Klavierladen sowie einige andere im Internet verlangen für ihn 46.000 (ich habe aber auch billigere Angebote von 45.000 gesehen). Das Soundsystem kostet bei meinem Laden nochmal 6.200, macht also 52.200. Ich habe nun ein Angebot für 49.600 bekommen.

Einerseits weiß ich jetzt nicht, ob ich da noch handeln soll und dies der Standard ist, oder ob das bereits ein normaler Endpreis ist. Ich will, dass es für mich sowie auch für den Verkäufer fair ist. Ich habe ähnliche Threads gefunden, aber diese waren schon ca. 10 Jahre alt und waren für mich nur bedingt hilfreich.

Und andererseits bin ich jetzt verunsichert, da ich auf diese Preisliste von 2018 gestoßen bin:
Diese scheint direkt von Bechstein zu sein und dort ist er 9.000 Euro billiger!
Ist für jemanden von euch dieser Preisunterschied erklärbar?

Vielen Dank schon mal!
 
Bei meiner Suche letztes Jahr waren die 190er auch schon in der von dir genannten Preisspanne (zwei verschiedene Bechstein-Centren). Nach meinem Eindruck aus Gesprächen in unterschiedlichen Läden war da nicht so viel Verhandlungsspielraum, mglw. kalkulieren sie von vornherein weniger Rabatt als andere (va Yamaha und Kawai) ein.
 
2018 ist nicht 2021. In der aktuellen Preisliste von Bechstein ist der A190 mit 45.9 TEuro gelistet.

Cee
Ja das stimmt, ich konnte mir einen solchen Preisanstieg nur nicht erklären.
Ich habe jetzt mal mit einem Händler gesprochen; der meinte die haben nichts geändert und einfach nur phänomenal draufgeschlagen. Außerdem meinte er, das würden andere Hersteller auch machen (wobei ich bezweifel, dass es da auch 25% in drei Jahren sind).
Ich frage mich, warum die das können, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Nachfrage so stark gestiegen ist.

Naja, ich werde den Preis jetzt so annehmen. Allerdings bin ich nun wegen dem teuren Vario-System doch wieder ins Grübeln gekommen, vielleicht wird es doch das zusätzliche, verstaubare E-Piano. Ich teste das kommende Woche nochmal und vergleiche es gezielt mit Yamaha und Co (die sollen Silent ja deutlich besser können).
 
.... vielleicht wird es doch das zusätzliche, verstaubare E-Piano.
ich würde da lieber mit ner echten Flügelmechanik im silentmodus üben. Ein E-Piano bliebe neben meinem Flügel unberührt.

Vergleichen ist nie falsch, aber wegen des Silent-Klangs/Systems würde ich definitiv nicht das Modell wechseln. Entscheidend sollte sein, was dir im Akustik-Betrieb am besten gefällt. Silent ist nur eine praktische Funktion zum üben zu bestimmten Uhrzeiten...
 
ich konnte mir einen solchen Preisanstieg nur nicht erklären.
Inflationsrate.

Das Klavierstimmen hat im Jahre 2000 auch noch um die 90 - 160 Mark gekostet - für 45- 80 € bekommst heut kein Klavierstimmer mehr, heut zahlst zwischen 95 und 185 € .

Baßsaiten hab ich damals noch für 135 Mark Händlerpreis bekommen, heut ist es schwierig einen Satz noch für 300 € zu kriegen.
 
Ganz bestimmt nicht, denn es geht um einen Vergleich zu 2018. Das würde 7,5% jährliche Inflationsrate bedeuten.
Alles in allem vielleicht schon - nur bedenken wir mal die generelle Teuerungsrate seit 2018, so kommt eines zum anderen:

Bedenke daß die Zulieferfirmen ihre Preise inflationsmäßig angezogen haben, da haben wir die Plattengießerei, die Saitenfabrikation , die Schraubenfabriken und so weiter.

Auch sind die Arbeitslöhne seit 2018 nicht gerade gesunken.

Von Juli bis Dezember gab es mal dank gesenkter Mädchensteuer mal einen warmen Regen, dafür sind ab Jenner 2021 die Preise ordentlich nach oben gegangen.

Wenn bei der Bundestagswahl dieses Jahr diese zu Gunsten der SPD ausfällt, werden wir noch tiefer in die Taschen greifen müssen - Olaf Scholz kündigte bereits eine geplante Umsatzsteuererhöhung auf 21 % an.
 

Gut so.

Jetzt, wo der Soli abgeschafft ist, könnte man ja noch dazu eine dreiprozentige Coronaabgabe zugunsten der neuen Länder einführen - zu zahlen natürlich von uns Wessies.

CW

Oder man schröpft (wie einst üblich) mal wieder die Bayern - Söder hat ja mit dem ganzen Lockdown Mist schließlich angefangen, ohne diesen Scheiß wäre ja die Wohnraumknappheit gerade in den bayrischen Großstädten längst Geschichte.

Aus den Altenheimen könnt man dann inzwischen bezahlbaren Wohnraum machen.

Und Hausbesitzer wären froh, wenn ihre kontaminierten 4 Zimmerleichenwohnungen überhaupt noch jemand für 50ct den m² nimmt.

:teufel: :rauchen:
 

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