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Alex_S.
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Richtig, aber dazu kann er am gewohnten Standort stehen bleiben und muss nicht vom Stimmer abtransportiert werden. In diesem Falle ein Glück, dass der Mann von der Steuerprüfung nicht weiter nachgefragt hat und davon ausgeht, dass man in der Regel aufwändige Wartungsarbeiten nur in der Werkstatt ausführen kann... .Wieso, der muss dich regelmäßig gestimmt werden![]()
nein, Landeshauptstadt in D. Ich hatte einen speziellen Ton moniert, der spitziger, greller klang als die anderen. Daran wurde dann herumintoniert, mit dem Ergebnis, dass dieser eine Ton immer noch heraussticht, allerdings ist er jetzt muffig und hörbar gedämpft. Mein EIndruck war, der Mann kriegt es nicht besser hin. Der Preis ist absurd, selbst für hiesige Verhältnisse.Wow, wo wohnst du: in Dubai?
Das ist doch gar nicht das Problem. Die Fixkosten für einen Stimmer sollten sich in Grenzen halten (Fahrrad/Öffi, Alle Jahre mal nen Stimmhammer). Selbst wenn man mit 1.250,- Kosten pro Monat rangeht (da müsste neben Auto aber auch noch ne Werkstatt dranhängen), bleiben 48 Mille zu versteuerndes Einkommen. Davon kann man gut leben.Es würde mich wundern, wenn dies Deine einzigen Nebenkosten wären
Stimmt, wenn ich 24/7 durcharbeite und keinen Urlaub mache, dann habe ich sogar trotz Mindestlohn ein ganz ansehnliches Einkommen.Das Problem ist: Wohl die wenigsten Stimmer haben regelmäßig 80 Stimmungen im Monat, womöglich noch verteilt auf 4/Tag.
BTW kann man die Kosten für das Klavierstimmen auch als Privatmann als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich geltend machen. Dazu muss man eine Rechnung haben und darf nicht bar bezahlen.
Der Musikstudent zahlt genau so viel wie der Chefarzt. Falls er jedoch keine Einkommenssteuer zahlt, dann kann er auch nichts absetzen. Ist doch völlig ok. Hat ja schließlich seinen Grund, wenn er keine Einkommenssteuer zahlt.Was ich ziemlich absurd finde, so zahlt der Musikstudent, der nichts absetzen kann, für die Stimmung mehr als der Chefarzt.
Hat doch mit freiem Wochenende überhaupt nix zu tun. Im Gegenteil: Gerade Stimmer dürften recht häufig am WE zu Konzerten, Gigs usw. tätig werden.Übrigens schön, für wie selbstverständlich hier ein freies Wochenende gehalten wird. Und das ist nicht als Angriff gemeint ... ich bin nur ein bisschen neidisch (falls sich jemand wundert, auf die 4 kommt man nur, wenn man die 80 Stimmungen auf 5 Wochentage verteilt).

Was jetzt genau? Dass man generell Stimmungen absetzen kann? Und was hat das Ganze mit dem Handwerker zu tun? Bin grad verwirrt.So hat es für mich einen gewissen Beigeschmack.
Ich schrieb...Was jetzt genau? Dass man generell Stimmungen absetzen kann? Und was hat das Ganze mit dem Handwerker zu tun? Bin grad verwirrt.
Pauschalpreise können nur dann die Lebenshaltung abdecken, wenn man als Handwerker die Arbeiten überdurchschnittlich schnell erledigt und eben viele Solche Arbeiten an der Hand hat. Das ist in schwierigen Zeiten, die es ja immer häufiger zu geben scheint, kein einfaches Unterfangen. Außerdem behaupte ich mal ganz provokativ, die Qualität der Arbeit leidet unter Umständen massiv....ein Handwerker sollte in der Lage sein von seinem Handwerk leben zu können. Ich empfinde die Pauschalpreise zwar als angenehm, dennoch kommt es mir ein wenig vor wie beim "All you can eat"-Prinzip...
Und bei Klavierabenden oder Konzerten mit Klavierbeteiligung in einem Konzerthaus. Bei Klavierabenden in der Kölner Philharmonie z.B. wurde auch in den Pausen gestimmt, da konnte der Stimme nicht einfach vor dem Konzert um halb acht nach Hause gehen.Gerade Stimmer dürften recht häufig am WE zu Konzerten, Gigs usw. tätig werden.
Nein, ich brauche gar nicht überdurchschnittlich schnell sein. Sondern ich schaue, wie lange ich durchschnittlich brauche und was ich für so einen Arbeitseinsatz preislich nehmen muss.. Das setze ich dann an. Mal geht´s schneller, mal langsamer. Das ist ja der Witz bei Durchschnitt. Wenn ich (wie du schreibst) immer doppelt und dreifach so viel Zeit bräuchte, dann würde ich halt den Durchschnitt neu ermitteln.Pauschalpreise können nur dann die Lebenshaltung abdecken, wenn man als Handwerker die Arbeiten überdurchschnittlich schnell erledigt und eben viele Solche Arbeiten an der Hand hat.
Man kann es noch so schön reden. Sorry. Du als Handwerker redest Dir das ein, weil der Konkurrenzkampf so groß ist. Vermutlich.Nein, ich brauche gar nicht überdurchschnittlich schnell sein.
Sorry aber das stimmt nicht. Ich als Dachdecker arbeite auch fast ausschließlich mit Pauschalpreisen*, wie die meisten Handwerker, weil ich mit denen wesentlich mehr verdiene als auf Stundenbasis, ohne überdurchschnittlich schnell sein zu müssen (und die Stundenbasis ist bei Dacheckern schon recht hoch). Das kann ich mir bei Klavierstimmern auch sehr gut vorstellen. Stunden kommen in der Regel nur bei unvorhergesehenen Arbeiten mit drauf oder wenn sich der Zeitaufwand einfach nicht kalkulieren lässt.Man kann es noch so schön reden. Sorry. Du als Handwerker redest Dir das ein
Es wurde doch weiter oben vorgerechnet, dass man von dem Preis sehr gut! leben kann (4 Stimmungen am Tag ist vom Zeitaufwand her sehr real). Hat man nur 2 Stimmungen am Tag und nix anderes zu tun, ist halt die Auftragslage zu dünn. Die wird nicht besser, wenn man den Preis nach oben (oder gar nach unten) korrigiert. Das geht nur über Qualität.Man sollte von seinem Handwerk leben können.
Ok. Das führt zu nichts. Ich habe ja vorher schon das Beispiel mit den Frisören gebracht. Hast Du als Dachdecker den gleichen Stundenlohn (umgelegt, umgerechnet)? Haust Du ein Dach in einer Stunde hoch? Sind die Klavierstimmer genauso gefragt wie die Zimmermann-Betriebe, etc?Sorry aber das stimmt nicht. Ich als Dachdecker arbeite auch fast ausschließlich mit Pauschalpreisen*, weil ich mit denen wesentlich mehr verdiene als auf Stundenbasis (und die ist bei Dacheckern schon recht hoch). Und das kann ich mir bei Klavierstimmern auch sehr gut vorstellen.
Was ist mit denen? Meiner nimmt für nen Trockenschnitt 20 €. Der dauert bei mir 10 Minunten. Leg noch mal 10 Minuten drauf (Guten Tag und auf Wiedersehen sagen, Geld kassieren) kommt er auf 60 €. Wenn er damit wegen der Ladenmiete oder zu dünner Auftragslage nicht klarkommt, muss er halt was an seinem Konzept ändern. Direkt gegenüber ist ein Herrenfrisör, der nimmt ab 90 € aufwärts. Beide laufen sehr gut, halt unterschiedliche Konzepte.Ich habe ja vorher schon das Beispiel mit den Frisören gebracht.
Dann muss er halt neu kalkulieren. Wo ist das Problem? Die Preise für meine Stimmungen streuten von 50,-€ (schwarz) über 70,- bis 150,-€ (auf Rechnung). Den Preis hat immer der Stimmer vorgegeben; mit allen war ich zufrieden und die Stimmer denke ich auch.dann kann man vielleicht davon leben, aber mehr nicht.
Das habe ich leider nicht verstanden. Vermutlich stehe ich auf dem Schlauch. 20€ für einen Trockenhaarschnitt. Der dauert bei Dir 10 Minuten. Noch einmal 10 Minuten drauflegen und es kostet 60€? Ist es nun ein Pauschalpreis oder nicht? Und warum das Dreifache?Was ist mit denen? Meiner nimmt für nen Trockenschnitt 20 €. Der dauert bei mir 10 Minunten. Leg noch mal 10 Minuten drauf (Guten Tag und auf Wiedersehen sagen, Geld kassieren) kommt er auf 60 €.
Nein, damit war der absehbare Stundenlohn gemeint.und es kostet 60€?
Natürlich, von wem denn sonst? Ich bin selbstständiger Handwerker und hier geht es um Preise von Klavierstimmern als selbstständige Handwerker.Aber man sieht ja schon, dass Du ausschließlich von Dir selber ausgehst.
Ist es eigentlich normal, dass man einen anderen Stimmer ins Haus geschickt bekommt, wenn man am Telefon sagt, dass was an der Intonation gemacht werden soll? Weil der zunächst vorgesehene Stimmer keine Intonation kann? Ich hätte gedacht, dass Intonieren schon zum üblichen Tagewerk eines Klavierstimmers gehört.Ich sage am Telefon immer dazu, dass das der Preis ist, sofern keine Saiten beim Stimmen reißen oder sonstige Reparaturen fällig sind.