Notenlesen verbessern

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Bela
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Hi,

Spiele viel auswendig oder klimper viel so vor mich hin. Jedoch habe ich natürlich auch Noten welche ich zum einüben nutze. Das klappt ja auch so halbwegs.
Ich würde mein notenlesen verbessern.

Z.b. habe ich das Piano piano 1 von hage, die einfache Version. Die spiele ich vom Blatt. Habe nun Piano piano 2 mittelschwer erworben und da geht das blattspiel holprig bei manchen Stücken.

Wie soll ich das weiter angehen? Den Band und weitere bände einfach rauf und runter spielen oder gezieltere Übungen?

Würde sonst noch von hage top charts gold erwerben. Kenntt das Wer?

Soll man Noten wählen zum üben die einfach gehen oder holprig schafft?

Sonst spiele ich ja eher Richtung Harmonien seit einiger Zeit. Ich möchte aber alle Bereiche abdecken.

Danke und
Beste Grüße
Bela
 
hyp408
hyp408
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Nimm Dir die Inventionen von Bach vor, wenn Du da durch bist, kannst Du nach Noten spielen, garantiert.
 
J. S. Schwach
J. S. Schwach
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Ich lerne mit Ragtimes. Keine leichten Lagen, ständige Akkordsprünge, Notencluster... anfangs echt eklig, aber man lernt dabei.
 
A
Alter Tastendrücker
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Wenn die beiden vorstehenden Vorschläge zu schwer sind, ist es eine gute Idee sich in der nächsten Bibliothek Klavierschulen auszuleihen und von vorne bis hinten durchspielen. Oft sind die zweiten Bände gute nach Schwierigkeit sortierte Stückesammlungen. Je altmodischer die Schule ist desto größer ist meist die Stückeanzahl ! (Irmer, Burkard, russische, ...)
 
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Tastatula
Tastatula
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"Irmer" heißt der gute Mann, nicht "Immer" ;-)
 
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Ralph_hh
Guest
Wenn Du ein Stück auswendig spielst, liest Du keine Noten. Also spiel Stücke, die Du nicht auswendig kannst. Wenn es ganz einfache sind, geht das vom Blatt, bei anderen stümpert man sich dann anfangs was zusammen, aber das übt.

Ich spiel gerade auch gerade einen Rag, der ist so kompliziert, dass das mit dem auswendig Spielen noch lange nicht klappt, da lern ich auch ganz gut Notenlesen bei.

Am Ende ist es Übungssache, wenn Du einen Akkord nur oft genug Note für Note entziffert hast, erkennst Du ihn irgendwann als ganzes, genau wie Du Worte inzwischen als ganzes erkennst. Dauert nur bei Noten etwas länger, weil Du den Akkord nicht sprichst sondern ihn auch noch auf den Tasten suchen musst.
 
B
Bela
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Hallo,

Danke für die Antworten.
Also lieber noten verwenden, welche holprig gehen als Welche die ohne Probleme vom Blatt lesbar sind.

Da ich ja das letzte halbe Jahr mehr und mehr harmonielehre durchmache und viel mit Akkorden mache, muss ich schon sagen, dass es mir einfacher fällt bei griffen die ich schon kenne, diese auf der notenzeile als einzelnote zu erkennen beim blattspiel.

Aber ich habe halt keinen Lehrer und darum fragte ich, wie ich das weiter optimieren kann.

Beste Grüße
Bela
 
A
Alter Tastendrücker
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Gerade in der tonalen Musik gibt es bestimmte Muster, die man leicht erkennen kann:
Drei sich berührende Noten: Dreiklang
kleine Lücke zwischen ersten und zweiten Ton (von unten!): Quartsextakkord,
die kleine Lücke oben: Sextakkord,
auch Intervalle haben bestimmte Bilder!
 
B
Bela
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Hallo,

Habe das Notenleseprogramm nun so aufgebaut:
habe mir paar Notenbücher zugekauft. Habe nun einfache, mittlere und schwere.

1) Spiele die einfachen Bände, eben wie gesagt z.B. Piano Piano (leicht) vom Blatt flüssig. Zahlen sich mal die Weihnachtsgeschenke der Eltern vor 10 Jahren aus, welche ich kaum gespielt habe :)

2) bis hin zu Piano Piano (mittel schwer) so holprig, teilweise flüssig, aber das ganze Stück halbwegs erkennbar und durch mit beiden Händen im versucht angegebenen Takt :)
Funktioniert bei manchen Stücken besser, bei manchen schlechter.

3) Dann habe ich noch eben die schwierigeren Bände wie z.B. die 50 Classics von Yamaha, welche ja nahezu am Original sein sollten., sowie diverse alte Bücher Beethoven, Mozart usw...
Diese Stücke muss ich dann schon Takt für Takt üben. Das würde im Durchspielen dann schon sehr abgehakt klingen.

Also kombiniere ich die 3 Sachen. Leichtes zur Abwechslung, da vom Blatt. Dann eben dieses mittlere, wo ich so halbwegs dahingleite. Ich denke, hier ist der Übungseffekt am Besten. Und dann für ab und an diese Klassiker, welche relativ schwer sind (Minutenwalzer, Liebestraum, usw...) und ich diese Taktweise und auch linke/rechte Hand getrennt üben muss.

Ist das soweit in Ordnung, wenn ich so weiter mache?

Und meine weiter Frage ist, nach dem angegebenen Notenmaterial und Beschreibung - wie weit würdet ihr meine Notenlesekenntnisse einstufen? Ich weiß, dass ich stets das Notenlesen vernachlässigt habe. Ich möchte das aber nun auch verbessern, weil meine Freundin mag Filmmusik und modernere Stücke, vor allem aber viele Stücke zwecks Abwechslung - und ich will das bissi verbessern.

Ich hätte noch von Bela Bartok 2 Bände vom Mikrokosmos. Da hab ich den ersten Band Mal durchgeklimpert, habe aber nicht auf viel geachtet. Wenn ich es aber ernster nehme mit Takt und so, wird's schwieriger - ist halt nicht so der Bringer klanglich.

(Natürlich spiele ich ca. 50% der Zeit weiter im Bereich Akkorde - das bringt mich auch in dem Gebiet weiter, sowie gefühlt eben auch im Notenlesen, da ich manche Sachen von den Noten her vor allem Links automatisch greife)

Beste Grüße
Bela
 
A
Alter Tastendrücker
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Ich hätte noch von Bela Bartok 2 Bände vom Mikrokosmos. Da hab ich den ersten Band Mal durchgeklimpert, habe aber nicht auf viel geachtet. Wenn ich es aber ernster nehme mit Takt und so, wird's schwieriger - ist halt nicht so der Bringer klanglich.

Ich find's super, wenn Du so Deine Notenlesekünste auf Vordermann bringst!
Zu Bartok: der Mikrokosmos ist genial und alles, aber nicht so wirklich sinnlich schön! Das kommt erst weiter hinten.
'Für Kinder' ist auch für Erwachsene sehr lohnend. Die Stücke sind durch die volksmusikalische Herkunft zugänglicher!
 

B
Bela
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Hallo Tastendrücker,

dachte immer, der Mikrokosmos fokussiert eher auf Technik und Takt als aufs Notenlesen üben.
Aber werde das mal durcharbeiten und hoffe, wie du sagst, dass es später sinnlicher wird :)

Beste Grüße
Bela
 
O
ollli
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Nimm Dir die Inventionen von Bach vor, wenn Du da durch bist, kannst Du nach Noten spielen, garantiert.
Diese müssten ja frei erhältlich sein. Hast du eine Bezeichnung, damit ich genau suchen kann, um eben die geeigneten für den Anfang zu finden?


Wenn Du ein Stück auswendig spielst, liest Du keine Noten. Also spiel Stücke, die Du nicht auswendig kannst.
Aber wenn ich etwas ein paar mal spiele, dann geht es doch schon auswendig.
 
Orgeltante
Orgeltante
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ach seufz... wenn ich alle Takte in einer Minute lernen könnte, dann könnte man ja jede woche ein neues Stück toll spielen :blöd::coolguy:
 
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ollli
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Ich meinte, das man fürs Durchspielen eines Taktes 1 Minute braucht, nichts fürs Können. Die vielen Wiederholungen summieren sich dann....
 
hyp408
hyp408
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Diese müssten ja frei erhältlich sein. Hast du eine Bezeichnung, damit ich genau suchen kann, um eben die geeigneten für den Anfang zu finden?

ISMLP oder wie das heisst … einfach googeln. Bach - Inventionen

Zum Notenlernen würde ich mit der F-Dur (erst ganz langsam, linke Hand/rechte Hand getrennt) anfangen dann C-Dur, A-Moll, D-Moll, E-Dur, C-Moll usw …. gibt 15

Und wenn Du damit durch bist, dann hol die die 3-Stimmigen Inventionen …

Viel Spass !!
Hyp
 
K
Kleiner Ludo
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Hallo,

1) Spiele die einfachen Bände, eben wie gesagt z.B. Piano Piano (leicht) vom Blatt flüssig. Zahlen sich mal die Weihnachtsgeschenke der Eltern vor 10 Jahren aus, welche ich kaum gespielt habe :)

2) bis hin zu Piano Piano (mittel schwer) so holprig, teilweise flüssig, aber das ganze Stück halbwegs erkennbar und durch mit beiden Händen im versucht angegebenen Takt :)
Funktioniert bei manchen Stücken besser, bei manchen schlechter.

3) Dann habe ich noch eben die schwierigeren Bände wie z.B. die 50 Classics von Yamaha, welche ja nahezu am Original sein sollten., sowie diverse alte Bücher Beethoven, Mozart usw...
Diese Stücke muss ich dann schon Takt für Takt üben. Das würde im Durchspielen dann schon sehr abgehakt klingen.

Also kombiniere ich die 3 Sachen. Leichtes zur Abwechslung, da vom Blatt. Dann eben dieses mittlere, wo ich so halbwegs dahingleite. Ich denke, hier ist der Übungseffekt am Besten. Und dann für ab und an diese Klassiker, welche relativ schwer sind (Minutenwalzer, Liebestraum, usw...) und ich diese Taktweise und auch linke/rechte Hand getrennt üben muss.

Ist das soweit in Ordnung, wenn ich so weiter mache?

Ich mache das so ähnlich wie du.
Ich habe auch die Piano, Piano, Bd 1 leicht, Bd2 mittelschwer.
Leider ist schon das Prima-Vista-Spiel bei Bd1 arg holprig. Wenn du das beim 1.,2. oder 3. Durchspielen flüssig hinbekommst, dann finde ich das schon enorm gut.
Leider gefällt mir der Bd1 musikalisch wenig. Da bin ich lieber auf leichte Klassikstücke umgestiegen, nämlich auf
https://www.amazon.de/Bach-à-nos-jours-1A/dp/B000ZGDM36/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1539091875&sr=8-1&keywords=de+bach+a+nos+jours

Das klingt dann so (für weitere Stücke direkt in Youtube öffnen):
View: https://www.youtube.com/watch?v=TQTsWaVsAZE&list=PLUp_sT24M6foHVVQvGfjLmyFbBUMmwjN_


Die sind leicht mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad und klingen (zumeist) sehr schön. Ich bin jetzt bei Band 2b.
 
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