Notenbilder,Verzierungen, Notationen usw

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RaphaelB

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Hallo an alle,
als Klavieranfänger gefragt: kann mir jemand erklären, was die drei dicken Striche in dem beiliegen Bild bedeuten? Es handelt sich um eine Klavierbearbeitung der letzten Noten der Barcarole von Offenbach.
 

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abschweb

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Ganz einfach: Hin und her und hin und her in 32-tel-Noten, bis die großen Noten ausgefüllt sind.
Als Ausfülllänge nimm die obere oder die untere, nicht beide!

Grüße
Manfred
 
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Alter Tastendrücker

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Sven

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Könnte man Anfänger irgendwie dazu zwingen, sich erstmal eine Allgemeine Musiklehre reinzupfeifen?
 
mberghoefer

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funktioniert nicht. man muss manches am lebenden (tönenden) Subjekt erfahren, bevor man die Theorie dazu erstens ernst nimmt und dann (hoffentlich) versteht.
ich zB hab den Ziegenrücker gelesen und stelle trotzdem dauernd doofe Fragen. (kann natürlich an mir liegen, aber womöglich muss das eben so sein)
 
Sven

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funktioniert nicht. man muss manches am lebenden (tönenden) Subjekt erfahren, bevor man die Theorie dazu erstens ernst nimmt und dann (hoffentlich) versteht.
ich zB hab den Ziegenrücker gelesen und stelle trotzdem dauernd doofe Fragen. (kann natürlich an mir liegen, aber womöglich muss das eben so sein)

OK, aber so grundsätzliche Fragen zur Notation, das ist wie im Konversationskurs zu fragen, was dieser Buchstabe für ein komisches Zeichen ist.
 
mberghoefer

mberghoefer

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Das kommt aber halt auch auf den speziellen Buchstaben an. Der @RaphaelB und meinereiner und andere hier, wir sind halt Anfänger. Wir entdecken diese Welt, diese Sprache eben wie eine Fremdsprache. Wir mögen uns als Araber nach ein paar Monaten relativ einsamen Lernens ein bisschen in Deutsch unterhalten können (in der Musik dann sogar meist erstmal nur mit uns selbst), und wir verstehen den Sinn dessen, was wir auf Spiegel Online oder im Videotext lesen so einigermaßen - aber dann stolpern wir über so ein EssZett wie gerade und wundern uns. Freundliche Menschen erklären uns zum Glück, dass das sozusagen ein scharfer S-Laut ist und damit kommen wir dann zurande. Aber was muss man noch alles lesen und begreifen, bis man direkt merkt, dass das EssZett nicht nur so heißt und klingt, sondern ja tatsächlich auch graphisch schon die Kombination des s und z in altdeutscher Schrift ist?
 
Muck

Muck

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Ich habe im Unterricht ständig nachgefragt und so wahnsinnig viel gelernt. Wenn mein KL mir mit 10 Jahren dann ein Buch über Harmonielehre in die Hand gedrückt hätte, hätte ich ziemlich blöd geguckt. Und ob jetzt im Kindesalter oder als Erwachsener: fragen bildet und zeugt doch von Interesse. Also, immer drauf los!
 

rolf

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Könnte man Anfänger irgendwie dazu zwingen, sich erstmal eine Allgemeine Musiklehre reinzupfeifen?
Könnte man @Sven , wenn man die nötige administrative Macht hätte...aber selbst wenn man die hätte, kämen gewiefte Pädagogen daher, die einem klar machen, dass man ein abscheulicher autoritärer Nazi ist, wenn man das fordert...;-);-) ;-):drink:
 
Peter

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Bechsteinfan
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Ich hatte ein Jahr Musiktheorie, bevor man mich an ein Instrument lies und das finde ich gut!
Aber der Spruch von @Sven ist in dem Fall trotzdem völlig unpassend.
So eine Notation ist mir in 40 Jahren Klimpern nie begegnet. Ich wusste das auch nicht und man muss auch nicht alles wissen. Wenn man etwas nicht weiß fragt man nach, so wie hier. Genau dafür ist das Forum schließlich gedacht, vor Allem dieses Unterforum.
 
Barratt

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Man kann im Klavierunterricht bis Alla turca kommen, ohne solche Zeichen auch nur gesehen zu haben.

... und noch erheblich "weiter" jenseits der A-Dur-Sonate!


@RaphaelB
Normalerweise hat man eine Lehrkraft an seiner Seite, die einem erklärt, was das ist und wie man das spielt. ;-) Für solche einfachen Verständnisfragen haben wir einen eigenen Thread. Falls Du durch die unwirsche Reaktion noch nicht abgeschreckt bist, bist Du herzlich eingeladen, künftige Fragen dieser Art dort zu stellen.



dass das sozusagen ein scharfer S-Laut ist

Stimmlos. :012:
Scharf ist das Messer, das hoffentlich wohlverwahrt in der Küche liegt. :007:
 
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RaphaelB

Guest
Ganz einfach: Hin und her und hin und her in 32-tel-Noten, bis die großen Noten ausgefüllt sind.
Als Ausfülllänge nimm die obere oder die untere, nicht beide!

Grüße
Manfred
Ganz herzlichen Dank für die schnelle und verständliche Antwort: alle anderen Kommentare empfinde ich eher als abschreckend: ich melde mich aus diesem Forum wieder ab.
Liebe Grüße an alle
Raphael Biere
 
Melegrian

Melegrian

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alle anderen Kommentare empfinde ich eher als abschreckend: ich melde mich aus diesem Forum wieder ab.
Warum? Sind doch nur nicht gänzlich unbegründete Meinungen gewesen. Stelle mir die Dinge ähnlich vor wie im Beispiel unten vor und würde mir nicht zutrauen, so etwas zu spielen. Ob Deine wirklich so klingen müssten, kann ich nicht beantworten, ähnlich sollten diese wohl schon klingen.

View: https://www.youtube.com/watch?v=6wF4m8pH50w

Noch ein kurzes Beispiel für Tremolos gefunden.

View: https://www.youtube.com/watch?v=I-JFfp7E3uw
 
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Ferdinand

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.... ich könnte jede Note singen von diesem Kalauer aber zum Spielen müßte ich mich ganz schön reinschmeissen :006:
 
Melegrian

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aber zum Spielen müßte ich mich ganz schön reinschmeissen
Brauchst Du ja bis auf weiteres auch nicht. Zumindest bei dem, was ich bisher so sah, liefen mir häufiger Vorschlagnoten und gelegentlich Triller über den Weg, doch Tremolos eigentlich selten. Oder ich habe nur noch nicht genug Notenblätter gesehen. Was nicht heißen soll, dass Triller sich einfacher spielen lassen würden. Die könntest Du ebenfalls bis auf weiteres lieber vorausschauend betrachten.

http://www.pian-e-forte.de/noten/pdf/verzierungen.pdf
 
Ferdinand

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Brauchst Du ja bis auf weiteres auch nicht. Zumindest bei dem, was ich bisher so sah, liefen mir häufiger Vorschlagnoten und gelegentlich Triller über den Weg, doch Tremolos eigentlich selten. Oder ich habe nur noch nicht genug Notenblätter gesehen. Was nicht heißen soll, dass Triller sich einfacher spielen lassen würden. Die könntest Du ebenfalls bis auf weiteres lieber vorausschauend betrachten.

http://www.pian-e-forte.de/noten/pdf/verzierungen.pdf

Bislang habe ich 'nur' den Mordent gespielt und zwar bei Bach Präludium 939. Anfangs hatte ich keinen blassen Schimmer, wie ich den Mordent im Spielfluß schaffen sollte aber nach einigen Übe-Sessions in sehr, sehr langsamer Spielweise ging es dann doch recht gut. Als Abspielmerker habe ich mir das Wort 'Kakadoooo' gebildet und beim Spielen aufgesagt :001:

Das Bach Präludium BWV 939 ist aus meiner Sicht für Anfänger sehr gut geeignet, es ist kurz und einfach gestrickt. Und die Melodie davon kennt eigentlich fast jeder.
 

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