MuseScore versus Capella, Finale, Sibelius & Co.

antje2410

antje2410

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Hallo,
ich hätte eine Frage zu Musescore 3. Ist es normal, dass Dateien, die ich in Musescore 2 erstellt habe, sich beim Öffnen mit Musescore 3 total verschieben? Ich habe ein Heft mit MS2 angelegt, und das ist in MS3 nur Kraut und Rüben. Kann ich da irgendwas einstellen, und das Programm die Datei in MS3 so öffnet, dass das MS2-Original erhalten bleibt?
LG Antje
 
Demian

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@antje2410
Es kommt ja während des Öffnens in Musescore 3 die Frage, ob man alle Formatierungen zurücksetzen will. Probiere mal aus, was passiert, wenn du „nein“ anklickst.
 
H

HenkL

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Hallo,
ich hätte eine Frage zu Musescore 3. Ist es normal, dass Dateien, die ich in Musescore 2 erstellt habe, sich beim Öffnen mit Musescore 3 total verschieben? Ich habe ein Heft mit MS2 angelegt, und das ist in MS3 nur Kraut und Rüben. Kann ich da irgendwas einstellen, und das Programm die Datei in MS3 so öffnet, dass das MS2-Original erhalten bleibt?
LG Antje
Das ist leider wirklich ein Problem, Musescore2 Dateien werden nicht korrekt in Musescore3 dargestellt. Du musst Deine bisherigen Musescore2 Dateien auch weiterhin in Musescore2 bearbeiten, wenn Du sie ändern willst. Installiere am besten Musescore2 und Musescore3 auf Deinem Rechner.

Ich persönlich finde diese Inkompatibilität auch eine Katastrophe, kenne auch den Grund nicht, wieso die Entwickler das beschlossen haben. Letztendlich kann man natürlich beide Versionen installieren, aber ich hätte als Kunde eigentlich auch den Wunsch, nur eine Version zu installieren.

Ok, das ist jetzt nicht so doll, aber dennoch kann man damit leben. Neue Partituren kannst Du immer noch mit Musescore3 anlegen und abspeichern. Die sind dann natürlich nicht in Musescore2 zu bearbeiten... Last not least kann man die Dateien angeblich in musicxml exportieren, am besten dazu auf alle Arbeitsplätzen (auch) MuseScore 2.3.2 installieren/nutzen. Diese Datei kann in Musescore2 und in Musescore3 benutzt werden, ich habe aber keine Ahnung, was mit der Formatierung passiert.
 
antje2410

antje2410

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Hallo @Demian - leider werde ich da nach gar nichts gefragt, die Datei aus MS2 öffnet automatisch in MS3. Vielleicht gibt es Voreinstellungen, wo man angeben (-klicken) kann, ob MS3 das fragen soll?
Hmmm.
 
Sylw

Sylw

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Bei mir hat geholfen, den Stil wieder zu importieren, dann sah es in MuseScore 3 wieder aus wie es sollte. Dazu muss man ihn vorher nur mal in MuseScore 2 gesichert haben.
 
Bernhard Hiller

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Hallo @Demian - leider werde ich da nach gar nichts gefragt, die Datei aus MS2 öffnet automatisch in MS3. Vielleicht gibt es Voreinstellungen, wo man angeben (-klicken) kann, ob MS3 das fragen soll?
Hmmm.
Andersrum: du öffnest zuerst das Programm, und von dort die Datei (Menü Datei - Öffnen) oder zeihst sie aus dem Windows-Explorer mit der Maus rüber in das Fenster von MuseScore.
 
antje2410

antje2410

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Hallo!
Ich habe gestern bei einer Datei in MS2 den Fehler gemacht, mit der rechten Maus MS3 als Standardprogramm auszuwählen, keine Ahnung, welcher Teufel mich da geritten hat, ich bin normalerweise echt nicht blöd, was diese Dinge angeht. Jetzt gilt das natürlich für alle MS-Dateien, und natüüüürlich kann ich sie nicht mehr in MS2 öffnen.
Manchmal habe ich echt toll durchdachte Ideen. :014:
Nachher werde ich mein Backup holen, dort sind die Dateien in MS2 gespeichert, mal sehen, ob sie das bleiben wenn ich sie auf meine Festplatte kopiere.
So viel dazu.
LG!
 
virtualcai

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Klicks, die ihr Leben verändern können. Zumindest mal für ein paar Stunden.
Wer sowas nicht kennt, werfe die erste Maus.
 
antje2410

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:lol: wie wahr, wie wahr!
 
Bernhard Hiller

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Bernhard Hiller

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Die Fragestellungen halte ich für berechtigt. Auch wenn keine absoluten Werte angegeben werden können, geht es doch um einen Vergleich der verschiedenen Programme.
Gewiss gibt es Stümper, die nach Monaten auch einfachste Dinge nicht hinkriegen. Aber ein durchschnittlicher User kann nach einem Monat einiges mit Word anfangen, während er mit Latex auch nach Jahren nur rumstümpern wird.
Leider kann ich nicht weiterhelfen, da ich nur MuseScore überhaupt in geringem Umfange nutzte, und die anderen Programme gar nicht.
 
H

HenkL

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Das ist ja immer das Problem, die wenigsten beherrschen mehr als ein Notensatzprogramm und selbst wenn, dann das eine gut und das andere nur gerade mal so. Und dass jemand alle Notensatzprogramme beherrscht und das auch noch richtig gut, ist vollkommen ausgeschlossen. Genau das bräuchte man aber für eine bewertende Aussage über die Erlernbarkeit.

Aber so kann eben jeder nur zu "seinem" Notensatzprogramm etwas sagen, genau wie Du auch. Und das hilft nicht sonderlich. Einigkeit herrscht allenfalls darin, dass diese Programme sehr komplex sind. Alles weitere muss jeder für sich selbst herausfinden, das kann man eben nicht erfragen.
 
virtualcai

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Für mich war dieser Faden sehr informativ. Einerseits wird Musescore mit Version 3 wohl alles können, was ich je brauche, andererseits muss man beim Import von Musescore 2 Dateien aufpassen.
 
virtualcai

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Heute hat YouTube mir folgendes Video vorgeschlagen, ich fand es sehr interessant, auch was den Schwung der Weiterentwicklung von musescore angeht.
 
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HenkL

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Super. Ich habe mir den Leland Font heruntergeladen und in Capella8 integriert, sieht gut aus.
 
G

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Eine Frage an die Musescorianer/innen hier, bzw. auch gerne an alle.

Ich empfinde das Sopran a zu hoch. Das Klavier a stimmt wieder. Weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Aber ich habe mich eben dabei ertappt mit Pfeil hoch und runter Tasten unbewusst noch einen Zwischenton zwischen gis und a zu suchen. Wenn man es mehrfach nacheinander hört gewöhnt man sich dran, aber anfangs war das erschreckend "zu hoch".

1614862279849.png
 

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Demian

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Für mich hört sich das so an, als wenn die Sopranstimme zusätzlich oktaviert ist, aber die untere Stimme den Klang dominiert.
 
rolf

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für mich hört sich der "elektrische" Gesang so an:
bei #f, a und h wird der gesungene Vokal a dunkler intoniert
bei #g ist er überraschend heller intoniert
(ganz übertrieben ausgedrückt: da wird beinahe "o-a-o-o" gesungen (das o soll ein dunkler, tiefer intoniertes a darstellen))
das bewirkt in der Tat den Eindruck, als sei der Schritt von #f zu #g etwas höher als ein Ganzton, und von #g zu a wirkt es dann beinahe schief)
 
 

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