Mit Klavierspielen aufhören oder nicht?

Ich sag mal so - wenn man von selbst ned so die rechte Lust verspürt auch zu Hause Stücke zu spielen und zu musizieren, macht Unterricht überhaupt keinen Sinn. Ich hab des bei meinem "Mittlerem" erlebt, welcher mir nach 3! Jahren eröffnete, er nähm nur Klavierunterricht um mir, seinem Vater, einen Gefallen zu tun....:dizzy:

Vor mir hingegen in dem Alter , war nirgends ein Klavier vor mir sicher - ob es den Leuten gefiel oder ned - des war mir wurscht - eben so wurscht die wie die Watschn welche ich mir vom Nachbarn unter uns fing wenn der sich mal wieder gestört fühlte - das motivierte mich eher noch, mein Fortissimo possible weiter auszubauen.

Ich denke wer nicht aus eigenem Antrieb und Interesse täglich sein Klavier ärgert, für den macht Klavierunterricht wenig Sinn.

LG
Henry
 
Lyma, Du schreibst wirren Kram.

Zum einen hast Du "großes Interesse am Klavier", zum anderen hast Du keinen Bock, das Klavier auch tatsächlich anzurühren. Merkste selber, ne?

Das mit dem Krach ist selbstverständlich nur eine Schutzbehauptung. Wolltest Du WIRKLICH Klavier spielen/üben, würdest Du das einfach mit Eltern und Nachbarn klären, wann das in welcher Lautstärke OK ist, und fertig.

Außerdem übst Du an einem Tag 1 Stunde - könntest also problemlos auch an 4 Tagen 15 Minuten üben. Wäre nicht mehr Zeitaufwand.

Ich vermute mal, Du leidest einfach an der Erkrankung, an der sehr viele heutige Jugendliche leiden: Unfähigkeit, sich auf etwas zu fokussieren. Und zwar weil Dich Smartphone und Social Media völlig in ihrem Bann haben. Bist Du zu Hause, bist Du eigentlich immer geistig bei irgendwelchem Social-Media- und Whatsapp-Kram bzw. bei irgendwas in Deinem Bekanntenkreis, was da gerade wieder erzählt oder besprochen wird.

Du hast Interesse am Klavierspielen? Dann heul nicht rum, verteil Dein Üben auf verschiedene Tage, häng weniger am Smartphone, fertig.

Dein Interesse am Klavierspielen ist doch nicht so groß? Dann hör auf und erspar Deinen Eltern die unnötigen Geldausgaben.

Dies ist nicht "hart formuliert", sondern so viel Selbstreflexion und selbstverantwortliches Handeln kann man von jemandem, der in 1 Jahr die "Hochschulreife" erhalten soll, absolut schon erwarten.

LG,
Hasenbein
 
Lyma, Du schreibst wirren Kram.

Zum einen hast Du "großes Interesse am Klavier", zum anderen hast Du keinen Bock, das Klavier auch tatsächlich anzurühren. Merkste selber, ne?

Das mit dem Krach ist selbstverständlich nur eine Schutzbehauptung. Wolltest Du WIRKLICH Klavier spielen/üben, würdest Du das einfach mit Eltern und Nachbarn klären, wann das in welcher Lautstärke OK ist, und fertig.

Außerdem übst Du an einem Tag 1 Stunde - könntest also problemlos auch an 4 Tagen 15 Minuten üben. Wäre nicht mehr Zeitaufwand.

Ich vermute mal, Du leidest einfach an der Erkrankung, an der sehr viele heutige Jugendliche leiden: Unfähigkeit, sich auf etwas zu fokussieren. Und zwar weil Dich Smartphone und Social Media völlig in ihrem Bann haben. Bist Du zu Hause, bist Du eigentlich immer geistig bei irgendwelchem Social-Media- und Whatsapp-Kram bzw. bei irgendwas in Deinem Bekanntenkreis, was da gerade wieder erzählt oder besprochen wird.

Du hast Interesse am Klavierspielen? Dann heul nicht rum, verteil Dein Üben auf verschiedene Tage, häng weniger am Smartphone, fertig.

Dein Interesse am Klavierspielen ist doch nicht so groß? Dann hör auf und erspar Deinen Eltern die unnötigen Geldausgaben.

Dies ist nicht "hart formuliert", sondern so viel Selbstreflexion und selbstverantwortliches Handeln kann man von jemandem, der in 1 Jahr die "Hochschulreife" erhalten soll, absolut schon erwarten.

LG,
Hasenbein

Ganz so deutlich hätt ich es jetzt vielleicht ned formuliert, aber inhaltlich muß ich Dir da völlig zustimmen. Wenn man an einem Steckenpferd (auch Hobby genannt) für sich Belastendes und Qualvolles empfindet sollte es einfach lassen - nicht nur in Hinsicht auf s Klavierspielen. Wenn man sich selbst Leid zufügen möchte (des gibt es ja bekanntlich auch) da helfen auch Dinge wie 90 Rosenkränze beten, sich geißeln, in der Jobbörse vorstellig werden....also da gäbe es genug kostenlose Möglichkeiten. :rauchen:

LG
Henry
 
Muss man für so ein einfaches Weltbild eigentlich männlich sein?
 
Ganz so deutlich hätt ich es jetzt vielleicht ned formuliert, aber inhaltlich muß ich Dir da völlig zustimmen. Wenn man an einem Steckenpferd (auch Hobby genannt) für sich Belastendes und Qualvolles empfindet sollte es einfach lassen - nicht nur in Hinsicht auf s Klavierspielen. Wenn man sich selbst Leid zufügen möchte (des gibt es ja bekanntlich auch) da helfen auch Dinge wie 90 Rosenkränze beten, sich geißeln, in der Jobbörse vorstellig werden....also da gäbe es genug kostenlose Möglichkeiten. :rauchen:

LG
Henry

Ich glaube du hast den Eingangspost nicht gelesen....







..... oder nicht verstanden?
 
@hasenbein

Ich muss Dir jetzt mal widersprechen (auch wenn ich zunächst tendenziell das Gleiche dachte) Aber: Erinner Dich mal: Wie sind wir mit 16, 17 durchs Lebengetaumelt!!! Das muss man schon mal anerkennen, dass Lyma Rat und Richtung sucht und sich nicht einfach dem momentanen / unklaren Impuls nachgibt.
 
@hasenbein

Ich muss Dir jetzt mal widersprechen (auch wenn ich zunächst tendenziell das Gleiche dachte) Aber: Erinner Dich mal: Wie sind wir mit 16, 17 durchs Lebengetaumelt!!! Das muss man schon mal anerkennen, dass Lyma Rat und Richtung sucht und sich nicht einfach dem momentanen / unklaren Impuls nachgibt.

Hm, also ich wollte Musik machen und habe das auch gemacht. Ganz selbständig entschieden!
Dafür haben ich ansonsten weniger von dem gemacht, was ich machen sollte ;-)

Entweder will man ernsthaft oder nicht.
Wer groß fragt will nicht.
Diese Diskussion gibt es doch immer wieder und es ist immer das Gleiche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist schon richtig, aber die Reaktion der Erwachsenen auf den Taumelnden kann ja nicht sein "ach so, du bist 16, da ist man halt so drauf, also taumel mal weiter", sondern man ist sehr wohl dafür zuständig, unter anderem dadurch Halt und Orientierung zu geben, dass man klare Ansagen macht, die unter anderem auch an vorhandene Ressourcen desjenigen sowie an seine Selbstverantwortung appellieren.

Auf so Schwachsinn wie von Beo habe ich ja nur gewartet - in bestimmten Kreisen wird das wirklich so gesehen, dass, wenn man gegenüber einer Frau klare Ansage macht bzw. von ihr verlangt, sich selbstverantwortlich zu verhalten, sexistisch sei, weil man Derartiges doch schließlich sehr wohl von einem Mann, nicht aber von einer armen schützenswerten und unterdrückten Frau verlangen kann :021:
 

@hasenbein

Ich muss Dir jetzt mal widersprechen (auch wenn ich zunächst tendenziell das Gleiche dachte) Aber: Erinner Dich mal: Wie sind wir mit 16, 17 durchs Lebengetaumelt!!!
.
Ich hab grad einen 16-jährigen rausgeworfen. Der lebt pubertätsbedingt zur Zeit auf einem sehr fernen Stern. Was die Kommunikation mit mir anging, hängt er gefühlt mindestens 10 Jahre hinterher... Wird sicher wieder. Aber nicht bei mir :007:
 
Das ist schon richtig, aber die Reaktion der Erwachsenen auf den Taumelnden kann ja nicht sein "ach so, du bist 16, da ist man halt so drauf, also taumel mal weiter", sondern man ist sehr wohl dafür zuständig, unter anderem dadurch Halt und Orientierung zu geben, dass man klare Ansagen macht, die unter anderem auch an vorhandene Ressourcen desjenigen sowie an seine Selbstverantwortung appellieren.

Nur das ein "Vergiss es" nicht an die Ressourcen appelliert.
 
Im Grunde ist es doch einfach: wenn man Klavier spielen möchte dann macht man es. Es ist einfach ein Teil von dir. Es gibt immer mal Zeiten in denen man aus unterschiedlichsten Gründen nicht viel zum üben kommt. Dann fehlt es einem aber.
Du hast die Möglichkeit zu spielen, tust es aber nicht. Also willst du nicht wirklich.

Mir kommt es so vor, als hättest du deine Entscheidung bereits getroffen und möchtest die Absolution. Ist aber gar nicht nötig. Hör einfach auf und mach etwas, das dir Spaß macht.
 
Im Grunde ist es doch einfach: wenn man Klavier spielen möchte dann macht man es. Es ist einfach ein Teil von dir. Es gibt immer mal Zeiten in denen man aus unterschiedlichsten Gründen nicht viel zum üben kommt. Dann fehlt es einem aber.
Du hast die Möglichkeit zu spielen, tust es aber nicht. Also willst du nicht wirklich.

Mir kommt es so vor, als hättest du deine Entscheidung bereits getroffen und möchtest die Absolution. Ist aber gar nicht nötig. Hör einfach auf und mach etwas, das dir Spaß macht.


"unser täglich Brot geb uns heute" mitunter denk ich da an "unser täglich Klavierspiel geb uns heute". Mit dem Klavierspielen ist es wie mit dem Glauben - es ist die Mystik die einen fesselt. Wem dieses mystische Verständnis ned gegeben ist, dem wird es auch nichts bringen. Der beste Lehrer wird einem diese Fähigkeiten ned beibringen können wenn man sie ned hat. Ich weiß ja ned wem es hier so geht, daß man bei so manch einer Musik Tränen in den Augen bekommt vor Rührung - mir jedenfalls schon, und dann will ich des Stück auch selbst können.

Nun gut, andere Leute heulen bei irgendwelchen Filmen, welche mich sowas von kalt lassen, ja, da kann ich schon sagen "ich bin derart emotionslos daß ic h heulen könnte"

Also summa sumarum - wenn die Emotion zur Musik ned völlig vorhanden ist......mei, muß ja ned, jeder hat andere Fähigkeiten.

LG
Henry
 
"Gib uns heute". Der Imperativ Singular wird hier mit "i" gebildet, Henry.
Und "sprich!" und nicht "spreche!". Folter für musikalische Ohren ...
*Klugscheißermodus aus*
 

Zurück
Top Bottom