Liszts Meisterklassen

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Lisztomania

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Ich hab hier einen kleinen Schatz für alle Lisztianer im Forum:

The Piano Master Classes of Franz Liszt, 1884-1886: Diary Notes of August Göllerich

The Piano Master Classes of Franz Liszt, 1884-1886: Diary Notes of August Göllerich: Wilhelm Jerger: 9780253222732: Amazon.com: Books
ISBN: 978-0-253-22273-2

Es sind die Mitschriften August Göllerichs von Liszts Meisterklassen. Das Buch vermittelt einen guten Eindruck von Liszts Charakter, der Lehrpraxis und vom Musikgeschmack der damaligen Zeit. Aber am allerwichtigsten sind die Zahllosen Technischen und Musikalischen Anmerkungen Liszts zu seinen eigenen Stücken und denen anderer Komponisten. Dieses Buch hat mir bei einigen kniffeligen Passagen wirklichen die Augen geöffnet und ist eine unglaublich aufschlussreiche Quelle Lisztschen Spiels.
Gewürzt ist das ganze mit einigen Anekdoten, so wie etwa der Lisztschüler August Stradal in Wien als "Schtradella" vorgestellt wurde, worauf dieser nur trocken entgegnete: "Wieso nicht 'Schtrudella'?" :D
 
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schmickus

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Super, vielen Dank für den Tipp! Habe soeben bestellt. Hurtig hurtig, es sind nur noch 2 Exemplare auf Lager...
 
rolf

rolf

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schmickus

Guest
Ja, aber Amazon ruft einen Preis von über 800€ dafür auf.
 
LMG

LMG

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hmmm...bisschen teuer, nicht wahr ? ;) ...
 
LMG

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"Mutti, Mutti, ich brauch unbedingt ein Mofa oder Roller, die anderen Jungs..."
"Mutti, Mutti, ich brauch den Führerschein"

...was denkste, wie sich Mutti freut, wenn das Balg weder Vespa noch Führerschein, sondern das second hand Büchlein will: die spart dann gigantisch :D:D


mhhh....( buhuuu )..naguut - Buch ist wichtiger ;) - muss also nach momentanem Recherchestand ( hatte einige, aber nicht alle legalen sources abgeklappert ) ordentlich erworben werden. Vespa ist aber auch wichtig, wegen der Sitzbank und den Girls..( scheint auch nicht so leicht zu sein, hier eine EXTREM PREISGÜNSTIGE Version gemäß LMG-Richtlinien ( also 0 Euro ) zu bekommen. Wenn mir was auffallen sollte, würd ich es mitteilen, sofern nicht im Grauzonenbereich ( wo es sowas sicher gibt...) )

( mit VERSION meine ich nat.: DAS BUCH , nicht DIE GIRLS *gggg* )

LG, Olli !
 
LMG

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antiquarisch findet sich das auf deutsch: Wilhelm Jerger: Franz Liszts Klavierunterricht von 1884-1886, dargestellt an den Tagebuchaufzeichnungen von August Göllerich. Regensburg 1975

Das stimmt, Rolf. Guter Hinweis !! Und nicht jedes kostet gleich über 800 Tacken, z.B. bei Eurobuch gibts ne etwas lädierte Version für 110.- , zumindest bis eben noch.

3764920912 - Wilhelm Jerger, Gllerich, August, Göllerich - Franz Liszts Klavierunterricht von 1884 bis 1886. Aus den Tagebüchern von August Göllerich

Die Version für 850 Ohren ( und ähnlich teure ), die dort auch zu sehen ist / sind: Ich vermute, da ist irgendwas mit. Wertvoller Einband, oder wertvolles Exlibris oder eins von mehreren Exemplaren einer wertvollen Sammlung oder so irgendwas. Oder Nepp ;)

Nachtrag:

Die Bibliotheken schlagen sich gegenseitig mit dem Ding tot. Alle folgenden haben es ( Dt. Version) :

Berlin, Staatliches Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz
Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Haus Potsdamer Straße
Bremen, Staats- und Universitätsbibliothek
Göttingen, Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek / Universität / AdW
Halle, Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
Hamburg, Hochschule für Musik und Theater Bibliothek
Hamburg, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg / Universität Hamburg / ÄZB
Hannover, Bibliothek der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Hannover, Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek
Hannover, Stadtbibliothek
Kiel, Universitätsbibliothek Kiel
Osnabrück, Universitätsbibliothek
Schwerin, Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern
Weimar, Hochschule für Musik Franz Liszt - Hochschulbibliothek
Wolfenbüttel, Herzog-August-Bibliothek



****

Auf meiner Suche nach eventuellen völlig kostenlosen....;) .... Uralt-Exemplaren.. bin ich zwar nicht fündig geworden, jedoch liefen mir zwei Dokumente, die online abrufbar sind, über den Weg: Ihr könnt sie ja vielleicht als Überbrückungszeit, bis Eure Jerger-Bücher geliefert werden, wegschmökern ;) ...:

Das erste hab ich mir mal an Land gezogen, es ist nur 56 ( bzw. 57 ) S. lang, aber total knuffig ( habs kurz überflogen vorhin ):

Verfasser: Christern, Johann Wilhelm ; 1809-1877
Haupttitel: Franz Liszt : nach seinem Leben und Wirken aus authentischen Berichten dargestellt
Erschienen: Hamburg [u.a.] : Schuberth, [1841]


Digitale Bibliothek - Münchener Digitalisierungszentrum

Dort oben rechts auf "pdf-Download" klicken. Anweisungen folgen. ( 5 MB ). Habs mir gezogen.

****

Das zweite:

Göllerich: Franz Liszt: ( 460 S. ): Hierhin gehen :

https://archive.org/details/franzliszt00glle

Und eine der Möglichkeiten auf der linken Seite ( Z.B.: pdf: 25,6 MB ) versuchen. Hab ich NICHT gemacht, Web ist noch zu lahm bei mir.

Viel Spaß beim Lesen, wünscht, mit vielen Grüßen,

Jorge von Burgos ( -LMG- ) :D
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
LMG

LMG

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mhh ;) Dankäää, @ Stephan, und @ alle Likes !!

Dem neu ausgestatteten Jorge, also dem hier:

jorge_zitat_pig_zitat_order_zitat.jpg

war beim kurzen Quertasten des Christern-Werkes ( dieses kurzen, 57 Seiten-Liszt-Berichtes ) außerdem folgende m.E. interessante Fragestellung aufgefallen:

GAB ES ETWA TEY SCHON DAMALS !! ??

Zitat aus Christern, Franz Liszt, gedruckte S. 22, pdf-S. 27:

[...]Beethoven's Werke wurden jedoch von den Pianisten als zu ernst für ein großes und gemischtes Publikum erklärt, und nur für wahre Kenner preisgegeben. Sie, die Spieler, erreichten ihren Zweck leichter durch gefällige Compositionen, wobei HUMMEL ihnen ein neues Studium des Vortrags erwünscht an die Hand gab. Virtuose ersten Ranges in seiner Epoche, stand er auch als Componist auf einer bedeutenden Stufe. Doch darf er keineswegs mit Beethoven, weder an Kühnheit noch an Originalität, verglichen werden; Er war nur der Mann des Geschmacks und der soliden Kenntnisse. [...]

Vielleicht haben wir es jetzt ENDLICH gelöst ! :

HUMMEL war Tiersens und Yirumas Vorfahre !!! :D:D

LG, Olli !
 
 

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