Klavierstudium oder Jurastudium

  • Ersteller des Themas SkrjabinLiebhaber
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Der einzige logische Grund für mich, den Klavierbachelor zu beenden ist Selbstverwirklichung, Spaß, Freunde hier etc.

Klingt doch gut, vllt kommst du später nicht mehr dazu im Leben?
Informiere Dich doch, ob du nach dem Bachelor noch Jura studieren kannst und auch einen Studiengang bekommst trotz Zweitstudiengang?
Frage ist wie du das dann finanzieren willst?

Anscheinend gibt es ja einige Klavierliebhaber unter den Juristen. Da hättet ihr schonmal einen Aufhänger im Bewerbungsgespräch ;-)
 
Klingt doch gut, vllt kommst du später nicht mehr dazu im Leben?
Informiere Dich doch, ob du nach dem Bachelor noch Jura studieren kannst und auch einen Studiengang bekommst trotz Zweitstudiengang?
Frage ist wie du das dann finanzieren willst?

Anscheinend gibt es ja einige Klavierliebhaber unter den Juristen. Da hättet ihr schonmal einen Aufhänger im Bewerbungsgespräch ;-)
Das werde ich tun! Danke! :)
 
Und ist es nicht so, dass man im Musikstudium mehrere Stunden am Instrument sitzt, aber das auch teilweise in Seminaren oder Einzelstunden mit Dozenten? Oder kommen die 6h Übezeit am Klavier obendrauf, nachdem man schon seine Seminare hatte?

Im Jurastudium kann ich mir nebenbei auch gut vorstellen, dass man neben den Seminaren und Vorlesungen noch zu tun hat.
Ich hab Lehramt studiert und hatte neben den Seminaren auch noch viel zu lesen, da jeder Dozent Auszüge aus Büchern usw aufgab, das waren gern mal so 80 Seiten zum nächsten Seminar.
Und in den Semesterferien hatte ich Praktika und schrieb uuuunendlich viele Hausarbeiten.
Studieren ist nicht nur zum Seminar gehen und danach Feierabend.
Also im künstlerischen Musikstudium, was ich mache, gibt es sehr wenige Seminare und Vorlesungen. Der Fokus ist eben auf dem Perfektionieren der Fähigkeiten auf dem Instrument. Zu den Vorlesungen gehe ich nicht einmal. Aber tatsächlich meine ich mit 6h+ alleine die Zeit am Klavier. Vorlesungen kommen dann oben drauf.
 
Ok, also da du zu den Vorlesungen nicht gehst und wenige Seminare hast, hast du mit Klavier üben pro Tag 6h und dann kommt vllt noch n Seminar dazu? Dh so klassische 8h Arbeitszeit pro Tag vielleicht?
Hast du mit einem anderen Studium doch dann auch? Nur dass du dann nicht alleine vor einem Instrument lernst, sondern in der Gruppe in Seminaren uns Vorlesungen. Das ist dann ja auch ne Disziplinierungs- und Interessenfrage, womit du dich täglich so lange beschäftigen kannst.

Ich finde es zb schwierig, alleine zu Hause länger zu arbeiten und würde eher die Arbeit in der Uni/ in Seminaren bevorzugen, da ich mich zu Hause nicht so lange disziplinieren könnte. Fällt mir bei meiner Arbeit als Lehrerin auch manchmal auf die Füße, an meinem Arbeitsplatz in der Schule könnte ich ewig arbeiten, zu Hause bin ich zu schnell abgelenkt.
 
Schön, aber hast du auch Klavier studiert?
I scho - aber mehr als für Tanz und Unterhaltungsmusik hats ned gelangt.

In Wirtschaften, Bars , Hotels, Band´s zu spielen und als Musikalischer Leiter in Kabarettgruppen tätig zu sein , ja, des hat scho was - braucht nur heute kaum noch jemand im Zeitalter der Digitalisierung.

Unterrichten war jetzt auch ned so mein Ding, es diente halt dem kärglichem Broterwerb.

Ich für meinen Teil bin nur froh, daß ich vor meinem Studium ne handwerkliche Ausbildung (Klavierbauer) gemacht hab.

Wenn mir ein Kunde zuwider ist, oder gleich scho mit dem Preis feilschen will, kann ich immer sagen "hab derzeit keine Termine frei, versuchen sie es mal bei einem Kollegen. "

Aber mal ganz unter uns Pastorentöchterchen - 4 Stunden am Tag Paragraphen pauken, stelle ich mir grusliger vor als 8 Stunden am Tag Klavier zu üben...na gut, für die Nachbarn wahrscheinlich weniger ;-)
 
Also erstmal lässt du wichtige Gründe weg, warum man vielleicht ein Studium noch abbrechen könnte: man hat kein Interesse daran, es macht keinen Spaß, die Zukunftsaussichten sind enorm schlecht.
Das sind keine Gründe, ein Studium abzubrechen. Das sind Gründe, ein Studium erst garnicht anzufangen. Du zeigt damit bestenfalls, dass Du wichtige Entscheidungen uninformiert triffst.

Nun magst Du geschockt sein, wenn ich das so schreibe. Und es gibt ja durchaus Bedarf an Leuten, die schnell entscheiden, einfach mal machen und wenn nötig auch genügend selbstkritisch sind, die getroffene Entscheidung zu revidieren. Aber nicht als Jurist! Ein spontaner, unüberlegter Jurist, der einfach mal rumprobiert, ist ein absolutes No-go. Nun muss man nach einem Jura-Studium ja nicht unbedingt als klassischer Jurist arbeiten wollen, vielleicht willst Du das auch garnicht. Ich rate Dir dennoch, Dich in Bezug auf Deine Persönlichkeit zu fragen, ganz jenseits allen Interesses für das Fach, ob das das Richtige für Dich ist. Wenn Du im Beruf ständig gegen Deine Persönlichkeit arbeiten musst, zermürbt das.

Vor allem bei Jura geht es um die Abschlussnote.
Tendenziell ist das wohl so. Allerdings kommt es wohl drauf an, wo oder für wen Du tätig werden willst. Wenn Du in der Rechtsabteilung eines Unternehmens oder für einen Unternehmensberater arbeiten willst, ist die Abschlussnote weniger wichtig.

Wenn man erklären kann, warum man das Studium nicht weiter gemacht hat, sollte das eigentlich kein Problem sein.
Wie gesagt, wenn Du die Chance erhältst, das zu erklären. Unter Umständen bekommst Du sie aber garnicht, weil Du vorher schon ausgesiebt wurdest. Und wenn Du es wie oben begründest, wird es ein fettes Eigentor.

Weiterhin verstehe ich auch nicht vollständig die Logik hinter dem hier schon öfter genannten Argument: "Du hast jetzt angefangen, machs auch zu Ende" oder "Du beweist damit, dass du Ausdauer hast". Da greife ich mir immer an den Kopf.
Je nach Tätigkeit ist Durchhaltevermögen eine extrem wichtige Eigenschaft.

Sagen wir mal, jemand studiert zuerst 1 Jahr Jura und dann fängt er an Soziologie zu studieren, weil das eigentlich schon immer sein Traum war aber merkt dann nach einiger Zeit, dass die Berufschancen ziemlich schlecht sind.
Nochmal: das weiss man vorher und handelt entsprechend.

Der einzige logische Grund für mich, den Klavierbachelor zu beenden ist Selbstverwirklichung, Spaß, Freunde hier etc.
Was übrigens garkein schlechter Grund ist.
 
Meine Gedanken zu Deiner Frage, @SkrjabinLiebhaber:

- Ob jemand ein Studium abgebrochen und dann gewechselt hat, ist nicht so entscheidend. Das interessiert bei Bewerbungen nicht wirklich.
Voraussetzung ist, dass das nachfolgende Studium (oder die Ausbildung) anschließend erfolgreich zu Ende geführt wird.

- Hast Du schon einmal ein Praktikum in einer Anwaltskanzlei oder einer Verwaltung/Ministerium o.ä. gemacht? Das könnte Dir auch bei Deiner Entscheidung für oder gegen Jura helfen.

- Ich würde das machen, was zu einem Beruf führt, den Du Dir langfristig vorstellen kannst. Bei welcher Tätigkeit fühlst Du Dich lebendig und gut? Wo bist Du in Deiner Kraft? Was kostet Dich wenig Energie und fällt Dir leicht? Wie könnte man damit Geld verdienen? Das wären passende Leitfragen.

- Vielleicht hilft Dir auch ein Test zur Selbsterforschung. Der sog. RIASEC-Test zeigt, wo Deine Interessen liegen, und listet passende Berufe auf. https://openpsychometrics.org/tests/RIASEC/
 
Willst du wirklich behaupten, in den ersten paar Semestern des Jurastudiums täglich 4-6 Stunden gelernt zu haben und das auch in den Ferien und am Wochenende?

Wenn ich diesen Zweifel in Zusammenhang mit häufig von Dir verwendeten Wörtern wie "Spaß" bringe, erschließt sich möglicherweise, warum Dein Studium bisher noch nicht die gewünschten Erfolge gezeitigt hat. Vier bis sechs Stunden Arbeit sind in den Studiengängen die ich aus 40jähriger akademischer Tätigkeit überblicken kann, nicht besonders viel (und schon gar nicht in den von dir sog. "Ferien", die der Intensivierung der Eigenarbeit dienen) jedenfalls dann nicht, wenn man zu den Erfolgreichen gehören möchte. Und "Spaß", oder sagen wir eher "Freude" soll das Studium natürlich machen, aber dazu sind leider widerlich viele Dinge nötig, die absolut keinen "Spaß" machen, ohne die man aber an den "höheren" Gegenständen auch keine Freude haben wird. Denk einfach daran, dass andere in deinem Alter mit dem Latthammer bei Nieselregen auf dem Dach stehen. Mir hat das seinerzeit geholfen, manche Kröte zu schlucken, und wenn Du dich zu einer solchen Einstellung durchringen kannst, wirst du irgendwann sagen, "dies und das war zwar fad, aber sich damit abzukatzen, hat sich schließlich doch gelohnt. "

PS. Du wirst jetzt zu Recht einwenden, dass ich von einem Jura-Studium keine Ahnung habe. Immerhin weiß ich von einer meiner Töchter, die jetzt als Juristin in leitender Stellung bei einem Automobilbauer tätig ist, dass sie mit dem minimalistischen Ansatz von 4-6 Stunden "Lernen" bei weitem nicht ausgekommen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

Schön, aber hast du auch Klavier studiert?
Nein, das habe ich nicht, Du aber auch nicht, Du hast bestenfalls mal in beide Studiengänge reingeschnuppert.

Es geht darum, dass Du im Klavierstudium anscheinend zum ersten Mal für eine Sache so richtig ranklotzen musst, und deshalb nach einer vermeintlich weniger aufwendigen Option suchst. Da habe ich mir erlaubt anzumerken, dass Du den Aufwand für ein Jurastudium meiner Meinung nach falsch einschätzt.

Willst du wirklich behaupten, in den ersten paar Semestern des Jurastudiums täglich 4-6 Stunden gelernt zu haben und das auch in den Ferien und am Wochenende?

Doch, das würde ich schon sagen.
Zu meiner Zeit waren 8 Semester Regelstudienzeit, innerhalb dieser Zeit hatte man bei freier Zeiteinteilung bestimmte Leistungsnachweise zu erbringen und dafür Klausuren und Hausarbeiten zu schreiben.
Die Fachschaft an der Uni hatte einen Musterstudienplan für eine möglichst organisierte Examensvorbereitung herausgegeben, an den habe ich mich gehalten, und auch die angebotenen Tutorien und Klausurenkurse genutzt.
"Erste paar Semester" in dem Sinne, dass man eine ruhige Kugel hätte schieben können, daran kann ich mich nicht erinnern.
Und Ferien gibt es nur an der Schule, bei uns hat das "vorlesungsfreie Zeit" geheissen, in der wurden Seminare besucht, Praktika gemacht und Hausarbeiten geschrieben. An den Samstagen gab es fünfstündige Probeklausuren.

Kann sein, dass es heute anders läuft, Du kannst ja dann gerne Deine Erfahrungen teilen.:001:
 
Ich habe zugegebenermaßen nicht alle 6 Seiten hier gelesen, aber mein erster Gedanke zu dem Thema "wieso nicht erst Klavier fertig machen, und dann Jura studieren" war:
Sieht die Prüfungsordnung nicht vor, dass man die juristische Zwischenprüfung innerhalb von 5 Semestern abgeschlossen haben muss, von denen du bereits 2 an der juristischen Fakultät eingeschrieben warst und ein weiteres im Klavierstudium?
Zumindest an meinem Studienort war klar geregelt, dass diese Frist von 5 Semestern auch dann läuft, wenn man beurlaubt oder exmatrikuliert ist. Wie weit die Prüfungsordnungen da länderweise von einander abweichen, weiß ich aber nicht.
 
Es ist doch im Grunde genommen wie in allen Berufen, man kann nur erfolgreich sein, wenn man auch unangenehme Arbeiten und Wege nicht scheut.

Wer meint, daß es einen Beruf gibt, der ausschließlich nur Freude macht und viel Geld einbringt der irrt sich gewaltig.

Menschen mit einer solchen Voreinstellung, werden unweigerlich beim Sozialamt landen, ganz unabhängig ob Akademiker oder nicht.

Ein jeder sollte sich vorher genau überlegen, was sein Ding ist und auch die unangenehmen Seiten seines Berufswunsches betrachten.

Mein Mittlerer wollte ja mal ursprünglich Erzieher werden, seit dem er seinen kleinen Bruder seit nunmehr 5 Jahren kennt, nahm er doch lieber Abstand da von - 8 von dieser Sorte den ganzen Tag lang...naa, des braucht er nun wirklich ned 40 Stunden die Woche.

Jetzt hat er sich für Gleisbau bei der Bahn entschieden und da auch schon Praktikum gemacht.

Ihm ist klar, daß dies körperlich anstrengende Arbeit ist und er dann auch damit zu rechnen hat, daß Sonn und Feiertags gearbeitet werden muß so wie auch viel Schichtarbeit anfällt.

Die unangenehmen Schattenseiten sind ihm durchaus bewußt, aber des steckt er weg.

Und wenn ich mal so daran denke, die Schienen haben ihn schon immer interessiert - bei seinem "Schulspiel" zur Eignung der Einschulung, vertählte der den Leuten da alles mögliche über die Berliner Ringbahn, Nordbahn, Wannseebahn, ehemalige Görlitzer Bahn usw.

Nur was die wissen wollten hat er ned beantwortet.
 
Das sind keine Gründe, ein Studium abzubrechen. Das sind Gründe, ein Studium erst garnicht anzufangen. Du zeigt damit bestenfalls, dass Du wichtige Entscheidungen uninformiert triffst.

Nun magst Du geschockt sein, wenn ich das so schreibe. Und es gibt ja durchaus Bedarf an Leuten, die schnell entscheiden, einfach mal machen und wenn nötig auch genügend selbstkritisch sind, die getroffene Entscheidung zu revidieren. Aber nicht als Jurist! Ein spontaner, unüberlegter Jurist, der einfach mal rumprobiert, ist ein absolutes No-go. Nun muss man nach einem Jura-Studium ja nicht unbedingt als klassischer Jurist arbeiten wollen, vielleicht willst Du das auch garnicht. Ich rate Dir dennoch, Dich in Bezug auf Deine Persönlichkeit zu fragen, ganz jenseits allen Interesses für das Fach, ob das das Richtige für Dich ist. Wenn Du im Beruf ständig gegen Deine Persönlichkeit arbeiten musst, zermürbt das.


Tendenziell ist das wohl so. Allerdings kommt es wohl drauf an, wo oder für wen Du tätig werden willst. Wenn Du in der Rechtsabteilung eines Unternehmens oder für einen Unternehmensberater arbeiten willst, ist die Abschlussnote weniger wichtig.


Wie gesagt, wenn Du die Chance erhältst, das zu erklären. Unter Umständen bekommst Du sie aber garnicht, weil Du vorher schon ausgesiebt wurdest. Und wenn Du es wie oben begründest, wird es ein fettes Eigentor.


Je nach Tätigkeit ist Durchhaltevermögen eine extrem wichtige Eigenschaft.


Nochmal: das weiss man vorher und handelt entsprechend.


Was übrigens garkein schlechter Grund ist.
Ich weiß nicht welche Leute du kennst oder ob du dir mal Statistiken angeschaut hast. Wir sind aber mittlerweile im Jahr 2023 und es ist vollkommen normal, dass Leute Studiengänge wechseln, abbrechen oder neu anfangen. Es zeigt im Gegenteil Reife und Intelligenz, wenn ich merke, dass mir ein Studiengang nichts bringt und ich dann einen anderen mache. Einfach das Studium durchzuziehen um am Ende dann stolz zu behaupten, man habe einen Abschluss und man sei die Ausdauer in Person, halte ich für falsch.
 
Muss für dich keine Relevanz haben, aber ich bereue es ziemlich, nicht Klavier studiert haben (wobei ich dagegen immer sehr an Korrepetition interessiert war). Habe den vermeintlich vernünftigen Weg eingeschlagen, und bin jetzt ein recht talentloser ITler - der "Brotberuf" muss also nicht immer der beste Weg sein. (Ich kann aber natürlich nicht sagen, wie es bei einem musikalischen Beruf gelaufen wäre.) Du kennst aber immerhin schon beide Welten, daher kannst du es wohl besser einschätzen, was für dich das richtige ist.
 
Meine Gedanken zu Deiner Frage, @SkrjabinLiebhaber:

- Ob jemand ein Studium abgebrochen und dann gewechselt hat, ist nicht so entscheidend. Das interessiert bei Bewerbungen nicht wirklich.
Voraussetzung ist, dass das nachfolgende Studium (oder die Ausbildung) anschließend erfolgreich zu Ende geführt wird.

- Hast Du schon einmal ein Praktikum in einer Anwaltskanzlei oder einer Verwaltung/Ministerium o.ä. gemacht? Das könnte Dir auch bei Deiner Entscheidung für oder gegen Jura helfen.

- Ich würde das machen, was zu einem Beruf führt, den Du Dir langfristig vorstellen kannst. Bei welcher Tätigkeit fühlst Du Dich lebendig und gut? Wo bist Du in Deiner Kraft? Was kostet Dich wenig Energie und fällt Dir leicht? Wie könnte man damit Geld verdienen? Das wären passende Leitfragen.

- Vielleicht hilft Dir auch ein Test zur Selbsterforschung. Der sog. RIASEC-Test zeigt, wo Deine Interessen liegen, und listet passende Berufe auf. https://openpsychometrics.org/tests/RIASEC/
Vielen Dank für deine netten Worte.

Ich bin auch der Meinung (im Gegensatz zu anderen Personen in diesem Thread), dass das Abbrechen oder der Wechsel von Studiengängen kein großes Problem darstellt, solange man einen erfolgreich beendet.

Ich habe tatsächlich noch kein Praktikum gemacht, das wäre jedoch an meiner Universität sowieso Pflicht. Außerdem kenne ich den Alltag von Juristen schon, da mein Vater einer ist. Und andere Freunde und Bekannte auch. Das ist natürlich nicht soviel wert wie ein Praktikum, deshalb sollte ich mir deinen Tipp zu Herzen nehmen.

Also zu deinem vorletzten Punkt. Ich kann mir nicht vorstellen, langfristig oder überhaupt als Klavierlehrer oder auch als Korrepetitor zu arbeiten. Außer dem Da-sein als freischaffender Künstler sind das die einzigen beiden "sicheren" Berufe, die man nach dem Klavierstudium ergreifen kann. Und ich zähle mich auch nicht zu den begabtesten, deshalb schließe ich es auch aus jemals gut vom Konzertieren leben zu können. Von daher sehe ich beim Klavierstudium keine wirkliche Zukunft für mich.

Vielen Dank für den Test, werde ich definitiv mal ausprobieren.
 

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