Klavierspielen mit 70

Beaufort

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Hallo
ich bin neu bei Clavio und verspreche mir freundliche Ratschläge und Hilfe von Euch. Um es kurz zu machen, ich habe mich seit meiner Kindheit für klassische Musik interessiert. In meinem Elternhaus stand auch ein Klavier, wo ich mit 10 Jahren angefangen habe zu klimpern, meist viel zu schwere Stücke. Einen Klavierlehrer hatte ich nie. So ging das 40 Jahre. Inzwischen konnte ich mir sogar einen Flügel leisten. Gezielt zu üben, habe ich aber nicht gelernt. Ich musste dann meinen Flügel aus finanziellen Gründen verkaufen, auch weil ich inzwischen nach Portugal umgezogen bin. Dann habe ich bis Mai vergangenen Jahres keine Taste mehr angefasst, rund 10 Jahre lang. Meine Liebe zur Musik ist geblieben und irgendwann wurde der Wunsch, wieder zu musizieren so stark, dass ich mir ein Digitalpiano gekauft habe (Yamaha CLP 535) und bin auf die Suche nach einem guten Klavierlehrer gegangen. Den habe ich tatsächlich im September an der hiesigen Musikschule gefunden. Ich habe ihm zunächst etwas vorgespielt (Mozart KV 545), mit vielen Fehlern. Aber er meinte, wir sollten zunächst einmal dabei bleiben. Zusätzlich hat er mir Hanon und Czerny verordnet. Ich bin hoch motiviert und übe täglich ungefähr 3 Stunden. Mein KL sagte mir Weihnachten, dass ich undankbar wäre. Schließlich hätte ich in drei Monaten unglaublich viel gelernt und müsste mich in Geduld üben. Mittlerweile übe ich das zweite Präludium und Fuge c-Moll aus WTK-1. Er meinte, ich bräuchte ungefähr einen Monat, um die Fuge amateurhaft spielen zu können und damit wäre sehr sehr viel erreicht worden. Fuge warum? Um die Unabhängigkeit meiner Hände zu trainieren.

Das hört sich allles nach Erfolgsstory an. Aber, mein manchmal verzweifeltes Üben und nicht Gelingenwollen, machen mir das Leben schwer. Mit 70 muss man halt doppelt oder dreifach soviel Zeit aufwenden wie ein Kind. Darüber bin ich mir im Klaren. Es stört mich aber nicht.

Ist jemand von Euch in ähnlichem Alter und hat auch diese Probleme?
 
rolf

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auch weil ich inzwischen nach Portugal umgezogen bin.
noch boa tarde oder schon boa noite! :-)
...jetzt sag´ aber nicht, dass du nach Funchal gezogen bist oder gar auf die Azoren, denn angesichts des hiesigen Wetters wäre das gar zu peinsam... Eine naive Frage habe ich: dein Unterricht ist sicher auf portugiesisch - kann man diese Sprache so erlernen, dass man sich dann über musikalische Details wirklich unterhalten kann? (ich finde portugiesisch grausig schwierig)
Zeit und Witterung, beides steht günstig für dich - ich sehe keinen Grund, warum du das Praeludium und die Fuge nicht schaffen solltest (beide sind gut für die Finger!), und diese beiden Stücke sind nichts für Geschwindigkeitsrekorde (zu schnell gespielt, geht ihre Wirkung verloren). Also viel Spaß damit im sonnigen Portugal!
 
sadagio

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Schließlich hätte ich in drei Monaten unglaublich viel gelernt und müsste mich in Geduld üben.

Ist jemand von Euch in ähnlichem Alter und hat auch diese Probleme?
Das Schlüsselwort hast du ja selbst geschrieben: Geduld.
Angesichts dessen, was du schon bewältigt hast, sehe ich überhaupt nicht, dass es da ein Problem gibt. Wie man bei uns in Bayern gerne sagt, ich gehe auch schon auf die 70 zu. Das einzige "Problem", das ich bei mir feststelle, ist, dass ich länger brauche als in meiner Jugend, um etwas auswendig zu lernen. Also, dran bleiben und keinen unnötigen Frust schieben, bloß weil du nicht binnen weniger Monate zum neuen "alten" Star auf den Podien dieser Welt avancieren wirst. ;-)
 
ChristineK

ChristineK

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Herzlich willkommen! Ich bin zwar eine ganze Ecke jünger, finde es aber sehr bewundernswert, wenn auch (oder: gerade!) die älteren Semester so engagiert ein Instrument lernen. Keine Sorge, du findest hier einige, die im selben Boot sitzen.... Man lernt generell als Erwachsener einfach "anders". Aber es muss nicht alles schlechter sein - als Kind verdaddelt man sicher auch viel Zeit unnötig; wir gehen das Üben doch viel strukturierter an. ;-)
 
Beaufort

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Hallo Rolf,
ich wohne an der sonnigen Algarve. Obwohl ich gut portugiesisch spreche, hatte ich ein Riesenglück mit dem KL. Der hat nämlich 20 Jahre in Wien und Berlin gelebt und eine musikalische Karriere hinter sich. Er spricht hervorragend deutsch. Ich bin also ein Glückskind!
 
Ludwig

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Ja, hier. Ich bin zwar ein halbes Jahrhundert (Wahnsinn, was Du alles erlebt haben musst!) jünger als Du - aber ich werde Dir erläutern wieso.

Mag sein, dass ich als junger Mensch schneller lerne, vielleicht auch schneller als andere junge Menschen, aber grundsätzlich ist und bleibt Klavierspielen eine zeitintensive Tätigkeit.
Ein User hier im Forum hat es mal schön beschrieben, und zwar dass das Klavier keine Lernkurve, sondern eher eine Lerntreppe sei, auf dessen Stufen man sehr sehr lange bleiben kann.

So geht es mir auch öfters - 3 Wochen für gefühlte 6 Takte. Dann denke ich mir: "Na sauber, Du bist doch der dümmste Klavierschüler von allen" .
Doch dann gibts wieder den Sprung nach vorne und man kommt wieder dutzende Takte voran.

Also, ran an die Tasten - Probleme sind nur dort, wo man welche schafft - das wird schon :super:
 
Beaufort

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Hallo Rolf,
meine vom Thema abweichende Antwort. Ich war viele Jahre begeisterter Segler und habe auch ein Schiff gehabt. Deshalb, ganz spontan, meine Antwort: Hier an der Algarve beträgt der Tidenhub im Schnitt 3 m, also nichts Spektakuläres
 
Beaufort

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Hallo Ludwig,
vielen Dank für die ermutigenden Worte. Als Mensch mit ca. 20 Jahren gehst Du selbstverständlich ganz anders an das Klavier heran wie ich. Als ich 20 war, gab es noch kein YouTube, wo man sich ein Stück in mannigfaltiger Interpretation anhören konnte. Man war auf Gedeih und Verderb dem KL ausgeliefert. Außerdem blicke ich auf 50 Jahre Beschäftigung mit Musik zurück und daraus ist eine tiefe Liebe und Andacht entstanden, d.h. ich gehe mit Respekt vor dem Komponisten an ein neues Stück heran. Dieses Stück muss mich ansprechen, in mir etwas auslösen, sonst wäre jede Übung sinnlos. Klar, beispielsweise, Hanon hat nicht viel mit Musik zu tun und viele lehnen ihn ab, aber es ist ein probates Mittel um die handwerklichen Fähigkeiten zu erlernen und zu verbessern.

Ich gebe nicht auf, ganz bestimmt nicht, solange es meine Gesundheit erlaubt!
 
Klimperline

Klimperline

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Herzlich willkommen Beaufort,

ich kann bestätigen, dass das Auswendiglernen von Stücken selbst mit nur einer 5 davor eine gefühlte Ewigkeit dauert, zumindest geht es mir so. Vor allem bei Stücken von Komponisten, von denen ich bisher nichts gespielt habe, deren typische Strukturen ich also noch nicht verinnerlicht habe, überlege ich mir immer wieder wie sich wohl frühe Symptome von Alzheimer zeigen....:dizzy:

Mir fällt übrigens eine Person ein, die gleich drei Dinge mit Dir gemeinsam hat, weshalb ich @Moderato hiermit einlade, diesen Faden zu lesen:-).
 
Moderato

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... Mit 70 muss man halt doppelt oder dreifach soviel Zeit aufwenden wie ein Kind. ..
Das wäre allerdings traumhaft optimistisch, aber wichtig ist, daß es Dich nicht stört, sagt jemand der gerne noch mal 70 wäre. ;-) ...und für ein Stück schon mal 2 Jahre braucht. Was mich aber auch nicht stört. Stören tut eher zumehmender Kontrollverlust.
Beaufort habe ich gerne, möglichst Bft 4, besser nicht mehr und nicht weniger, sagt jemand, der wegen der "Nutzung" von Bft im Sommer nicht zum Klavierspielen kommt.:-)

Gru
Manfred
 

Destenay

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Hallo
ich bin neu bei Clavio und verspreche mir freundliche Ratschläge und Hilfe von Euch. Um es kurz zu machen, ich habe mich seit meiner Kindheit für klassische Musik interessiert. In meinem Elternhaus stand auch ein Klavier, wo ich mit 10 Jahren angefangen habe zu klimpern, meist viel zu schwere Stücke. Einen Klavierlehrer hatte ich nie. So ging das 40 Jahre. Inzwischen konnte ich mir sogar einen Flügel leisten. Gezielt zu üben, habe ich aber nicht gelernt. Ich musste dann meinen Flügel aus finanziellen Gründen verkaufen, auch weil ich inzwischen nach Portugal umgezogen bin. Dann habe ich bis Mai vergangenen Jahres keine Taste mehr angefasst, rund 10 Jahre lang. Meine Liebe zur Musik ist geblieben und irgendwann wurde der Wunsch, wieder zu musizieren so stark, dass ich mir ein Digitalpiano gekauft habe (Yamaha CLP 535) und bin auf die Suche nach einem guten Klavierlehrer gegangen. Den habe ich tatsächlich im September an der hiesigen Musikschule gefunden. Ich habe ihm zunächst etwas vorgespielt (Mozart KV 545), mit vielen Fehlern. Aber er meinte, wir sollten zunächst einmal dabei bleiben. Zusätzlich hat er mir Hanon und Czerny verordnet. Ich bin hoch motiviert und übe täglich ungefähr 3 Stunden. Mein KL sagte mir Weihnachten, dass ich undankbar wäre. Schließlich hätte ich in drei Monaten unglaublich viel gelernt und müsste mich in Geduld üben. Mittlerweile übe ich das zweite Präludium und Fuge c-Moll aus WTK-1. Er meinte, ich bräuchte ungefähr einen Monat, um die Fuge amateurhaft spielen zu können und damit wäre sehr sehr viel erreicht worden. Fuge warum? Um die Unabhängigkeit meiner Hände zu trainieren.
es gibt doch hierzu keinen Ratschlag,
Das hört sich allles nach Erfolgsstory an. Aber, mein manchmal verzweifeltes Üben und nicht Gelingenwollen, machen mir das Leben schwer. Mit 70 muss man halt doppelt oder dreifach soviel Zeit aufwenden wie ein Kind. Darüber bin ich mir im Klaren. Es stört mich aber nicht.

Ist jemand von Euch in ähnlichem Alter und hat auch diese Probleme?
Du musst es wollen, Freude und Ausdauer haben das ist alles. Ob du mit 70 doppelt oder dreifach soviel Zeit aufwenden muss wie ein Kind ist nicht relevant, Du hast dafür viel Zeit:bye:
 
Hartwig

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Hallo Manfred und Beaufort,
da ich ja bekanntlich auch zur älteren Liga gehöre, kann ich aus eigener Erfahrung den zweifelnden älteren Semestern nur weiterhinn Freude und Geduld beim Üben wünschen.
Es lohnt sich, mit der entsprechenden Geduld (die man ja im Alter schon gelernt haben sollte) nicht nur früher gespielte Stücke wieder hervor zu nehmen, sondern auch die früher aus Altersgründen noch nicht gespielten Stücke einzuüben, weil man sie eben noch nicht so empfunden hat wie im reiferen Alter.
So ergeht es mir beim Einüben der letzten Beethovensonaten, die ich teilweise bisher auch nur in Bruchstücken einigermaßen hinbekomme. Aber gerade bei der Arietta merke ich trotz der mit Pausen schon über 1 Jahr dauernden Einübungen so langsam Fortschritte, die mich weiter üben lassen. Einer der großen Pianisten hat ja sowieso gesagt, man kann die letzten Beethovensonaten doch erst im Alter richtig verstehen und spielen.
Also Viel Freude am gelingen!

Gruß Hartwig
 
rolf

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Klar, beispielsweise, Hanon hat nicht viel mit Musik zu tun und viele lehnen ihn ab, aber es ist ein probates Mittel um die handwerklichen Fähigkeiten zu erlernen und zu verbessern.
das "like" für diesen Beitrag bezieht sich auf alles (!), aber explizit nicht auf das Zitat oben, denn die Hanon-Übungen sind kein probates Mittel (daran ändert sich auch nichts, wenn dergleichen von Lehrkräften empfohlen wird: denn sie müssten es besser wissen) - - es gibt Koordinationsübungen und Übungsmuster von Cortot, probier´ doch lieber diese (natürlich gibt es auch Brahms und Busoni, aber die setzen sehr weit oben an) denn da findest du zu sämtlichen Bewegungsmustern verschiedene Anleitungen.
________________
also ca. 3m an der Algarve; seltsam, denn in der Bretagne ist es viel mehr - übrigens weit weg, aber portugiesisch: in Funchal ist der Tidenhub "nur" 2,5-3m (aber da steigt die Flut erstaunlich schnell)
 
Destenay

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da bitte ich dich aber, schau mal was der Pianist Jörg Demus und Menahem Pressler beide um die neunzig für eine Energie haben besonders Demus, was er in diesem Alter noch leistet ist Phänomenal hat bis jetzt noch kein Pianist geschaft, auch Rubinstein und andere sind ein Beispiel, da ist man doch mit 70 Jahren noch ein Grünschnabel;-)
 
Beaufort

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das "like" für diesen Beitrag bezieht sich auf alles (!), aber explizit nicht auf das Zitat oben, denn die Hanon-Übungen sind kein probates Mittel (daran ändert sich auch nichts, wenn dergleichen von Lehrkräften empfohlen wird: denn sie müssten es besser wissen) - - es gibt Koordinationsübungen und Übungsmuster von Cortot, probier´ doch lieber diese (natürlich gibt es auch Brahms und Busoni, aber die setzen sehr weit oben an) denn da findest du zu sämtlichen Bewegungsmustern verschiedene Anleitungen.
damit bin ich nicht einverstanden. Generationen von Pianisten "mussten" sich den Hanon reinziehen. Warum sollte das heute anders sein. Außerdem, und um beim Thema zu bleiben "Klavierspielen mit 70" ist es völlig irrelevant, ob man seine Finger mit Czerny oder sonst wem trainiert. Das Training muss aber sein. Wir wollen doch Musik machen. Musik ist ein geistiger Prozess, das Machen ein körperlicher, oder sehe ich das falsch???
 
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da bitte ich dich aber, schau mal was der Pianist Jörg Demus und Menahem Pressler beide um die neunzig für eine Energie haben besonders Demus, was er in diesem Alter noch leistet ist Phänomenal hat bis jetzt noch kein Pianist geschaft, auch Rubinstein und andere sind ein Beispiel, da ist man doch mit 70 Jahren noch ein Grünschnabel;-)
Richter und Horowitz hast Du noch vergessen. Ich möchte aber noch dazu anmerken, dass ich mir bei YouTube, wenn ich mir meine Übungsstücke anhöre, lieber junge und unbekannte Pianisten auswähle. Dabei mache ich aber nicht den Fehler, daraus ein Ziel abzuleiten. Das wäre in meinem Alter doch wohl sehr vermessen und unrealistisch.
 
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Zitat von Beaufort:
Generationen von Pianisten "mussten" sich den Hanon reinziehen. Warum sollte das heute anders sein.
theoretisch müsste das für die Generation gelten, die noch im 19. Jh. geboren wurde (Busoni, d´Albert, Rubinstein, Backhaus, etc.) - keiner von denen ist mit Hanonzeugs geplagt worden. "Der Hanon" ist wie "der Czerny" zum Synonym für positivistisch-stumpfsinnigen systematisch-geistlosen Drill geworden ("Einzelhaft am Klavier") und kursierte erstaunlicherweise in dieser Zeit überwiegend in Laien- und Semiprofessionellenkreisen. Das ändert aber nichts daran, dass Brahms, Busoni und Cortot mehr von Spieltechnik verstanden und das mitteilen konnten - warum einen gepanschten Pennerrotwein trinken, wenn man zu einem guten Bordeaux greifen kann? Man gönnt sich ja sonst nichts :-):drink: deshalb mein Tipp: probier´s doch spaßeshalber mal mit paar Busoniübungen und bissel Cortot, anstatt dich dem Hanonpurgatorium auszuliefern.
 
Destenay

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Richter und Horowitz hast Du noch vergessen. Ich möchte aber noch dazu anmerken, dass ich mir bei YouTube, wenn ich mir meine Übungsstücke anhöre, lieber junge und unbekannte Pianisten auswähle. Dabei mache ich aber nicht den Fehler, daraus ein Ziel abzuleiten. Das wäre in meinem Alter doch wohl sehr vermessen und unrealistisch.
nein, habe ich nicht vergessen! Zitat: "auch Rubinstein und andere"
Bist Du denn auch diesem Jugendwahn verfallen?:-DWenn ich zurückblicke an meine Jugendzeit und da stehe ich nicht alleine, so waren die grossartigen viel älteren Pianisten/innen der Massstab aller Dinge, warum?:denken:Du kannst wohl versuchen an die Technik der Jungen rann zukommen, dass wird dir aber eine Menge Energie abverlangen. Ist es nicht auch die geistige Reife, die sich wohltuend von vielen Jungen abhebt? :bye:
 
 

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