Klavierschule


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BadGuyAlpha
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Hallöchen ihr Lieben,

so ich war grad beim Kirstein, und hab mir nun die Russische Klavierschule Band 1 und Michael Aaron`s Klavierschule Band 1 und 2 geholt.

Ich denke es ist eine sache per Midi datei stcüek auswenidg zu lernen und die einfach nur runterzurasseln, obwohl ich der Meinung bin das es nicht verkehrt ist. Und sicherlich auch Hilfreich ist.

Aber von der Pike auf zu lernen wird wohl doch der Richtige weg sein, zumal ich wirklich lernen will. Ich will es können und daran werd ich weiterhin Ehrgeizig arbeiten.

Mir tut sich da grad allerdings die Frage auf was meint ihr, wenn ich etwa 4-5 std. Täglich übe, macht es sinn vorwärts zu kommen ?
Also die std Anzahl ist jetzt nicht übertrieben, das ist für mich recht realisstisch.

Tips dazu wären schön, auch von welchen die Erfahrung mit diesen Klavierschulen gemacht haben.

Im Sommer werd ich schauen da sich dann einen KL nehmen werde, bis dahin die 2 Klavierschulen.

Liebe Grüsse Phillip
 
C
cisco82
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Hallo,

ich spiele ungefähr genauso lange wie du. Auch wenn ich mich kaum zügeln kann und auch so viel übe wie du, soll man (laut Aussagen meiner KL) lieber etwas weniger üben dafür konzentrierter. Ihr Schwerpunkt liegt von Anfang an auf der Unabhängigkeit der Finger und die Arme wie auf Luftkissen über die Tastatur schweben zu lassen. Sie ist russische Pianistin und ich bin sehr zufrieden jetzt (hatte gerade einen Lehrerwechsel).
Die russische Klavierschule habe ich auch, aber wir arbeiten eigentlich nicht damit, sie entwickelt eigene Übungen oder nimmt spannend klingende Läufe von Chopin oder anderen großen Komponisten taktweise als Fingerübungen, daran habe ich viel Freude, da es nach Musik klingt.

Ansonsten erabeiten wir Stücke wie Träumerei oder Regentropfenprelude (diese auf meinen Wunsch). Also ich würde dir empfehlen, egal was du für eine Schule verwenden möchtest, es macht mehr Sinn einen Lehrer zu suchen.

Den Aaron hatte ich übrigens auch mal, was mir daran nicht gefallen hat, ist die Eingrenzung ausschließlich in den 5 - Finger - Raum und außerdem stehen über jeder Note die Fingersätze, so dass man nicht nachdenken, geschweige denn die Noten lesen muss. Ich habe es dann so gemacht dass ich mir Papierstreifen ausgeschnitten hatte und dann die Fingersätze überklebt habe.:D
Sind übrigens meist Kinderlieder in diesem Heft.

Da ich gesehen habe, was du schon für Stücke spielst würde ich dir wirklich ans Herz legen einen richtigen Klavierlehrer zu suchen, da kannst du sicher gehen ausreichend gefordert und vor allem sinnvoll gefördert zu werden.

Viele Grüße

Christian
 
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Faulenzer
Faulenzer
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Hallöchen ihr Lieben,

so ich war grad beim Kirstein, und hab mir nun die Russische Klavierschule Band 1 und Michael Aaron`s Klavierschule Band 1 und 2 geholt.

Ich denke es ist eine sache per Midi datei stcüek auswenidg zu lernen und die einfach nur runterzurasseln, obwohl ich der Meinung bin das es nicht verkehrt ist. Und sicherlich auch Hilfreich ist.

Aber von der Pike auf zu lernen wird wohl doch der Richtige weg sein, zumal ich wirklich lernen will. Ich will es können und daran werd ich weiterhin Ehrgeizig arbeiten.

Mir tut sich da grad allerdings die Frage auf was meint ihr, wenn ich etwa 4-5 std. Täglich übe, macht es sinn vorwärts zu kommen ?
Also die std Anzahl ist jetzt nicht übertrieben, das ist für mich recht realisstisch.

Tips dazu wären schön, auch von welchen die Erfahrung mit diesen Klavierschulen gemacht haben.

Im Sommer werd ich schauen da sich dann einen KL nehmen werde, bis dahin die 2 Klavierschulen.

Liebe Grüsse Phillip

:shock: verstehe ich nicht ganz - midi + Stück + Auswendig lernen :shock:

Es gibt Dinge, die hat man ruck zuck im Gedächtnis, jederzeit abrufbar. Aber alles auswendig *grübel*

Du kannst üben problemlos 4 bis 5 Stunden und spielen :cool:
Aber ohne einen professionellen Klavierlehrer würde ich so nicht vorgehen. Zumindestens nicht, wenn es ums einstudieren von "Stücken" geht.

Die russische Klavierschule kenne ich nur vom Titelbild - kann dies bzgl. nichts zu sagen.

Wünsche Dir trotzdem ein gutes Gelingen:geige:
 
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BadGuyAlpha
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Hi Faulenzer,

also das mit den Midi`s und auswendig lernen verhält sich folgenderweise,

du musst dir vorstellen es gibt ein programm das in etwa wie Guitar Hero Funktioniert, nur nicht so kitschig, und halt für Klavier, das ganze nennt sich Synthesia.

Im Web kann man sich nahezu von allen Liedern, Songs ach alles halt als Midi datei runterladen, manche sind sogar Kostenpflichtig, die meisten vorallem Klassische stücke sind aber Kostenlos.
Diese Runtergeladene Midi öffnet man dann in dem Prog. nimmt die gewünschten Einstellung vor und lässt es abspielen.
Man sieht und Hört das Lied dann quasi wie in einem Tutorial Spielen.
Die Tasten folgen erscheinen, und die Töne dazu auch, man kan es auch verlangsamen oder zusätzlich die dazugehörigen Noten einblenden lassen.

Man muss dann eigentlich nur noch hingehen, und die tastenfolgen auswendig lernen. Und schon kann man das Lied auswendig spielen. Bei so kleinen stücken wie Für Elise orso, ist das Relativ einfach, weil die glaub nur 1100 gespielte Noten insegsamt hat, bei stücken wie z.b. Rachmaninov prelude op23 nr 5, ist es schon schwerer weil es über 8000 gespielte Noten hat, also nur rein vom auswendig lernen. Aber auch das sollte kein problem sein zum Auswendig lernen.
Vorallem bedenke, was man immer wieder wiederholt, behält man ganz gut, und das vergisst man auch nichtmehr, es sei denn man hört auf zu spielen.

Ich hab da auch noch ein stück von Rachmaninov als Midi die geht 27 Minuten, und hat über 15000 gespielte Noten, und auch das ist möglich zum Auswendig lernen.

Aber genau das ist ja das was ich sage, es bringt nix, stücke auswendig spielen zu können, wenn man keine ahnung hat, wie manche Noten gespielt werden sollen, weich oder hart, leise oder laut oder wie spielt man im takt. Das sind dinge die man nur lernen kann wenn man Unterricht nimmt, oder und eine Klavierschule durcharbeitet.

Aber, ich finde dieses Midi prog. dennoch sehr gut, und ich denke es ist sehr Hilfreich beim Notenlesen Lernen, oder wenn man später schwerer stücke lernen will, und sein Notensatz da vor sich hat, und nicht ganz daraus schlau wird. lädt man sich das stück in dem Prog und lässt sich die stelle zeigen an der man schwierigkeiten hat, schaut sich dazu die Noten an und hat somit eine Gute hilfestellung.

Okay das ganze wird sicherlich Unnötig, wenn man so Gut vom Blatt spielen kann, das man ein komplett Fremdes stück, ohne die Noten vorher zu kennnen, einfach sofort fehlerfrei vom Blatt spielt.
Aber ich Glaube dass das sehr schwer ist, und sehr viel Zeit braucht bis man das kann.
Von daher finde ich so ein prog. eine super Hilfe stellung, gerade als anfänger.

greets P.
 
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DoctorGradus
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Kleine Anmerkung: In Noten steht einfach so viel mehr als in einem Midi steckt. Ich würde sagen zur Kontrolle ist ein Midi okay. damit üben würde ich nicht wollen (zumindest nicht als ständige Strategie, ich hab mir auch shcon die Tetris Melodie aus nem Midi rausgezogen ;-))
 
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Chrissi
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Ich habe den zweiten Band der russ. Klavierschule im Anfangsunterricht gespielt. Ich hatte vorher schon mind. 10 Jahre Geigenerfahrung. Trotzdem glaube ich nicht, dass ich das ganze ohne Lehrer geschafft hätte. Man will ja nicht nur die richtigen Tasten zur richtigen Zeit drücken, sondern auch Musik machen und vor allem technisch weiterkommen. Ich habe mir als Klavieranfänger Unarten angewöhnt, die ich mir sehr mühsam und langwierig wieder abgewöhnen musste. Und das Verlernen von Unarten dauert deutlich länger als das Angewöhnen. Anfangs ist z.B. die Handhaltung nicht ganz so entscheidend. Ich konnte problemlos auch schwierigere Werke spielen. Bei der Wut über den verlorenen Groschen bin ich böse über meine nicht ganz so korrekte Handhaltung gestolpert. In mäßigem Tempo ging alles, aber in schnellem Tempo geht es eben nur mit der entsprechenden Technik.
Lange Rede kurzer Sinn, ich bin der Meinung, dass nicht das Lehrwerk das entscheidende ist, sondern der KL.
Mit 4-5 Std. tägl. üben kann man sehr schnell sehr weit kommen. Man kann sich aber auch Unarten und Fehler angewöhnen, die man dann nur noch schwer wieder los wird. Ohne Lehrer würde ich auf keinen Fall 4-5 Std. üben, da mir die Gefahr zu groß wäre, dass ich Fehler einübe.
 
Faulenzer
Faulenzer
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Hallo BadGyAlpha

Danke für Deine ausführliche Erklärung.
 
 

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