Ich kann Orgel spielen :)

Guendola

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Heute hatte ich die erste Unterrichtsstunde. Schwerpunkt wird erstmal auf Pedalspiel liegen, das Programm sieht aber schon recht stramm aus.

Zu hause kann ich weiter meine Artikulationsübungen machen und das vom Blatt spielen der linken Hand im drei- und vierstimmigen Satz üben. Es ist doch ziemlich ungewohnt, die linke Hand aus zwei Notensystemen abzulesen.

Vielleicht werde ich auch die Gelegenheit nutzen, in der Kirche auf dem dortigen Klavier oder Flügel zu spielen. Manchmal geht mir der Digitalpiano-Sound doch etwas auf die Nerven, seitdem ich hauptsächlich mit Kopfhörer spiele. Und verschieden Klaviaturen zu spielen fördert ja die Flexibilität.

Mein erster Ton auf der Orgel war das tiefe C auf dem Pedal.

Ich brauche umbedingt Orgelschuhe. Meine üblichen Schuhe sind einfach zu breit für das Pedal, Dreiklänge sind garantiert :) Außerdem habe ich Gummisohlen. Aber Tanzschuhe müssen es laut meinem Lehrer nicht sein. Möglichst schmal, kleiner Absatz fürs Hackenspiel und Ledersohle zum besseren Rutschen, das ist alles.
 
Mindenblues

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Ich brauche umbedingt Orgelschuhe. Meine üblichen Schuhe sind einfach zu breit für das Pedal, Dreiklänge sind garantiert :) Außerdem habe ich Gummisohlen. Aber Tanzschuhe müssen es laut meinem Lehrer nicht sein. Möglichst schmal, kleiner Absatz fürs Hackenspiel und Ledersohle zum besseren Rutschen, das ist alles.
Weiterhin ist es besser, wenn die Sohle seitlich keinen Rand hat, sondern glatt abschließt wegen Hängenbleiben. Und dass die Ledersohle dünn ist, und die Schuhe leicht sind. Dass sind alles Anforderungen, die Tanzschuhe erfüllen, für den Preis von normalen Schuhen. Für 70 oder 80 Euro kriegt man sowas in einer guten Tanzschule zu kaufen. Im normalen Schuhgeschäft habe ich bisher keine Schuhe gefunden, die derart leicht und weich und geeignet sind.
 
musiküsse

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Na Herzlichen Glückwunsch!

Du wirst wahrscheinlich genauso wie ich erstmal nicht von der Orgel wegkommen.

Bezgl Orgelschuhe: Habe meine in einem Tanzlanden beim Gänsemarkt geholt. Kann Dir gerne Adresse per PM zukommen lassen.

Gruß,
Sascha
 
Tritonus

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Herzlichen Glückwunsch Guendola!
Ich habe meine erste Orgelstunde schon vor ca 2 Monaten hinter mich gebracht, hatte aber bisher nur drei mal Orgelunterricht. Bei meiner Mutter;)
Ordentliche schuhe zu finden wird wohl ein Problem sein, meine Füße sind etwa 3 Meter breit, zumindest gefühlte:)
 
Guendola

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70-80 Euro klingt vernünftig. Den Tanzladen kenne ich glaube ich von außen.
Tanzschuhe haben ja auch den Vorteil, daß sie kein allzu modisches Design haben, sind also im Prinzip auch alltagstauglich und können somit gut eingelaufen werden.
 
Axel

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Das halte ich für relativ teuer. Ein Problem bei Tanzschuhen kann sein, dass die Sohle zu glatt ist. Gummi taugt nichts, aber allzu glatt sollte sie auch nicht sein. Ich habe meine ersten Schuhe mit Schmirgelpapier bearbeitet.
Bei den Preisen würde ich aber überlegen, gleich richtige Orgelschuhe aus den Staaten zu bestellen (um 50 Dollar+Versand). Schaut mal unter www.organmastershoes.com

Grüße
Axel
 
R

Roman aus Wien

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Normale Tanzschuhe ...

... haben weder Gummi- noch Glattledersohlen sondern Rauhledersohlen. Zum regelmäßigen Aufrauhen, wenn die Sohle vom Bodenwachs schon glatt geworden ist, gibt es sogar eigene Drahtbürsterln.

Axel, was unterscheidet die "richtigen Orgelschuhe" aus den USA von unseren Tanzschuhen? Ich finde keinen Unterschied.

Grüße aus Wien
Roman
 
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Guendola

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@Axel: Leider kann man online nicht anprobieren aber Rücksendung zum Tausch wird ja definitiv erwähnt.

Allerdings kommt zum Preis noch 27$ Versand, Mehrwertsteuer und Zoll.
Lebte ich in den USA, würde ich aber nicht lange überlegen und dort bestellen.
 
Mindenblues

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@ Roman: kann ich bestätigen, meine Tanzschuhe haben auch eine Rauhledersohle. Jetzt, so nach 18 Monaten Orgel-Nutzung von im Schnitt 8 Stunden pro Woche, wird die Sohle glatter, ist aber kein Problem.

@ Guendola: ich würde keinesfalls die Schuhe auf der Straße anziehen - es wäre mir zu schade um die Sohle. Außerdem sind Tanzschuhe dermaßen weich und bequem, da muß nix eingelaufen werden.

Bzgl. Organmastershoes: das war für mich auch das Killerkriterium, dass man sie nicht anprobieren kann, und Umtausch kostet dann satte extra Gebühren.

@ Axel: Du hast geschrieben, dass man bei Organmastershoes "gleich richtige" Orgelschuhe hätte. Was haben denn diese Schuhe mehr, was Tanzschuhe (mit dünner Rauhledersohle, ohne Rand, mit kleinem Absatz, sehr leicht), nicht haben?
 
C

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hallo!

also ich spiele jetzt seit 4 Jahren und bin immer gut ohne Schuhe ausgekommen. Ich spiele immer mit Socken bzw im SOmmer manchmal auch barfuß. Im Winter ist das mit den Socken zwar etwas erfrischend, aber das hält man aus.
Ich hab mal überlegt turnpatscherl zu kaufen, aber die haben alle Gummisohle, alles andere ist mir zu teuer. Und solange meine Füße keine Frostbeulen entwickeln...

lg
 
Guendola

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Schuhe sind im Moment leider das kleinste Problem, ich muß weiter nach Übungsmöglichkeiten ausschau halten. In der Kirche wo ich lerne, ist zur Zeit Hochbetrieb und ich muß sehr hartnäckig sein, um überhaupt Übungszeit zu bekommen. Aber vielleicht spielt sich das ja noch ein.
 

Guendola

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So, heute hatte ich Gelegenheit zu spielen. Ich habe beides versucht, mit und ohne Schuhe. Mit Schuhen ist mir lieber und deswegen bin ich heute Nachmittag losgegangen und habe mir ein paar gekauft, bei mir um die Ecke gab es auch ein Tanzgeschäft. Morgen kann ich auch üben, da bin ich gespannt!

Mir ist noch nicht ganz klar, wie man die ganze Pedalbreite nutzen und gleichzeitig noch Manual spielen kann. Ich bin nicht gerade klein aber ich mußte mich schon ziemlich verrenken überall anzukommen ohne mich umzusetzen. Allerdings konnte ich schon pedalieren ohne mich festzuhalten :)
 
musiküsse

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Mir ist noch nicht ganz klar, wie man die ganze Pedalbreite nutzen und gleichzeitig noch Manual spielen kann. Ich bin nicht gerade klein aber ich mußte mich schon ziemlich verrenken überall anzukommen ohne mich umzusetzen. Allerdings konnte ich schon pedalieren ohne mich festzuhalten :)
Bei Passagen, die im oberen oder unteren Bereich des Pedals sich abspielen drehe ich meinen Unterkörper in die jeweilige Richtung. Das ist eine reine Übungssache. Wichtig dabei ist immer: Es muß sich bequem anfühlen. Nun spiele ich ja auch schon vier Wochen regelmäßig (fast täglich ca 2h) an der Orgel, da läßt sich sowas leicht sagen ;)

Als gute Übung empfinde ich es, aus verschiedenen Stücken sich die Pedalsoli vorzunehmen. Z.B. Präludium e-moll BuxWV 143 von Buxtehude. Muß ja nicht gleich das Pedal-Excercitum sein.

Gruß,
Sascha
 
Mindenblues

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@ musiküsse:

Die Drehung mit dem Unterkörper sehe ich auch so.

Als gute Übung empfinde ich es, aus verschiedenen Stücken sich die Pedalsoli vorzunehmen. Z.B. Präludium e-moll BuxWV 143 von Buxtehude. Muß ja nicht gleich das Pedal-Excercitum sein.
Das suggeriert, dass das Pedal-Exercitium etwas sehr schweres ist. Ist es aber nicht, und hat gegenüber anderen Pedalsoli den Riesenvorteil, dass es ein Stück ausschließlich für Pedal ist. Man kann sich also voll und ganz auf korrekte Körperhaltung und Fußstellungen und den Fußsatz konzentrieren, ohne an die Hände denken zu müssen. Es lernt sich auch sehr leicht auswendig.

Das Pedalexercitium steht und fällt mit einem geeigneten Fußsatz. Ich nutze hier die Technik mit Hacke und Ballen/Spitze, weil ich glaube, dass damit ein ergonomischeres und damit flüssigeres Spiel auch im Hinblick auf eine gewisse Endgeschwindigkeit zu erreichen ist. Es geht bei mir mit folgendem Fußsatz los, man erkennt also, dass die Füße abwechselnd drankommen:
- linker Ballen
- rechte Spitze
- linke Hacke
- rechte Hacke
- linke Spitze
- rechter Ballen
- linke Hacke
- rechte Spitze
usw.

Wichtig ist die Erlernung der Fußdrehung: gleich nachdem der linke Ballen getreten hat, muß der Fuß gedreht werden (während der rechte Fuß spielt), damit die Hacke über der nächsten Pedaltaste steht als Vorbereitung.

Ich halte es für ein hervorragendes Stück zum Einstieg in die Pedaltechnik.
 
Guendola

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Im Moment spiele ich nur Terzen auf und ab, beide Füße abwechselnd, das gleiche in verschiedenen Tonarten. So komme ich fast über den gesamten Umfang des Pedals und lerne erstmal sitzen.

Das Drehen werde ich heute ausprobieren. Wenn ich quer über das Pedal spielen will, muß ich wohl irgendwo Halt finden um den Unterkörper zu drehen, oder? Bislang habe ich einfach freihändig gespielt, weil es erstens eine reine Pedalübung ist und zweitens mein Lehrer mich darauf aufmerksam gemacht hat, daß man sich beim Spielen nicht an der Bank festhalten kann.

Eure weiteren Übungsvorschläge merke ich mir für später.

Übrigens: Meine neuen Schuhe werde ich selbstverständlich nicht auf der Straße einlaufen, aber zu hause. Das Leder ist zwar wunderbar weich aber ein paar Stellen sollten sich noch anpassen.
 
musiküsse

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Das Drehen werde ich heute ausprobieren. Wenn ich quer über das Pedal spielen will, muß ich wohl irgendwo Halt finden um den Unterkörper zu drehen, oder? Bislang habe ich einfach freihändig gespielt, weil es erstens eine reine Pedalübung ist und zweitens mein Lehrer mich darauf aufmerksam gemacht hat, daß man sich beim Spielen nicht an der Bank festhalten kann.
Da der Oberkörper ja leicht nach vorne geneigt sein sollte, hast Du Halt in den Tasten und auf dem Pedal. Ich hatte zuerst auch "Angst" vor der Orgel, bis mein Lehrer mir sagte, das ich da nicht so schnell was kaputt machen und mich ruhig auf Tasten und Pedal stützen könne (natürlich nicht mit dem vollen Lebendgewicht). Ansonsten kannst Du Dich ruhig an der Bank festhalten, wenn Du nur Pedal spielst und übst - ich würde daraus keine akrobatische Übung machen.
 
annerose

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Wo kann man orgel spielen in meiner Umgebung (NBG) lernen.. oder wer bietet generell sowas an?^^
 
H

Hacon

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Frag doch mal deinen Klavierlehrer, vielleicht weiß sie was,oder ruf beim Pfarramt an.
 
annerose

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Hab ich schon aber der hat keine Ahnung :(
 
C

Christoph

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Ich bin zur Zeit so im "Im Namen des..." Threat beschäftigt;):
Geh mal zum/zur Pfarrer/in - hab ich auch so gemacht und sag, dass wenn du's kannst gerne im Gottesdienst spielen würdest. Da sind dir norm. alle Türen offen.
 
 

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