"Ich kann keine Wurstzipfel essen" - Klavieredition

Ja, manchmal ist es sinnvoller, Noten neu zu kaufen ;-) .
 
jenseits (streng genommen: diesseits) der Frühklassik macht das aber eine Menge Arbeit.
Bach Fugen sind öfters auch nicht ohne!
Trotzdem bin ich dazu übergegangen immer häufiger Werke, die ich spiele mit den für mich wichtigen Infos und Hand- und Fingersätzen selber zu schreiben (musescore, z. B. Scriabin op. 42,5). Zum einen schafft das eine erstaunliche Vertrautheit mit dem Text, zum anderen kann man so Platz schaffen für eine gewisse Übersichtlichkeit und gerade die Verteilung auf die Hände lässt sich oft verdeutlichen!
Gerade im höheren Alter sind manche dicht gesetzte Noten nicht mehr erfreulich!
 
Kommt drauf an. Ich habe tatsächlich einige Fugen von Bach abgeschrieben - aber auf 4 Systemen und in alten Schlüsseln. Das macht die Strukturen viel deutlicher und schult gleichzeitig das Partiturspiel und das Lesen der alten Schlüssel. Mir hat das viel gebracht, ist aber sicher nicht für jeden geeignet.

Das Übertragen derNoten geht so auf jeden Fall sehr schnell.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt drauf an. Ich habe tatsächlich einige Fugen von Bach abgeschrieben - aber auf 4 Systemen und in alten Schlüsseln. Das macht die Strukturen viel deutlicher und schult gleichzeitig das Partiturspiel und das Lesen der alten Schlüssel. Mir hat das viel gebracht, ist aber sicher nicht für jeden geeignet.
Mein Lehrer „zwingt“ mich auch dazu, die Fugen aus einem Partitursatz einzustudieren. Dankenswerterweise verzichtet er auf alte Schlüssel. Bei den dreistimmigen Fugen fällt es mir mittlerweile nicht mehr allzu schwer, nur bei Stimmkreuzungen gerate ich gelegentlich ins Schwimmen. Bei vier Stimmen muß man dann schon die Augen weit aufreißen. Schön, wenn dann eine Stimme über längere Zeit pausiert und das Ganze wieder auf drei Systeme zusammenschrumpft. Sehr hilfreich fand ich den Partitursatz bei den Canones der „Goldberg-Variationen“.

Was ich auch hilfreich fände: den „normalen“ Klaviersatz, aber jede Stimme in einer anderen Farbe notiert. @mick : Weißt Du, ob das bei Finale möglich ist?
 
Mal wieder weg von dem eher unangenehmen Thema "Partitur" (ich bin immer heilfroh wenn ich zu übende (schwerere) Stücke bald auswendig kann).

Genial! Das probiere ich jetzt auch aus. Mich ärgert auch schon lange, dass die Milchtasse immer sonstnochwo zum Stehen kommt.
Habe es ausprobiert. Bei meiner (400€!) Mikrowelle bleibt die Tasse bei einer Minute "Garzeit" immer auch vorne stehen. Es gibt aber noch ein zweites Problem: ich hasse dieses Piepserei, wenn sie dann fertig ist, wie die Pest. Normalerweise halte ich sie eine Sekunde vorher manuell an.
Jetzt ist mir noch eine bessere Idee gekommen: ich klemme den Piepser demnächst ab. Oder mache einen Schalter dafür irgendwo hin, vielleicht noch besser.
(und keine Angst: Multitalent Dreiklang weiß, wie man elektrische Geräte öffnet und manipuliert, ohne sich oder irgendwas anderes damit zu gefährden)

machen das nicht deine diversen Bekannten nach den Ausflügen ins Allgäu?
Nein, Dreiklang ist Gentleman. Merke: immer die Frauen auf Händen tragen, die Dir eine schöne Zeit bereiten, auch wenn es nur eine platonische ist..

Wenn mein Geschirr dreckig ist, kaufe ich mir neues! :D
Ich habe übrigens teilweise schönes Plastikgeschirr. Für den Alltagsgebrauch. Fasst sich prima an, kann nicht brechen, ist leicht, unkritischer, überhaupt: viel angenehmer als Porzellan. Aber Porzellan und Glas Geschirr nehme ich auch manchmal her, besonders bei den grösseren Schüsseln.
 
mikrowellenerwärmte Discounter-Currywurst sicher nochmal so gut!
Pfui Teuf... (!)
Ich glaube, da nimmt man wenn überhaupt besser Metzgerware. Ich hatte auch mal eine Bio-Currywurst, im Modellbahn Wunderland. Hat mir überhaupt nicht geschmeckt, da bevorzuge ich lieber das Original. Aber dafür kann das M.-Wunderland jetzt nichts.

Dazu noch ein Erdinger aus dem Pappbecher
Auch nicht so das Wahre. Bier - oder besser gleich Radler - schön gekühlt im Glas, das sich leicht beschlägt, wieder zusammen mit einer der erwähnten Allgäu-Bekannten, in einem angenehmen Ambiente, wo es idealerweise nicht gerammelt voll ist, ohne den entsprechenden Lautstärkepegel. Am liebsten so zwei, drei Tische noch belegt, damit man auch nicht gerade das Gefühl hat, vollkommen allein zu sein.

Dann
 

"gerammelt" habe ich nicht geschrieben.

@agraffentoni Du denkst wohl nur an das eine ;-)
 
Wie es sprachlich von "gerammelt" zu "gerammelt voll" kommt kann ich mir ganz gut erklären. Doch bei "verrammelt" komm ich nicht so recht weiter.
 
Ich habe tatsächlich einige Fugen von Bach abgeschrieben - aber auf 4 Systemen und in alten Schlüsseln. Das macht die Strukturen viel deutlicher und schult gleichzeitig das Partiturspiel und das Lesen der alten Schlüssel.
Diese Aufgabe hat mir mein einstiger Klavierprofessor ebenfalls gestellt - allerdings zunächst in der Beschränkung auf Violin- und Bassschlüssel. Eine Variante hatte er für mich in petto angesichts meiner tonsetzerischen Ambitionen: Erstellung eines Arrangements für Streichinstrumente, bei denen mit Tenor- und Altschlüssel die "alten" Schlüssel nicht gänzlich außen vor bleiben. Die Wiedergabe polyphon gesetzter Werke war in pianistischer Hinsicht zunächst meine größte Schwachstelle überhaupt - dieser Ansatz hat mir sehr weitergeholfen, daran etwas zu ändern, denn mit den ursprünglich erbrachten Leistungen hätte ich vermutlich keine Aufnahmeprüfung bestanden. Hinsichtlich der Tonsatzfächer nahm ich kurzzeitig intensiven Privatunterricht bei einem Theoriedozent, der in meiner Heimatstadt zugleich als Schulmusiker und Kirchenchorleiter tätig war - und in mittlerweile biblischem Alter immer noch seine ungebrochene Schaffenskraft auslebt. Bei ihm waren sämtliche Kontrapunktaufgaben in alten Schlüsseln zu schreiben; wenn mir heute Chormusik in diversen Denkmäler-Ausgaben in die Hände kommt, zeigt es sich, dass dieser etwas unbequemere Studienweg letztlich enorm von Vorteil war. Statt der eingangs erwähnten Übertragung für Streichinstrumente wäre auch das Transkribieren für (transponierende) Holzblasinstrumente hilfreich und praxistauglich. Mein aus der Schulmusik hervorgegangener Klavierprofessor spielte als Zweitinstrument Violine und Viola und verhalf mir zugleich damit zu Kenntnissen, wie man instrumentengerecht für Streicher schreiben kann.

Mir hat das viel gebracht, ist aber sicher nicht für jeden geeignet.
Wer wie in Deinem Fall Ambitionen in Richtung Chor- und/oder Orchesterleitung oder auch Alte Musik entwickelt, profitiert davon ganz sicher eine Menge. Auch bei Kammermusikprojekten mit Tasteninstrument begegnen einem C-Schlüssel und transponierende Notation. Grundfertigkeiten im Umgang mit solchen Phänomenen sind generell nicht verkehrt, auch dann, wenn sie nicht Bestand der nächsten Prüfung sind.

LG von Rheinkultur
 
@Monsieur_Barso : Seltsame Frage.
 
Dass ich einen an der Klatsche habe? Klar doch, ist äußerst verbreitet...
 

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