Hilfe! - neuer Yamaha C3: Niedergewicht Aufgewicht


virtualcai
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Einerseits empfinde ich bis zu 65g Niedergewicht und 7g Unterschied als ziemlich viel.
Andererseits ist für mich das CD-Ergebnis (Aimard, Kunst der Fuge) von Pianomania klanglich enttäuschend und das Ganze insofern aufgeblähtes Tamtam.
Toll klingt für mich übrigens die Aufnahme der Chopin Etüden von Lisiecki.
Im Übrigen schade, dass die TE nicht mehr da ist.
 
F
Flieger
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Einerseits empfinde ich bis zu 65g Niedergewicht und 7g Unterschied als ziemlich viel.
Andererseits ist für mich das CD-Ergebnis (Aimard, Kunst der Fuge) von Pianomania klanglich enttäuschend und das Ganze insofern aufgeblähtes Tamtam.
Naja, dazwischen liegen ja auch Welten. Einen Flügel mit 65g Niedergewicht wird Aimard vermutlich gar nicht angreifen - zumindest, wenn er ernsthaft musizieren will. Die beiden Aussagen sind also nicht widersprüchlich.
Mir wären 65g auch zu viel. Wobei das Niedergewicht ja nicht das vollständige Bild ist. Beim Spielgefühl geht es um viel mehr.
 
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Stefan379
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Naja, dazwischen liegen ja auch Welten. Einen Flügel mit 65g Niedergewicht wird Aimard vermutlich gar nicht angreifen - zumindest, wenn er ernsthaft musizieren will. Die beiden Aussagen sind also nicht widersprüchlich.
Mir wären 65g auch zu viel. Wobei das Niedergewicht ja nicht das vollständige Bild ist. Beim Spielgefühl geht es um viel mehr.
Ja, um "kleine runde Kugeln" und die "Clavichord-Situation". ;-)
 
virtualcai
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"das Ganze" bezog sich nur auf den Film.
Also Niedergewicht auf 48-52g ist wichtig, aber ein wenig Skepsis bei Knüpfer schadet wohl auch nicht...
 
W
Wieland Hartwich
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Hallo JenniferF,
gut, dass Du nicht locker lässt. Gib Dich mit Hinhalteparolen nicht zufrieden. Man muss aber auch beim Klavierbau einsehen, dass es Probleme gibt, die nicht gelöst werden können und einem über Jahrzehnte nerven, weil die Misere in einen chronischen Dauerzustand übergeht und ein Techniker nach dem anderen herummurkst. Du bist aber bei Kohler und Charisius in besten Händen. Vertraue auf ihr Urteil. Wenn alles versagt, kann man einen Austausch der Mechanik ins Auge fassen. Das müsste mit der Generalvertretung der Flügelfirma besprochen werden.
 
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JenniferF
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Hallo zusammen, vielen Dank für eure lieben Antworten und Ratschläge. Ein kleines Update: Nach der Akklimatisierung bei mir daheim über nun einige Monate bei ca. 55% Luftfeuchte und regelmäßiger Bespielung ist der subjektive Tastendruck nun um Einiges gleichmäßiger. Der Klavierbauer hat nochmal die Filze bearbeitet und mir wurde als Möglichkeit das akkurate Ausbleien der Tasten angeboten, das hätte der Händler für die paar schlimmsten Tasten auch von den Kosten übernommen. Da die Situation sich aber schon gebessert hat, warte ich jetzt erstmal zu. Dass es prinzipiell mit dem Ausbleien eine Lösung für das Problem gibt, beruhigt schon.
(Habe zufälligerweise in einer Produktionsdoku über Steinway Flügel gesehen, dass diese eben von Spezialisten ausgebleit werden, weil ab Werk die Holztasten niemals direkt perfekt sind vom Gewicht. Bei den Yamaha Flügeln wird das eben nicht gemacht, da ist es kein Wunder, dass es zu solchen Differenzen kommen kann.)
Wir waren auch nochmal beim Händler vor Ort zum Vergleich. Interessanterweise hatten aber die anderen neuen C3 Flügel von Yamaha, die da standen, auch ziemliche Differenzen in den Tastengewichten, vielleicht eher in den Höhen und Tiefen, wo man es im alltäglichen Spielen eher weniger merkt als bei mir in den Mitteltonlagen. Letztendlich fand ich nach wie vor den Klang meines Flügels viel schöner und finde einen etwas schwereren Tastendruck prinzipiell toll zum Üben und drücke jetzt einfach die Daumen, dass sich das mit dem weiteren Einspielen noch mehr angleicht.
 
 

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