Frage zur Mondscheinsonate

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Romantiker
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Hi leute,

Ich hab letztens mal wieder den ersten satz der mondscheinsonate rausgekramt
So und dann hab ich mir eine frage gestellt, und zwar:
Es gibt ja im mittelteil diese stelle mit den steihgenden und danach fallenden mollterzen.
Und dann ist mir aufgefallen dass ich bei den steigenden ein stetiges cresc mache und bei den fallenden ein decresc.
Das erscheint mir auch richtig da dies ja der hoehepunkt ist, eigtl der einzige punkt wo es richtig aufwuehlend ist.

Jetzt habe ich aber gesehen dass in meinen noten dort nichts vermerkt ist.
Findet ihr das cresc als interpretation vertretbar oder stehen in euren noten dort vllt sogar dynamikbezeichnungen?
 
Guendola
Guendola
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Das ist wohl machbar, aber wenn man penibel bei einem Niveau bleibt, steigt die Spannung auch sehr. Das solltest du mal ausprobieren.

In meiner Ausgabe, Henle Urtext, recht frische Ausgabe, ist im ersten Takt (Takt 31) ein Crescendo von 2-3 und ein Decrescendo auf 4 notiert, ansonsten überhaupt keine Dynamikangaben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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manaus
Guest
Hey Romantiker!!

Genau diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Mein damaliger Klavierlehrer meinte, dass dort kein crescendo gespielt wird, in meiner Ausgabe steht auch nichts dabei!
Ich finde, dass du da kein crescendo spielen solltest. Über das ganze Stück baut sich ja so ne Spannung auf, die am Ende, wenn die Melodie in die linke Hand läuft, dann aussbricht.
Ich stelle mir da immer was ganz Bestimmtes vor und ich habe das auch erst jetzt gemerkt, obwohl ich diesen Satz oft spiele. Für mich fast der Schwierigste von allen drei!!
Versuchs mal...macht echt Spaß, man kann richtig seine Gefühle rauslassen:-)

lg vom manaus
 
Moderato
Moderato
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Kaiser schreibt in seinem Buch „ ...32 Klaviersonaten..“ über diesen Teil:
...sondern während der „Durchführung“ rascher und lauter wurde-den Mittelteil ohne Scheu als balladeske Steigerung auf, zumindest als Kontrast...und daß es sich ..bei dieser Steigerung...nicht nur um eine verträumte pp-Episode...sondern um einen kraftvoll konstruierten Wendepunkt handeln kann, wird...belegt durch...“

Gruss
Moderato
 
Guendola
Guendola
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Hauptsache ist erstmal, daß es Spaß macht! Und Musik, die Spaß macht kann nicht ganz schlecht sein ;)
 
J
joule
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ich spiel an der stelle auch ein crescendo. die dynamik richtet sich bei mir ziemlich nach der tonhöhe. also ist es nicht ein ständiges crescendo. sondern crescendo plötzliches abfallen der lautstärke allerdings jedesmal auf ein etwas höheres niveau bis man schließlich am gipfel angekommen ist und danach gibts ein gleichmäßiges decrescendo. natürlich alles in einem engen bereich. ich würd sagen dass ich vom forte weit entfernt bin. aber ein bisschen muss man der stelle muss man variieren finde. ich kann das glaub gar nicht anders spielen da müsste ziemlich heftig gegen mein gefühl arbeiten
ich hab in meinen beiden ausgaben die ich habe kein cresc oder ähnliches drinnen
 
 

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