Frage zu Akkorden links mit Bass

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heinz-rolf

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Hallo an alle, guten Abend,

ich habe eine Frage zu folgenden Akkorden: C/E, Ab/Eb, Eb/G, Cm/D ….. etc.

Findet man häufig im Jazz und Pop Bereich.

Über Google finde ich dazu nichts, außer dass man es wohl „Triad Inversions“ nennt.

Diese Akkorde mit dem zusätzlichen Bass hören sich an den richtigen Stellen sehr gut an, aber ich verstehe die Gesetzmäßigkeit nicht, bzw. wann macht das Sinn?

Wenn ich also mit einigen Akkorden improvisiere, wann muss oder wann kann man das anwenden.

Ich habe kein großes Wissen über Harmonielehre. Deshalb bitte ich euch es einfach zu erklären oder vielleicht Literaturhinweise geben, wo dieses Thema für Theorieanfänger verständlich erklärt wird.

Vielen Dank
Rolf
 
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Alter Tastendrücker

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Vor dem / steht der Akkord also etwa C7, danach der Basston, der normalerweise zum Akkord gehört (Ausnahme A/D).

C7/E wäre also der Septakkord über c (c-e-g-b), aber der tiefste Ton soll e sein. Klassiker nennen das den Quint-Sext Akkord.
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
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wann muss oder wann kann man das anwenden.
Bei vielen Songs ergibt sich daraus eine "kletternde Bassfigur"* (wie z.B. schön bei "Pianoman" zu hören, die erst runter und dann wieder rauf klettert C-H-A-G-F-Fis-G oder auch beim D-Dur-Gesülz von Pachelbel).
Klassiker ist der Einsatz bei der Doppeldominante (F/F - D/Fis - G/G - C/C) oder der "Seufzer" (F/A - Fmoll/As - C/G...). Ebenfalls beliebt von der Dominante über die Paralleldominante zur Paralleltonika G/G - E/Gis - A/A.
Auch oft verwendet wird genau das Gegenteil: Die Bassnote bleibt gleich, z.B. beim Wechsel von Tonika und Dominante (probiere z.B. mal Csus2/G - G/G).

*) der Begriff ist von mir, gibts bestimmt einen Fachbegriff dafür
 
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heinz-rolf

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Erst einmal vielen Dank für die vielen Antworten, die schon hilfreich sind.
Die beiden Youtube Filme sind toll, besonders das Musikstück gefällt mir. Leider verstehe ich die englische Sprache nicht so gut. Und wenn dann noch mit fachspezifischem Vokabular über Theorie gefachsimpelt wird, verstehe ich nur noch Bahnhof. Gerade wenn es um „Jazz Lesson“ geht, sind die meisten Filme auf Englisch. Schade eigentlich.
Ich werde mich weiter damit beschäftigen und freue mich natürlich über weitere Infos und Anregungen von euch.
Gruß
 
Rheinkultur

Rheinkultur

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ich habe eine Frage zu folgenden Akkorden: C/E, Ab/Eb, Eb/G, Cm/D ….. etc.

Findet man häufig im Jazz und Pop Bereich.

Über Google finde ich dazu nichts, außer dass man es wohl „Triad Inversions“ nennt.
Zu deutsch "Dreiklangsumkehrungen", da statt des Grundtons auch jeder andere Akkordton im Bass liegen kann. Die ersten drei der von Dir genannten Beispiele gehören dazu (Terz bzw. Quinte liegen im Bass). Bei Cm/D könnte eine Durchgangsnote im Bass vor Cm/Eb gemeint sein.

Bei vielen Songs ergibt sich daraus eine "kletternde Bassfigur"* (…)
*) der Begriff ist von mir, gibts bestimmt einen Fachbegriff dafür
"Klischeelinie"? Wahlweise "aufsteigend" oder "absteigend"?

LG von Rheinkultur
 
 

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