Flügelkauf - Wo/Wie anfangen ?

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ChristianN
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Von 4 Spediteuren sagte einer "max 1,60", 2 sagten "max. 1,70" und einer meinte "max. 1,90" mit hochkant Tragen.

Der C ist aber halt leider bekanntlich 2,27m :013: also "no way", sonst stünde der möglicherweise schon hier :016:
 
Sylw
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Schade. So endgültig klang das für mich erst nicht, da auch Vorschläge wie: durch ein Fenster… kamen. Aber klar, muss halt baulich gehen.
 
Wiedereinaussteiger
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Nö, nix Snob. Trainierte Ohren mit scharfer Präferenz für das alte amerikanisch Runde.

Ich mochte noch kaum je das Klangprofil von Yamahas. Es hatte ca. sieben Jahre gedauert, bis der erste C7 in einer Dreierpartie mir ohrengerecht kam. In der Änderung seines Klanges steckte schon verdammt viel Arbeit…, aber die Mechanik von dem Teil war immer noch shice.

OK, einen CFX hatte ich noch nicht vor der Flinte. Steht nicht überall herum, sowas.

Aber jetzt die brutale Ansage, dann mag man mich "Snob" oder "arrogant" schimpfen. Ich habe in all den 11+ Jahren hier NOCH NIEMALS einen Flügel gespielt, der besser ... war als meiner - mit EINER EINZIGEN, genauer beschreibbaren Ausnahme. Es waren im Klang summa toto vier Flügel genauso gut wie meiner im Klang (ein 280er Bechstein D von 1980, ein 275 Bösendorfer in Wuppertal bei Piano Faust, ein 275 Bösendorfer in Schottland, ein 270er Centennial D auf der Bühne Steinway Düsseldorf...).

Der Steinway war Richard Wagners, aber der hatte eine etwas ausgeschlockerte Mechanik, deutlich schlechter als meiner. Ich wollte „so“ nicht tauschen, und der Mann, der einst meine Mechanik fittete, lebt leider nicht mehr. Ehre und Andenken dem Klaviermacker Michael S.

Der 275er Bosie in Wuppertal war damals nach über vierjähriger Suche der erste Flügel, den ich als Replacement für meinen akzeptieren gemocht hätte. Aber der war bei Faust gar nicht zu kaufen, sondern zur Wartung hingestellt. Es hatte mich trotzdem zutief erleichtert, weil es mich aus der mentalen Klemme holte, die ich mal so beschreibe: da haste nun einen super Flügel…, und wenn es brennt, kriegste auch einen neuen… Aber wie findeste einen, der wirklich genauso gut ist…?...!...?... Nicht einfach, das, zumal etliche Konzertflügel, ca. 15 an der Zahl, sich allesamt gegen meinen minder machten. Ich schob dann Panik, dass meinem Ding bitte ja niemals was Böses geschehe. Der Resoboden aus Appalachenfichte … Sogar krank bin ich daran geworden, ein Fehler hier in der Wartung der Luftbefeuchterei. Schimmelbefall, Asthma, Lungenschaden. Allerdings nicht allein meine Pennerei, sondern zusammen mit einer Prädisposition per Allergien, auf alles mögliche an Gräserpollen und Bäumen, plus – böses Foul – eine arge Empfindlichkeit auf Hausstaub.

Der 275er Bosie in Glasgow war in Pyramid Mahoganny, extrem gewöhnungsbedürftige Künstlergehäuse-Optik, das komplette Wohnzimmer hätte man danach neu bemöbeln dürfen.

Der 280er Bechstein D ein herausragend guter Flügel, alles fit, fein wie meiner, Klang sehr akzeptabel wie meiner. Stand in Altenberge ze koofn, 48.000 EUR WIMNRE. Hinterher nach Jahren und ein paar weiteren Invests gen London verkauft, für WIMNRE 55.

Und NUR EINER DAVON war erkennbar klar besser in der Spielmechanik: Der 1900er Bösendorfer Konzertflügel 275er im Hafen von Edinburgh beim Mr Cameron. Der Flügel (Pyramid Mahoganny) war zuvor in Wiener Neustadt klinisch gefittet worden. Preisetikett 63.000 GBP.

Also meine Wertung. Es GIBT so gute Flügel wie meinen. Sie sind eh schon extrem selten. Und die Kombination "sau-sau-guter Klang" & "herausragende Spielmechanik" = objektiv NOCH einen Ticken besser als meiner - fand ich EIN EINZIGES MAL binnen 11 Jahren.

Dieser Bosie beim Mr Cameron war - abseits seiner hoch individuellen Optik, die mich nicht abgeschreckt hätte ... - der EINZIGE FLügel, den ich als objektiv echt besser denn meinen ansehen konnte. Aber für diesen kleinen Benefit - eine noch bessere, völlig seidige und herausragende Spielmechanik - 63 britische, ca. 75 europäische Kileuroni auspacken?

Hm nee.

Mal abgesehen davon, dass ich die Kohle dafür zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr hatte.

(Drei Jahre zuvor hatte ich sehr ernsthaft überlegt, mir den 290er Bosie aus Weeze, den Lieblingsflügel von Valentina Lisitsa von meiner überaus fetten Abfinde zu kaufen. 105, ich hatte sie gehabt. Wäre mein Vertrag bei einem Elektrokonzern um min. die in Aussicht stehenden zwei Jährchen verlängert worden. Wurde er nicht. Miese Geschäfte. Kannst nix machen.

Da habe ich mir die Tour Weeze gespart, kein 290er Imperial, der u.v.a. schon die Royal Albert beschallte, m.w. das mit 6.500 Zuhörern größte Publikum, das Klaviermusik unverstärkt zu hören bekam.)

Ja OK, ich bin bescheuert.

Aber die Welt ist Klang. (Behrendt).

Ich bin ein völlig verlorener Klang-Aficionado. Bin dieser Sucht rettungslos verfallen.

Bin allerdings auch nicht täglich auf der Suche nach dem Ultra-Flügel, OK, OK ...

Keinerlei Anlass. Hier brennt so schnell nix. Eher gibt's nasse Füße...

Im Klang schöner, wenn auch mal gar nicht so kräftig, sind mir eh die Pleyel und Erards aus den 1830er, 40er Jahren - bei zu befürchten IMMENSEM Wartungsaufwand, um zeitgenössische Herz-Hämmerchen fein am Klöckern zu halten...

...einen C7 zu "pleyelizen"... könnte noch ein bescheuertes Projekt auf die alten Tage werden. Anderen Draht rein, sich fit machen mit den sieben- bis neunlagigen Hämmerchen, bei mir kommt noch das immer gemiedene Erlernen des Stimmens hinzu... Viel Arbeit, muchas malochas, aber es könnte ... u.U. ... noch lohnen. Bevor es in die Kiste geht.

Ich habe nix gegen Yamaha, ganz im Gegenteil, habe mehrere Motorräder dieser Marke gehabt, vorzugsweise RD 125, RD 250, RD 350, XS 360, XS 400, XS 750, XS 850. Allesamt sehr zu empfehlen.

= = = = = =

Übung der Freiwilligen Feuerwehr Pfundskerlstadt-Südwest.

Der Dachdecker hat zuvor zwischen zwei Sparren (Abstand >>80cm) die Dachziegel runtergehoben, paar Latten weggesägt, ist mit dem scharfen Cuttermesser für die Dachfolie bewaffnet und mit einer Rolle neuer Dachfolie sowie Kleber.

Der Kran der Freiwilligen Feuerwehr hebt das Flügelchen (egal-wie-groß) zwischen die Sparren und setzt es sanft im Obergeschoss ab.

Der Hausherr reicht den fleißigen Übenden einen Kasten Bier.

Derweilen der Dachdecker die Dachfolie flickt, die Latten nagelt und die Pfannen wieder ablegt, und der Klaviermachermeister bereits wieder die Lyra und die Beine montiert.

Anschließend Grillfest im Garten.

Ein gelungener Tag.
 
S
sheep
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Die Frage hatte ich noch nicht beantwortet…

Meine Herangehensweise war insofern anders, da ich aus räumlichen und zeitlichen Gründen ein Instrument mit Silent Funktion haben wollte. Ich übe sehr häufig nach 22h. Ein Digi nebenher stand für mich außer Diskussion. Damit hatte ich lange genug gespielt…

Relativ schnell wurde mir bewusst, dass ein nachträglich eingebautes System beim Flügel nichts taugt, und dass eigentlich nur das Yamaha Silent überhaupt in Frage kommen kann.
Also habe ich mich auf die Suche begeben und bin dann bei einem S5X gelandet.
Bösendorfer hat mir von der Klaviatur (insbesondere die Oberflächen der weissen Tasten) und vom Klang (alles irgendwie dumpf) nicht zugesagt. Ein Steinway B hätte mir noch sehr sehr gut gefallen, man hatte mir auch versichert, das Silent würde keinen negativen Einfluss bewirken, ich habs aber schlicht nicht geglaubt und wollte das tolle Instrument nicht kastrieren…

Ich habe es nicht bereut, mir gefällt mein Yamaha, je länger ich ihn spiele umso besser. Er entwickelt sich weiter.
Ich glaube man sollte auch nicht zu viel Bohei darum machen!
 
C
ChristianN
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Zurück zum Thema: Ende Juli war ich dann noch bei Piano Müller. Diesmal verzichte ich auf die detaillierte Kommentierung der Instrumente, sondern will nur von einer Erfahrung berichten. Hr. Müller erklärte - wie einige andere Händler auch - dass er auf Intonation und Regulierung verzichte, weil das immer am Ende kundenspezifisch gemacht würde. Verstehe ich aus Händlersicht, ist aber für den Käufer ungünstig….vor allem für Unerfahrene wie mich.

Die drei Instrumente, die mir gefallen hätten waren alle schon verkauft oder Kundeninstrumente zur Reparatur. Interessant war aber, das die alle schon reguliert, fix und fertig für den Kunden da standen. Man ließ mich darauf spielen mit dem Kommentar „damit Sie mal sehen wie die Instrumente unser Haus verlassen“. In der Tat, die haben super funktioniert. Schnellere Läufe kamen da einfach leichter und sauberer heraus, als auf den anderen Instrumenten. Für die Akten: Es waren ein Schimmel 185?, ein Model O und ein Bechstein Academy.

Ich frage mich nun: Waren die so toll, weil die anderen auch schon gemerkt haben, dass die eben einfach gut sind oder waren die so toll, weil sie schlicht und einfach super reguliert waren ?

Zur Erinnerung, ich bin Amateur und habe eben nicht täglich mit unterschiedlichsten Instrumenten zu tun.

Je länger ich suche umso weniger entscheidungsfähig werde ich, weil der Parameterraum mit jedem Mal größer wird :013:
 
JonasKlais
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ChristianN
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In Nürnberg gibt es seit ein paar Tagen ein neues Bechstein Centrum, das ich heute mit meiner Frau besucht habe. Im Vorfeld hatte ich dort Bescheid gegeben, dass ich am A-175 und A-190 interessiert bin. Die beiden Instrumente wurden vorher nochmal durchgesehen, reguliert und intoniert(?) für meinen Besuch.

Vorneweg: Grundsätzlich bin ich mit der Spielart und dem Klang aller heute angespielten Bechsteins (mit oder ohne C.) sehr gut zurechtgekommen. Wie ich vermutet/gehofft hatte, ist Bechstein für meinen Geschmack eine hervorragende Alternative zu S&S.

Angespielt habe ich also:

  • A-190 (Academy):
Sehr schöner Diskant und Mittellage. Die Bässe waren gut, aber interessanterweise nicht so gut wie beim A-175, s. unten. Spielart hat mir sehr gelegen.​

  • A-175 (Academy):
Mitte und Höhen war bei diesem Instrument für mich etwas zu blass. Meine Frau hat das Instrument zunächst sofort "aussortiert", wg. Farblosigkeit. Nachfrage beim Verkäufer ergab, dass der 175er anders (neuer) konstruiert sei, als der 190er. Das Instrument wird angeblich auch von anderen Kunden entweder geliebt oder links liegen gelassen. Als wir dann aber an das Instrument zurückkamen und die Bässe "genauer untersucht" haben, waren die für die Länge beeindruckend und das Instrument war wieder auf der Wunschliste. Ideal wäre eine Kombi aus 190er Mitte/Diskant und 175er Bass. Verkäufer meinte, Mitte und Diskant wären Werksintonation und man könne den ohne Probleme etwas brillanter machen.​

  • A-160 (Academy):
Der 160er hat meiner Frau sofort super gefallen, weil er im Diskant extrem brillant war. Vom Spielgefühl war er geradezu aggressiv und ich konnte den eigentlich nicht wirklich kontrollieren, so ging der ab. Bässe, bei der Baulänge zu erwartend, vergleichsweise natürlich etwas müde(r). Irgendwie klangen die Oktaven im Bass immer verstimmt, ich vermute das waren einfach Inharmonizitäten. Der Verkäufer meinte dann, sie hätten ihn dieser Tage nach der Lieferung einfach aufgestellt und nichts weiter gemacht, da ich ja nur an 175/190 Interesse bekundet hätte. Aha, - wie schon beim letzten Händler - Regulierung ist das A und O für ein gutes Gefühl beim Kunden.​

  • A-192 (Concert)
Die Concertserie hat leider den doppelten Preis und fällt daher neu aus meinen Budget. Kommt man vom Academy A-190 an den nahezu gleich langen A-192 Concert geht einfach nur die Sonne auf. Der Unterschied im Klang ist gigantisch, Spielgefühl war auch besser, ich kann aber nicht sagen warum. Wahrscheinlich war der 192er Concert einfach "leichtgängiger", als der Academy ?​

  • B-212 (Concert)
Tja, beim Flügel gilt halt: Size matters. Das Instrument war ein Traum, aber passt halt weder in mein Budget noch in meinen Raum, noch kann er transportiert werden. Schade, aber diesen Traum werde ich mir nicht erfüllen können. Es war aber toll ihn mal gespielt zu haben. Irgendwie hatte ich auch den Eindruck, dass er eine spürbar längere Taste hat, als die kürzeren Modelle, denn Verzierungen, die bei mir sonst immer eiern, kamen hier viel besser raus, als sonst.​

Soweit mein Bericht zu C.Bechstein.

Ich stehe nun vor der Frage mir entweder einen nagelneuen Bechstein Academy zu kaufen oder für das gleiche Geld einen 30-40 Jahre alten gebrauchten S&S Model A. Ersterer ist halt neu und wäre mit 175cm wohl auch besser angepasst an meinen 25qm-Raum, aber klingt nicht ganz so gut, wie ich es mir wünschen würde. Letzterer ist halt gebraucht, dafür aber eingespielt und klingt besser, wenn ich die Stecknadel im Heuhaufen finde. Außerdem müsste ich den S&S erst noch finden, denn der mir tränentreibende "A" bei Piano Schweisser ist leider inzwischen verkauft :020:
 
Wiedereinaussteiger
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Weschenfelder gilt als Bank.

Ich komme auch immer wieder mal auf diese phantastisch spielbaren 100 jahre jungen Steinway A zurück, die ich damals zu vier oder fünf Stück in Culemborg, NL, bei deren dortiger Ladenauflösung spielte. Geräte um 1890, teils noch mit 85 Tasten. Die sollten damals (2011) alle so um die 18-20.000 EUR kosten.

Abseits der etwas kleinen Länge - waren das herausragend schön präparierte Instrumente. Ich habe nie zuvor und danach so sahnig gut spielbare Mechaniken in alten Steinways vorgefunden. 1A Arbeit.
Eine Winzigkeit besser sogar als meiner, und der ist schon fein gemacht. Danach gingen die nach Den Haag, Poppeliers hieß der Inhaber. Die hatten auch ein ziemlich interessantes Museum, u.v.a mit einem Konzertflügel von 1863/64 mit 13.000er Nummer, 260cm, angeboten damals für 52.000 ...
 
Ambros_Langleb
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In Nürnberg gibt es seit ein paar Tagen ein neues Bechstein Centrum, das ich heute mit meiner Frau besucht habe.

Interessanter Hinweis, dankeschön. Ich habe ihn gestern auf dem Hauptmarkt gelesen und bin gleich mal hingetigert. Schicker Laden, hoffentlich nicht zu groß eingestiegen für den Nürnberger Markt. Direkt am Eingang mit Casio-Elektrodingern zu werben zeigt, dass an der Stilsicherheit noch gearbeitet werden muss.

PS. Was ist eigentlich mit Klier? Scheidet der als Bechstein-Händler nun aus oder steckt der am Ende hinter dem neuen Laden?
 
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JonasKlais
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Ich stehe nun vor der Frage mir entweder einen nagelneuen Bechstein Academy zu kaufen oder für das gleiche Geld einen 30-40 Jahre alten gebrauchten S&S Model A. Ersterer ist halt neu und wäre mit 175cm wohl auch besser angepasst an meinen 25qm-Raum, aber klingt nicht ganz so gut, wie ich es mir wünschen würde. Letzterer ist halt gebraucht, dafür aber eingespielt und klingt besser, wenn ich die Stecknadel im Heuhaufen finde. Außerdem müsste ich den S&S erst noch finden, denn der mir tränentreibende "A" bei Piano Schweisser ist leider inzwischen verkauft :020:

Deinen guten Eindruck von neuen Bechstein Academy Instrumenten teile ich. Auf meiner Suche letztes Jahr haben mir der neue A190, aber auch der A175 sehr gut gefallen.

Falls du aber (erstmal) noch weiter schaust, kämen Gebrauchte der Concertserie in Frage, wobei auch der kleine L167, den ich in Essen probiert habe, ein sehr schönes Instrument ist. Der L167 in Essen BJ 2005 liegt bei rd 32.000 €. Die größeren Instrumente mit 192 bzw. 212, die ich anderenorts angespielt habe, lagen etwa gleichaltrig bei 40.-45.000 €.

Mit dem Kauf meines Neuinstrument (allerdings Yamaha S, der für dich ja raus ist) war und bin ich übrigens sehr zufrieden. Für mich war der Neukauf die richtige Entscheidung.
 
Shigeru
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PS. Was ist eigentlich mit Klier? Scheidet der als Bechstein-Händler nun aus oder steckt der am Ende hinter dem neuen Laden?
Klier kann doch seine Bechsteins weiter verkaufen, wenn er noch welche bekommt oder noch welche haben möchte ;-)

Das scheint eher ein Bechstein eigenes Center zu sein mit dem ehemaligen (bis Juni 2021) Betriebsleiter von Steingraeber als Leiter
 
C
ChristianN
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Das ist definitiv ein eigenes Bechstein Center. Ich wurde überhaupt erst aufmerksam, weil ich in Augsburg einen Termin machen wollte und man mir dann sagte, ich könne doch nach Nürnberg gehen....
 
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ChristianN
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Falls du aber (erstmal) noch weiter schaust, kämen Gebrauchte der Concertserie in Frage, wobei auch der kleine L167, den ich in Essen probiert habe, ein sehr schönes Instrument ist. Der L167 in Essen BJ 2005 liegt bei rd 32.000 €. Die größeren Instrumente mit 192 bzw. 212, die ich anderenorts angespielt habe, lagen etwa gleichaltrig bei 40.-45.000 €.
Wo hast Du denn gebrauchte Bechstein gefunden ? Ich war ja inzwischen bei so einigen Händlern in Süddeutschland und da sind mir fast keine Bechsteins untergekommen... und wenn dann BJ 190X oder ältere Academy (d.h. damals noch ohne das C. vor dem Bechstein.)
 
JonasKlais
JonasKlais
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Wo hast Du denn gebrauchte Bechstein gefunden ?
L167 (fand ich in seiner Größenliga sehr überzeugend)

M/P 192 und B210

Ist halt nicht deine Region.

Aber falls du mal in der Ecke bist, spiele beim letztgenannten ruhig auch den Yamaha S6 an. Auch ein schönes Instrument.
 
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ChristianN
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@OE1FEU : Du warst oder bist ja bei Bechstein. Kannst Du bitte mal aufklären welche Modelle welcher Linie zugeordnet sind und waren.

Im Bechstein Centrum habe ich erfahren, dass heute zwischen Academy und Concert unterschieden wird.
- Academy sind: A160, A175, A190, A208, A228. Alle haben das "A" vorangestellt und es steht C.Bechstein drauf
- Concert sind: L167, A192 oder auch M/P 192, B212, C234, D282. Hier lehnt man sich wohl an die S&S Nomenklatur an

Früher war das aber nicht so. Da gab es wohl eine Unterscheidung von Bechstein und C.Bechstein. Ich vermute, dass das frühere Bechstein dem heutigen Academy entspricht und Concert die C.Bechsteins waren, richtig ?

Mich bewegen folgende Fragen:

1) In welchem Jahr wurde dieser Schwenk der Nomenklatur vollzogen ?

2a) Welche Modelle gab es früher überhaupt als Bechstein und welche als C.Bechstein ?
2b) Wo/Wie sind die S140, K158, M180, B203 Modelle einzuordnen ?

Wäre sicher für alle toll, wenn Du etwas Licht ins Modeldunkel bringen könntest !
 
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OE1FEU
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@OE1FEU : Du warst oder bist ja bei Bechstein. Kannst Du bitte mal aufklären welche Modelle welcher Linie zugeordnet sind und waren.

Nö, kann ich nicht, also auch nicht mehr, als es der freundliche Kollege im Bechstein Centrum Nürnberg ohnehin schon getan hat, tut mir leid, aber ich arbeite in einem ganz anderen Bereich.

Von den letztgenannten kenne ich nur den B203, den es aber schon vor 100 Jahren gegeben hat. Dieses Modell wurde auch mit leichten Abwandlungen, sehr lange gebaut, bis es dann Anfang der 2000er Jahre durch die Neukonstruktion der gesamten Flügelpalette abgelöst wurde. Früher war der gesamte Flügel mit Agraffen bestückt, die neuen Modelle haben im Diskant einen Capo d'Astro.
 
 

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