Flügel, 2.ter Versuch

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anne2501

anne2501

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damit die schöne unterhaltung über historische instrumente nicht gestört wird, eröffne ich ein neues thema mit zwei fragen:

ich habe statt dem polnischen fluegel heute nun fuer zuhause einen wesentlich billigeren hier aus der muenchner umgebung gekauft: bechstein modell v 200 cm, ca 100 jahre alt, € 2500.

er scheint mir ganz ok zu sein, nicht zerfetzt, einige gespänte risse, tasten nicht abgespielt. die tasten fuehlten sich nicht an wie plastik aber auch nicht so glatt wie die elfenbeintasten von meinem liebling im buero. aber vielleicht muss man da einfach polieren..

er klingt aber doch etwas weich ich will nicht sagen dumpf, nicht so laut und nicht so bluetenrein und klar wie mein liebling im buero. lack ist leider wohl auch nicht mehr original :-( schade

- muss man da einspielen, wenn er lange nicht richtig gespielt wurde?
- helfen neue hammerkoepfe was? da sieht man eindruecke von den saiten drauf.
- kennt jemand eine sehr gute (!) person fuer diese arbeiten in muenchen?

herzlichen gruss von anne
 

Tasten polieren ist ja meine Spezialität ;-). Wenn du sie selbst ausbauen kannst, kannst du es mit Wiener Kalk machen. Natürlich nur die weißen.... Fühlen sich danach toll an.
Dumpfer Klang kann verschiedene Ursachen haben, sollte sich ein Fachmann ansehen, also entweder Hämmer zu weich, speziell bei den Basssaiten kann es die alte Umwicklung sein., oder ein Fehler im Klangapparat (Steg/Reso). Das wäre dann das Schlechteste.
Durchs Spielen werden die Hämmer härter, also der Klang auch lauter und heller.
Lässt er sich denn stimmen?

Ich denke du kannst bei dem Bechstein jetzt gezielt das machen lassen, was dir wichtig ist - irgendwie die bessere Lösung! :-)

Grüße von der
Drahtkommode
 
Zuletzt bearbeitet:
Glückwunsch zum Bechstein!

Tasten polieren geht auf die schnelle auch erst mal mit einem einfachen feuchten (fast trocken) Tuch. Meine Tasten (nicht ausbaufähig, Bechstein, 130 Jahre) waren schwarz/braun und klebrig. Nach dem polieren mit nem Lappen sind sie wieder hell und fühlen sich sehr glatt an.

Hammerköpfe: Sehe ich wie Drahtkommode. Lass einen Klavierbauer ran. Abziehen und Intonieren wäre sicher die nächste Maßnahme.
 

Wir wollen Fotos seh'n, wir wollen Fotos seh'n, wir wollen....
 
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Hallo Anne,

In München bin ich öfter mal... ;-)

LG
Michael
 
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Ausbau geht schon, ist aber aufwendig.
Genau. Man muss viel herum schrauben. Dass sie grundsätzlich auszubauen gehen, ist ja logisch....irgend wer hat sie ja auch eingebaut. :-D
 
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  • #10
Eigentlich ist alles ausbaufähig... ;-)
 
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  • #12
Genau. Man muss viel herum schrauben. Dass sie grundsätzlich auszubauen gehen, ist ja logisch....irgend wer hat sie ja auch eingebaut. :-D
Das ist bei Grotrian (hier 275er von 1920) eleganter gelöst:
Die Abstrakten sind in die Regulierwippen eingeklipst.
 
  • #13
Ich weiß weder was Abstrakten noch Regulierwippen sind, aber ich weiß ganz genau, was Du meinst. :-)
 
  • #14
Hallo Anne,

In München bin ich öfter mal... ;-)

LG
Michael

... wann denn wieder?

-stimmen von meinem m 180 liebling im buero
-so weit moeglich spielbarmachen vom unrestaurierten tafelklavier s.anderer post
-ueberholen von dem v 200 neuerwerb in meiner wohnung.

der muss aber erstmal geholt werden. das sind noch die fotos vom verkaeufer:
schaute ganz ok aus in meinen laienaugen, und alles funktionierte im prinzip beim spielen.
 

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  • #15
Die Risse im Stimmstock hast Du gesehen? Mit Glück sind sie oberflächlich, ansonsten....
 
  • #16
ansonsten...? was waere dann? oh schreck, es sah alles repariert aus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #17
Ich kenn mich nicht sonderlich aus, habe aber in meiner Bekanntschaft ein Klavier mit Rissen im Stimmstock. Es ist ein nicht mehr stimmbarer Totalschaden und dient als reines Möbelstück.
 
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  • #18
oh
 
  • #19
Jetzt laß dich mal nicht verrückt machen.
Wenn die Stimmhaltung ok ist, sehe ich da kein Problem

Toni
 
  • #20
oh je, das weiss ich nicht ob er die stimmung haelt
 

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