St. Francois de Paola
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Ich bin weit vom "modernen Selbstoptimierer" entfernt ... ich möchte mit Aufnahmen nur die Gewissheit erreichen, dass aus dem Klavier auch wirklich das kommt, was ich beim Spielen zu hören glaube. Dass es komplett anders klang, habe ich bisher allerdings auch noch nie erlebt ... vielleicht nur Glück.
Das ist bei mir eigentlich nie so, dass ich etwas anderes höre, als ich spiele. Ob ich das höre, was ich hören will, ist eine andere Frage.
Das Hauptproblem ist, dass ich die Schwere des Vergehens unterschiedlich bewerte. Wenn ich das Stück gut spielen kann, denke ich, ich kann das mittelmäßig spielen und kleinere Ungenauigkeiten etc. wirken schwer. Wenn ich das Stück schlecht spielen kann, wirken auf mich grobe Schnitzer jeglicher Art dagegen eher wie Kleinigkeiten.
Gut und schlecht sind natürlich immer relativ.
