"Diese Musik liebe ich wirklich" (Youtube-Links)

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@ Peter: Schade - denn so bleibt Dir einer der größten Kunstschätze der Musik in unserer Zeit leider vorenthalten. Das ist ungefähr so, als wenn Du keine Beethoven-Sonaten mehr hören würdest...:D
 
Ach naja, ich kann damit leben. Außerdem: Ich bin ja offen für fast Alles und vorurteilsfrei. Evtl. kommt´s mir noch. :) Und wenn nicht, auch nicht schlimm. Es gibt schon so viel der mir gefälligen Musik, dass 2 Leben nicht reichen, um diese zu hören.

 
Scheiss auf Klavier. Ich bin zwar lange nach der 68er Generation geboren (wobei das hier ja eher 70er ist), aber:



Leider nur bekannt für ihre Parolen, aber unerreicht. Leider seit fast 30 Jahren vorbei und seit 17 Jahren unmöglich.
Ich durfte nur in den Genuss der ganzen "Nachfolgebands" kommen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Bevor hier noch jemand eine Gnadenvergiftung von der ganzen Kirchenmusik bekommt, starte ich mal ein kleines Kontrastprogramm:



:D:D:D

Gruß, Mick
 
Lieber mick - ich habe zwar Biologie-LK und bin auch wahrlich nicht schlecht darin: Aber was um alles in der Welt ist eine "Gnadenvergiftung"???

:D :D :D

Es gibt nämlich kein zuviel an Gnade, es gibt theologisch nur Gottes Gnade, und die ist unerschöpflich und unendlich! :P *gg*
 
Wenn hier schon Messiaen gepostet wurde, dann muss ich da doch direkt mal nachlegen. "Gnadenvergiftung" hin oder her. Ich bin Atheist und finde Kirchenmusik trotzdem sowas von genial und ohne sie würde mir definitiv etwas fehlen!

So, hier aber der versprochene Messiaen:


Ich habe dieses beeindruckende Stück selbst auch schon einmal live gehört, in einem Konzert von Olivier Latry, also dem selben Organisten wie im Video. Nur natürlich an einer anderen Orgel.
 


Ein wunderschönes Werk, ein wunderschönes Instrument, eine wunderschöne Interpretation, wunderschöne Bilder - was will man mehr?

RIP MCA

@ DonBos: Ich stelle es mir aber schrecklich unbequem vor, als Atheist Kirchenmusik zu hören, weil zumindest ich finde: Entweder, man lässt sich nicht völlig auf die Musik ein, dann kommt man auch in keine Konflikte mit seinem Atheismus - oder man lässt sich völlig darauf ein, dann kommt man gar nicht mehr umhin an das zu Glauben, was einem da in der Musik offenbart wird. :D

Wie machst Du das denn? Wenn ich mir vorstelle, ich höre die Matthäuspassion von Bach und denke mit trotzdem die ganze Zeit "Das ist doch alles Quatsch" - das geht doch gar nicht...:D
 
Wenn ich mir vorstelle, ich höre die Matthäuspassion von Bach und denke mit trotzdem die ganze Zeit "Das ist doch alles Quatsch" - das geht doch gar nicht...
Und wie das geht! Stelle Dir einen Fantasie-, Märchen- oder SciFi-Film vor und dazu ausgesprochen tolle Filmmusik, dann passt das Ganze. Anders könnte ich Kirchenmusik auch nicht ertragen. :D
 

@ SciFi und ähnliche Filme gehören jetzt nicht so ganz zu meinem Repertoire - aber wenn ich mich jetzt mal an ein paar Märchen-Filme oder auch an den alten "Harry Potter" erinnere, so muss ich sagen, dass ich das zwar auch nicht wirklich geglaubt habe, aber, dass die Musik eine tiefere Wahrnehmung des Filminhalts unterstützt hat.

Dennoch gibt es meiner Meinung nach einen Unterschied zwischen der Intensität der Wahrnemung, wenn ich einen imaginären Film schaue, oder ein Meisterwerk von Bach höre. Gerade wenn man selbst viel mit Kirchenmusik zu tun hat, oder sie sogar auch auf sehr hohem Niveau selbst mit aufführt, dann kommt man - gesetzt der Fall, dass man sich völlig darauf einlässt - irgendwann an einen Punkt, wo es nicht mehr darum geht, ob man das jetzt aktiv glaubt, oder nicht, sondern darum, ob man weiter seine Augen vor der Anschauung dieser wunderschönen tieferen Wahrheit verschließen will, die sich einem doch jedes mal wieder aufs neue beim Genuss dieser Musik offenbart, ohne auch nur in irgendeiner Form redundant oder impertinent zu wirken.

Wenn man Bachs Musik - oder auch andere Kirchenmusik, aber eben besonders Bach - hört, dann stellt sich nicht mehr die Frage, ob es einen Gott gibt oder nicht.

Herzliche Grüße

Euer Lisztomanie

Es ist übrigens extrem auffällig, dass immer mehr Menschen durch die Musik zum Glauben finden - so auch Ich! - : Man schaue sich nur das BCJ oder auch einen der zahlreichen Domchöre etc. an! :D
 
Wenn man Bachs Musik - oder auch andere Kirchenmusik, aber eben besonders Bach - hört, dann stellt sich nicht mehr die Frage, ob es einen Gott gibt oder nicht.
Hoho! Diese Frage kann man sich auch in der Natur, in der Physik/Chemie/Biologie, kurzum in allem Schönen, Geordenten stellen. Und man wird sicherlich geneigt sein, an ein (gutes) höheres Ordnungsprinzip zu glauben. Wie das DANN aber aussieht und WIE DIES ENTSTANDEN ist, sei jedem selbst überlassen. Keinesfalls ist dies automatisch und zwangsweise der Hl. Dreigfaltigkeit zuschreibbar. Auch wenns der Klerus gerne so hätte.
 
Das lernt meine Schwester zur Zeit - wir haben es gerade mal (mit Klavier) durchgespielt. Ein geniales Werk, und weit besser als alles, was Mendelssohn für Klavier fabriziert hat:

 
Hoho! Diese Frage kann man sich auch in der Natur, in der Physik/Chemie/Biologie, kurzum in allem Schönen, Geordenten stellen. Und man wird sicherlich geneigt sein, an ein (gutes) höheres Ordnungsprinzip zu glauben. Wie das DANN aber aussieht und WIE DIES ENTSTANDEN ist, sei jedem selbst überlassen. Keinesfalls ist dies automatisch und zwangsweise der Hl. Dreigfaltigkeit zuschreibbar. Auch wenns der Klerus gerne so hätte.

Es geht ja nicht nur um das höhere Ordnungsprinzip, sondern um den tieferen Sinn in der Musik. Sie ist nicht nur ästhetisch schön, sondern man erkennt eine tiefere Wirklichkeit hinter ihr. Und das hat der Klerus leider allzu lange verkannt - und tut es mancherorts heute noch!
 
Jetzt mal wieder etwas nicht kirchenmusikalisches! :D :D :D



Aber dennoch wunderschön!
 
@ Peter: Nicht bei jedem ist die Fähigkeit zur - wie die Psychologen zu sagen pflegen :D - "Selbsttranszendenz" gleich stark ausgeprägt... :D :D :D
 
Wobei ich durchaus der Meinung bin, dass Du eine ausgeprägte horizontale Selbsttranszendenz besitzt respektive ich Dir diese nicht absprechen will - nur bei der vertikalen Selbsttranszendenz könnte es etwas schwieriger werden...:D :D :D
 
Eventuell könnten sich die Gläubigen und Atheisten ja auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner einigen den ich so formulieren würde: Ohne Glaube an die christliche Botschaft wären einige der größten Werke der Musikgeschichte nicht entstanden. Ich selber bin auf keinen Fall religiös aber gläubig schwankend;).
 

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