Designunfälle ?!?

W

Wespennest 100

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Hier, auch Jehle.

Für den ganz robusten Einsatz.
Kann man in der Wüste auch als Sandblech nehmen, wenn man sich auf dem Weg nach Casablanca festgefahren hat:

http://www.ebay.de/itm/Klavier-Jehl...t=Antike_Musikinstrumente&hash=item339b7f73cc

Oh fein, Industriecharme. Ich "liebe es........" (natürlich nicht). Soll Leute geben, die tapezieren sich die Wände mit diesen Blechen (so mein Nachbar) und wundern sich dann, das sie keinen Handyempfang haben. Was aber den Vorteil hatte, das unter meinem Schlafzimmer telefoniert wurde und ich somit die Erste war, die erfuhr, dass mein Nachbar eine Geliebte hatte. :lol: :lol: :lol:
 
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"Klangkörper" ist für die Designer da aber auch kein Begriff...
 
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Sonatina

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Eine Kombination aus einem Flügel und einer Wiege!Designed wurde das ganze von Sarah Davenport.

Ich sage euch, Lang Lang würde darauf mit seinem ganzem Rumgezappel umkippen!:lol:




Hier ein Video dazu:
https://www.youtube.com/watch?x-yt-ts=1421914688&x-yt-cl=84503534&v=8ibfqWC6u9s#t=86
Gibt Multifunktionalität Pluspunkte, auch eenn dadurch die Optik leidet? Wobei das Ding ja soo hässlich gar nicht mal ist.
Man muss nunmal gesittet spielen, ohne zu viel Rumgehampel;-)
 
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Damit die emsige Hausfrau der 50er darunter putzen kann und auch den sichtbaren Beweis Ihrer Tüchtigkeit erbringen kann. Letztendlich hat das zur Entwicklung des Flügels geführt ;-)
 

S

Sonatina

Guest
Für die Zeit, in der es gebaut wurde ist es doch hübsch, oder?
Sorry, das ist leider auch für diese Zeit nicht hübsch. Damals gab es ja auch bei vielen Autos diese unsäglich hässlichen Polster. Ich hatte damals echt Mühe ein Auto zu finden, welches nicht mit so einem grässlichen Interieur ausgestattet war.
Gutes Design ist nicht laut und schreiend. Und gutes Design überlebt seine Zeit. Da kommt das von joachen in Beitrag #13 verlinkte schon eher hin. Man kann jetzt den Stil mögen oder nicht - aber vom Design her hat es etwas charmantes, was beim Gotrian völlig fehlt.

LG Sonatina
 
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@Sonatina

Hässlich? Das scheint mir etwas subjektiv. Du konzentrierst Dich da sehr auf den Bezugsstoff, statt das übergeordnete Konzept zu betrachten.

Im Zeitkontekt würde ich dieses Design als sehr gelungen betrachten.
Weit besser als der Rest. Bei diesem aufgearbeiteten Exemplar ist natürlich der Bezugsstoff völlig gaga. Aber das Konzept würde, bei eckiger Ausführung und geradlinigen Beinen, m.E. auch heute noch gut ankommen, zumal es irrsinnige Anpassungsmöglichkeiten durch den Textileinsatz gäbe. Heute wären da die verrücktesten Dinge machbar, bis hin zu intelligenten Textilien, die Schwingungen in Farbe "übersetzen" könnten.

Generell ist die Idee einer leicht austauschbaren Front genial - ich würde sie heute - als Klavierhersteller - durchaus wieder in Erwägung ziehen: Von Textil über dünne Furnierplatten über Flechtwerke oder Großformatdrucke bis hin zu transparenten Materialien - alles wäre möglich. Ein und dasselbe Klavier "startet" im Kinderzimmer mit Barbie-Rosa-Stoff, bekommt in der Teenie-Zeit eine blau leuchtende transparente Scheibe, im jungen Erwachsenenalter wird das ganze gegen schwarz hochglanz ausgetauscht und "endet" mit Maser-Hochglanz im Wohnzimmer der gereiften Persönlichkeit...
 
 

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