Denkwürdige Sprüche Eurer KL


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Gleich werden die Fetzen fliegen:
"Stumpfe, motorische Übungen machen einen wesentlichen Teil des Lernprozesses aus."
 
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Ja, ich habe schon einige Zeit mitgelesen.
Die Begründung ist folgende, ich habe es mir damals aufgeschrieben:
"Das mit beiden Händen gleichlaute, übertriebene Üben von Stücken bzw. Phrasen daraus ist sehr wichtig; stumpfe motorische Übungen machen einen wesentlichen Teil des Lernprozesses aus. Insbesondere ist es dann notwendig, wenn durch Gewöhnung die Präzision für schwächer zu spielende Phrasen wieder verloren geht.
Nichtsdestotrotz, bei normalem Spiel sind die Lautstärken meist unterschiedlich. Bei normalem Spiel gibt in den meisten Fällen die linke Hand die Melodie vor und die rechte Hand begleitet mit gleichbleibender Dynamik."

Du kennst ja clavio offenbar gut😀
Hat er/sie auch eine Begründung dafür geäußert?
 
Tastatula
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Es gibt kein normales Spiel! Wie alt war der KKL?
Den Begriff "normal" kenne ich von jungen Anfängerschülern, wenn ich sie frage, wie sie denn eine bestimmte Phrase spielen wollen...
 
Carl Tredt
Carl Tredt
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Nichtsdestotrotz, bei normalem Spiel sind die Lautstärken meist unterschiedlich. Bei normalem Spiel gibt in den meisten Fällen die linke Hand die Melodie vor und die rechte Hand begleitet mit gleichbleibender Dynamik.
Der erste Satz ist in seiner Allgemeinheit sicher nicht verkehrt, aber wenig hilfreich. Zu Satz 2: Meinte er das umgekehrt? Selbst dann trifft das vor allem auf die Liedbegleitung zu, aber so pauschal sicher nicht auf die Klavierliteratur. Ich finde das schon deshalb fragwürdig, weil man dann lernt, die linke Hand sei weniger wichtig oder dergleichen.
 
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Clavaliero
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Was heißt denn KKL eigentlich? Klassischer Klavier Lehrer?
Beide Hände gleich laut zu spielen ist meiner bescheidenen Meinung nach totaler Quatsch. Aber was weiß ich schon :016:
 
Tastatula
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@Le_Phil , aber dieser Satz ist unterirdisch und zutiefst unmusikalisch. Konnte er nicht so gut Deutsch?
 

HbMuth
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Soviel ich halbweiß, hat das ein gewisses clavio.de-Mitglied, das wir alle in seiner ruppigen Art kennen und schätzen gelernt haben, kurz für "Kack-Klavier-Lehrer" etabliert. Das reicht noch in die Zeit zurück, als auch im Europa der vielen Fürstentümer und Könige das Plumpsklo üblich war und diese Fächerkombination unter freien privaten Pädagogen üblich. Wenn die Gören schon den Abort blockieren, sollen sie wenigstens Musik dabei machen, so das damalige Credo. Wichtig war vor allem das Furzen im Akkord.
 
Carl Tredt
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Nicht das Üben ist verhasst, sondern die Idee, man müsse unmusikalisch, stupide üben, um anschließend musikalisch etwas spielen zu können.
 
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DerOlf
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@Le_Phil
Es ist ja nicht das üben an sich ... nur das "falsch" Üben.

Aber frag nicht wie das richtig geht, da gibts hier nur eine Antwrt drauf:
"Such dir eine KL, die kann dir das erklären".

Wenn du dann beschreibst, wie diese KL dich üben lässt, ist das wahrscheinlichste Urteil auf Clavio:
"KKL -> wechseln".

So jedenfalls mein Gefühl bisher.
 
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Ich glaub, ihr hängt euch zu sehr wortwörtlich an diesem Satz auf, das war natürlich etwas übertrieben formuliert, aber die Grundidee dahinter ist doch richtig.
 
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Ich glaub, ihr hängt euch zu sehr wortwörtlich an diesem Satz auf, das war natürlich etwas übertrieben formuliert, aber die Grundidee dahinter ist doch richtig.
Die Grundidee dahinter ist total vermurkst. Keine Ahnung, ob das ein Trollpost ist. Ich würde, wenn ich das so höre, den Lehrer wechseln. Aber ich kenne den Lehrer zugegebenermaßen nicht persönlich, also ist meine Meinung nur teilfundiert :015:
 
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Clavaliero
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"Das mit beiden Händen gleichlaute, übertriebene Üben von Stücken bzw. Phrasen daraus ist sehr wichtig; stumpfe motorische Übungen machen einen wesentlichen Teil des Lernprozesses aus. Insbesondere ist es dann notwendig, wenn durch Gewöhnung die Präzision für schwächer zu spielende Phrasen wieder verloren geht.
Nichtsdestotrotz, bei normalem Spiel sind die Lautstärken meist unterschiedlich. Bei normalem Spiel gibt in den meisten Fällen die linke Hand die Melodie vor und die rechte Hand begleitet mit gleichbleibender Dynamik."
Zur Erklärung: übertriebenes Üben: ja; gleichlaut, weshalb? Das bringt 0 Mehrwert.
"Stumpf und motorisch" schließt schon die "Phrasen" im nächsten Satz aus. Man sollte NIE stumpf spielen. Gegen Technikübungen spricht nichts. Aber bitte musikalisch!
"Normales Spiel"? Ist das das Gegenteil von sarkastischem Spiel? Blödsinn. Die rechte Hand hat "üblicherweise" die Melodie und die linke spielt bestimmt nicht immer gleich laut. Das hängt von Takt, Balance, Lage und insgesamt vom Stück ab. Die verschiedene Stimmführung ist so massiv wichtig.
Ich denke z.B. an den 2. Satz Pathetique. Der klingt doch nur schei*e, wenn man ihn "normal" spielt. Oder Chopin Es Dur Nocturne. Beide Hände gleich laut ist der Tod - Man hat hier einen 3er Takt und entsprechend muss man das auch gestalten. Gleichlautes Üben trainiert nur Schrott. Hände getrennt üben und Melodie hervorheben bitte.

Völliger unmusikalischer Schrott, um es mit @hasenbeins Worten zu bezeichnen, was dein KL da erzählt.
 

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