Computerecke

was spricht dagegen, Windows 10 draufzuspielen?
Gibt es allenthalben für wenige Taler (15-20€) zu kaufen.
 
Inzwischen kann man Win 10 nutzen, aber es ist immer noch zum Fürchten wie inzwischen die ganze digitale Welt, z.B. Selbstverwanzung mit Alexa o.ä., Smartphones, Smarthome, Smart TV, vernetzte Cars.
 
was hat Win10 auf nem Laptop mit Autos, Smartphone, Alexa, etc zu tun?
 
Auf der Arbeit: Windows. Ich muss das auch nicht administrieren.
Zuhause: Seit fast 15 Jahren Ubuntu, derzeit mit XFCE als Windowmanager.
Auf dem alten ehemaligen Firmenlaptop werde ich demnächst mal MX Linux probieren.

Grüße
Häretiker
 
Nun aber, was jetzt machen mit der alten Kiste, die eigentlich noch pfenniggut ist?

Kommt ein Upgrade auf Win-10 denn nicht in Frage? Da ist Linux als Subsystem immerhin schon dabei. Ich finde Windows 10 wirklich sehr gut. Ich hatte mal ein natives Linux parallel auf dem Laptop probiert - das hat zwar funktioniert, aber die Energiesparfunktionen nicht. Die Akkulaufzeit war deshalb immer nur halb so lang wie unter Windows und ich habe es schließlich wieder weggeschmissen.

Win-10 Lizenzen gibt es als OEM übrigens für ein paar Euro in der Bucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
gibt es eine Linux-Version, wo ich nur eine CD einschieben muss, ein paar Idiotenfragen beantworten und alles läuft?
Definitiv Ubuntu*.
Leider sind die Informationen, die man im Netz findet alle ein bisserl esoterisch und stellen die Attitüde "wenn du nicht mal das weißt, bist du für unser DOS eh zu blöd" zur Schau.
Ich weiß ja nicht wie und wo Du recherchierst aber um zu so einem Fazit zu kommen erfordert es schon recht spezielle Quellen.
Gib einfach mal in YT "Ubuntu tutorial" ein, oder "Umstieg auf Ubuntu"...
Aber braucht man gar nicht. Installationsroutinen und Oberflächen wie Gnome sind längst mindestens so intuitiv zu bedienen wie Windows.

:idee: Tipp: Teste es einfach per virtueller Maschine auf Deinem jetzigen Win7-Rechner aus.

*) Ein Blick auf Pop!OS könnte sich auch lohnen. Ein anfängertaugliches OS, was auf Ubuntu aufsetzt.
 
nstallationsroutinen und Oberflächen wie Gnome sind

Da fällt mir gleich noch eine Anschlussfrage ein. Ich bräuchte eine Version, die einen leistungsfähigen Editor für LateX hat (Syntax-Hervorhebung, Shortcuts, integriertes Preview etc.). Mit Kile bin ich nicht arg glücklich geworden und mit Sublime Text auch nicht. Mein fast 40 Jahre altes Programm Vedit (www.vedit.com), das eine fast narrensichere Skriptsprache auf C-Basis hat, gibt es leider nur für Windows und nachdem der Entwickler wegen Überschreitens der Altergrenze keine Bäume mehr auszureißen gedenkt, muss ich mir eh in absehbarer Zeit was neues suchen. Ich mag die Extreme nicht - reine Klickimausi-Programm und auch nicht 10mal Ctrl+nn drücken wie bei Emacs. Irgendwas, wo man die meisten Funktionen mit einer simplen Key-Kombination haben kann, wäre super.
 

Wie ist es mit 3D-Karte/Games? Sonstige Nachteile?

3D-Karte:
Wird hinreichend unterstützt mit proprietären Treiber.

Games:
Das einzige, was ich da zocke, ist das gute alte Diablo 2 in einem Mod. Läuft mit Wine ohne Probleme. Mittlerweile gibt es auch diverse Linuces, die Games unterstützen, aber da bin ich kein Experte.

Sonstige Nachteile:
Keine, aber das hängt - wie immer - davon, was Du machst. Früher(TM) habe ich mich immer amüsiert, wenn ich ohne Skriptblocker surfte und ein Fenster in Windows XP- Style aufpoppte und mit verklickern wollte, dass mein PC akut gefährdet ist und ich *unbedingt* dieses beworbene Tool runterladen soll.

Im Ernst: Bei Windows habe ich habe mehr in der Registry rumfummeln müssen oder Treiber neu installieren müssen, weil Windows die mal wieder vergessen hatte. Die Treiber für den Kopierschutz der Software für die Stickfunktion der Nähmaschine meiner Frau habe ich schon fünfmal installieren müssen und mir ist schleiehaft, wieso der irgendwann mal wieder weg ist.

Das schöne: Man kann ja via bootfähigem USB-Stick ein Linux ja mal einfach ausprobieren. Achtung: Linux sieht anders aus als Windows. Wer hätte es gedacht. Allerdings ist notwendige geistige Flexibilität auch nicht größer als der Umstieg von Windows 3.11 auf Windows 95 auf Windows XP. Windows 10 sieht auch nicht mehr aus wie das Windows vor 20 Jahren.

Grüße
Häretiker

PS:
Auf der Arbeit (Win 7) hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, dass ein Patch für Windows SQL Server in einem Zwischenzustand war. Jeden Tag bekam ich die Meldung, dass ich diesen sicherheitsrelevanten Patch installieren soll. Dialog mit 'OK' bestätigt, nächster Tag wieder dieselbe Meldung. Den Patch manuell installieren ging nicht, er war ja schon da. Da Pakrt runerschmeißen ging nicht, weil es ja nicht da ist. Am Ende hat die IT das Hantuch geworfen und wir haben den Rechner komplett neu aufgesetzt. Unter Linux hätte man via Paketverwaltung sicher noch einen Weg gefunden, ist aber nur eine Annahme.
 
Da fällt mir gleich noch eine Anschlussfrage ein. Ich bräuchte eine Version, die einen leistungsfähigen Editor für LateX hat (Syntax-Hervorhebung, Shortcuts, integriertes Preview etc.). Mit Kile bin ich nicht arg glücklich geworden und mit Sublime Text auch nicht. Mein fast 40 Jahre altes Programm Vedit (www.vedit.com), das eine fast narrensichere Skriptsprache auf C-Basis hat, gibt es leider nur für Windows und nachdem der Entwickler wegen Überschreitens der Altergrenze keine Bäume mehr auszureißen gedenkt, muss ich mir eh in absehbarer Zeit was neues suchen. Ich mag die Extreme nicht - reine Klickimausi-Programm und auch nicht 10mal Ctrl+nn drücken wie bei Emacs. Irgendwas, wo man die meisten Funktionen mit einer simplen Key-Kombination haben kann, wäre super.

Es gibt in dem Bereich eher zu viel als zu wenig Auswahl:
https://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_TeX_editors

Ich meine, es wäre für Dich am einfachsten und besten, einen Online-Editor zu verwenden. Dann hast Du alles in einer funktionierenden Umgebung und kannst von überall aus und auch mit anderen zusammen an einem Text arbeiten, ohne Dich mit technischen Dingen aufhalten zu müssen. Daher würde ich Dir empfehlen, Dir einmal Overleaf anzusehen.

 
MS Windows siegt in größeren Einheiten immer wieder auf längere Sicht, weil viele User einfach zu oberflächlich sind.
 
MS Windows siegt in größeren Einheiten immer wieder auf längere Sicht, weil viele User einfach zu oberflächlich sind.

Ich denke, in großen Unternehmen hat Windows schon deshalb die Nase vorn, weil man da sicher ist, dass es das Betriebssystem mitsamt seinem weltweiten Support auch in 20 oder 30 Jahren noch geben wird. Es gibt im Linux-Umfeld einfach keinen Anbieter, der Firmen eine solche Investitionssicherheit auch nur annähernd garantieren kann. Und wenn die großen Unternehmen mit Windows-Produkten arbeiten, erwarten sie von ihren Dienstleistern und Zulieferern dasselbe und wollen sich nicht mit irgendwelchen OpenOffice-Dateien herumärgern, die nicht vollständig kompatibel mit den Microsoft-Anwendungen sind. Die Kette setzt sich nach unten fort - und deshalb hat Linux im Unternehmensumfeld kaum eine Chance. Mit Oberflächlichkeit hat das eher nichts zu tun.
 
Ich denke, in großen Unternehmen hat Windows schon deshalb die Nase vorn, weil man da sicher ist, dass es das Betriebssystem mitsamt seinem weltweiten Support auch in 20 oder 30 Jahren noch geben wird. Es gibt im Linux-Umfeld einfach keinen Anbieter, der Firmen eine solche Investitionssicherheit auch nur annähernd garantieren kann.

Ganz im Gegenteil. Linux wird es in 20 oder 30 Jahren ganz sicher noch geben. Bei Windows bin ich mir nicht sicher, ob es das in 10 Jahren noch geben wird, zumindest in der traditionellen Form. Meine persönliche Prognose ist, dass Windows in ein paar Jahren einen Linux-Unterbau verpasst bekommt.

Und Linux-Anbieter mit einem Langzeitsupport wie Windows gibt es auch, z.B. Red Hat.

Und wenn die großen Unternehmen mit Windows-Produkten arbeiten, erwarten sie von ihren Dienstleistern und Zulieferern dasselbe und wollen sich nicht mit irgendwelchen OpenOffice-Dateien herumärgern, die nicht vollständig kompatibel mit den Microsoft-Anwendungen sind. Die Kette setzt sich nach unten fort - und deshalb hat Linux im Unternehmensumfeld kaum eine Chance. Mit Oberflächlichkeit hat das eher nichts zu tun.

Es gibt eine ziemlich klare Trennung. Auf dem Desktop mit Office-Anwendungen etc. herrscht Windows. Das liegt nicht am OS, welches so ziemlich das letzte ist, was interessiert, sondern an der Anwendungssoftware. Vor allem selbstgeschriebener Legacy-Kram, den keiner mehr anfassen will oder kann.

Bei allen "ernsthaften" Anwendungen wie Servern, Netzwerk, grossen Datenbanken und rechenintensiver Software herrscht dagegen Linux. Versuch mal für Engineering Software eine Windows-Version zu bekommen, Du wirst ausgelacht. Oder SAP, das läuft meines Wissens auch nur auf Linux.
 
In 20 Jahren bin 90.
In 30 Jahren bin ich 100.
Ob da der Win noch doof ist, interessiert mich einen Scheissdreck.
Oder so.

:017:
 
Es gibt eine ziemlich klare Trennung. Auf dem Desktop mit Office-Anwendungen etc. herrscht Windows.
Und nur um den Desktop geht es hier. @Ambros_Langleb wird wohl kaum aus seinen alten Laptop einen Webserver machen.

Bei allen "ernsthaften" Anwendungen wie Servern, Netzwerk, grossen Datenbanken und rechenintensiver Software herrscht dagegen Linux.
Ein professionelles Notensatzprogramm halte ich durchaus auch für eine "ernsthafte" Anwendung. Einen Kühlschrank, der mir sagt, dass die Milch alle ist, eher nicht. Ersteres gibt es nicht für Linux, letzteres läuft mit hoher Wahrscheinlichkeit unter Linux. ;-)
 

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