BWV 575 (Orgel)

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MartinH
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Es war gerade eine eher schwere Geburt, ein eher selten gespieltes Orgelwerk, einzelstehende Fuge in c-moll - einfache Handyaufnahme.
Schöne Beschreibung hier:

Habe ich neu seit einigen Wochen gelernt, mehr geht momentan wohl nicht, übersät von Fehlerchen, vielleicht etwas hektisch, allerdings wollte ich bewusst riskant und feinnervig spielen.
Ein einziger Schnitt ist blätterbedingt drin, gleich hier grob am Handy(!) vollzogen, wer erkennt die genaue Stelle?
Wer das Pedal vermisst: nur die letzten Takte ist es beteiligt, und hier am kleinen Örgelchen (Registrierung: Gedackt 8', Rohrflöte 4', Prinzipal 2') nur angekoppelt, tritt klanglich also nicht in Erscheinung.
Die schlechte Audioqualität bitte ich zu entschuldigen, war eigentlich nur als Kontrollaufnahme gedacht.
PS Fotos der Kirche und Orgel:
 
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MartinH
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Keine Kritik?
Dann mach ich mal: die Behandlung der Stimmen in den Themenpausen ist inkonsequent - anfangs etwas verzôgert fällt diese später weg. Auch sind die Hände nicht wirklich gleichberechtigt und die Artikulation z.T. willkürlich, auch manieriert. Wobei die tiefen Pfeifen doch irgendwie länger brauchen, auch wenn es nur ein 2' ist, aber das muss man dann eben einberechnen.
Und der kurze toccatenartige Schluss ist gar nichts, zu "verhudelt" und schwammig.
Aber alleine das Hören bringt schon einiges, hoffe, nächstes Wochenende eine bessere Version einstellen zu können.
 
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Du bist sicher auf einem guten Weg; musikalisch habe ich stellenweise nicht recht verstanden, wo Du eigentlich hin willst. Das ist vermutlich das, was Du selbst mit "willkürlicher Artikulation" beschrieben hast.
Gerade wenn das Stück in einem akustisch sehr "trockenen" Raum gespielt wird, muss man man aufpassen, dass man trotzdem nicht vergisst, die Musik auch atmen zu lassen. Das hat mir in Deiner Version etwas gefehlt, aber es kann natürlich auch an der Aufnahme liegen.
Ist der Raum tatsächlich so trocken, wie er auf der Aufnahme klingt?
 
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MartinH
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Stimmt, "atmen" kommt hier eher kürzer. Allerdings sehe ich es als irgendwie rastlos..
Wo ich hin will, höre ich eigentlich recht gut raus, aber "der Weg dorthin" holpert manchmal..
War aber zu früh rausgehauen in die Öffentlichkeit, immerhin meine erste Aufnahme des Stücks überhaupt - und ich muss feststellen, dass ich beim Spielen nicht alles so mitbekomme, wie es nachher auf der Aufnahme zu hören ist.
Apropos Aufnahme: wie gesagt, einfach nur mit dem Handy (immerhin Stereo, aber recht verbogener Frequenzgang, ja, eher peinlich, nachdem ich mich nebenan über Mikrofone ausgelassen habe), ich wollte ja eigentlich nur die Artikulation abhören. Nächstes Mal mit besserem Equipment, allerdings des Aufwands wegen wohl wieder von oben, ja, da ist es recht trocken, ein bisschen Hall kommt von links, die Orgel ist unglücklich an der Seite aufgestellt und spricht in die Quere. Trotzdem finde ich sie für solche Werke sehr gut geeignet, tatsächlich kam ich so erst drauf.
Siehe Bilder, ich versuche auch immer, Ohropax mitzunehmen (ab 2' durchaus empfehlenswert, im Raum dagegen gut).
Höre mir bewusst keine anderen Aufnahmen an, mal schauen, was ich noch rausholen kann.
Und ich muss leider sagen: viele Lehrer würden hier schon Schluss machen, eben nur die falschen Töne bemängeln...
 
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MartinH
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Klar, mein Lehrer ist ja auch schon länger ausschließlich das Aufnahmegerät (aber viel zu selten) und ich habe durchaus konkrete Vorstellungen.. Mal schauen :)
 
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MartinH
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So, hier v2 von vorhin, gefällt mir schon besser, bewusst auch nur 1 Schnitt zum Umblättern.
(Aufnahme: 2 Primo EM 272 (AB mit ca. 40 cm, ca. 2 ,5 m vor der Orgel) in Zoom H5 - mit dieser besseren Qualität hört man aber nun die Probleme: ich schatte mit meinem Körper einiges ab, da ich direkt vor den Pfeifen sitze - außerdem entwickelt sich oben halt keine größere Akustik - siehe Foto... - das Brummen ist übrigens akustisch im Raum (Orgelmotor))
 
 

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