Anspruchsvolle Stücke gesucht!

Dieses Thema im Forum "Werke, Komponisten, Musiker" wurde erstellt von Ingrid20000, 15. Juli 2007.

  1. Ingrid20000
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    Ingrid20000

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    Bin auf der Suche nach technisch schwierigen, anspruchsvollen Stücken, die aber nicht mehr als 3 - 4 Seiten haben sollten.
     
  2. ubik
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    ubik

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    cis-moll prelude von Rachmaninov, falls du die noch nicht spielen kannst.
     
  3. .marcus.
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    .marcus.

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    Hi Ingrid,
    vielleicht solltest noch so ungefähr angeben, was du suchst. Und dein ungefähres technisches Niveau.

    Ansonsten fallen mir spontan Chopins Etüden ein. Manche sind 3-4 Seiten lang und die technische Schwierigkeit wird wohl kaum jemand anzweifeln. ;)
    Dann noch Chopin Prelude op.28 no.16, sehr schön, sehr schwer.
    Bei Bach findet sich mit Sicherheit auch etwas.
    Rachmaninoffs Cis-moll Präludium und die Elegie. Von Prokofjew gibt es auch allerhand kleinere Stücke.

    Weiß nicht ob ich dir mit diesem bunten Durcheinander weiterhelfen konnte...

    Gruß

    marcus
     
  4. Ingrid20000
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    Ingrid20000

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    Danke schon mal, genau so etwas habe ich vom Schwierigkeitsgrad her gesucht, möchte mich in nächster Zeit technisch etwas fordern, aber jetzt nicht unbedingt für ein Stück ewig üben müssen, um es richtig hinzubekommen - also um so kürzer um so besser. Hat noch wer Vorschläge?
     
  5. David
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    David

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    Das ist nicht technisch schwer ;).

    Für Dein Können, Ingrid, empfehle Ich dir die Gigue aus der d- Moll Suite (Französische Suite Nr. 1) von Bach.
    Wolltest du nicht einmal das Precipitato von Prokoffjew spielen? das sind doch auch fast 4 Seiten, ich glaube 11...
    Naja sind ja fast 4, wenn ich mich nicht verrechnet habe...

    Und sonst ist der Umfang von 3- 4 Seiten ein bisschen wenig, um da schwierige Stücke zu finden.
    Die Sonate Nr. 1 von Beethoven, Satz 1 ist auch sehr schön. Ich empfinde zwar den nicht als schwer, aber melodisch ist er sehr schön.

    Mit bestem Gruß

    David.
     
  6. Ingrid20000
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    Ingrid20000

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    Das mit der Gigue ist eigentlich eine ganz gute Idee, die kann man super auf Geschwindigkeit spielen, und von der Sorte gibt es ja noch ein paar andere.

    Beethoven hatte ich auch schon ins Auge gefasst, den Prokoffjew spiel ich sicher noch, aber momentan habe ich noch genug andere Stücke zu üben und da ist mir der zu langwierig.
     
  7. ubik
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    ubik

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    Wenn man es komplett fehlerfrei spielen will, dann ist es zwar nicht technisch schwer, aber schwer.
     
  8. Christoph
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    Christoph

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    Hab's zwar noch nie gespielt aber jetzt gesehen - wirkt in der Mitte nicht grad unanspruchsvoll;)

    Technisch weiterbilden tu ich mich im Moment mit dem ersten Brahmscapriccio aus Op.76. Der Wechsel zwischen schnellem fetzigem überschäumenden Fortissimo und perlendem Pianissimo und das Rumgehüpfe auf der Tastatur dabei macht mir grad zu schaffen - aber es wird schon langsam ;)
     
  9. Beethovenfanatiker
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    Beethovenfanatiker

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    kann sein, dass du über dieses Niveau schon hinaus bist aber probiers doch mal mit der Arabeske von Schumann... ( op. weis ich nicht, aber auf Anfrage schau ich nach ;) )... die hat zwar sieben Seiten, aber das Hauptthema wiederholt sich ständig. Is also eigentlich nur 3 1/2 Seiten lang.

    Ich selbst hab sie vor 1 1/2 Jahren gelernt und seit dem zählt sie zu meinen Lieblingsstücken.
     
  10. thepianist73
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    thepianist73

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    Da gäbe es noch:

    Debussy Préludes & Etudes, Children's Corner, Images I & II (etwas längere Stücke)
    Shostakowitsch 24 Préludes & Fugen op. 87
    Skrjabin Etüden op. 8, op. 42
    Skrjabin Préludes op. 11, 13, 15, 16 (noch tonal); 17, 31, 33, 37, 39, 48, 67 (zT atonal)
    Rachmaninow Préludes op. 23 & 32
    Rachmaninow Etudes tableaux op. 33
    Moszkowski Etudes op. 72 ("Per aspera ad astra") -> das sind die, welche Horowitz die eine oder ander immer wieder als Zugabe spielte. GAAAANZ tolle Stücke, aber eben sackschwer.
    Brahms Klavierstücke op. 116-119
    Brahms 51 Etüden
    Paderewski Krakowiak u.a.
    Szymanowski 9 Préludes
    Ligeti Etüden
    Scarlatti unzählige Sonaten, die man auch erst mal schön können muss..
    Schumann Fantasiestücke, Waldszenen, Faschingsschwank, Carnaval, Symphonische Etüden (kannst ja zT einzelne Ausschnitte spielen)
    Schubert diverse Sonatensätze, Impromptus, Moments musicaux
    Mendelssohn Variations Sérieuses
    Prokofiev Visions fugitives

    und die absolute Dröhnung:

    Leopold Godowsky: 54 Studien zu Chopins Etüden op. 10 & 25 (zT mE kaum spielbar, so wies dasteht...)
    es gibt eine DoppelCD davon von Marc-André Hamélin

    überhaupt die Bearbeitungen von Godowsky sind einfach der absolute Hammer!!!
     
  11. Wu Wei
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    Wu Wei

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    So wie hier, wo er zwei Etüden zu einer zusammengefasst hat. Macht das Üben natürlich effizienter. ;)
     
  12. Hartwig
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    Hartwig

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    nicht zu lang schweres?

    Hallo Ingrid,
    Versuchen könntest Du auch einmal:
    Polacca brilliante von Weber Opus 72.
    Ist nicht zu lang, nach entsprechendem Üben auch spielbar und macht dann Spaß.
    Habe es gerade selbst wieder vorgekramt.

    Gruß Hartwig
     
  13. chief
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    chief Guest

    Hartwig, ich misch mich hier nicht gerne ein aber zu der Polacca brillante von Weber muss ich was sagen.
    Ich finde das Stück weder einfach noch kurz.
    Bei meiner Edition Peters Ausgabe sind das 6 Seiten mit div. Wiederholungen.
    Zum Schwierigkeitsgrad: Beginnt mit Allegro vivace. Mit Keckheit vorzutragen,
    und erfordert doch schon einiges an technischen Fähigkeiten allein schon um auf das geforderte Tempo zu kommen. Das geht dann so weiter, für einen Starpianisten auch eine Herausforderung und bestimmt nicht einfach.
    Wenn schon Weber, warum nicht "Aufforderung zum Tanz Op. 65 ist viel bekannter und gefälliger und einfacher.
    Gibt auch div. Orchesterfassungen.

    Gruß Chief
     
  14. Hartwig
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    Hartwig

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    Hallo Chief,

    ich meine gelesen zu haben, daß Ingrid schwere aber dennoch spielbare und nicht zu lange Stücke sucht.
    Ebenfalls gebe ich Dir Recht, daß Wiederholungen viele dabei sind. Aber die machen es dann doch leichter einübbar.
    Wenn man es einmal drauf hat, ist es aber doch gut zum Vortragen und lohnt sich zum Üben. Mehr wollte ich damit nicht sagen, nur ein weiterer Vorschlag.

    Gruß Hartwig