An alle Hörgeräteträger im Forum...

  • Ersteller des Themas Phoenix2021
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Und ich muss immer mal wieder an die Phonak tippen, um mich zu vergewissern, dass sie eingeschaltet sind. Im Vergleich zu den im Musikprogramm alles (fast schon aggressiv) verstärkenden Widax sind die Phonak dezent und scheinen nur das zu verstärken, was meinem Gehör fehlt. Die Phonak klingen - vermutlich weil ohne Otoplastiken und abgesehen von diesem leichten Rascheln (z.B. wenn ich meine Hand übers Treppengeländer gleiten lasse) sehr natürlich. Und trotz ihrer Größe (weil die Akkus eingebaut sind) nehme ich Sensibelchen sie gar nicht wahr. Weder hinter den Ohren noch in den Ohren. Und mit den Brillenbügeln gibt es keine Probleme, ein Widax habe ich ab und zu beim Abnehmen der Brille heruntergerissen.
 
Und ich muss immer mal wieder an die Phonak tippen, um mich zu vergewissern, dass sie eingeschaltet sind. Im Vergleich zu den im Musikprogramm alles (fast schon aggressiv) verstärkenden Widax sind die Phonak dezent und scheinen nur das zu verstärken, was meinem Gehör fehlt. Die Phonak klingen - vermutlich weil ohne Otoplastiken und abgesehen von diesem leichten Rascheln (z.B. wenn ich meine Hand übers Treppengeländer gleiten lasse) sehr natürlich. Und trotz ihrer Größe (weil die Akkus eingebaut sind) nehme ich Sensibelchen sie gar nicht wahr. Weder hinter den Ohren noch in den Ohren. Und mit den Brillenbügeln gibt es keine Probleme, ein Widax habe ich ab und zu beim Abnehmen der Brille heruntergerissen.
...nach dem Lesen Deiner 1. Nachricht war meine Wahrnehmung, Widay wären Deine präferierten Geräte...haben Phonak (welches Modell?) einen besseren Klang?
 
...nach dem Lesen Deiner 1. Nachricht war meine Wahrnehmung, Widex wären Deine präferierten Geräte...haben Phonak (welches Modell?) einen besseren Klang?

Den Klang der beiden Geräte nehme ich als gleichwertig gut wahr, nur dass die Widex lauter sind – auch nach dreifacher Reduzierung der Lautstärke. Das ist aber nicht unangenehm. Aber wenn bei meinem Treffen ein Profi gespielt hat, mussten sich meine Ohren erstmal eine Viertelstunde oder 20 Minuten an den „Lärm“ gewöhnen.
;-)

Welches Modell die Phonak sind ist mir noch nicht ganz klar, wen ich es genau weiß, verkünde ich es.

Zwei Hörgeräte-Akustiker (wir haben erstaunlicherweise zwei in der Stadt) haben mir gesagt, dass es keinen Sinn mache, zwischen mit und ohne Hörgerät und zwischen Widex und Phonak hin und her zu wechseln. Das Hirn könnte mit einem solchen Test nicht so schnell umgehen. Ich habe gerade eine andere Hörerfahrung gemacht und alle drei Versionen im direkten Wechsel ausprobiert.

Die Widex scheinen zu laut eingestellt zu sein, aber ein Flügel ist nun mal laut, daher habe ich mir darüber bisher keine Gedanken gemacht. Sie verstärken im Musikprogramm alles, da klingen auch die Bässe lauter. Ich dachte, dass müsse so sein. Mit den Widex empfinde ich die Lautstärke nur unwesentlich lauter als ohne Hörgeräte. Ohne nehme ich den Klang fast genauso laut wahr, aber teilweise sehr unangenehm. Die Hörgeräte reduzieren (verwunderlicherweise) meine Hyperakusis, die Phonak vermögen es besser, weil ich damit nicht lauter höre als ohne Hörgeräte. Denn sie scheinen nur das zu verstärken was meinem Gehör fehlt, also die Obertöne. Denn ansonsten höre ich - ohne Hörhilfen - noch recht gut.

Was mich an den Widex stört sind die Otoplastiken, daher habe ich die Geräte nur noch zum Klavier spielen an den Ohren.

Leider kann ich die Phonak-App momentan nicht im richtig nutzen, anscheinend ist bei der Installation oder beim Koppeln etwas schief gelaufen. Denn die Einstellungen für Höhen, Tiefen, Frequenz etc. lassen sich nicht aufrufen.

Die Phonak nehme ich von Klang und Tragekomfort als so dezent wahr, dass ich immer mal wieder daran zweifele, dass ich sie an den Ohren habe bzw. sie eingeschaltet sind. Aber man muss ein Hörgerät nur berühren, dann weiß man es.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frage von einem hoffentlich noch lange nicht, besser nie Betroffenen: beschleunigt so ein Hörgerät denn nicht auf Dauer die Schwerhörigkeit?
Ich stelle es mir so vor, dass das Gerät notwendigerweise in den betroffenen Frequenzbereichen ziemlich laut eingestellt werden muss, um die Senke in der "Hörkurve" auszugleichen.
Was ja dann wiederum dazu führen müsste, dass die Hörzellen noch stärker belastet werden, was logischerweise die Schwerhörigkeit verstärkt...🤔🤔
 
Nein, leider auch das nicht...:tra192:
Da wir ja nicht systemrelevant sind, kommen wir im System auch nicht vor.

Hauptsache, es trällert überall Musik....
Selbstverständlich kannst Du die Zuzahlung steuerlich geltend machen, egal, welchen Beruf Du hast. Bei systemrelevanten Berufen kann man die Teile sogar kostenlos über das Integrationsamt kriegen (in gewissem Kostenrahmen wohl).
 
Frage von einem hoffentlich noch lange nicht, besser nie Betroffenen: beschleunigt so ein Hörgerät denn nicht auf Dauer die Schwerhörigkeit?
Ich stelle es mir so vor, dass das Gerät notwendigerweise in den betroffenen Frequenzbereichen ziemlich laut eingestellt werden muss, um die Senke in der "Hörkurve" auszugleichen.
Was ja dann wiederum dazu führen müsste, dass die Hörzellen noch stärker belastet werden, was logischerweise die Schwerhörigkeit verstärkt...🤔🤔
Das wird natürlich offiziell verneint, ist aber nachweislich so, genau wie bei der Brille, sonst bräuchte man nicht ständig neue.
 
Zuletzt bearbeitet:
Steile Thesen jetzt plötzlich... man brauche immer neue Brillengläser...dann müssten mittelalte Erwachsene schon Glasblöcke vor den Augen tragen.

Wenn das Hörgerät die paar intakten Härchen im Innenohr auch noch wegpfeift, dann ist es schlicht falsch eingestellt. Dafür macht der HNO-Arzt ja so einen Aufriss, um die Hörkurve des Patienten auszumessen.

Gerüchte der Art, dass durch solche Krücken das Auge bzw das Ohr sozusagen faul werden: da ist ein bisschen was dran, aber nicht soviel, wie man vielleicht meinen mag. Scharfes Sehen kann man fast gar nicht trainieren (das hängt organisch von den Sehzellen ab), scharfes Hören ist eher eine Sache von Aufmerksamkeit, die z.B. sehr leise Geräusche nicht gleich ins Unbewusste wegblendet.
 
@StefanN
Damit ich nicht unnötig und lange suche: kannst du mir die Stelle zeigen, wo ich ich etwas von Augen und Brillen geschrieben habe? :konfus:
🙄
 

@StefanN
Damit ich nicht unnötig und lange suche: kannst du mir die Stelle zeigen, wo ich ich etwas von Augen und Brillen geschrieben habe? :konfus:
🙄
Behauptete jemand, daß Du etwas von Augen und Brillen geschrieben hast?
Schau mal hier: https://www.clavio.de/threads/an-alle-hoergeraetetraeger-im-forum.29272/post-821016

Was interessiert dich das jetzt plötzlich?

Weil ich gerade zum ersten Mal davon lese, darum so plötzlich.

Wie sieht also Dein Nachweis aus?
 
Eigenerfahrung nebst gesundem Menschenverstand.
 
Ok, obwohl wahrscheinlich sinnlos bei Dir....
Die Hörverstärkung wird immer in Clustern geleistet, in Kanäle aufgeschlüsselt. Hast Du ein Kassengerät, hat das vll. 2 bis 3 Kanäle. Innerhalb des Frequenzbereiches eines Kanales liegen mehr oder weniger geschädigte Zellen. Also wirkt die Verstärkung einerseits ausgleichend, andererseits schädigend. Das muss nicht zwingend subjektiv wahrnehmbar sein. Manchmal sogar überhaupt nicht. Den Schaden könnte man bemerken, wenn man mal "hochauflösende" Geräte benutzt. Solche mit vielen Kanälen können viel feiner auf die "Hörkurve" (bekloppter Begriff, klar) eingestellt werden und fangen dann nur das ab, was wirklich sein muss. Bei denen ist ein Schaden wohl langfristig eher geringer, dafür sind die so teuer, dass die in sehr wenigen Fällen ihre Vorteile ausspielen können, wie bei Marlene zum Beispiel. Da spielt ja Geld keine Rolle. Bei welchem Thema waren wir?
Bei der Brille kann ich nur aus zweiter bis dritter Hand berichten (Optikerverwandtschaft), keine Selbsterfahrung bisher.
 
Eigenerfahrung nebst gesundem Menschenverstand....
Bei der Brille kann ich nur aus zweiter bis dritter Hand berichten (Optikerverwandtschaft), keine Selbsterfahrung bisher.
Toller Nachweis. :-)

Ich habe mir genau gleiche Sorgen wegen meiner Kontaktlinsen gemacht und bin zum Augenarzt.
Die hat mir nach ausgiebiger Untersuchung erst mal grünes Licht zum Weitertragen der Linsen gegeben und dann ein 40minütiges Referat über die Veränderung der Sehstärke gegeben. Vieles ist nicht hängen geblieben aber z.B., dass eine korrekt eingestellte Linse (Brille oder Kontaktlinse) damit gar nix zu tun hat. Veränderungen kommen in 3-5 Schüben (weshalb sich das Augenlasern nur bedingt lohnt (bei mir hat sie abgeraten)) und sind zwar meist (z.B. altersbedingt) aber nicht immer in negativer Richtung.
 
Frequenzbereichen ziemlich laut eingestellt werden muss, um die Senke in der "Hörkurve" auszugleichen.

Ich habe derzeit den Vergleich an und in den Ohren: Die Testgeräte sind genauso laut eingestellt wie mein natürliches Hören. Daher vergewissere ich mich immer wieder, dass sie überhaupt eingeschaltet sind. Die Geräte verstärken aber nur was mir fehlt, sie machen die Obertöne hörbar.

Meine Widex sind zu laut („zupackend“, wie es ein Akustiker genannt hat) eingestellt. Das könnte ich ändern lassen aber ich sehe es nicht ein, dafür nach Koblenz zu fahren wenn ich im Januar eh neue Hörgeräte kaufen werde. Denn diese Otoplastiken will ich nicht mehr in den Ohren haben. Gestern Abend habe ich am Fernseher die Geräte verglichen, meine habe ich wegen der drückenden Plastikteile schnell wieder entfernt.

Das wird natürlich offiziell verneint, ist aber nachweislich so, genau wie bei der Brille, sonst bräuchte man nicht ständig neue.

Da frage ich mich, was mit „ständig“ gemeint ist. Meine Gleitsichtbrille mit Fernbereich ist von 2016, ich sehe damit aber noch alles scharf. Meine „zuletzt gekaufte "Arbeitsplatzbrille“ (für PC und Klavier) ist von 2020, ich kann damit aber nicht mehr richtig sehen. Seit sechs Wochen habe ich die vorher gekaufte Arbeitsplatzbrille von 2016 auf der Nase und frage mich, wofür ich voriges Jahr das Geld ausgegeben habe.

Selbstverständlich kannst Du die Zuzahlung steuerlich geltend machen, egal, welchen Beruf Du hast.

Das sehe ich auch so, denn ich kann z.B. meinen Fensterputzer als haushaltsnahe Dienstleistungen absetzen. Die beruflich erforderlichen Hörgeräte müssten eigentlich unter die Werbungskosten fallen.

Eigenerfahrung nebst gesundem Menschenverstand.

Nachweislich ist beides für andere wenig hilfreich in Anbetracht dessen, dass jeder Mensch eine andere Wahrnehmung hat. Aber ich gebe Dir Recht darin, dass jeder für sich selber herausfinden sollte, was ihm gut tut und was nicht.
 
Premiumgeräte kosten - ohne Zuzahlung der Krankenkasse - etwa EUR 5.000,00. Auf den Versorgungszeitraum von sechs Jahren gerechnet wären das pro Monat 69,45.

Da ich nicht rauche musste ich nachsehen, eine Packung Zigaretten kostet demnach EUR 7,00 bis 7,20.
 
Wenn das Hörgerät die paar intakten Härchen im Innenohr auch noch wegpfeift, dann ist es schlicht falsch eingestellt. Dafür macht der HNO-Arzt ja so einen Aufriss, um die Hörkurve des Patienten auszumessen.
...jetzt geht bei mir eine Baustelle auf. Der HNO hat ja eine Kurve gemessen, der Hörgeräteakustiker hat aber ebenfalls eine ermittelt, an zwei unterschiedlichen Tagen, logisch. Da ich ein Problem mit fluktuierendem Gehör links habe, erklärt dies, wieso es nach zwei Anpassungsversuche die DInger immer noch zu laut bzw. zu blechern sind...Dank Marklene habe ich nun zumindest zwei Modelle/Marken, an dem man sich orientieren kann...die Safari geht weiter.
 

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