165er Grotrian (gebraucht) gegen Schimmel neu - Meinungen

K

KlimperTinta

Dabei seit
20. März 2021
Beiträge
4
Reaktionen
21
Ich lese und lese und lese.... und komme nicht zu einer Entscheidung. Also habe ich mich angemeldet und möchte auch gerne um Rat und Meinungen bitten.

Ich habe in meiner Kindheit/Jugend einige Jahre Klavier gespielt und mir dann, sowie die Wohnsituation und Finanzen es zuliessen mir ein (gebrauchtes) Klavier gekauft. Das war ca. 1991. Dieses Klavier begleitet mich bis heute, immer nur, um ab und zu mal ein wenig zu spielen.
Nun spielt aber auch meine Tochter Klavier und sie ist auch recht begabt (kommt ganz nach mir :005:).

Sie hätte gerne ein Instrument auf ihrem Zimmer, also sind wir losgezogen und haben nach einem Digi Ausschau gehalten. Wir haben aber gemerkt, dass ein Digitales eigentlich nicht in Frage kommt, vor allem, nachdem wir dort auch die akustischen Klaviere angespielt haben.
Dort standen zur Auswahl ein Schimmel C 116 T und ein Schimmel K-122 Elegance, wobei das 122er preislich schon grenzwertig war.

Nächsten Tag zum nächsten Klavierhaus mit grösserer Auswahl, allerdings habe ich mich auf deutsche Hersteller beschränkt.
Wir sind wieder beim Schimmel gelandet und haben ein sehr interessantes Angebot für das 122er bekommen. Bei den Gebrauchten war auch ein interessantes C. Bechstein dabei.

Nächster Stopp beim Bechstein Center. Hoffmann Professional 126, ja war ganz OK. Dann das Bechstein A 124...wow toll! Aber preislich eigentlich nicht mehr so richtig drin, erst Recht nicht in Nussbaum.

Und dann.... stand da noch ein kleiner 165er gebrauchter Grotrian-Steinweg in Nussbaum. Angespielt und für toll befunden!
Noch zig mal zwischen dem A 124 und dem kleinen 165er hin und her gewechselt und probiert. Der kleine Flügel ist preislich sehr attraktiv (noch etwas weniger als das interessante Angebot für das Schimmel 122). An dem Instrument wurde einiges gemacht, ich habe mir aber nicht alles gemerkt.

Jetzt bin ich hin- und hergerissen.

Grotrian-Steinweg 165 von ca 1987 (mit Dampp Chaser)
Schimmel 122
Bechstein 124

Soll ich mich einfach auf mein Gefühl verlassen und den kleinen Flügel nehmen?
Wie sieht es mit der Mechanik aus? Hat sich da bei den Klavieren so viel weiterentwickelt, dass ich doch eher eines der genannten neuen Klaviere einem 35 Jahre alten Flügel vorziehen sollte?

Würde ich ein Instrument ausschliesslich für mich suchen, würde ich wohl den Grotrian-Steinweg nehmen, aber das Instrument soll natürlich auch meiner Tochter genügend Entwicklungsmöglichkeiten bieten.
Bezüglich Spielgefühl und Klang waren meine Tochter und ich gleicher Meinung, wobei ich sehr darauf geachtet habe, immer erst ihre Meinung zu erfragen, damit sie sich nicht von mir beeinflussen lässt.

Falls es noch interessant ist, meine Tochter ist grad 13 Jahre alt geworden. Sie hat auch schon ihrer Klavierlehrerin von unserer Suche erzählt, die aber keinen konkreten Ratschlag hatte. Ausser, dass die Mechanik eine gute Repetierfähigkeit erlauben sollte (da ist zum Beispiel das Schimmel 122 deutlich besser, als das 116er).

Über ein paar Meinungen wäre ich sehr dankbar.
 
JonasKlais

JonasKlais

Dabei seit
27. Juli 2020
Beiträge
140
Reaktionen
155
Flügel sticht Klavier, es kommt natürlich bei Gebraucht immer aufs konkrete Instrument an. 35 Jahre sind aber kein Alter, wenn es - insbesondere die Mechanik - gut überholt wurde.
 
 

Top Bottom