Wieviel sollte man als Anfänger für ein Digitalpiano ausgeben?

opa38
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Und ich habe ein Jahresvertrag....:022: von Febr. 2021 bis Febr. 2022
 
opa38
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Pianobaum
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Nicht entmutigen lassen. Ich hatte mir nachdem ich meinem Klavierwunsch nachkommen wollte, das Yamaha P125 gekauft und dieses Gerät hat es geschafft meine Begeisterung zum Klavierspielen zu befriedigen als Anfänger. Ich hatte vorher 15 Jahre ein Claviona in der Ecke stehen und trotzdem damals nicht den Zugang zum Klavierspielen bekommen.
Mit der gewichteten Tastatur beim P125 kann man aus meiner Sicht wirklich starten. In einem andern Beitrag wurde mir auch schon mal das Walzenklavier bescheinigt, da ich mir das spielen mit der Piano-App beigebracht habe.
Wie auch schon von anderen beschrieben war dann der Drang und Wunsch nach einem besseren Instrument - und da war es dann der akkustische Flügel als Transaccustik Gerät wieder von Yamaha und es war für mich die beste Entscheidung. Neben der Möglichkeit der Kopfhöhrer kann ich digital das Klavier als Resonanzkörper und somit als Lautsprecher nutzen und somit das Gerät auf Zimmerlautstärke bzw. auch darunter einstellen. Wirklich super...ich konnte mir somit schon mal meinen Traum verwirklichen ( hat dafür auch lange gedauert und ich hab auch lange dafür gearbeitet) .
Wirkliche Unterschiede als fortgeschrittener Anfänger sehe ich im Gegensatz zum DigiEinstiegsModell im Pedaleinsatz. Das ist wirklich mit dem Akkustischen Instrument faszinierend und da kommt tatsächlich auch das Sampeln selbst bei meinem hochwertigen Gerät digital nicht heran. Aber auch nur beim rumspielen im normalen Spiel werde ich da wohl noch mindestens weitere zwei Jahre Spielzeit brauchen. Zur Einordnung ich spiele täglich mit großer Freude und übe mindesten 30 min. am Tag weil ich auch solch eine Freude habe, dass aber auch schon mit dem P125.
Meine Empfehlung ggf. gerade da Du ja nicht ausprobieren kannst ggf. mit digitalem aber guter gewichteten Tastatur (aber haben heute fast alle schon) und dann später je nach persönlicher Begeisterung umsteigen. Ggf auch ums Budget zu schonen dann gebraucht wieder verkaufen.
ein letztes PS. Ich werde mein P125 dann mobil mit in unseres geplanten Urlaub nehmen (Meine Frau runzelt zwar immer noch die Stirn aber ist OK damit da wir den Platz haben werden im Auto und am geplanten Domizil)
Hoffe es hilft etwas bei der Entscheidungsphase.
Liebe Grüße
 
Pianobaum
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Fast allen erwachsenen Anfaengern ist der Aufwand und die arbeit die man da reinstecken muss um zu ansehnlichen Ergebnissen zu kommen nicht bewusst und geben im 1 Jahr auf.
Da kann was dran sei - daher ggf wirklich mit einem einfacheren Gerät starten. Aber es gibt ja auch die Meinung das Digitalgeräte nur was für Profis sind und man sollte akustisch als Anfänger einsteigen - hätte bei mir jedoch dazu geführt das ich meine nächtlichen Spielsession nicht machen könnte und nicht motiviert durch meinen Fortschritt gewesen wäre - daher keine Alternative zu digital.
 
Pianobaum
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Das mit der Liste ist eine völlig utopische Idee, wir diskutieren ja hier immer im Kreis herum, weil wir uns auf eine solche Liste nicht einigen könnten.
Argumente Liste fände ich gut. Ich habe aus den Foren viel gelernt sowohl von den Fanatikern als auch von ganz praktischen Beispielen.
Ich kann jeden Neuling verstehen der zwischen Beiden Konzepten hardert - aber Dinge zu berücksichtigen wie der Aufwand einer Stimmung ist oder das ein akustisches Gerät ggf zu laut für einen kleinen Raum sein kann ist doch hilfreich.
Da kann ja auch aufgenommen werden, die Faszination die ich jedesmal empfinde wenn ich die Mechanik in meinem geöffneten Flügel beobachten kann.
Ohne die beschriebenen Argumente in diesem Forum hätte ich ggf dann doch auf das Plastikdisplay eines Digitalpianos geschaut und niemals erfahren was ich versäumt hätte.

Gibt es denn einen Link - und konnte dieser schon eingerichtet werden ( Frage an den Moderator).
 
Vanessa
Vanessa
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Wieso?
Kritische Nachbarn? - Nach dem Lockdown die Nachbarn zu einem Umtrunk mit Snacks einladen, freundlich die Sachlage klären und feste "Ich-darf-auch-mal-Lärm-machen" Zeiten vereinbaren.
Kein Platz? - Dann muss eben die Flimmerkiste raus.
Kein Geld? - Prioritäten setzen, für welche Konsumgüter oder Genussmittel man evtl. zu viel ausgibt.

Ich kann ehrlich nicht verstehen, wenn man – falls man Feuer gefangen hat – nicht alle Hebel in Bewegung setzt, um das optimale Ergebnis zu erzielen.
Wenn ich fliegen möchte ist mein Endziel, ein richtiges Flugzeug zu steuern und nicht, auf ewig die Simulation auf der Playstation zu daddeln.

Grundsätzlich finde ich diese Einstellung gut, sich seine Träume zu verwirklichen. Aber kompromissbereit sollte man dennoch bleiben. Wenn ich in einer Familie lebe, kann ich nicht einfach die Flimmerkiste raushauen, es gibt schließlich noch andere Interessen als meine. Wenn der Sohn anfängt, Schlagzeug zu spielen, kann er das Instrument auch nicht einfach in seinem Zimmer aufbauen und mit den Nachbarn "Lärm-Zeiten" vereinbaren und wenn der dann fertig ist, holt die Tochter das Akkordeon raus und anschließend wird im Wohnzimmer Klavier gespielt (was in diesem Szenario noch das angenehmste ist).

Das alles ist nicht so einfach, wie es in deinem Beitrag klingt!
 
Vanessa
Vanessa
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Den Kostenfaktor kann ich nicht gelten lassen - es gibt genug Musikhäuser bei denen man hochwertige Klaviere für einen relativ geringen Preis leasen kann.

Ich bleibe dabei, Digis, Grotten und Chinaböller sind was für Fortgeschrittene aber für Anfänger ungeeignet.

Dieser arrogante Unterton in deinen Beiträgen gefällt mir nicht.

Von Yamaha kam gerade das CLP-Spitzenmodell auf den Markt (785). Das Instrument kostet über 4.000 Euro. Das kann einem zu teuer sein (für ein Digitalpiano sowieso), dass das aber nix taugt, braucht mir hier keiner zu erzählen. Die Digitalpianos haben sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt und sind absolut nicht und schon gar nicht pauschal "für Anfänger ungeeignet".
 
Vanessa
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Ein Digitalpiano ist sicher sehr viel besser als gar kein Klavier. Ich wage allerdings zu beweifeln, dass auf Digis Konzertpianisten heranreifen.

Da gebe ich dir reicht. Allein schon deswegen, weil ein akustisches Klavier speziell in der Klassik tatsächlich einem Digitalpiano überlegen ist. Aber:

1. Wie groß ist der Prozentsatz der klavierspielenden Bevölkerung, der das Ziel hat, Konzertpianist zu werden? Die meisten haben und hatten es nie.

2. Die Klassik ist gar nicht jedermanns Steckenpferd, der Klavier spielt. Je nachdem, was man macht, ist das Digitalpiano sogar dem akustischen Klavier vorzuziehen.
 
Vanessa
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Niko 1848
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Man kann die Frage eigentlich nicht wirklich beantworten.
Jeder sollte das ausgeben was er meint ausgeben zu können und was es ihm wert ist.
Auch spielt die Wohn und Familiäre Situation eine wichtige Rolle.
Nicht jeder hat Platz oder das Geld für ein Klavier oder möchte auch keins. Warum 4000 für etwas ausgeben , was er evtl in einem Jahr nicht mehr benutzt?
 
Vanessa
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Egal, welche Musikrichtung. Zum Klavier (!) lernen ist ein Flügel das Optimum. Alles andere sind Kompromisse.

Mein Gott, ist das eine Arroganz! Und einem Kind, das mit der 1/8-Geige anfängt, kaufe ich gleich ein Meisterinstrument, um es dann ein Jahr später wieder verkaufen zu müssen, weil es zu klein geworden ist.

Nein, denn solche "Meisterinstrumente" sind in den kleinen Größen gar nicht üblich, weil die absolute Mehrheit das nicht braucht, es sind schließlich Kinderinstrumente. Nur beim Flügel kann man so daherreden, weil es da keine Kindergrößen gibt.
 
 

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