Wieder einmal. Nachbar beschwert sich - Rechtslage Schweiz

40er
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Hallo zusammen,

Gestern hat es auch mich erwischt, mein oben wohnender Nachbar hat sich um ca. 18.30 wegen übermässigen Klavierlärm beschwert und gemeint ich sollte doch auf einem E-Piano üben sowie das Üben zur Mittagszeit (da bin ich auf Arbeit!) unterlassen. Ich habe ihr direkt mein Grundrecht aufs musizieren ins Gesicht gesagt, wobei die Dame merklich zusammengezuckt ist (und sich jetzt wohl in den Vorurteilen, die den Deutschen in der Schweiz entgegengebracht werden bestätigt fühlen wird).

Üben tu ich eh meist auf dem Clavinova, muss die ja nicht wissen, dass ich auch diese Möglichkeit habe.

Die Rechstlage ist nach Internetrecherchen weitgehend ähnlich der wie in Deutschland in unsere Hausordnung steht ausdrücklich, dass das Spielen von Musikinstrumenten auf folgende Zeiten zu beschränken ist:
Mo bis SA 09.00-11.30 h und von 15.00-19.00 h
Sonn- und Feiertags hat Ruhe zu herrschen.

Ich werde daher das Spielen Sonntags am ak. Instrument vermeiden müssen. Ist machbar.

Meine Frage nun zur Lautstärke, die das U1 emittiert. Gibt es hier weiterführende Einschränkungen?
Mein U1 kann schon mächtig Druck machen, vor allem im Bassbereich. Ich will damit sagen, es ist ein eher lautes Instrument.

Hat jemand in der Schweiz schon mal ähnliche Probleme gehabt?

Oder einfach völlig relaxt bleiben, auch wenn mir das schlechte Gewissen jetzt etwas das Üben verleitet.

Gruss
40er
 
H
Holgus
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Hat jemand in der Schweiz schon mal ähnliche Probleme gehabt?

Wir haben beim Einzug einen Apéro für die Nachbarn gemacht. Ist wohl in der Schweiz üblich und kam gut an. Danach ist das Verhältnis zu den Nachbarn ein ganz anderes. Bevor wir überhaupt ein Klavier gesucht haben, haben wir eine Karte an alle Bewohner geschrieben. (Tipps dazu sind hier im Forum, aber dafür ist in deinem Fall wohl zu spät.) Kam auch gut an. Es kamen ausschliesslich positive Rückmeldungen. Ich muss aber dazusagen, dass im Haus wirklich ein aussergewöhnlich gutes Klima ist. Nächste Woche kommt das Klavier an und ich rechne absolut nicht mit Beschwerden.

Und ein Wort von Kartoffel zu Kartoffel: Als Deutsche müssen wir uns hier besonders rücksichstvoll verhalten. Da haben einige unserer Vorgänger schlechte Vorarbeit geleistet. Die Vorurteile gegenüber Deutschen sind wohl überwiegend gerechtfertigt.
 
Nessie
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Lieber 40er

Lade die Dame doch mal zu Kaffee und "Hauskonzert" ein... Ansonsten, solange Du Dich an die Hausordnung hältst, sollte es ja kein Problem sein?!? Betr. Mittagszeit-Üben: sind das evtl. Deine Kids, die klimpern?

Die Vorurteile gegenüber Deutschen sind wohl überwiegend gerechtfertigt.

Das kann ich so nicht stehen lassen... Die Schweizer fühlen sich grösstenteils nur der Sprache der Deutschen unterlegen (geschliffen-zackig gegen behäbig-gemütlich). Dann schliessen sie von der Sprache auf den Charakter. Aber wehe, der Deutsche versucht Schweizerdeutsch zu sprechen, dann fühlen sich die Schweizer erst recht auf die Schippe genommen. ;)

Meine Mutter (Schweizerin) hatte ihr ganzes Leben lang eine Abneigung gegenüber Deutschen, sie empfand sie (aber wohl eher der Sprache wegen) als arrogant. Trotzdem hat sie einen Norddeutschen geheiratet... :D :D Und ich bin das Ergebnis.

In unserem Stadtteil leben sehr viele Deutsche und ich hab damit kein Problem. Es gibt immer wieder mal Menschen, die ich nicht mag – das liegt aber dann nicht an der Nationalität. Arroganz findet sich auch bei Schweizern. Und um noch ein Vorurteil abzubauen: Nicht alle Schweizer schwimmen im Geld. :cool:

Lg, Nessie
 
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Holgus
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Ich möchte eine Schweizer Waschküchengeschichte loswerden: Meine Frau wurde ziemlich kurz nach unserem Einzug von einer Nachbarin etwas unfreundlich zurechtgewiesen. Die Nachbarin fragte, ob meine Frau eigentlich nie die Waschküchte putze, wenn sie fertig sei. Wir konnten uns das absolut nicht erklären, weil meine Frau wirklich sehr ordentlich ist. Ich hatte die Vermutung, dass jemand an unserem Waschtag spät abends noch nach uns wäscht und nicht putzt. Als ich an einem Abend gemerkt habe, dass tatsächlich noch jemand wäscht, wollte ich rausfinden, wer das ist. Ich habe also unten gewartet bis jemand kommt und solange ein bisschen mein Kellerabteil aufgeräumt. Es kam dann allerdings nicht der gesuchte Bösewicht, sondern die Nachbarin, die sich einige Tage vorher beschwert hat. Als wir ins Gespräch gekommen sind, habe ich ihr erklärt, dass ich mir nicht vorstellen könne, dass meine Frau so eine Unordnung hinterlasse. Ich habe ihr von meinem Verdacht berichtet und dass ich dem nachgehen wolle, weil es uns sehr wichtig sei, ihr eine saubere Waschküche zu hinterlassen. Kurz: Wir haben die Frau ernst genommen. Sie hatte dann so ein schlechtes Gewissen (war keine Absicht von mir) über ihre ungerechtfertigte Ermahnung, dass sie meiner Frau später einen Strauss Blumen mitgebracht hat.

Und jetzt muss ich etwas Dampf ablassen: Wenn dein Verhalten wirklich so war, wie beschrieben, war das respektlos. Gab es schon mal Beschwerden, oder war das das erste mal? Direkt von einem Grundrecht auf Musizieren zu erzählen ist nicht nett. (Liebe/r Nessie, im Konfliktverhalten stimmen die Vorurteile leider zu oft. Auch hier.) Hast du mal gefragt, wo genau das Problem besteht? Wenn sie sich über Lärm am Mittag am Werktag beschwert, könnte es ein Irrtum sein, weil du dann arbeitest. Mittags ist in vielen Hausordnungen Ruhe angeordnet. Die gilt natürlich auch am Wochenende.

Vorschlag: Du kaufst der Nachbarin HEUTE noch einen Strauss Blumen und entschuldigst dich für den frechen Ton. Heute noch, bevor sie allen im Haus von deinem Benehmen erzählt, wenn das nicht schon passiert ist. Dann versuchst du die genauen Gründe für ihre Beschwerde herauszufinden und bist ein bisschen kooperativ und kompromissbereit, statt hier im Forum nach der Rechtslage zu fragen. Bitte nimm die Bedürfnisse von den Nachbarn ernst und versuche zusammen eine Lösung zu finden. Falls noch nicht passiert, machst du einen Hausapéro. Und immer schön den Waschküchenschlüssel pünktlich abgeben.
 
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Vorschlag: Du kaufst der Nachbarin HEUTE noch einen Strauss Blumen und entschuldigst dich für den frechen Ton. Heute noch, bevor sie allen im Haus von deinem Benehmen erzählt, wenn das nicht schon passiert ist. Dann versuchst du die genauen Gründe für ihre Beschwerde herauszufinden und bist ein bisschen kooperativ und kompromissbereit, statt hier im Forum nach der Rechtslage zu fragen. Bitte nimm die Bedürfnisse von den Nachbarn ernst und versuche zusammen eine Lösung zu finden. Falls noch nicht passiert, machst du einen Hausapéro. Und immer schön den Waschküchenschlüssel pünktlich abgeben.

Mein Ton war sehr freundlich aber bestimmt und keineswegs frech. Schliesslich hat sie als erstes gesagt, dass ich mir ein E-Piano kaufen sollte, was alles andere als ein guter Gesprächseinstieg war und ich wiederum als bestimmend empfunden habe. Sie hat geschossen - sie muss einen Gegenschlag aushalten können!

Da bei uns im Haus überwiegend Familien mit kleinen Kindern leben - einschliesslich den unseren ist ein gewisser Grundlärmpegel eh immer gegeben. Kinder gibt es nicht mit Silent Funktion. Meine Kinder spielen wenn es hochkommt vielleicht 10 Minuten am Stück. Ich Zukunft wird bei uns die Mittagsruhe respektiert.

Wir leben seit 13 Jahren in der Schweiz und kennen die Gepflogenheiten und die Vorurteile mehr als gut genug. Selbst davon betroffen waren wir noch nie.

Gruss
40er
 
Rheinkultur
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Ich habe ihr direkt mein Grundrecht aufs musizieren ins Gesicht gesagt, wobei die Dame merklich zusammengezuckt ist (und sich jetzt wohl in den Vorurteilen, die den Deutschen in der Schweiz entgegengebracht werden bestätigt fühlen wird).
(...)
Die Rechstlage ist nach Internetrecherchen weitgehend ähnlich der wie in Deutschland in unsere Hausordnung steht ausdrücklich, dass das Spielen von Musikinstrumenten auf folgende Zeiten zu beschränken ist:
Mo bis SA 09.00-11.30 h und von 15.00-19.00 h
Sonn- und Feiertags hat Ruhe zu herrschen.
Es gibt noch etwas anderes, das in der Schweiz (habe zehn Jahre direkt an der Grenze zur Schweiz gewohnt) genauso ist wie hierzulande: Es hat kein gutes menschliches Miteinander zur Folge, wenn man in schlechter Beamten-Manier darauf pocht, dass einem nach Gesetzeslage etwas einfach zusteht. In diesem Falle ist es das Persönlichkeitsrecht auf musikalische Betätigung, die tatsächlich nicht einfach zur Gänze untersagt werden, aber eben eingeschränkt werden darf. Gutes Kommunizieren und damit gute Nachbarschaft sieht anders aus.

Meine Frage nun zur Lautstärke, die das U1 emittiert. Gibt es hier weiterführende Einschränkungen?
Mein U1 kann schon mächtig Druck machen, vor allem im Bassbereich. Ich will damit sagen, es ist ein eher lautes Instrument.
Es gibt Möglichkeiten, die Lautstärke zu minimieren, ohne den Klavierklang zu entstellen. Oftmals macht schon die Klärung der Frage eine Menge aus, worauf das Instrument steht - es gibt die bekannten Unterlegscheiben und die Möglichkeit, Teppiche und ähnliche Bodenbeläge unterzulegen. Der nachträgliche Einbau von Silent-Systemen ist technisch möglich, aber kostet auch "ein paar" Euros... .

LG von Rheinkultur
 
40er
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Gutes Kommunizieren und damit gute Nachbarschaft sieht anders aus.

Es gibt Möglichkeiten, die Lautstärke zu minimieren, ohne den Klavierklang zu entstellen. Oftmals macht schon die Klärung der Frage eine Menge aus, worauf das Instrument steht - es gibt die bekannten Unterlegscheiben und die Möglichkeit, Teppiche und ähnliche Bodenbeläge unterzulegen. Der nachträgliche Einbau von Silent-Systemen ist technisch möglich, aber kostet auch "ein paar" Euros... .

LG von Rheinkultur

Das Klavier steht schon auf Isoflor Untersetzern. Die unter uns (eine Familie mit älteren Kindern mit Klavier) haben sich noch nicht beschwert.

Ich bin bisher davon ausgegangen, dass die am stärksten davon betroffen wären. Komischerweise kann man im Treppenhaus, wenn die Wohnungstür geschlossen ist, so gut wie nichts vom Spiel hören.

40er
 

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Sonatina
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Lieber 40er

Lade die Nachbarin sowie ihren Mann/Partner zu einem Glas Wein ein und lernt euch besser kennen. Denn Leuten gegenüber, die man mag, bzw. die einem sympathisch sind, ist er Mensch viel toleranter und grosszügiger. Bei dieser Gelegenheit könnt ihr das Problem auch gleich besprechen und hast die Gelegenheit herauszufinden, wann oder was sie an deinem Klavierspiel am meisten stört.

Vielleicht geht der Schuss auch nach hinten raus und ihr seid euch danach erst recht unsympathisch!

Gruss
Sonatina
 
S
Stephan
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Ich würde das E-Piano (mit Kopfhörer) für's Grobe nehmen,also z.B. für Etüden und die Module in den Werken, die einer besonderen Übung bedürfen. Ist das Werk vernünftig zusammengeschraubt, kann man es am A-Klavier weiterstudieren. Ich hätte auch ein gewisses Verständnis für Nachbarn, die Tonleiterläufe oder Arpeggios nervend finden. Aber wenn eine Mondscheinsonate um 18:00 Uhr wohlkingend "zu Gehör gebracht wird", fällt eine Beschwerde sicher auch dann schwerer, wenn der Nachbar selbst nur Rock hört. Gewiss eine Kompromisslösung, die unter Einsatz eines Silent-Klaviers für Dich noch besser wäre.
 
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Rheinkultur
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Lade die Nachbarin sowie ihren Mann/Partner zu einem Glas Wein ein und lernt euch besser kennen.
Vielleicht ist ein Gläschen Kaffee angebrachter - bei manchen Zeitgenossen wirken bereits kleine Alkoholmengen nicht entspannend, sondern eher enthemmend. Da wird schon nach dem ersten Glas Sekt der Umgangston recht angriffslustig; und genau das sollte doch eigentlich vermieden werden.

LG von Rheinkultur
 
40er
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Ich würde das E-Piano (mit Kopfhörer) für's Grobe nehmen,also z.B. für Etüden und die Module in den Werken, die einer besonderen Übung bedürfen. Ist das Werk vernünftig zusammengeschraubt, kann man es am A-Klavier weiterstudieren. Ich hätte auch ein gewisses Verständnis für Nachbarn, die Tonleiterläufe oder Arpeggios nervend finden. Aber wenn eine Mondscheinsonate um 18:00 Uhr wohlkingend "zu Gehör gebracht wird", fällt eine Beschwerde sicher auch dann schwerer, wenn der Nachbar selbst nur Rock hört. Gewiss eine Kompromisslösung, die unter Einsatz eines Silent-Klaviers für Dich noch besser wäre.

Ja, das tue ich. Habe in letzter Zeit doch einige Übungen aufs ak. Klavier verlagert - werde ich wieder ändern. Die Mondscheinsonate muss noch auf mich warten. Soweit bin ich beim letzten Willen leider noch lange nicht.
 
Rheinkultur
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Ich würde das E-Piano (mit Kopfhörer) für's Grobe nehmen,also z.B. für Etüden und die Module in den Werken, die einer besonderen Übung bedürfen. Ist das Werk vernünftig zusammengeschraubt, kann man es am A-Klavier weiterstudieren.
Auch wenn die Phonzahl identisch ist: "Technisches Üben" wird als belastender empfunden als "musikalisches Gestalten" - zwar eine Binsenweisheit, aber in der Sache nicht bedeutungslos, solange die sich beschwerende Gegenpartei nicht eine Art Fundamentalopposition gegen das Musizieren an sich praktiziert. Manche steigern sich in regelrechte Wahnvorstellungen hinein und hören aus der Nachbarwohnung Musik, obwohl die Bewohner gar nicht zu Hause sind. Unglaublich? Auch das gab's schon...!

LG von Rheinkultur
 
Peter
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Hihi, ich höre Hämmern gegen die Wände, wenn ich spiele...obwohl niemand hämmert. :D Und wenn, dann wirklich mit nem Hammer auf einen Nagel.
 
Nessie
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Das geht hierzulande nur mit zweimonatiger schriftlicher Einladung vor dem Termin. Spontanität ist nicht unbedingt des Eidgenossen grösste Stärke.

Einfach mal ausprobieren. Auch zwei Monate gehen vorbei... :D
Dann hast Du auch schön Zeit, noch was am Klavier vorzubereiten.


Freundlich miteinander reden bringt einen meistens weiter. Als Teenager hatte ich das Problem, dass unser Nachbar im Haus nebenan immer seine Uffta-uffta Musik zwecks Gartenarbeit-Beschallung laufen liess. Da er sich sehr oft im Garten aufhielt und mein Zimmerfenster in diese Richtung ging, war ich darüber nicht gerade glücklich. Als ich mal wieder über meinen Hausarbeiten brütete und die Musik wirklich nervte, öffnete ich mein Fenster und rief höflich hinüber, ob es denn möglich wäre, dass er etwas leiser Musik höre - ich sei bei den Hausaufgaben. Und siehe da: er reduzierte sofort die Lautstärke.

...

Bevor mein Klavier hier "eingezogen" ist, habe ich übrigens unsere "Untermieter" (Krippe) schonend darauf vorbereitet und gefragt, wann die Kinder denn ihren Mittagsschlaf halten. Die Krippenleiterin meinte, das würde sicher überhaupt nicht stören, aber ich halte mich trotzdem daran, nicht zu spielen, wenn Mittagsruhe ist.


Lg, Nessie
 
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