Wie teilt man die tägliche Übungszeit am besten ein?

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Florentine

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Das tägliche Üben besteht ja in der Regel aus dem Einüben neuer Stücke, dem Spielen bekannter Stücke und dem Erlernen der Technik.
(Wenn ich jetzt hier schon falsch liege, bin ich froh um jede Korrektur! )

Die Zeit, die ich zum Üben habe, teile ich normalerweise in drei Teile:

1. technische Übungen, wobei ich verschiedene Bücher benutze
2. spielen von bereits eingeübten Stücken
3. neue Stücke einüben

Die Dauer richtet sich dabei immer danach, wieviel Zeit ich habe, allerdings versuche ich, immer mindestens eine halbe Stunde am Stück Übungen zu machen und ebenso lange an neuen Stücken zu arbeiten.

Wenn die Konzentration nachläßt, mache ich auch mal was völlig anderes, nehme mir z.B. irgendein Buch vor und versuche, ein paar unbekannte Takte vom Blatt zu spielen. Wenn ich das 10 Minuten oder so gemacht habe, bin ich in aller Regel wieder fit für meinen eigentlichen Plan.

Wie macht ihr das und gibt es da so etwas wie 'eine goldene Regel' oder so?
 
X

xXpianOmanXx

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in einem anderen thread las ich, man solle dem gehirn alle 45 minuten ca. 15-minütige pausen gönnen, in den das aufgenommene verarbeitet werden kann.
ich persönlich habe die erfahrung gemacht, dass beim permanentem mißlingen einer stelle kurzes abschalten (so 5-10 sekunden) hilft, dann flutscht die stelle (vorrausgesetzt man kann sie _eigentlich_, also von der technik her). solche kurzen pausen helfen auf jeden fall gegen kleinere blokaden.

denke mal alle 50 minuten ca. 10minütige pausen sind ziemlich sinnvoll.

mein "übepensum" teile ich wie folgt ein:

1. technisch anspruchsvolle etüden (zuerst einige czerny etüden die ich hinsichtlich der phrasierung und des tempos immer weiter optimiere, zum schluss eine chopin etüde [op. 25 n.12 :rolleyes:)an der ich auch mal 1-1,5 stunden feilen kann).
2. dann folgt die feinstarbeit an einem aktuellen stück (kann sich gerne mal über 3 stunden erstrecken).
3. am ende - wenn die luft schon ein wenig raus ist, das einfachere,... text von neuen stücken erfassen

ob es wirklich sinnvoll ist minute für minute an einer stelle zu sitzen bis sie mal ein einziges mal klappt, ist fraglich. weniger ist vll. manchmal mehr.
 
 

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