Wie lange bräuchtet ihr für dieses Stück?

  • Ersteller des Themas Gabriel Mueller Piano
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    üben
Demian

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Ich bin sowieso der Meinung, dass man Popmusik nicht nach Noten spielen sollte, außer wenn man analysieren und verstehen will, was da passiert. Am besten ist es, sich ein Lead-Sheet zu nehmen und improvisierend ein eigenes Klavierarrangement zu entwickeln. Ich lasse meine Schüler nur selten Popmusik nach Noten spielen (außer die Melodie im Lead-Sheet), v.a. erarbeite ich mit ihnen verschiedene Pattern und Improvisationsmöglichkeiten. Dann ist das Spielen von Popmusik durchaus anspruchsvoll. Und deshalb stimme ich auch nicht mit denen überein, die sagen, Popmusik habe in einem seriösen Klavierunterricht nichts zu suchen.
 
Robinson

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Stell doch die Noten ein, dann kann man es probieren wie lange er braucht.
 
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virtualcai

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Die Noten kosten stolze 9,30, die kann man hier nicht so einfach einstellen.
 
Gabriel Mueller Piano

Gabriel Mueller Piano

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Piano-Coverversionen habe ich - außer als Notlösung - bei Liszt schon nie ganz verstanden, finde ich tendenziell fad und ich weiß auch nicht worauf die Frage zielt, zumal hier ja viele Profis mit dabei sind.
Trotzdem hier mal mein Selbstversuch:
Ich habe mir Seite 1 der Noten mal ausgedruckt und hier sind Durchgang 5&6 ins Klavier geholzt. Dafür viele falsche Töne und Tempo nach Belieben, während ich verzweifelt auf der Suche nach Akkordsymbolen bin. Abgesehen von den technischen Schwierigkeiten bei den 16tel Triolen könnte ich das recht bald, wenn man mich nicht zwingt, genau den Notentext zu reproduzieren. https://soundcloud.com/user-280653546/greatest-klimperei
Kennst du das Lied nicht? Also das Original ?
 
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virtualcai

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Nachdem ich mich mit The Greatest geoutet habe, falls es jemand interessiert: Henle Stufe 6 kann ich mit Üben ganz gut bewältigen, Stücke der Stufe 7 bleiben auch mit Üben schwierig.
Was Popcover angeht: ich finde in den meisten Fällen lebt die Musik von Dingen, die am Klavier nicht möglich sind und Piano solo bleibt, sagen wir mal, zu brav - wenn man die richtigen Leute findet, kann eine Band allerdings sehr viel Spaß machen.
 
Robinson

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Vielleicht gibt es ja dieses Stück im Internet mit Noten. Das könntest du ja dann hier einstellen .
 

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brennbaer

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virtualcai

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Stücke ohne schwarze Tasten finde ich aber auch schwierig - da gibt es nichts zum Festhalten.
 
Demian

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Klar, für die Hand ist H-Dur die „griffigste“ Tonart. Im Jazz ist C-Dur übrigens alles andere als übersichtlich und weiß, durch die vielen Tonika-Skalen.
 
instrumentenfreak

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Die erste Seite kann man sich ja als "Preview" anschauen ... der Rest ist bei dem Lied selbsterklärend, denke ich.
 
Rheinkultur

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Habe dafür ca 3 Wochen mit vielleicht ne halbe Stunde pro Tag üben gebraucht.
Ist das lange? Wie lang bräuchte ihr bzw wie lang sollte man maximal dafür brauchen (damals habe ich 6 Jahre klavier gespielt)
Was heißt "lange"? Ganz im Sinne meiner Vorredner hängt das vollkommen vom individuellen Leistungsstand ab. Die erste Seite gibt es legal im Netz: Kann man als professioneller Pianist mit klassischer Ausbildung, jahrzehntelanger Berufspraxis (Musiktheater, Hochschule) plus einschlägiger Erfahrung auf den Gebieten Jazz und Popularmusik (Bigband-Spielpraxis) wie notiert sicher vom Blatt spielen. Wer diese rhythmischen Patterns kennt und an diese Notationsweise gewöhnt ist, hat damit keine Probleme. Mit dieser Aussage helfe ich dem Fragesteller zwar nicht weiter, aber so sieht es eben aus. Wer sich mit dieser Materie noch nicht so lange beschäftigt, braucht natürlich länger.

@Gabriel Mueller Piano: Musikalisches Qualitätsbewusstsein wächst durch eigenes zweckmäßiges Handeln bei immer besserem und differenzierterem Hinhören - nicht aber durch unablässiges Schielen auf Klickzahlen, Zustimmungsbekundungen anderer oder benötigte Einstudierungszeiten. Wer eine Klausurarbeit als erstes abgibt, bekommt auch nicht automatisch die beste Note.

LG von Rheinkultur
 
 

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