verschwitzte Hände

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alibiphysiker

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Hallo allerseits,

nachdem ich in der Forensuche, um allen grammatischen Formen vorzubeugen, "Schwitz" eingegeben habe, und nur ein einigermaßen brauchbares Ergebnis aufgefunden habe, nun doch diese Frage:

Ich hatte letztens eine Vorspielsituation auf einem recht schlechten Klavier (mit Billig-Tastenbelägen). Meine Hände haben, wohl wegen der Aufregung, obgleich diese recht gering war, etwas geschwitzt, so dass ich an Stellen, die eigentlich pappsicher sind, einfach von den Tasten gerutscht bin. Nunja, da ich in 2 Wochen ein etwas längeres Vorspiel (Mit Kammermusik + Solopart), welches auch Geld reinbringt, habe, und ich nicht wirklich möchte, dass mir dort sowas passiert, nun die Frage:

Habt ihr Tipps gegen rutschige Hände bei Vorspielen ?

Ich muss allerdings zugeben, dass ich damit bei all meinen Vorspielen und auch bei JuMu noch nie Probleme hatte, und das Problem wohl somit eher bei der Tastenbeschichtung des verwendeten Klaviers zu suchen ist. Aber trotzdem würde ich mich über Tipps freuen, lieber unnötige Prophylaxe als garkeine Prophylaxe.

Liebe Grüße,

Daniel
 
Peter

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Bechsteinfan
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Es gibt Creme oder Spray gegen schwitzende Hände.
 
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Curby

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OT: Was ein Glück, ich kann mich nicht daran erinner jemals an den Händen geschwitzt zu haben, in irgendeiner Situation :D
 
LMG

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Moin, alibi ,

hmm, hab vor echten Leuten zwar auch schon gespielt, aber zu selten, um hier Repräsentatives aus "Konzertveranstaltungen" sagen zu können. Es ist so lange her, dass ich nicht mehr weiß, ob die Finger geschwitzt haben oder nicht :(

Hmm. was mir allerdings ab und an so beim Privatgeklimper missfällt, ist, wenn die Tasten so sind, wie Du sagst: glattpoliertes beschichtetes Holz oder gar Plastik, und wenn DANN noch dazu die Hände zu TROCKEN sind, so als ob sie direkt aus nem Staubsturm in der Sahara kommen und dringend befeuchtet werden müssten ( und: müssen !! ).

Das wird dann ne so glatte Aktion, da rutscht sogar der Blick aus, wenn man da zugucken würde :(

Wegen Aufgeregtheit:

Da wäre das nat. evtl. eine "Kopfsache", der man irgendwie begegnen müsste, z.B. mit imaginären Vorstellungen kurz vorm Konzert wo man spielt, so nach dem ( natürlich nur gedachten, denn wir sind ja alle soziale Individuen :D ) Motto:

"Ich bin der Herr der Welt - was WOLLT Ihr ZWERGE aus dem Publikum eigentlich ? Musik ? DAS könnt Ihr haben ! "

oder:

"Da hinten irgendwo versteckt in der letzten Reihe sitzt bestimmt ( irgend n Name ), mein schlimmster Feind und gnadenlosester Kritiker. DEM werd ichs mal ZEIGEN, der kann sich auf was gefasst machen..."

oder:

"Publikum ? Hahahahaha. NICHTSWÜRDIGE WICHTE sind es. Wie sie schon gucken, entbehrt maximal der Intelligenz. Na, lassen wir uns eben herab, ein paar krachende GRANATEN vorzuführen, damit sie aus ihrem ALLTAGSTROTT gerissen werden."

:D

oder anderes derartiges. Aber nicht nur vor sich hersagen, sondern es WIRKLICH GLAUBEN !!!

Also, alibi, na jedenfalls meine ich damit, sich geistig in einen Zustand zu versetzen ( falls er noch nicht sowieso allgemein in jeder Situation verinnerlicht und da ist ), der ERMUTIGEND und BESTÄTIGEND wirkt.

Ich denke, dadurch könnten schwitzige Finger usw. schonmal als erster Schritt eingedämmt, vielleicht sogar verschwinden gemacht werden.

LG, Olli !
 
Destenay

Destenay

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Rezepte gegen schwitzende Hände ( Hyperhidrosis Palmaris )



Baumwollkleidung ist nicht optimal. Sie saugt den Schweiß auf und hält ihn fest. Leinen oder atmungsaktive Funktionstextilien sind besser.
Nehmen Sie sofort nach dem Waschen Antitranspirantien, die verengen die Hautporen.
Nehmen Sie ab: Ohne hitzespeichernde Fettschicht funktioniert die körpereigene Kühlung besser.
Bekämpfen Sie die Angst vor dem Schwitzen, denn die lässt Sie noch stärker schwitzen.
Reiben Sie sich die Hände dreimal am Tag mit Franzbranntwein ab, das vermindert den Handschweiß.
Schütten Sie einen Liter Tomatensaft in Ihr Badewasser. Regelmäßig ein- bis zweimal die Woche so baden.
Waschen Sie die schwitzenden Körperteile täglich mit folgendem Sud: 30 g Walnußblätter, 20 g Thymian und 40 g Eichenrinde zehn Minuten lang in einem Liter Wasser kochen.
Mischen Sie Eichenblätter und Zinnkraut ( Apotheke ) zu gleichen Teilen. Eine Handvoll davon wird mit 1 Liter Wasser zum Kochen gebracht. Dann 10 Minuten ziehen lassen, durchseihen. Waschen Sie damit regelmäßig die Achseln.
Wer stark schwitzt muss viel trinken: Mineralwasser und isotonische Getränke.
Fahren Sie Ihre Fettzufuhr herunter. 30 Prozent weniger Fett sind schon hilfreich - und Sie nehmen zusätzlich ab.
Duschen ist gut - aber nicht eiskalt, sondern eher kühl bis lau. Sie merken es selbst: Nach ein er eiskalten Dusche trocknen Sie sich ab - und beginnen sofort wieder verstärkt zu schwitzen.
Tragen Sie keine eng anliegende Kleidung. Es ist gut, wenn die Luft zwischen Kleidungsstück und Haut zirkulieren kann. Ein weit geschnittenes Oberteil über der Hose getragen ist ideal.
Zwei Tassen Salbeitee jeden Tag getrunken helfen bei übermäßigem Schwitzen, bei N acht- und bei Fußschweiß.
Nehmen Sie einige Zeit einmal täglich eine Wechseldusche mit Warm- und Kaltwasser, wobei man immer mit dem kalten Wasser enden muss.
Waschen Sie zweimal in der Woche nach dem Duschen den ganzen Körper mit einer Mischung aus 1/4 Liter Wasser und 1/4 Liter Apfelessig ab.
Regelmäßiger Alkohol-Konsum und Rauchen fördert die Schweißbildung. Rauchen und Alkohol wirken sich negativ auf die Blutgefäße und auf die Regulation des Schweißes aus.
Gehen Sie regelmäßig in die Sauna. Das ist wie Training für Ihre Schweißdrüsen.
Tauchen Sie mehrmals am Tag Hände und Füße in lauwarmes Wasser. Dabei ziehen sich die Schweißdrüsen zusammen.
Die Inhaltsstoffe des Bockshornklees beruhigen die überaktiven Schweißdrüsen. 12 Esslöffel Bockshornklee-Samen aus der Apotheke oder Drogerie werden mit 1 Liter kaltem Wasser angesetzt.6 Stunden einweichen lassen, durchseihen. Den Sud kurz zum Sieden ringen,abkühlen lassen, ins Waschbecken oder in eine Waschschüssel gießen, Wasser dazu geben. Darin die Hände oder Füße 15 Minuten baden.
Machen Sie eine Zwei-Wochen dauernde Salbei-Kur. Die Bitterstoffe des Salbeis regulieren die Schweißabsonderung. Hier das Rezept: Man stellt jeden morgen 1 Liter kaltes Wasser in einem Topf zu, gibt 2 bis 3 gehäufte Esslöffel getrocknete Salbeiblätter aus Apotheke, Drogerie oder Reformhaus dazu, bringt das Ganze zum Kochen und lässt es dann 3 Minuten kochen. Dann durchseihen, etwas abkühlen lassen, 1/4 Liter lauwarm sofort trinken. Den Rest in eine Thermoskanne geben und über den Tag verteilt trinken. Bereits nach einer Woche sollte man die Wirkung spüren.
Es gibt auch einen Akupressur-Griff gegen übermäßiges Schwitzen. Die dafür zuständigen Energie-Punkte liegen in Ohrläppchen-Höhe, etwa ein Finger breit hinter dem Ohr am Schädelknochen. Hier massiert man links und rechts gleichzeitig mit dem Zeigefinger in kreisenden Bewegungen.
Verzichten Sie möglichst auf sehr scharf gewürztes Essen.
Waschungen mit verdünntem Zitronensaft.
Bei Fußschweiß hilft ein Fußpuder, direkt zwischen Socken und Fuß aufgetragen.
Gegen Angst- oder Nervositätsschweiß hilft nur Entspannung.

Ratschlag für Pianisten, um radikal vorzugehen empfiehlt es sich kurz vor dem Konzert in hochkonzentriertem Tomatensaft minimum 3 Stunden zu baden, bei einem Programm mit Liszt wird dringend angeraten die Zeit zu verdoppeln :shock::p
 
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nils1

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Rezepte gegen schwitzende Hände ( Hyperhidrosis Palmaris )



Baumwollkleidung ist nicht optimal. Sie saugt den Schweiß auf und hält ihn fest. Leinen oder atmungsaktive Funktionstextilien sind besser.
Nehmen Sie sofort nach dem Waschen Antitranspirantien, die verengen die Hautporen.
Nehmen Sie ab: Ohne hitzespeichernde Fettschicht funktioniert die körpereigene Kühlung besser.
Bekämpfen Sie die Angst vor dem Schwitzen, denn die lässt Sie noch stärker schwitzen.
Reiben Sie sich die Hände dreimal am Tag mit Franzbranntwein ab, das vermindert den Handschweiß.
Schütten Sie einen Liter Tomatensaft in Ihr Badewasser. Regelmäßig ein- bis zweimal die Woche so baden.
Waschen Sie die schwitzenden Körperteile täglich mit folgendem Sud: 30 g Walnußblätter, 20 g Thymian und 40 g Eichenrinde zehn Minuten lang in einem Liter Wasser kochen.
Mischen Sie Eichenblätter und Zinnkraut ( Apotheke ) zu gleichen Teilen. Eine Handvoll davon wird mit 1 Liter Wasser zum Kochen gebracht. Dann 10 Minuten ziehen lassen, durchseihen. Waschen Sie damit regelmäßig die Achseln.
Wer stark schwitzt muss viel trinken: Mineralwasser und isotonische Getränke.
Fahren Sie Ihre Fettzufuhr herunter. 30 Prozent weniger Fett sind schon hilfreich - und Sie nehmen zusätzlich ab.
Duschen ist gut - aber nicht eiskalt, sondern eher kühl bis lau. Sie merken es selbst: Nach ein er eiskalten Dusche trocknen Sie sich ab - und beginnen sofort wieder verstärkt zu schwitzen.
Tragen Sie keine eng anliegende Kleidung. Es ist gut, wenn die Luft zwischen Kleidungsstück und Haut zirkulieren kann. Ein weit geschnittenes Oberteil über der Hose getragen ist ideal.
Zwei Tassen Salbeitee jeden Tag getrunken helfen bei übermäßigem Schwitzen, bei N acht- und bei Fußschweiß.
Nehmen Sie einige Zeit einmal täglich eine Wechseldusche mit Warm- und Kaltwasser, wobei man immer mit dem kalten Wasser enden muss.
Waschen Sie zweimal in der Woche nach dem Duschen den ganzen Körper mit einer Mischung aus 1/4 Liter Wasser und 1/4 Liter Apfelessig ab.
Regelmäßiger Alkohol-Konsum und Rauchen fördert die Schweißbildung. Rauchen und Alkohol wirken sich negativ auf die Blutgefäße und auf die Regulation des Schweißes aus.
Gehen Sie regelmäßig in die Sauna. Das ist wie Training für Ihre Schweißdrüsen.
Tauchen Sie mehrmals am Tag Hände und Füße in lauwarmes Wasser. Dabei ziehen sich die Schweißdrüsen zusammen.
Die Inhaltsstoffe des Bockshornklees beruhigen die überaktiven Schweißdrüsen. 12 Esslöffel Bockshornklee-Samen aus der Apotheke oder Drogerie werden mit 1 Liter kaltem Wasser angesetzt.6 Stunden einweichen lassen, durchseihen. Den Sud kurz zum Sieden ringen,abkühlen lassen, ins Waschbecken oder in eine Waschschüssel gießen, Wasser dazu geben. Darin die Hände oder Füße 15 Minuten baden.
Machen Sie eine Zwei-Wochen dauernde Salbei-Kur. Die Bitterstoffe des Salbeis regulieren die Schweißabsonderung. Hier das Rezept: Man stellt jeden morgen 1 Liter kaltes Wasser in einem Topf zu, gibt 2 bis 3 gehäufte Esslöffel getrocknete Salbeiblätter aus Apotheke, Drogerie oder Reformhaus dazu, bringt das Ganze zum Kochen und lässt es dann 3 Minuten kochen. Dann durchseihen, etwas abkühlen lassen, 1/4 Liter lauwarm sofort trinken. Den Rest in eine Thermoskanne geben und über den Tag verteilt trinken. Bereits nach einer Woche sollte man die Wirkung spüren.
Es gibt auch einen Akupressur-Griff gegen übermäßiges Schwitzen. Die dafür zuständigen Energie-Punkte liegen in Ohrläppchen-Höhe, etwa ein Finger breit hinter dem Ohr am Schädelknochen. Hier massiert man links und rechts gleichzeitig mit dem Zeigefinger in kreisenden Bewegungen.
Verzichten Sie möglichst auf sehr scharf gewürztes Essen.
Waschungen mit verdünntem Zitronensaft.
Bei Fußschweiß hilft ein Fußpuder, direkt zwischen Socken und Fuß aufgetragen.
Gegen Angst- oder Nervositätsschweiß hilft nur Entspannung.

Ratschlag für Pianisten, um radikal vorzugehen empfiehlt es sich kurz vor dem Konzert in hochkonzentriertem Tomatensaft minimum 3 Stunden zu baden, bei einem Programm mit Liszt wird dringend angeraten die Zeit zu verdoppeln :shock::p

Alternativ: 12 Tequila + 8 Becks! Peng aus! Klappt erprobt bis 15.000 Zuschauer. Alles ab mehr Zuschauer: Trinkmenge verdoppeln.

Beweisfoto :-)

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LMG

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Hi Destenay ;) Das ist echt geil. *ggg* Jedoch: Wenn ich die von Dir aufgeführten Aktionen ausgeführt hätte, würd ich total alles vollschwitzen, so anstrengend siend die Aktionen *ggg* - daher ein paar Anmerkungen, ich schreib sie in schwarz in Deinen Text hinein !

Rezepte gegen schwitzende Hände ( Hyperhidrosis Palmaris )

Baumwollkleidung ist nicht optimal. Sie saugt den Schweiß auf und hält ihn fest. Leinen oder atmungsaktive Funktionstextilien sind besser. => geht auch nackt ?

Nehmen Sie sofort nach dem Waschen Antitranspirantien, die verengen die Hautporen. => ..aber nicht zu hochdosiert, sonst sterben Sie.

Nehmen Sie ab: Ohne hitzespeichernde Fettschicht funktioniert die körpereigene Kühlung besser. => das erklärt, warum mehrere verstorbene Himalaya- oder Anden- Bergsteiger, als man sie fand, so dünn waren.

Bekämpfen Sie die Angst vor dem Schwitzen, denn die lässt Sie noch stärker schwitzen. => auf jeden Fall !

Reiben Sie sich die Hände dreimal am Tag mit Franzbranntwein ab, das vermindert den Handschweiß. => Ein Schluck echter Branntwein in die Kehle gegossen, ( oder auch ein feiner Rum *gg* ) müsste dann eigtl. auch gegen innerliches Schwitzen helfen !

Schütten Sie einen Liter Tomatensaft in Ihr Badewasser. Regelmäßig ein- bis zweimal die Woche so baden. => dabei darauf achten, dass nicht z.B. die Oma oder ein Nachbarskind Sie so in der Wanne liegen sehen, Sie könnten Besuch von der Polizei bekommen..*GGG*

Waschen Sie die schwitzenden Körperteile täglich mit folgendem Sud: 30 g Walnußblätter, 20 g Thymian und 40 g Eichenrinde zehn Minuten lang in einem Liter Wasser kochen. => .. und prüfen Sie folgendes: können Sie danach noch laufen, oder Fahrradfahren ?? LOOOOOL DESTENAY *GGGGGG* !!!

Mischen Sie Eichenblätter und Zinnkraut ( Apotheke ) zu gleichen Teilen. Eine Handvoll davon wird mit 1 Liter Wasser zum Kochen gebracht. Dann 10 Minuten ziehen lassen, durchseihen. Waschen Sie damit regelmäßig die Achseln. => was ! da auch ?? mhhh

Wer stark schwitzt muss viel trinken: Mineralwasser und isotonische Getränke. => oder man verdorrt ganz einfach. Wenn man dann auch noch zur Gruppe der o.g. toten Bergsteiger gehört, wäre man dünn UND trocken, beim Auffinden *gg*

Fahren Sie Ihre Fettzufuhr herunter. 30 Prozent weniger Fett sind schon hilfreich - und Sie nehmen zusätzlich ab. => kaufen Sie daher die ( nicht toll schmeckenden und nur aus Marketinggründen mit 30 % weniger Fett produzierten CHIPS von ansonsten leckeren Firmen wie chipsfrisch ) in MASSEN und verzehren Sie nur diese !!

Duschen ist gut - aber nicht eiskalt, sondern eher kühl bis lau. Sie merken es selbst: Nach ein er eiskalten Dusche trocknen Sie sich ab - und beginnen sofort wieder verstärkt zu schwitzen. => Singen Sie dabei "in einem küh-len Gruu-hnde.." *G*

Tragen Sie keine eng anliegende Kleidung. Es ist gut, wenn die Luft zwischen Kleidungsstück und Haut zirkulieren kann. Ein weit geschnittenes Oberteil über der Hose getragen ist ideal. => hehehe....sofern Sie weiblich sind: ziehen Sie also in Erwägung, dass ein BH nur belastet, *ggg*

Zwei Tassen Salbeitee jeden Tag getrunken helfen bei übermäßigem Schwitzen, bei N acht- und bei Fußschweiß. => da fällt mir ECHT nix zu ein, DESTENAAAAAY *GGG*

Nehmen Sie einige Zeit einmal täglich eine Wechseldusche mit Warm- und Kaltwasser, wobei man immer mit dem kalten Wasser enden muss. => ...sagte der Mann von der Spurensicherung, beim Auffinden der Wasserleiche im Rechen des berühmten Seine-Flusses im Januar. *GGG*

Waschen Sie zweimal in der Woche nach dem Duschen den ganzen Körper mit einer Mischung aus 1/4 Liter Wasser und 1/4 Liter Apfelessig ab. => wirklich den GANZEN Körper ?? Darf ich auch Stellen auslassen ?????? *g*

Regelmäßiger Alkohol-Konsum und Rauchen fördert die Schweißbildung. Rauchen und Alkohol wirken sich negativ auf die Blutgefäße und auf die Regulation des Schweißes aus. => Falls Sie also vorm Konzert zu TROCKENE Hände haben: Ne gute alte gelbe Gitane Mais, und es wird. ;)

Gehen Sie regelmäßig in die Sauna. Das ist wie Training für Ihre Schweißdrüsen. => lassen Si aber keine ihrer Feinde oder Kritiker des letzten Konzertes von außen am Saunathermostat drehen...sonst zerschwitzen Sie auf unbekömmliche Weise *ggg*

Tauchen Sie mehrmals am Tag Hände und Füße in lauwarmes Wasser. Dabei ziehen sich die Schweißdrüsen zusammen. => Stellen Sie sich diese Zusammenziehbewegung wie bei einer Qualle vor. *g*

Die Inhaltsstoffe des Bockshornklees beruhigen die überaktiven Schweißdrüsen. 12 Esslöffel Bockshornklee-Samen aus der Apotheke oder Drogerie werden mit 1 Liter kaltem Wasser angesetzt.6 Stunden einweichen lassen, durchseihen. Den Sud kurz zum Sieden ringen,abkühlen lassen, ins Waschbecken oder in eine Waschschüssel gießen, Wasser dazu geben. Darin die Hände oder Füße 15 Minuten baden. => ..und lassen Sie sich NICHT ins Bockshorn jagen !

Machen Sie eine Zwei-Wochen dauernde Salbei-Kur. Die Bitterstoffe des Salbeis regulieren die Schweißabsonderung. Hier das Rezept: Man stellt jeden morgen 1 Liter kaltes Wasser in einem Topf zu, gibt 2 bis 3 gehäufte Esslöffel getrocknete Salbeiblätter aus Apotheke, Drogerie oder Reformhaus dazu, bringt das Ganze zum Kochen und lässt es dann 3 Minuten kochen. Dann durchseihen, etwas abkühlen lassen, 1/4 Liter lauwarm sofort trinken. Den Rest in eine Thermoskanne geben und über den Tag verteilt trinken. Bereits nach einer Woche sollte man die Wirkung spüren. => Dabei sollten Sie aber darauf achten, dass nicht Ihr Hund sich in der Nähe der Trinkgefäße und Thermoskannen während dieser Zeit herumtreibt, denn sonst kann er gar nicht soviel abhecheln, wie er innerlich schwitzt *GGGGG* - und wird daher verenden, allerdings dabei einen Geruch wie Dentagard verströmen: Ihr wisst ja: "Kamille, Myrrhe, Minze, Salbei !!!" *GGG*

Es gibt auch einen Akupressur-Griff gegen übermäßiges Schwitzen. Die dafür zuständigen Energie-Punkte liegen in Ohrläppchen-Höhe, etwa ein Finger breit hinter dem Ohr am Schädelknochen. Hier massiert man links und rechts gleichzeitig mit dem Zeigefinger in kreisenden Bewegungen. mhhhhhhhh .... lassen Sie diese Bewegungen auch von Ihrem pianistisch ausgebildeten Partner ausüben ! Rotieren, Rollen, Knuffeln, Puffeln ! Na Sie wissen schon !!

Verzichten Sie möglichst auf sehr scharf gewürztes Essen. Auf keinen Fall !!! hehe

Waschungen mit verdünntem Zitronensaft. => also wie Jesus !!

Bei Fußschweiß hilft ein Fußpuder, direkt zwischen Socken und Fuß aufgetragen. => Vergessen Sie aber nicht, das Puder alle 3 Tage zu wechseln !!!

Gegen Angst- oder Nervositätsschweiß hilft nur Entspannung. => Aber bedenken Sie dabei: "Total Relaxation doesn't exist in human beings !!!

Ratschlag für Pianisten, um radikal vorzugehen empfiehlt es sich kurz vor dem Konzert in hochkonzentriertem Tomatensaft minimum 3 Stunden zu baden, bei einem Programm mit Liszt wird dringend angeraten die Zeit zu verdoppeln :shock::p

...Beim letzten Vorschlag von Destenays SUPERCOOOLER LISTE ist die bereits o.g. SCHOCKWIRKUNG nat. doppelt zu bedenken, und damit geb ich den Löffel ab - mit vielen Grüßen !!!

- Olli - !!
 
Romantikfreak98

Romantikfreak98

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Hallo LMG,

den vielfältigen Ratschlägen für Deine verschwitzten Hände beim Vorspielen habe ich nichts hinzuzufügen. Ich hingegen habe bei den wenigen Gelegenheiten, wo ich anderen etwas vorspiele, Probleme mit eiskalten Händen. Sie kommen mir dann lange nicht so beweglich vor. Hast Du dafür vielleicht einen Tipp ?

Ansonsten einen guten Rutsch in ein klaviermusikreiches Jahr ! :-) auch an alle anderen, die diesen Thread gerade lesen !

Gruß
Romantikfreak

P.S.: was bedeutet eigentlich Dein oft verwendetes ggg ? (Hast Du bestimmt schon mal irgendwo erwähnt)
 
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LMG

LMG

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Hi Romantikfreak ,

hmm, ich weiß nicht so genau. Wie gesagt, kenne ich MEISTENS ja nur Vorspielen im Freundeskreis bzw. mit Verwandten.

Jedoch die wenigen Male ECHTES Vorspielen vor vielen realen Zuhörern waren, rückblickend betrachtet, daher natürlich umso spannender, was m.E. leicht nachzuvollziehen ist. -

HMM, aber .. eiskalte Hände ?? Ist das nicht auch eher auf die o.g. "Kopfsache" zurückzuführen ? Also vom SYMPTOM her würd ich sagen: Die Hände sind nicht genug durchblutet... .

Von der Diagnose her: Wie gesagt, vielleicht könnte auch hier Stress / Lampenfieber der Grund sein ? ( Gieseking nennt es z.B. sogar "Podiumsfurcht", aber den begriff find ich etwas ZU hart, denn man stirbt ja nun nicht gleich, selbst wenn man gar ein Konzert abbrechen muss, falls man im worst case GAR nicht mehr weiterweiß.

Abgesehen von der "Kopfsache" könnte man nat. versuchen, gegen die Symptome was zu machen, zum Beispiel wie es auch Leute draußen im Winter, z.B. Soldaten, machten, mit beiden Armen so "Umarmungs"-Bewegung machen, aber sehr schnell und fest und oft, so dass Handflächen hinten bzw. rechts und links richtig an den Körper "knallen", un d das wie gesagt oft.

Hab ich als kleiner Bengel auch gemacht, wenn mir beim Angeln sehr kalt war bzw. ich sehr kalte Hände hatte. ( Das ist beim Angeln genauso ätzend wie beim Klavierspielen, denk ich, denn bei beiden muss man zum Teil friemelige Fummelaktionen und kleine / winzige Bewegungen machen können, beim Angeln z.B. wenn man hauchdünne Schnüre durch winzige Ösen bugsiert, schwierige Knoten machen muss, oder Schnüre entheddert, oder unhandliche sehr große oder sehr kleine Köder auf sehr kleine oder sehr große Haken zieht.

Jedenfalls sollte man die Hände irgendwie erwärmen, so dass es auch nachhaltig so bleibt.

Ist aber zu großer "Stress" gegeben, hilft, so denke ich, auf lange Sicht auch kein Taschenwärmer. ;)

Also: Im Kopf abstellen, ist am besten, denk ich, und dann kommen angenehme, wohlige Gefühle beim Gedanken an das Vorspiel. Statt belastender, stressiger, unsicherer Gedanken.

Mehr weiß ich nicht, bitte ausgebildete Klavierlehrer fragen / anhören, die evtl. auch Lehrveranstaltungen speziell für / gegen Lampenfieber, besucht haben. ( Ich selbst hatte nur ein paar Kommunikationsseminare, mit Prüfung z.B. "Referat egal worüber vor Kamera halten und danach von Kurs und Dozentin analysieren lassen" und ähnliches. )


LG, Olli, und guten Rutsch ;)

PS.: Das "g" oder "ggg" ist aus etwas antiquierter chatsprache, es bedeutet immer was freundliches, z.B. Lächeln, oder "grin", und man verwendet es z.B., wenn die Maximalzahl an ECHTEN Smilies bereits erreicht ist.
 
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