Triolen & Achtel

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blackandwhite

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Hallo Leute :)

Habe mich leider etwas länger nicht gemeldet.
Aber zurzeit wäre ich auf der Suche nach ein paar nützlichen Tipps:

Habe mich gerade an Debussys Arabesque No. 1 herangewagt und bin bei dem Teil mit Triolen in der rechten Hand und den Achteln in der linken leider etwas überfordert.
Kann beide Hände getrennt flüssig und ohne Probleme spielen, da die Läufe meiner Meinung nach gar nicht so schwer sind. Habe aber meine Probleme wenn es darum geht die beiden Hände zugleich zu spielen (zwecks Rhythmus etc.)

Habt ihr vielleicht ein paar Ratschläge/Tipps etc?!

Ich freue mich auf eure Antworten :D
(Falls es diesen Thread schon gibt: Tut mir leid, habe ich nicht gefunden, aber wenn es jemanden gibt, der darüber bescheid weiß, kann dieser jemand ja den Link posten ;))
 
B

blackandwhite

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Danke für die Antworten :)

Ja bin gerade dabei das Metronom mitlaufen zu lassen und mir das einfach als Achtel vorzustellen und spiele dazu einfach die Triolen. Werde mich einfach im Zeitlupentempo voran tasten ^^. (ha wortspiel gg)

Danke für den Link @ttt, sehr nützlich :)
 
C

chiarina

Guest
Hallo blackandwhite,

ich weiß jetzt nicht, auf welchem Stand du schon bist, deshalb mal lieber von Anfang an (du kannst dir das für dich Richtige ja dann raussuchen):

1. Erstmal würde ich mit der linken Hand gleichmäßige Viertel auf den Oberschenkel klopfen und dazu 4 x 2 Achtel (z.B. c,d mit 1,2), dann 4 x 3 Triolen mit der rechten Hand (z.B. c,d,e mit 1,2,3) immer abwechselnd spielen. Das Gleiche kann man auch ohne Klavier machen, indem man Viertel klatscht und Achtel (ta-ki, ta-ki ....) bzw. Triolen (Gam-ma-la, Gam-ma-la, ....) dazu spricht. Dadurch lernt man erst mal das Verhältnis zwischen Achteln und Triolen kennen, was keineswegs selbstverständlich ist. Anschließend das Ganze auch ungekehrt, d.h. rechte Hand klopft und linke Hand spielt (z.B. c,h, bzw. c,h,a).

2. Das Gleiche nun verkürzt, d.h. nicht 4 x, sondern nur noch 2 x, später 1x 2 Achtel bzw. 1 Triole spielen.

3. Nun das Gleiche auf beide Hände verteilen, d.h. z.B., dass die rechte Hand Achtel spielt und danach die linke Hand Triolen. Immer abwechselnd. Dazu Viertel laut zählen, oder, wenn's sein muss, das Metronom in Vierteln dazu nehmen. Oder den Fuß. Erst wieder 4 x jede Figur, dann verkürzt (s.o.), dann auch Hände tauschen.

4. Erst dann würde ich versuchen, die Figuren gleichzeitig zu spielen. Dabei kannst du so vorgehen, dass du mit links wieder Viertel klopfst, mit rechts Achtel spielst und dazu Triolen (Gam-ma-la, ....) sprichst. Dann wieder Hände tauschen. Oder Achtel sprechen etc. (ta-ki, ....).

5. Beim Zusammenspiel der Hände den Viertelpuls nicht verlieren und laut mitzählen (s.o.).
Ein Tipp noch: das zweite Achtel der Duole kommt immer genau zwischen das 2. und 3. Triolenachtel.

Es gibt auch Methoden, best. Wörter zu nehmen oder ein Viertel in sechs zu unterteilen. Mir gefällt das aber nicht, weil sich dann die beiden Rhythmen so vermischen, anstatt unabhängig voneinander im Viertelpuls zu schwingen.

Viele Grüße und viel Erfolg

chiarina
 
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Stanzi

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Hallo blackandwhite,

ich weiß jetzt nicht, auf welchem Stand du schon bist, deshalb mal lieber von Anfang an (du kannst dir das für dich Richtige ja dann raussuchen):

1. Erstmal würde ich mit der linken Hand gleichmäßige Viertel auf den Oberschenkel klopfen und dazu 4 x 2 Achtel (z.B. c,d mit 1,2), dann 4 x 3 Triolen mit der rechten Hand (z.B. c,d,e mit 1,2,3) immer abwechselnd spielen. Das Gleiche kann man auch ohne Klavier machen, indem man Viertel klatscht und Achtel (ta-ki, ta-ki ....) bzw. Triolen (Gam-ma-la, Gam-ma-la, ....) dazu spricht. Dadurch lernt man erst mal das Verhältnis zwischen Achteln und Triolen kennen, was keineswegs selbstverständlich ist. Anschließend das Ganze auch ungekehrt, d.h. rechte Hand klopft und linke Hand spielt (z.B. c,h, bzw. c,h,a).

2. Das Gleiche nun verkürzt, d.h. nicht 4 x, sondern nur noch 2 x, später 1x 2 Achtel bzw. 1 Triole spielen.

3. Nun das Gleiche auf beide Hände verteilen, d.h. z.B., dass die rechte Hand Achtel spielt und danach die linke Hand Triolen. Immer abwechselnd. Dazu Viertel laut zählen, oder, wenn's sein muss, das Metronom in Vierteln dazu nehmen. Oder den Fuß. Erst wieder 4 x jede Figur, dann verkürzt (s.o.), dann auch Hände tauschen.

4. Erst dann würde ich versuchen, die Figuren gleichzeitig zu spielen. Dabei kannst du so vorgehen, dass du mit links wieder Viertel klopfst, mit rechts Achtel spielst und dazu Triolen (Gam-ma-la, ....) sprichst. Dann wieder Hände tauschen. Oder Achtel sprechen etc. (ta-ki, ....).

5. Beim Zusammenspiel der Hände den Viertelpuls nicht verlieren und laut mitzählen (s.o.).
Ein Tipp noch: das zweite Achtel der Duole kommt immer genau zwischen das 2. und 3. Triolenachtel.

Es gibt auch Methoden, best. Wörter zu nehmen oder ein Viertel in sechs zu unterteilen. Mir gefällt das aber nicht, weil sich dann die beiden Rhythmen so vermischen, anstatt unabhängig voneinander im Viertelpuls zu schwingen.

Viele Grüße und viel Erfolg

chiarina
 
 

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