Transformers - Arrival to Earth

hasenbein

hasenbein

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Hagerup, Du kannst doch schon ein wenig Klavier spielen.

Kannst Du mir mal erklären, warum Du dann Deine Übezeit für so ein langweiliges, triviales Stück verbrauchst?

Was hat das Stück, was gute Stücke, die einen ganz ähnlichen Duktus haben (im Klassikbereich gibt es da so einiges), nicht haben?

Klär mich mal auf.
 
Rheinkultur

Rheinkultur

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Was hat das Stück, was gute Stücke, die einen ganz ähnlichen Duktus haben (im Klassikbereich gibt es da so einiges), nicht haben?
Nomen est omen: Bei Edvard Hagerup Grieg gibt es Stücke in einer charakteristischen Harmonik, die nicht ganz fernab von Kyle Landrys Stücken ist. Allerdings sind die Schöpfungen Griegs um Lichtjahre interessanter und künstlerisch wertvoller. Den Easy Listening Instrumentals spricht niemand ihre Daseinsberechtigung ab. Aber es gilt: Kennst Du eines, kennst Du alle - die Muster wiederholen sich solange, bis man angeödet bei spannenderen Aufgaben landet. Nix für ungut!

LG von Rheinkultur
 
Bastly

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Erstmal bin ich etwas neidisch, da ich auch mal gerne an das von Kyle rangehen würde ;)

Zu dem anderen, mir gefällt das Stück weil es mich ganz einfach an Transformers erinnert und ich die Filme sehr geil fand.
So gut andere klassische Stücke auch sein mögen, das ist die Titelmelodie dieses Films und mich wird kein anderes Stück an den Film erinnern^^
 
H

Hagerup

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Kannst Du mir mal erklären, warum Du dann Deine Übezeit für so ein langweiliges, triviales Stück verbrauchst?

Dazu kann ich nur sagen, dass es etwas objektiv Langweiliges m.E. nicht gibt, sondern subjektiv erlebt wird, ob etwas langweilig ist. Ich mag dieses Stück, es spricht mich an, und so empfinde ich es nicht als langweilig. Das allein ist mein Kriterium. Ob es trivial ist oder nicht, ist mir egal.

Was hat das Stück, was gute Stücke, die einen ganz ähnlichen Duktus haben (im Klassikbereich gibt es da so einiges), nicht haben?

Die Aussage finde ich interessant und möchte gern wissen, was genau Du in diesem Zusammenhang mit der Formulierung "ähnlichen Duktus" meinst. Hast Du mal zwei oder drei Beispiele für klassische Stücke mit "ähnlichem Duktus". Wenn sie mir gefallen, verwende ich vielleicht demnächst Übezeit darauf! Und nein, das ist jetzt nicht ironisch gemeint oder so, sondern ganz ernsthaft.
 
Rheinkultur

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Hast Du mal zwei oder drei Beispiele für klassische Stücke mit "ähnlichem Duktus". Wenn sie mir gefallen, verwende ich vielleicht demnächst Übezeit darauf! Und nein, das ist jetzt nicht ironisch gemeint oder so, sondern ganz ernsthaft.
Ich nehme hasenbein die Antwort ab: Von Edvard Hagerup Grieg gibt es mehrere Hefte mit "Lyrischen Stücken" in unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, die mitunter Landrys Tonfall streifen - teilweise kurz, aber sehr abwechslungsreich. Sowohl ansprechende Aufnahmen als auch gemeinfreie Noten sind leicht ausfindig zu machen. Ohne deshalb den Landry in die Tonne kloppen zu müssen: Es lohnt sich, das eine oder andere Stück mal unter die Lupe zu nehmen.

Frohes Schaffen dabei wünscht mit LG
Rheinkultur
 
D

DailyPiano

Guest
Als Anfänger kann ich nicht unbedingt mitreden, wenn es um anspruchsvolle oder anspruchslose, spannende oder langweilige Stücke geht, aber ich finde die Einspielung echt schön und mich erinnert das auch sehr an den Film.

Wenn man positives mit einem Stück verbinden kann, wie kann so etwas dann in irgendeinerweise langweilig und zu trivial sein. Durch persönliche Bedeutung nimmt der Anspruch und die Verbundenheit an ein Stück doch zu, da man dieses Gefühl beim Spielen wieder spüren möchte. Dadurch kann man unmöglich von objektiver Trivialität und Langeweile sprechen.
 
rolf

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Wenn man positives mit einem Stück verbinden kann, wie kann so etwas dann in irgendeinerweise langweilig und zu trivial sein. Durch persönliche Bedeutung nimmt der Anspruch und die Verbundenheit an ein Stück doch zu, da man dieses Gefühl beim Spielen wieder spüren möchte. Dadurch kann man unmöglich von objektiver Trivialität und Langeweile sprechen.
ich esse hin und wieder ganz gerne Fischstäbchen - kann ich deiner Logik zufolge nun davon ausgehen, dass die Fischstäbchen ebenso prima sind wie fangfrisches Seeteufelfilet?
...man kann auch an trivialem Gefallen finden, der einfachste Beweis sind die Einschaltquoten der Fernsehprogramme :-) wo es nicht gerade Strindbergdramen hagelt
 
D

DailyPiano

Guest
ich esse hin und wieder ganz gerne Fischstäbchen - kann ich deiner Logik zufolge nun davon ausgehen, dass die Fischstäbchen ebenso prima sind wie fangfrisches Seeteufelfilet?
...man kann auch an trivialem Gefallen finden, der einfachste Beweis sind die Einschaltquoten der Fernsehprogramme :-) wo es nicht gerade Strindbergdramen hagelt

Ich glaube du hast meine Aussage nicht richtig verstanden. Du vergleichst zwei Dinge miteinander, während ich mich auf den persönlichen Bezug zu einem Thema (in diesem Fall das oben gepostete Stück) bezogen habe. Zwei Dinge miteinander zu vergleichen wirft doch wieder andere Themen auf. Natürlich kann man dann von einem verhältnismäßig trivialerem Stück sprechen, aber ob etwas langweiliger ist, bleibt dennoch subjektiv.
Somit bleibt ein Fischstäbchen im Vergleich zu einem Seeteufelfilet vielleicht 'trivialer', aber für die Einzelperson kann das eine dennoch von größerer Bedeutung sein. Somit kann das Fischstäbchen genauso prima sein ;) je nach Geschmack des Einzelnen. Ich persönlich finde keinen Gefallen an einem Seeteufelfilet und würde in diesem Fall die Fischstäbchen im Restaurant oder daheim vorziehen. Klingt auf den Fisch bezogen vielleicht komisch, ist aber in meinen Augen auf alles übertragbar, ebenso auf das oben gepostete Stück.
Wenn er sich damit identifizieren kann bzw. anderes, positives damit verbinden kann, wieso sollte es für ihn dann langweilig sein und wieso sollte es dann für ihn weniger Anspruch haben bzw. prima sein als ein Stück von was-weiß-ich wem :)

Wenn ich mehr in der Materie wäre, könnte ich konkretere Beispiele posten, aber das hier ist ja ein Thema, welches sich nicht nur auf die Musik bezieht.
 
alibiphysiker

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Zu dem anderen, mir gefällt das Stück weil es mich ganz einfach an Transformers erinnert und ich die Filme sehr geil fand.

Dazu muss ich folgendes Sagen: Ist es nicht eher ein Gefängnis, dass man bei Stücken etwas hat, an was die Stücke einen erinnern (sollen) ? Ich weiß, Freiheit ist immer anstrengend. Aber gerade das empfinde ich als eine der schönen Eigenschaften von absoluter Musik (bzw. auch Grenzgängern wie den Debussy-Preludes). Die Gedanken, die Kreativität sind frei. Frei von Vorstellungen und Frei von irgendwelchen Handlungssträngen, an welche man denken (soll). Aber naja, Freiheit ist halt auch anstrengend, ne?

Aber ich finde, nichtsdestotrotz, dass du dieses Stück ganz schön gespielt hast. Auch wenn es, naja...
 
 

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