Tipps für Aufnahmeprüfung?!

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LaPianissima
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Hallo !! ;)
Ich habe schon gemerkt, dass das Thema "Musikstudium" hier heißt diskutiert wird .. Ich persönliche habe mich dazu entschieden, Musik zu studieren.
Ich bin 17 Jahre alt und spiele 12 Jahre lang schon Klavier, wobei ich mit Klassik nie wirklich viel zu tun hatte und mich da zur Zeit echt reinhengen muss.
Mein Abi mache ich erst nächstes Jahr im Sommer, sodass ich (was ich sehr hoffe) vielleicht schon nächstes Jahr im Frühling die Aufnahmeprüfung machen kann um dann direkt nach dem Abi studieren zu können.
Mein Klavierlehrer unterstützt mich aber und sagt, ich könnte es schaffen und weiß vorallem, worauf er mich vorbereiten muss, da er selbst gerade erst sein Studium beenden hat.
Um ehrlich zu sein bammelt es mir auch echt vor dieser Aufnahmeprüfung, vorallem nach dem was ich hier alles gelesen habe :D Aber gibt es hier vielleicht Leute, die mir Tipps geben könnten wie man ich am besten darauf vorbereiten kann, außer natürlich 24 Stunden täglich zu üben?
Gerade die Gehörbildung finde ich äußerst nerventötend und weiß nicht so recht, wie ich dafür richtig und vorallem wirkungsvoll üben kann, um die ganzen Intervalle etc. am Klang zu erkennen.
Auch bin ich mir noch nicht so ganz im klaren darüber, ob ich jetzt wirklich nur Pianistik studieren will, oder mehr in Richtung Musikpädagogik. Ich fände es auch sehr interessant, einen Teil Psychologie mit im Studium zu haben und vielleicht in Richtig Musiktherapie zu gehen, aber den Studienganz den mein Lehrer zb. studiert hat, den gibt es gar nicht mehr und die Internetseiten der Hochschulen finde ich zum Teil sehr verwirrend.

Würde mich riesig freuen wenn mir vielleicht jemand durch Erfahrungen helfen kann ;)
Liebe Grüße
 
Stilblüte
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Hi LaPianissima,

Was hast du denn wie viele Jahre lang für Stücke gespielt ("nicht Klassik"), wie lange spielst du jetzt klassische Musik, warum auf einmal (nur wegen dem Studium?) und was für Stücke?
Die Hochschulseiten sind teilweise wirklich verwirrend, und außerdem sind die Studiengänge/Anforderungen/Bewerbungen überall unterschiedlich.
Ich rate immer zu folgendem:
Vorbereitungskurse in Musiktheorie machen in wie auch immer gearteter Form, am besten (auch) an einer Musikhochschule.
Außerdem kann man sowohl der Studienberatung Klavier jeder Hochschule kostenlos vorspielen, sich beraten lassen, informieren; auch Profs vorspielen, bei denen man studieren möchte ist (zumindest für KA oder IP) gut, wichtig und auch einigermaßen nötig.
Was du so schreibst, könnte für dich der Studiengang EMP passend sein, elementare Musikpädagogik. Da kann man z.B. in die Musikalische Früherziehung gehen. Könntest du auch zusätzlich zu IP oder eventuell KA studieren oder diese noch an EMP ranhängen.

LG Stilblüte
 
ubik
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Gerade die Gehörbildung finde ich äußerst nerventötend und weiß nicht so recht, wie ich dafür richtig und vorallem wirkungsvoll üben kann, um die ganzen Intervalle etc. am Klang zu erkennen.

Hol dir das Programm "Earmaster". Das ist sehr effektiv und macht auch Spaß.

Ansonsten rate ich dir: Studier Lehramt Musik. Oder Lehramt Musik kombiniert mit Instrumentalpädagogik. Denn heute kann man nur noch als Schullehrer einen Job kriegen. Die Chancen für Instrumentalpädagogen sind eher gering, zumal sie oft auf Honorarbasis bezahlt werden, was ziemlich unsicher ist. Als Pianist hat man sowieso keine Chancen.

Ich werde mich jetzt für das Lehramt Musik als Ein-Fach-Studium kombiniert mit Instrumntalpädagogik entscheiden.
 
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LaPianissima
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Danke für die schnellen Antworten !
Ich habe oft mal ein bisschen Blues & Jazz ausprobiert, natürlich auch ein bisschen Klassik aber als ich noch nicht so gut spielen konnte gefielen mir die einfacheren Stücke nicht so wirklich und dann habe ich es meistens abgelehnt. Ich habe eigentlich nie ein lieblings Genre gehabt, meistens hat mein Klavierlehrer mir einige Stücke mitgebracht und ich habe die Sachen gespielt, die mir am Besten gefallen haben.
So "richtig" Klassik spiele ich erst muss ich gestehen seit einem guten Jahr, ein bisschen länger. Manchmal habe ich ein bisschen Schwierigkeiten, mich in die Stücke so "hineinzufühlen" weil ich bei einigen einfach nichts damit anfangen kann, aber von der Technik her und dem Schwierigkeitsgrad geht es. Ich muss viel üben und weiß, dass ich mit meiner Entscheidung etwas spät dran bin.
Ab Frühling kann ich auch einen Studienvorbereitungskurs belegen, vorher ging es nicht, weil die Aufnahmeprüfungen dafür nur einmal im Jahr sind und ich mich zu spät informiert habe ...

Was das Lehramtstudium angeht .. auf keinen Fall. Lehrer an einer Grundschule, Gymnasium o.ä. ist das letzte was ich werde.
Ich hab mich auch schon relativ intensiv über den Studiengang EMP informiert, wobei ich befürchte, dass mir da das musikalische etwas auf der Strecke bleibt und es eher in diese sehr .. naja, mehr so in die Ecke "waldorf" geht, mit sehr viel Tanz und Bewegung und wenn dann interessiert mich wirklich die Therapie, bei psychischen Erkrankungen.
Dieser Studiengang IP, gibt es den überhaupt noch? Das ist nämlich das, was auch mein Lehrer studiert hat und ich meine, den würde es nicht mehr beim Bachlor und Master geben. Ich habe darüber auf den aktuellen Seiten nichts mehr gelesen.

Eine Studienberatung an einer Hochschule will ich auf jeden Fall in Anspruch nehmen, nur noch nicht jetzt, ich glaube, es ist noch ein bisschen früh um dort aufzukreuzen oder?

Dieses Programm Earmaster denke ich werde ich mir besorgen, super Tipp dankeschön!!

Liebe Grüße
 
Stilblüte
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Klar gibts IP noch, ich studiere das gerade ^^
Du hast allerdings recht, im Zuge des Bolognaprozesses wird das umbenannt, und IP, auch D(M)L (Diplommusiklehrer) heißt dann vermutlich anders.
Der Studiengang selbst wird aber weiter bestehen, zumindest an meiner Hochschule, und ich kann mir kaum vorstellen, dass er abgeschafft wird, so ein Blödsinn - warum denn bitte? Man kann jedes Instrument auf Konzertfach und in Instrumentalpädagogik studieren, schließlich wollen wir auch weiterhin Konzerte und (Klavier-)Unterricht.
Wenn dich EMP interessiert, studiere doch zuerst das und hänge anschließend ein Klavierstudium dran. Eine Bekannte von mir macht das so. Und bei EMP hast du ja auch Unterricht.

Ich verstehe übrigens nicht, warum du dich für den Theoriekurs ein Jahr im Voraus anmelden musst - verwechselst du das nicht mit dem Jungstudium??
Dafür kann man sich einmal im Jahr bewerben, allerdings würde ich dir nicht allzugroße Hoffnungen machen, da genommen zu werden. Denn man muss wirklich sehr gut sein; außerdem bist du schon relativ alt dafür.
Die Theoriekurse sind meistens im Frühjahr, um auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten (hier sind es zwei, einer an Ostern und einer unmittelbar vor der Aufnahmeprüfung); die Anmeldung erfolgt bis auf ein paar Tage/Wochen vorher, wie bei sonstigen Fortbildungen auch.

Nochmal die Frage, was genau spielst du gerade, wie lang brauchst du für ein Stück, wie lange übst du so?
Und es ist übrigens nicht zu früh, sich an der Hochschule zu melden; ich habe das auch mit 17 Jahren gemacht und es war das beste, was ich tun konnte!
 
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LaPianissima
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Also ich weiß, dass man durch diesen Studiengang IP ein Diplom bekommt und beim Bachelor ist das ja jetzt irgendwie anders. Ich weiß auch nicht genau wie, aber abgeschafft wird der bestimmt nicht.. ;)

Also an der städtischen Musikschule ist das ein sogenannter SVA Kurs und kein Jungstudium, dafür hätte ich überhaupt keine Zeit und bin wahrscheinlich auch einfach zu schlecht und dafür gibt es eine "kleine Aufnahmeprüfung". Dann habe ich für wenig Geld ein Mal die Woche Klavierunterricht 45 Minuten, einmal Gesangsunterricht oder ein anderes Instrument nach Wahl 30 Minuten und einmal Theorieunterricht. Und das kann ich immer nur im Frühling machen und würde das dann so lange bis zur Aufnahmeprüfung in Anspruch nehmen.

Zur Zeit spiele ich einige Etüden, zwei Stücke von Beethoven und eins von Mozart. Wie die jetzt genau heißen da müsste ich nachschauen :D :D Mache ich gleich mal.
Wenn ich Schule etc. habe dann bin ich täglich meistens so 1-2 Stunden am Klavier, am Wochenende dementsprächend länger, meistens so drei Stunden oder auch ein bisschen mehr.
Und für ein Stück, bis ich es so richtig perfekt kann und mein Lehrer sagt das können wir abhaken, habe ich eigentlich immer so zwei bis drei mal Klavierunterricht, also zwei Wochen ungefähr. Ist das zu langsam!???

Wenn ich ein Termin für die Studienberatung mache, dann sagen die mir nicht dass es ein bisschen früh ist mit 17? Also ich persönlich würde super gerne nach Hamburg .. wie läuft das denn da so ab? Was hast du da für Erfahrungen machen können als du an einer Hochschule warst bzw. was musstest du machen?
 
Stilblüte
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Hallo LaPianissima,

Was du jetzt am besten machst, ist schwer zu sagen, weil ich nicht die genaueren Umstände kenne.
Wohnst du in erreichbarer Nähe einer Hochschule, würdest du es z.B. auf dich nehmen und auch finanzieren wollen/können, bei einem Prof privat Unterricht zu nehmen, damit er dich auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet und evtl. als Studentin übernimmt?
Ich möchte keinem Musikschullehrer zu nahe treten, aber nicht jeder Lehrer ist geeignet, einen begabten Schüler für die Aufnahmeprüfung KA / IP vorzubereiten. Schon allein deshalb nicht, weil die wenigsten noch Kontakt zur Hochschule haben und damit nicht auf dem neuesten Stand sind, was sämtliche Anforderungen betrifft.

Ähnlich verhält es sich mit der Theorie. Erkundige dich sehr genau, was gefordert wird. Ich weiß nicht, was du in dem Kurs der Musikschule lernen würdest, aber ob die paar Monate vor der Aufnahmeprüfung ausreichen, ist fraglich. Erkundigen! ;)

Übrigens solltest du dich auch erkundigen, ob du möglicherweise ein Zweitinstrument (zusätzlich zu Gesang) brauchst - auch das hängt von der Studienwahl ab.
Zur Zeit spiele ich einige Etüden, zwei Stücke von Beethoven und eins von Mozart. Wie die jetzt genau heißen da müsste ich nachschauen
Also was du spielst, solltest du schon wissen, und diese Angabe nützt relativ wenig, denn Etüden gibt es tausende, Czerny, Cramer-Bülow, Heller, Hanon, Liszt, Chopin, Debussy, Schumann, Ligeti --- ?
Beethoven und Mozart kann auch alles sein, Für Elise, Menuette, Sonaten, Fantasien, Variationen?
Spielst du auch Bach, Romantik, Moderne?
Und für ein Stück, bis ich es so richtig perfekt kann und mein Lehrer sagt das können wir abhaken, habe ich eigentlich immer so zwei bis drei mal Klavierunterricht, also zwei Wochen ungefähr. Ist das zu langsam!???
Das ist sehr sehr stark davon abhängig, was das für Stücke sind^^
Übrigens natürlich auch vom Anspruch deines Lehrers. Wenn du alle zwei Wochen eine Beethovensonate perfekt kannst, bist du für ein KA-Studium bestens geeignet :D:D
Wenn ich ein Termin für die Studienberatung mache, dann sagen die mir nicht dass es ein bisschen früh ist mit 17? Also ich persönlich würde super gerne nach Hamburg .. wie läuft das denn da so ab? Was hast du da für Erfahrungen machen können als du an einer Hochschule warst bzw. was musstest du machen?
Die sagen dir, welchen Studiengang du am besten wählen kannst, was deinen Neigungen, Fähigkeiten usw. entsprechen könnte, möglicherweise raten sie dir auch zu einem Lehrerwechsel, wenn die Stücke, die du spielst, zu "unfertig" sind.
Wie das so abläuft, weiß ich nciht, denn ich kenne keine andere Klavierberatung an anderen Hochschulen. Aber normalerweise wählst du ein paar "konzertfertige" Stücke möglichst verschiedener Gattungen, Epochen und Komponisten, spielst sie vor, und der Prof sagt dir was dazu und unterhält sich mit dir.

LG Stilblüte
 
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LaPianissima
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Hallo,
Ich spiele Etüden von Czerny .. aber die anderen Stücke hat mein Lehrer mir kopiert aus einem Buch und da fehlen die Titel, das war vor den Ferien .. ich kann's dir grad echt nicht sagen wie die heißen :oops:
Aber eine Sonate von Beethoven oder Mozart habe ich bisher noch nicht gespielt ...
Im Moment spiele ich eigentlich nur Barock und Klassik, aus der Romantik meine ich nichts.

Hm, also wegen der Theorie .. zur Zeit habe ich Unterricht bei einem Lehrer, der mit mir nur Theorie macht und der ziemlich viel Kontakt zu Professoren an Hochschulen hat. Ich vertraue ihm da im Moment eigentlich im Hinblick auf eine gute Vorbereitung.
Und in diesem SVA Kurs gehe ich eigentlich allein vom Namen davon aus, das die wissen müssen was man braucht und was nicht.
Ich weiß, dass ich mir die Vorraussetzungen downloaden kann, aber steht da auch so genau drin, was ich für die Theorie wissen sollte?
Einige Liedbeispiele für die Prüfung werden da ja auch immer angegeben. Wann hast du angefangen, die Lieder für die Aufnahmeprüfung vorzubereiten? Und unterscheiden sich die Prüfungen sehr stark, wenn ich z.b. IP studiere anstatt reine Pianistik?
Wegen des Zweitinstruments habe ich an den Hochschulen schon nachgefragt, ich brauche nur Klavier und Gesang wäre halt nicht schlecht, ist aber kein muss.

In der Nähe einer Hochschule wohne ich leider nicht, eine dreiviertel Stunde mit dem Auto mindestens .. und Privatunterricht bei einem Prof, das ist wahrscheinlich unbezahlbar teuer. Unterricht an einer Musikschule ist ja jetzt schon ein Luxus und ich habe das Glück, das meine Eltern mich bei meinem Wunsch unterstützen und mir auch noch den Theorieunterricht ermöglichen.
Ich denke, ich werde mir für so eine Studienberatung noch etwas Zeit lassen, vorallem wenn ich dann da auch noch vorspielen muss ... Ich glaube nicht dass ich schon so gut, dass sie mir sagen, dass ich bereit wäre und ich kann so was nur, wenn ich mir auch sicher bin. Mein Nachteil ist einfach, dass ich den Entschluss dafür eigentlich viel zu spät gefasst habe :(

Darf ich fragen, ob du schon eine genau Jobvorstellung hast, nach deinem Studium? Und ist es richtig, richtig schwierig so wie es immer alle sagen oder schaffbar wenn man sich reinhängt und übt?
Musst du jeden Tag mehr als vier Stunden üben um das zu schaffen?
Wie war diese Aufnahmeprüfung? Ich stelle mir das furchtbar vor, ich hab sowieso schon Probleme mit meiner Nervosität und schwitzigen Händen, und dann einfach spielen und wissen, dass es um alles geht ....
Auf einer Seite einer Hochschule habe ich gelesen, dass man irgendwie 26 Punkte erreichen kann und dass wenn man 10 hat man bestanden hat .. kann man schon glücklich sein, wenn man diese 10 Punkte hat!?! :lol:

Danke für deine ausführlichen Antworten :)
Liebe Grüße
 
ubik
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Wie war diese Aufnahmeprüfung? Ich stelle mir das furchtbar vor, ich hab sowieso schon Probleme mit meiner Nervosität und schwitzigen Händen, und dann einfach spielen und wissen, dass es um alles geht ....

Wieso um alles? Du stirbst nicht, wenn du die Aufnahmeprüfung nicht schaffst. Du kannst sie ja in einem halben Jahr oder in einem Jahr (je nachdem wie oft so eine Aufnahmeprüfung an der Uni/Hochschule stattfindet) wiederholen.
 
Stilblüte
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Also wenn ich das so lese, denke ich ehrlich gesagt, es wäre einfacher für dich, wenn du zuerst EMP und dann ggf. noch IP studierst.

Du solltest unbedingt wissen, was für Stücke du spielst - offenbar weißt du nicht mal genau, aus welcher Epoche die kommen?
Zur Zeit spiele ich einige Etüden, zwei Stücke von Beethoven und eins von Mozart.
Im Moment spiele ich eigentlich nur Barock und Klassik, aus der Romantik meine ich nichts.
Beethoven/Mozart ist KLassik, nicht Barock ;) Was spielst du denn Barockes?

Was ist denn ein "SVA"-Kurs? was heißt das? StudienVorbereitungzurAufnahmeprüfung?

Ich würde mich an deiner Stelle auch nicht so viel auf andere Leute verlassen; auf den Theorielehrer, der schon weiß, was dran kommt, auf den Klavierlehrer, der dir irgendwelche Stücke aussucht - schließlich willst du Musik studieren, nicht sie, und du bist allein dafür verantwortlich, dass du das schaffst, sonst niemand!! Du kannst froh sein, wenn du Leute findest, die dir dabei helfen, aber organisieren und wissen wies geht musst du das selbst!!
Ich weiß, dass ich mir die Vorraussetzungen downloaden kann, aber steht da auch so genau drin, was ich für die Theorie wissen sollte?
Anscheinend hast du dich noch gar nicht richtig informiert? ;) Ich könnte dir jetzt alles mögliche erzählen, aber ich würde an deiner Stelle nur Quellen aus erster Hand vertrauen - nämlich den Prüfungssatzungen der Hochschule, an der du dich bewirbst. Ich hab auch wirklich keine Ahnung, wie das in Hamburg geht - wie ich bereits sagte, ist das an jeder Hochschule anders...
Einige Liedbeispiele für die Prüfung werden da ja auch immer angegeben. Wann hast du angefangen, die Lieder für die Aufnahmeprüfung vorzubereiten?
Die Stücke für die Aufnahmeprüfung habe ich zwischen 12 und 6 Monaten vor der Prüfung angefangen zu üben.
Das Niveau für KA ist noch etwas höher als das für IP, der Inhalt ist aber derselbe - man muss nur bei KA etwas besser sein. Von Punkten hab ich noch nie was gehört, nur von Noten; die erfährt man aber in der Regel nicht, nur, ob man besteht oder nicht.
(Sag lieber nicht "Lied" in Anwesenheit eines Profs, "Stück" ist besser. Ein Lied wird gesungen!)
In der Nähe einer Hochschule wohne ich leider nicht, eine dreiviertel Stunde mit dem Auto mindestens .. und Privatunterricht bei einem Prof, das ist wahrscheinlich unbezahlbar teuer.
Eine Dreiviertelstunde ist nicht weit! Und wenn du das unbedingt willst, wirst du es auch finanzieren können! Vielleicht musst du eben ein bisschen was selbst bezahlen oder nimmst nur 14-tägig Unterricht.

Jobvorstellung - nein das weiß ich noch nicht genau. Unterrichten werde ich in jedem Fall, ich werde vermutlich auch noch was anderes (musikalisches) zusätzlich studieren.
Und ist es richtig, richtig schwierig so wie es immer alle sagen oder schaffbar wenn man sich reinhängt und übt?
Ich würde beide dieser zwei Fragen mit ja beantworten.
Schließlich werden an jeder Hochschule bei jeder Aufnahmeprüfung Leute genommen. Die müssen das ja irgendwie geschafft haben.
Ich übe im Moment an einem normalen Tag ca 5 Stunden.
Wie die Aufnahmeprüfung war, hab ich schon irgendwo geschrieben in einem anderen Studiums-Faden. Es dauert nur ganz kurz, ich durfte mir das erste Stück aussuchen, danach hat das Prüfungskomitee noch zwei ausgesucht (meistens wollen sie Klassik, Bach und/oder (Chopin-)Etüde) und ich musste was kurzes vom Blatt spielen. Selbstverständlich war ich aufgeregt.
Aber an einer ordentlichen Hochschule wird nicht auf absolute Korrektheit und Fehlerlosigkeit geschaut, sondern (auch) darauf, ob ein Mensch Entwicklungspotential hat.

Also: Informier dich, und vor allem werde dir darüber im klaren, was genau du willst, wie wichtig es dir ist und welchen Einsatz du bereit bist, zu leisten.
 
L
Lalona
Guest
Hi Pianissima,

Stilblüte gibt sich ja schon sehr viel Mühe, dir einen Gesamtüberblick zu verschaffen.
Ich studiere auch Klavier, und ehrlich gesagt, ich bekomme ein bisschen Bedenken, wenn ich deine Beiträge lese.

Du weißt also nicht genau, was du spielst, nein? Du spielst aus titellosen Kopien? Und zwar Stücke, die nach zwei Wochen fertig sind und beiseite gelegt werden können? Das hört sich, offen gesagt, nicht nach dem Niveau an, das du erreich haben solltest, wenn du Klavier in irgendeiner Form studieren willst.
Dass du Intervalle nicht unterscheiden kannst, macht es nicht einfacher. Ich verstehe, dass sich das nicht von selbst lernt, aber ein gutes Gehör ist eine wichtige Vorraussetzung für so ein Studium.
Sobald du ein bisschen mehr Einblick hast, wirst du außerdem sehen, dass Schüler noch viel länger als eine 3/4 Stunde fahren, um hochqualitativen Unterricht zu bekommen. Anders geht es in der Regel nicht.

Die Literatur, die man alleine schon zur Eignungsprüfung mitbringen muss, lässt sich ganz bestimmt nicht in ein paar Wochen erarbeiten, das dauert eher viele Monate. Man muss klassische Sonaten ganz spielen, die haben es in sich! Chopin-Etüden werden verlangt, da ist Fingerfertigkeit gefragt. Gerade auch mit romantischen Werken solltest du umgehen können, nicht nur die Noten spielen, sondern auch richtig interpretieren und musikalisch gestalte...und das lernt man schwerlich in so kurzer Zeit! Vor allem sollte man auch durchaus eine Vorstellung von der Klavierliteratur mitbringen...

Ein gutes Gehör und musikalische Vorstellungskraft ist außerdem unentbehrlich. Wenn du das nicht durch eine außergewöhnliche interpretatorische Fähigkeit ausgleichen kannst, hast kaum noch Chancen.

Ich würde dir raten, dich nicht zu sehr auf diesen Wunsch zu versteifen. Vielleicht solltest du doch den Schritt wagen, dich von jemandem professionellen einschätzen und beraten zu lassen. Ich kann deine Sorge verstehen, aber glaub mir, in einem Jahr kannst du das kaum ändern...wenn das Potenzial da ist, sehen sie das auch. Und selbst dann könnte es sein, dass du gezwungen bist, noch länger zu üben, bis du in eine HS 'reinkommst'.

Ich will dich nicht entmutigen!!! Aber es hilft nichts, der Realität erst dann ins Auge zu blicken, wenn es weh tut. (Ich vermute, eine gescheiterte Aufnahmeprüfung ist eben auch schmerzhaft...)

Liebe Grüße,
Lalo
 

rolf
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Du weißt also nicht genau, was du spielst, nein? Du spielst aus titellosen Kopien? Und zwar Stücke, die nach zwei Wochen fertig sind und beiseite gelegt werden können? Das hört sich, offen gesagt, nicht nach dem Niveau an, das du erreich haben solltest, wenn du Klavier in irgendeiner Form studieren willst.
(...)
Aber es hilft nichts, der Realität erst dann ins Auge zu blicken, wenn es weh tut. (Ich vermute, eine gescheiterte Aufnahmeprüfung ist eben auch schmerzhaft...)

Lalona hat da alles Wesentliche zusammengefasst, insbesondere die abschließende Überlegung zur Realität ist beherzigenswert.

Gruß, Rolf
 
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Pilschen
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hallo, ich will jetzt nicht noch ein neues Thema öffnen zu diesem Thema...
Also ich würde auch gerne in 2 - 3 Jahren die Aufnahme Prüfung an einer Musikhochschule machen. Meinerseits stelle ich mir die Frage is es realistisch, dass ich von meinem aktuellen Stand (aktuelles Stück: "Moment Musical op 94 no. 3", Schubert) es schaffen kann dort Aufgenommen zu werden. Zuvor will ich gerne auf die Berufsfachschule für Musik gehen. Dort sind die anforderungen um einiges geringer... Ich versuche mich jetzt gezielt darauf vorzubereiten mit Musiktheorie, Gehörbildung und natürlich Klavier üben...
Natürlich ist es jetzt sehr schwer, geradezu unmöglich für euch zu sagen ob ich es schaffen kann oder nicht, aber wenn ihr noch tipps habt ich bin offen dafür!
Danke xD
 
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Yannick
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hallo, ich will jetzt nicht noch ein neues Thema öffnen zu diesem Thema...
Also ich würde auch gerne in 2 - 3 Jahren die Aufnahme Prüfung an einer Musikhochschule machen. Meinerseits stelle ich mir die Frage is es realistisch, dass ich von meinem aktuellen Stand (aktuelles Stück: "Moment Musical op 94 no. 3", Schubert) es schaffen kann dort Aufgenommen zu werden. Zuvor will ich gerne auf die Berufsfachschule für Musik gehen. Dort sind die anforderungen um einiges geringer... Ich versuche mich jetzt gezielt darauf vorzubereiten mit Musiktheorie, Gehörbildung und natürlich Klavier üben...
Natürlich ist es jetzt sehr schwer, geradezu unmöglich für euch zu sagen ob ich es schaffen kann oder nicht, aber wenn ihr noch tipps habt ich bin offen dafür!
Danke xD



würdest du sagen, wie lange du schon spielst, und was noch könnte man mehr mit der angabe des einen stückes sagen :D
 
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Pilschen
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also ich spiele seit sieben jahren hauptsächlich mozart, beethoven, chopin, schubert, mendelssohn
 
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Pilschen
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mondscheinsonate 3 mov
 
ubik
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und was sind die anderen stücke, die du spielst?
 
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Pilschen
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eher leichtere stücke

moment musical op 94 no 3 - Schubert
venitianisches gondellied - Mendelssohn
minute walz op 64 no 1 - Chopin
Türkischer Marsch, eine kleine Nachmusik - Mozart
 
ubik
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Und wieviel Zeit hast du, um dich vorzubereiten??

Und was willst du jetzt überhaupt studieren?
 

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