Tempo-Wahn

  • Ersteller des Themas .marcus.
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HenkL
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Es kommt schon auch darauf an, wie dieses Üben genau aussieht. Man kann auch sagenhaft viel Zeit verschwenden beim Üben oder – indem man genau da übt, wo es hakt – sehr viel Zeit sparen.
Es ändert nichts daran, dass Du üben musst. Und wie genau Du dieses spezielle Stück üben musst, damit das Üben auf Dich optimiert ist, wie soll Dir das denn jemand hier sagen. Wir kennen ja nur das Stück, aber nicht Dich. Und typischerweise hat jeder seine eigenen Probleme, der eine kann die typische Ragtime Begleitung nicht, der andere kämpft mit Oktavläufen, der Dritte zählt sich an Synkopen tot. Das musst Du selbst herausfinden, oder einen Klavierlehrer bemühen. Am Ende bleibt es aber dabei, Du musst üben.
 
Dreiklang
Dreiklang
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(...) Am Ende bleibt es aber dabei, Du musst üben.
Ohne üben geht gar nichts (Binsenweisheit), aber man kann für das Üben auch Tipps, Raschläge usw. geben. Die können schon durchaus helfen. Und nicht jeder Tip oder Ratschlag hilft jedem gleich gut weiter.
Man kann auch falsch üben oder Fehler dabei machen, dann kommt man am Ende gar nicht mehr voran.

Aber im Grunde ist das schon nicht ganz falsch was Du sagst. Am besten ist es, wenn ein erfahrener guter Lehrer einen Schüler im Einzelunterricht betreut und auch erlebt. Dann können wohl am ehesten gezielte Hilfen gegeben werden ("Sind Verkrampfungen da? Spielt der Schüler zu schnell?" usw usf.)

Das Internet ist da ziemlich unzulänglich, finde ich.
 
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Vanessa
Vanessa
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Am besten ist es, wenn ein erfahrener guter Lehrer einen Schüler im Einzelunterricht betreut und auch erlebt. Dann können wohl am ehesten gezielte Hilfen gegeben werden ("Sind Verkampfungen da? Spielt der Schüler zu schnell?" usw usf.)

Das Internet ist da ziemlich unzulänglich, finde ich.

Ein erfahrener, guter Lehrer, genau! Aber ein Anfänger muss erst einmal lernen, einen solchen auch zu erkennen und das Glück haben, einen solchen zu finden. Reihenweise liest man doch in diesem Forum, dass Leute den Lehrer wechseln wollen, schon mehrfach gewechselt haben, dass Leute sich fragen, ob ihr Klavierlehrer gut ist oder nicht. Auf dem Weg dahin liefern einige User in diesem Forum aus meiner Sicht extrem wertvolle Tipps.

Ich nehme aus meinem Klavierunterricht immer wieder Elemente, Gedanken, Ideen mit, die angereichert mit Informationen aus diesem Forum erst durch mein eigenes Zutun wirklich wertvoll werden. Zuletzt gestern die Beiträge in diesem Faden von Sylw und Demian oder der Tipp des Übens in symmetrischer Inversion aus dem Faden zur Unabhängigkeit der Hände.

Dieses Forum ergänzt gewöhnlichen Klavierunterricht in ganz großem Stil, wie ich finde. Ich erwarte von meinem Klavierlehrer zwar einen vernünftigen Unterricht, aber niemals, dass er mir all die Tipps, die ich hier finde, an die Hand gibt. Auch der beste, der erfahrenste Lehrer wäre dazu nicht in der Lage, allein schon deswegen, weil nicht jeder Lerntyp die gleichen Tipps gleichermaßen wertvoll findet.
 
Vanessa
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Es ändert nichts daran, dass Du üben musst. Und wie genau Du dieses spezielle Stück üben musst, damit das Üben auf Dich optimiert ist, wie soll Dir das denn jemand hier sagen. Wir kennen ja nur das Stück, aber nicht Dich. Und typischerweise hat jeder seine eigenen Probleme, der eine kann die typische Ragtime Begleitung nicht, der andere kämpft mit Oktavläufen, der Dritte zählt sich an Synkopen tot. Das musst Du selbst herausfinden, oder einen Klavierlehrer bemühen. Am Ende bleibt es aber dabei, Du musst üben.

Lies mal die Beiträge #1 und (unter anderem) #19 und #22. Für mich wurden sowohl das persönliche Problem als auch eine mögliche Lösung dafür sehr detailliert geschildert. Diesen Allgemeinschauplatz, man kenne jemanden nicht und könne deswegen keinen Ratschlag geben, halte ich nicht für besonders hilfreich.
 
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HenkL
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Lies mal die Beiträge #1 und (unter anderem) #19 und #22. Für mich wurden sowohl das persönliche Problem als auch eine mögliche Lösung dafür sehr detailliert geschildert. Diesen Allgemeinschauplatz, man kenne jemanden nicht und könne deswegen keinen Ratschlag geben, halte ich nicht für besonders hilfreich.
Und warum kommst Du dann selbst auch nicht über einen Allgemeinplatz hinaus? Dann sag ihm doch, was er wie und wo üben muss. Und nicht wieder pauschal auf einen imaginären noch zu findenden Klavierlehrer verweisen, das ist alles schon gesagt worden. Also jetzt mal Butter bei die Fische .
 
Rheinkultur
Rheinkultur
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Und letztlich geht es auch ein wenig am Fadenthema vorbei.
Seit unter anderem @rolf und @chiarina sehr fundiert zur vorgegebenen Thematik Stellung genommen und wirklich hilfreiche Tipps geliefert haben, geht es hier nur noch munter am Fadenthema vorbei und es treffen inzwischen die ersten Beschwerden bei uns Moderatoren ein. Das bedeutet im Klartext, dass auf der fachlichen Ebene alles gesagt ist und die Moderation den Faden schließen sollte.

Soll heißen: entweder gelingt mit dem Beitrag #51 die dauerhafte Rückkehr zum Fadenthema ohne nebulöses Dahinsinnieren über "ungelegte Eier" oder wir machen hier wieder zu. Bitte und danke an alle unsererseits.

LG von Rheinkultur
 
Dreiklang
Dreiklang
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[Zur Info: ich hab mal das ungelegte-Eier-Neben-Thema (bzw. meine Beiträge dazu) so gut wie möglich entfernt. Hatte ja auch wirklich keinen besonderen Informationswert.]
 

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DerOlf
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Klavierspielen ist das Streben nach der größtmöglichen Faulheit
Das gilt für andere Instrumente doch auch ... ich bewege mich doch nicht mehr, als es musikalisch erforderlich ist.
ich verbringe auch relativ viel Zeit damit, Schülern zu erklären, wie sie ein Stück, welches sie bereits annehmbar spielen, mit noch weniger Bewegung spielen können.

Wenn man schnell spielen will, ist Bewegungsökonomie natürlich auch ein wichtiges thema.
 
 

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