Tastenanschlag immer bis zum Anschlag?

M
Marlén
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Die Taste kann auf der Hälfte des Wegs angehalten werden, der Hammer fliegt weiter bis zum Auslösepunkt, was dann?:012:
Das ist natürlich kleinlich und hat (am Smiley zu erkennen) eine andere Motivation als die Aufklärung des Sachverhalts. Ich habe mir diesen Kommentar verkniffen, weil man normalerweise bis zum Auslösepunkt spielt.
Korrekt müsste es heißen: entscheidend ist die höchste Geschwindigkeit der Taste während der Beschleunigungsphase. Normalerweise ist diese am Auslösepunkt erreicht.
 
rolf
rolf
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Mesdames, Messieurs,
man kann von mir kleinem Lichtlein nicht erwarten, dass ich große Leuchten mit aus der Nase gezogenen Popeln behellige.
Schön zu sehen, dass ein eigentlich interessantes Thema in zänkisches Blabla entgleitet, obwohl das Sommerloch (da passen viele Popen rein) noch weit entfernt ist...
 

F
Flieger
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@rolf Spiel hier nicht das Opfer, sondern sag doch einfach klar und deutlich, was du meinst!
 
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Mir kommt bei der Diskussion hier zu kurz, dass es nicht nur um Lautstärke geht. Ich finde bei den "Anschlagsarten und Orten" den Untergrund, den Boden und was er mir rückmeldet (haptisch) wichtiger, da ich darauf meine Choreographie ausführe. Die Repetition (ich hoffe ich darf es so nennen, ohne dass ich einen Klaviertechnischen Begriff falsch gebrauche.) ist total unterschiedlich. Es ist wie Tanzen auf unterschiedlichen Unterlagen. Wenn der Boden mich tief einsickern lässt, kann ich nicht gut auf Zehenspitzen tippeln, oder elegant schnell rennen, klebe immer ein bisschen fest. Ist der Boden fester und untiefer, dann habe ich spontanes Feedback und kann mich akkurat schnell als wie mühelos und leise fortbewegen. Das spielen eines Stücks ist oft ein Spiel auf und mit verschiedenen (da wechselnden) Untergründen (das was ich hoffentlich richtig als Tastenniveau interpretiere). Meist fällt es einem erstmal gar nicht auf. Erst wenn man mit seinen Rennskiern in sulzigem Schneematsch stecken bleibt, oder mit Schneeschuhen auf Eis gehen möchte.
Wahrscheinlich ist der Vergleich Turnhallenboden und Beton passender.

Ein anderes, vielleicht nachvollziehbareres Bild wäre das Springen bzw. gehen auf einem Trampolin. Einmal in weiter zur Mitte hin und einmal zum Rand hin. Es ist bestimmt schon mal jedem passiert am Rand richtig federn zu wollen (was nicht gelang), oder in der Mitte "den falschen Rhythmus / Muskeltonus" (das Bild funktioniert auch ohne 1:1 aufs Klavier übertragbare Wortwahl), wenn ins Stolpern gerät, weil man den Tiefgang / das Weiche falsch einschätzte.

Edit: Es wäre schön, wenn ihr euch nicht so umständlich und untalentiert auf die plumpe Demontage eines Helfers einschießt. Hat was von Rettungshelfer rufen um ihn zu verkloppen. Also bitte nicht hochschaukeln und so haarsträubende Unterstellungen, danke.
 
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Flieger
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Das spielen eines Stücks ist oft ein Spiel auf und mit verschiedenen (da wechselnden) Untergründen (das was ich hoffentlich richtig als Tastenniveau interpretiere).
Dann steht dringend eine ordentliche Regulation an.

Edit: Es wäre schön, wenn ihr euch nicht so umständlich und untalentiert auf die plumpe Demontage eines Helfers einschießt.
Was meinst du da konkret?
 
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Dann steht dringend eine ordentliche Regulation an.


Was meinst du da konkret?

DEINEN und MARLENES "Umgang" mit bspw. rolf. Alleine die Tatsache, dass der Faden als Chat herhalten muss UND plump ein "da muss dringend eine Regulation her"... lässt auf pure Provokation und Freude am Aufmischen schließen. Noch konkreter: diese Art der "Gesprächskultur zu pflegen" geht mir auf den Sack. Seit du hier aufgekreuzt bist überall nur noch Brandnester. Im übrigen sagt man "jemandem alles aus der Nase ziehen." Aber: Verunglimpfen ftw.!
Du hast dich nicht ein Gran mit meinem Post beschäftigt bzw. schätze ich dein Einfühlungsvermögen nicht hoch genug ein als dass du mehr dazu sagen könntest als "Regulation". Aber, da du ja alles über mich / andere User weißt, wird das wohl schon stimmen mit der Regulation. A propos. Wer ist denn hier Mod?
 
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Flieger
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Wenn das Tastenniveau unterschiedlich ist oder sich die Tasten unterschiedlich anfühlen (oder alle gleich unpräzise), steht eine Regulation (des Instruments, nicht des Pianisten - oder was hast du verstanden?) an. Das ist nicht böse gemeint, das wird dir jeder KIavierbauer bestätigen.

Rolf hat 3 Mal nicht gesagt, was er sagen will. "Gesprächskultur"...
Darf man das nicht anmerken?
 
Rheinkultur
Rheinkultur
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Von Euch beiden jedenfalls keiner. Die Gesprächskultur wird durch die Moderation angeprangert, sofern Verstöße gegen die Forenregeln festzustellen sind. Nicht die gewünschte Antwort zu geben, das gehört nicht dazu. Wenn etwas explizit noch zum Thema zu sagen wäre, nur zu. Wenn die weitere Konversation weiterhin nur noch auf diesem Nebenkriegsschauplatz stattfindet, können wir den Faden genauso gut auch schließen. Bitte und danke.

LG von Rheinkultur
 
rolf
rolf
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@rolf Spiel hier nicht das Opfer, sondern sag doch einfach klar und deutlich, was du meinst!
Johotoho @Flieger sind wir hier im Fliegerhorst, ich als Rekrut und du als Unteroffizier, der mir Befehle entgegenbellt, auf dass ich sofort zackig dienernd mit Ehrenbezeigung in schneidigem Ton antworte?

die verschiedenen "Stellschrauben", mittels derer die Hammergeschwindigkeit & -intensität beim Anprall an die Saite (salopp gesagt Tonerzeugung am Klavier, und zwar am mechanischen, nicht an der Vuvuzela oder Maultrommel) hatte ich mehrmals genannt - warum soll ich das wiederholen???

du insistierst (zeitweilig ohne Berücksichtigung der Beschleunigung) auf dem ultrakurzen (!) Moment der Tastengeschwindigkeit während der Auslösung - wenn ich das richtig verstehe, hältst du die Kontrolle über diesen Nano-Megamini-Moment in der Tastenbewegung für kontrollierbar. Schön, wenn dir damit alles gelingt, muss man dir gratulieren - und zwar aufrichtig gratulieren! @Marlén erweitert die Betrachtungsweise um die Beschleunigung, völlig richtig (ohne Beschleunigung kriegen wir keine Taste und keinen Hammer in Bewegung), und wenn ich ihn/sie richtig verstanden habe, hält er/sie die Kontrolle über die Beschleunigung für entscheidend. Schön, wenn er/sie damit alles hinkriegt, verbleibt dieselbe aufrichtige Gratulation.

Dass ich Zweifel dran habe, dass das genügt, kann man mir doch gönnen - wenn nämlich mit den beiden genannten und von euch beiden priorisieren Parametern alles gelingt, dann erübrigt es sich doch logischerweise, mich schlechten Diskussionsstil unterstellenden Popelfritzen irgendwas zu fragen! Vielmehr wäre, nachdem ich Unmensch eine Frage gestellt hat, es doch unschwer möglich gewesen, zu antworten: z.B. "man kontrolliert konzentriert die Geschwindigkeit der Fingerbewegung*), achtet auf den Moment der Auslösung und dann funktioniert die harmlose Lisztstelle" oder "man kontrolliert konzentriert die Beschleunigung der Fingerbewegung*) bei der Auslösung und dann funktioniert die harmlose Lisztstelle" --- ja, diese beiden Antwortmöglichkeiten sind meine Erfindung; keine/r von euch beiden hat das gesagt oider geschrieben - ich Scheusal habe das lediglich als mögliche fiktive Antworten aus dem geschlossen, was ihr bislang hier (oftmals apodiktisch) mitgeteilt habt.

Entzündet hat sich das alles an der Fragestellung, ob man die Tasten IMMER bis in den Tastenboden "drücken" soll. Betrachtet man das genauer (differenzierte Tonstärken, sehr schnelle sehr leise Repetitionen) kann man eigentlich von alleine, ohne Zänkereien und Gehampel, darauf kommen, dass es wenig zielführend ist, absolut immer den kompletten Tastentiefgang zu verwenden. Davon ausgehend kann man Fragen stellen, ob und wie sich das (unterschiedliche Tastenwege) auswirkt - man kann dann nach und nach allerlei interessantes zum praktischen Umgang mit der Klaviermechanik in Erfahrung bringen. Manches davon scheint paradox zu sein: bei einem ppp Triller oder Tremolo bewegen sich die Tasten und Hämmer blitzschnell (sic!) - paradoxerweise müssten sie dabei eher laut als leise rüberkommen... ---- ok, darüber kann man zanken, aber der Erkenntnisgewinn wie auch das Erkenntnisinteresse in Gezänk ist eher geringfügig.
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*) Fingerbewegung? na ja, mit irgendwas muss man die Taste ja in Bewegung bringen, traditionellerweise vermittels der Finger
 
 

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