Suche Stück auf Level von Première Arabesque

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Jazzzzer

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Hallo zusammen,

aktuell habe ich keinen Klavierlehrer, den ich fragen könnte:
Ich bekomme in 2-3 Wochen eine(n) neue(n) KlavierlehrerIn und bin nun auf der Suche nach einem Stück, nicht zu schwer, dass ich für die erste Stunde vorbereiten kann.

Zuletzt habe ich die Première Arabesque von Debussy und den Hauptsatz der Mozart Sonate KV 283 gespielt.
Jetzt suche ich etwas, was maximal genauso schwer, eher leichter und nicht so lang sein sollte.

Gerne was aus der Nach-Wiener-Klassik-Zeit. Vielleicht gibt es etwas von Chopin, Schumann, o.ä.?

Ich bin für alle Anregungen dankbar.
Viele Grüße
Lukas
 
rolf

rolf

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Debussy: Claire de lune
Janacek: verschiedene Stücke aus dem Zyklus "auf verwachsenem Pfad"
Chopin: "Regentropfenprelude" (op.28 Nr.15)
Schumann: "Glückes genug" (aus den Kinderszenen)
 
pianochris66

pianochris66

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Hallo Lukas,

z.B. die nachfolgenden Stücke müssten eigentlich Deinen Vorgaben entsprechen:

Mendelssohn: Lied ohne Worte op.19 Nr. 1
Grieg: Notturno op. 54 Nr. 4 aus den Lyrischen Stücken.
Schumann: Fantasiestück Des Abends op.12 Nr. 1 oder wenn es doch etwas länger sein darf (nicht so lang ist ja relativ) Arabeske op.18

LG
Christian
 
Pianojayjay

Pianojayjay

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Warum auf demselben Level etwas suchen, wenn ein anderes Stück eine neue Herausforderung bieten könnte? Versuch doch mal das Impromptu Schubert D899/2 oder D 935/2! Oder wie wäre es mit einem satz aus einer Beethoven Sonate? Oder ein schöner Walzer von Chopin? Schau mal ob Dir da nicht irgendwas gut gefällt! Meistens übt man mit noch mehr Motivation, wenn es ein Stück ist, das man unbedingt schaffen möchte ;)
 
C

chiarina

Guest
Ich bekomme in 2-3 Wochen eine(n) neue(n) KlavierlehrerIn und bin nun auf der Suche nach einem Stück, nicht zu schwer, dass ich für die erste Stunde vorbereiten kann.
Lieber Jazzzer,

wenn ich ehrlich bin, glaube ich, dass du nichts Neues vorbereiten musst. Du kannst natürlich schauen, was du gern (mal) spielen würdest und was im Bereich des Möglichen liegt (insofern sind die Tipps hier natürlich prima), aber es ist gut möglich, dass deine Klavierlehrerin zunächst einen ganz anderen Weg beschreiten möchte. :-)

Ich würde lieber Repertoirestücke wie die Arabesque gut vorbereiten, so dass du an ihnen deine Fähigkeiten zeigen kannst. So kann die KL dich gut einschätzen und evtl. sogar noch wertvolle neue Impulse geben. Oft ist ein Lehrerwechsel kongruent mit anderen Herangehensweisen, anderen Vorstellungen - die Lehrerin könnte z.B. (vielleicht auch nicht :-) ) Defizite erkennen, an denen sie mit dir gemeinsam arbeiten möchte. Dazu wird sie vielleicht eine bestimmte Stückauswahl treffen, natürlich in Absprache mit dir, und ihr Unterricht würde dann zunächst in eine andere Richtung gehen, als du dir momentan vorstellst. Ich würde also erstmal hören, was sie zu deinem Spiel sagt und vielleicht ein paar Vorschläge parat haben.

Liebe Grüße und viel Glück und Erfolg!

chiarina
 
Rheinkultur

Rheinkultur

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Ich würde lieber Repertoirestücke wie die Arabesque gut vorbereiten, so dass du an ihnen deine Fähigkeiten zeigen kannst. So kann die KL dich gut einschätzen und evtl. sogar noch wertvolle neue Impulse geben. Oft ist ein Lehrerwechsel kongruent mit anderen Herangehensweisen, anderen Vorstellungen - die Lehrerin könnte z.B. (vielleicht auch nicht :-) ) Defizite erkennen, an denen sie mit dir gemeinsam arbeiten möchte.
Wenn es zwischen Lehrkraft und Schüler zur ersten persönlichen Begegnung kommt, sollen Selbsteinschätzung und Einschätzung der Gegenseite bestmöglich in Einklang gebracht werden. Es handelt sich ja nicht um eine Aufnahmeprüfung, in der fertige Ergebnisse vorzuweisen sind. Von künstlich gesteigerten Bemühungen um ein Gelingen der Probestunde ist eher abzuraten, Üben und Einstudieren im gewohnten Umfang (wie chiarina richtig sagt, "gut vorbereiten") sollte genügen. Im Rahmen des Unterrichts werden ja nicht nur künstlerische Inhalte vermittelt, sondern auch Lern- und Übetechniken vermittelt - gerne auch an bislang noch gar nicht einstudierten Stücken.

Durchaus nicht sinnlos ist es, gegenüber der Lehrkraft Stücke in ganz unterschiedlichem Einstudierungsstadium vorzuhalten: Bereits sicher beherrschte Stücke auf (vermutetem) Leistungsmaximum können neben noch sehr "frischen" Stücken stehen - gerade bei letzterem hat man aus Lehrersicht gute Gestaltungsmöglichkeiten. Meine Vorredner(innen) haben einiges vorgeschlagen, was in Einzelsätzen machbar wäre: Schubert-Impromptus, etwas aus Mendelssohns "Liedern ohne Worte", das eine oder andere von Griegs "Lyrischen Stücken" - man könnte ergänzen: Vielleicht eine Beethoven-Bagatelle, ein Chopin-Nocturne oder ein Debussy-Prélude aus dem 1. Heft (eines von den ruhigeren)? Es gibt übrigens von den Opernkomponisten Rossini, Wagner und Leoncavallo Klavierstücke, die nicht schwer sind und die auch nicht jeder spielt. Und Liszts "Consolations" sind im Vergleich zu seinen sonstigen Werken ebenfalls nicht allzu schwierig.

Ein frohes Schaffen wünscht mit LG

Rheinkultur
 
J

Jazzzzer

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Vielen Dank für die guten Antworten!
Ich hab jetzt aus Mendelssohns Lieder ohne Worte op.19 Nr. 1 ausgewählt. Das gefällt mir sehr gut und es ist glaube ich realistisch, dass ich das in der Zeit einigermaßen hinkriege. So eine Stunde hat wenig Sinn, wenn man nicht vorbereitet ist finde ich und dann gehen 60 Minuten auch nicht um.

Außerdem wollte ich jetzt einfach auch was neues anfangen. Die Stücke die ich bei der Aufnahmeprüfung gespielt habe, habe ich im letzten halben Jahr geübt (natürlich nicht ausschließlich. Die kann ich ja dann auf Nachfrage immer noch vorspielen. Die bin ich aber im Moment eher über.

Viele Grüße
Lukas
 
 

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