Spätanfänger und ihre aktuellen Stücke - Übetagebuch

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  • #61
Genau? Wie bekommst Du denn den 5. auf das g. Wenn Du vorher den Takt wie vorgegeben spielst, mußt Du ganz schön hoppsen mit dem 5. Ich würde die Alternative bevorzugen, vorher das a mit dem 5. und dann 4,3,2,1,2.
Aber selbst in der Mathematik sind ja nicht alle Lösungen eindeutig und warum dann nicht den Fingersatz nehmen, der einem liegt, sofern er nicht eindeutig der Ergonomie widerspricht und mein Fingersatz für den ersten Takt erfordert immerhin ja auch etwas Gymnastik.
 

  • #63
Möglicherweise wäre auch 14-3-2-5 | 14-2-1-2. Damit könnte man alles ohne Pedal binden. Ob das so sinnvoll ist, sei mal dahingestellt.
 
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  • #64
Danke, interessante Variante auf die ich nicht gekommen war. Hab ich vorhin probiert - funktioniert auf Anhieb bei mir leider nicht flüssig im Tempo. Aber vielleicht mit ein bisschen Übung, mal schauen.
 
  • #65
Hey Ihr Lieben, was spielt ihr gerade so? Ich mache gerade Mignon schön, das wird langsam gut und macht mir Spass und dann hab ich mir in einem Trotzanfall die Passacaglia nochmal vorgenommen :013: , weil ich liegen lassen irgendwie nicht akzeptieren wollte.

Wird besser, einige Teile sind jetzt schon ganz gut, aber insgesamt wird es wohl trotzdem nicht so richtig gut...
 
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  • #66
Ich beiße mir zur Zeit die Zähne bzw. Hände an Mendelssohns Lieder ohne Worte (Op. 67., No. 2) aus. Auch unter Lost Illusions bekannt (nicht ohne Grund :005:). Im ersten Versuch vor 1-2 Jahren bin ich an den ersten vier Takten gescheitert. Jetzt habe ich beschlossen, mich da durchzukämpfen. Lohnt sich auf jeden Fall. Die Passacaglia hab ich in der Bearbeitung von Halvorson ganz am Anfang gespielt. Hat sich wie Klavierspielen angefühlt und unheimlich Spaß gemacht. Das Original von Händel war mir damals zu schwer. Meine letzten Stücke waren die Invention Nr. 14 und die Etüde von Sibelius (Op. 76, Nr. 2). An beiden feile ich immer noch etwas, wenn ich bei den Liedern nicht weiterkomme. Mignon kannte ich noch nicht, klingt aber super. Als Tipp: Wer mal ein anderes Album der Jugend spielen möchte, dem sei das Album de pieces faciles pour la jeunesse von Vladimir Rebikov empfohlen, hier haben mir es besonders die Stücke 4 und 6 angetan.

 
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  • #67
Ich spiele gerade wieder paar Stücke die ich schon abgehakt hatte.
Die Clementi Sonatinen hab ich nochmal vorgekrammt um zu schauen ob ich die nun besser vom Blatt spielen könnte :)
Ja, vielleicht gaaaaanzzzz langsaaaammm..

Und die Czerny Übungen arbeite ich gerade durch und muss sagen, die Übungen haben es schon in sich..
Und zeigen mir auch defizite auf.
 
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  • #68
Und die Czerny Übungen arbeite ich gerade durch und muss sagen, die Übungen haben es schon in sich..
Und zeigen mir auch defizite auf.
Ja, das habe ich vergessen, Czerny kostet mich auch eine Menge Zeit und Nerven. Ich finde, die kann man nie "einfach so" spielen, sondern muss die richtig üben. Mit welchem Czerny übst du? Meine KL peitscht mich durch die Czerny-Germer Sammlung. Ist aber wenigstens ganz abwechslungsreich....
 
  • #69
Ich beiße mir zur Zeit die Zähne bzw. Hände an Mendelssohns Lieder ohne Worte (Op. 67., No. 2)
Das klingt wirklich nicht leicht! Ich liebe da auch die beiden Gondellieder. Das eine, das ich gespielt habe, fand ich auch verflixt schwer. Wie lange spielst du schon?
Das Original von Händel war mir damals zu schwe
Ja, mir ist es jetzt noch zu schwer. Auf so eine fiese Art schwer, dass man es nicht gleich merkt, wie schwer, finde ich.
Album de pieces faciles pour la jeunesse von Vladimir Rebikov
Toller Tipp, danke! Den Sibelius finde ich auch toll! Kannte ich beides noch nicht!
 
  • #70
Ja, das habe ich vergessen, Czerny kostet mich auch eine Menge Zeit und Nerven. Ich finde, die kann man nie "einfach so" spielen, sondern muss die richtig üben. Mit welchem Czerny übst du? Meine KL peitscht mich durch die Czerny-Germer Sammlung. Ist aber wenigstens ganz abwechslungsreich....
Ich spiele 160 Übungen durch, also bin noch recht am Anfang... Übung 10 :)
https://www.amazon.de/160-kurze-Übungen-op-821/dp/B00006M2FR*

Ich spiel eigentlich im moment fast nur die Übungen und fange immer bei 1 an und spiele bis zu dennen die ich nicht gut kann und
übe diese dann weiter..
 
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  • #71
Was machen eigentlich @baum, @Flare , @Vanessa , @Kaltstoff, @Sabrina-von-der-Ostsee? Es hat immer so Spass gemacht, von euren aktuellen Stücken zu lesen! Was macht ihr gerade? Seid ihr noch im Forum?
Hi :)

Ich hab mir vom Forum eine Pause nehmen wollen, weil mir das hier oft zu hitzig wurde. Die ist länger ausgefallen als ich dachte 😅
Abgesehen davon wars bei mir aber auch bei der Arbeit stressig ohne Ende, hab mittlerweile den Arbeitsplatz gewechselt und hab nun endlich auch wieder mehr Zeit für das Klavier.
Aktuell übe ich an einem der venetianischen Gondellieder von Mendelssohn (das in fis-Moll - Op. 30 Nr. 6).
Ich habe damit gerade vor 2 Wochen begonnen und möchte es beim Erwachsenenvorspiel am 16.01. vortragen. Realistisch? Mal schauen:D
 
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  • #72
Hui, die nächste lange Pause vom Forum ist vorbei 😅 Mendelssohn hab ich irgendwann kurz vor Ende einfach nicht mehr weiterspielen wollen, es zoooooog sich. Dazu kam, dass das Erwachsenen-Vorspiel meiner Musikschule ausfiel und mehrfach verschoben wurde.
Nach nun mehreren kurz vor Schluss aufgrund kein-Bock-mehr-Stimmung abgebrochenen Stücken hab ich mich nun wieder für mich leichter stemmbaren Dingen gewidmet, da mir einfach die Zeit und Muße fehlte, die klassischen Stücke bis zur für mich leistbaren Qualität zu peitschen. Nun bin ich als fast 40er-Millenial anfällig für kitschige Filmsachen und hab von den Twilight-Filmen "a thousand years" aufs Klavier gelegt. Bitte nehmt mir nicht das Instrument weg :D

Aber der schnelle Erfolg bei leichteren Sachen lässt mich momentan am Ende mehr spielen.
 
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  • #73
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  • #74
Man soll Freude & Spass haben. Das ist das Wichtigste. Das ist kein Wettbewerb! Enjoy!
Seh ich auch so. Ursprünglich begann ich mit dem Klavierspiel (vor mittlerweile 6 Jahren), weil ich einfache Disney-Filmmusiken und Ludovico Einaudi spielen können wollte. Mit zunehmenden Fähigkeiten driftete ich dann aber doch die letzten Jahre in die Klassische Literatur, aber ich merkte, ich machte gefühlt (!) keinen Fortschritt, weil ich mooooonatelang an den immer gleichen Stücken übte, bis sie mir zum Halse heraushingen. Meine Klavierlehrerin will immer, dass ich das so gut wie möglich alles herausarbeite, was ich mir da vornehme, was auch gut ist, aber auf der Kehrseite zieht sich das Erlernen der Stücke dadurch wie Kaugummi und ich hab keine Lust mehr. Bei Popkram hat sie diese Ansprüche nicht, da gehts schneller:D

Wobei ich natürlich an Fähigkeiten viel mehr lernen würde bei klassischer Literatur, aber meine kommenden Wünsche sind allesamt irgendwas anderes.
Das Leben ist zu kurz um nur 2 Stücke pro Jahr zu lernen :D
 
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  • #75
Ich habe gewissermaßen zwei Programme. Ein öffentliches und ein persönliches.
Das öffentliche Programm erarbeite ich im Klavierunterricht. Da sind die dicken Bretter drin. Die suche ich mir aber selbst aus. Und damit weiß ich auch, dass meine Motivation bei diesen Stücken über lange Zeit anhalten wird.
Und auf der anderen Seite übe ich nur für mich nebenher einfache Sachen. Diese Stücke sind so einfach, dass ich sie ohne Unterricht im Selbststudium in überschaubarer Zeit gut hinbekomme. Meine KLin weiß davon in der Regel auch nichts.
So habe ich meine kurz- und langfristigen Erfolgserlebnisse.
 
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  • #76
@DerOlf , falscher Faden?
 
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  • #77
@Peter
Jep ... deine Baustelle hat mich zu sehr fasziniert.
 
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  • #78
Hallo, sehr interessant zu lesen, welche Stücke ihr gerade spielt und das ihr auch alle tlws Schwierigkeiten habt sie so zu spielen, wie man es sich wünscht oder vorstellt...
Das ist u.a. bei mir manchmal das Problem, dass ich mich dann wirklich richtig ärgere, dass es trotz übens einfach nicht so klingt, wie ich es möchte. Aber ich arbeite dran, ärgern macht es ja nur noch schlimmer! 😉
Zur Zeit spiele ich von Liadov ein Prelude, OP.11 No 1. Da ich es evtl bei einem Klassenvorspiel spielen soll, habe ich es jetzt auswendig gelernt und feile immer wieder daran.
Von Bach habe ich das Präludium und Fuge C-Moll in Arbeit. Meine erste Fuge und da die Noten und Technik jetzt einigermaßen sitzen, macht die Fuge richtig Spaß. Das Präludium klingt leider nicht so wie ich es mir vorstelle, da steckt noch einiges an Arbeit drinnen.
Die Endgeschwindigkeit bekomme ich wahrscheinlich sowieso nicht hin, aber es fehlt auch noch die richtige Gleichmäßigkeit und irgendwie hab ich immer wieder mal einige Stocker an verschiedenen Stellen, die ich einfach (noch?) nicht wegbekomme.
Von Fanny Hensel habe ich eine Melodie, op.4 Nr.2, das ist auch ein sehr schönes Stück, da gibt's auch noch einiges dran zu tun.

Wann hört ihr mit einem Stück auf? Beendet ihr das oder sagt eure KL das man es jetzt auch mal liegen lassen könnte?
Bei mir ist es mal so oder so...
 
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  • #79
Wann hört ihr mit einem Stück auf? Beendet ihr das oder sagt eure KL das man es jetzt auch mal liegen lassen könnte?
Beiseite legen, wenn ich den Eindruck habe, es tut sich seit geraumer Zeit nichts. D.h. „Auf Wiedervorlage“ nach drei, vier Wochen. „Aufhören mit einem Stuck“? Es ist doch schade um die Lebenszeit, die man damit verbracht hat, sich das Stück anzueignen. Man nennt es auch „Repertoirepflege“.
 
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  • #80
Ja, dass stimmt schon. Aber wenn ich alle Stücke die ich neu lerne immer wieder wiederholen würde, dann wäre mit das viel zu viel.
Von den Dreien werde ich wahrscheinlich nur den Liadov jetzt erstmal längere Zeit spielen, zusätzlich zu denen die ich z. Zt. im Repertoire habe und irgewann tausche ich mal wieder eins aus. Mehr als 4 oder 5 Stücke habe ich da nicht. Irgendwie bekomme ich das mit noch mehr Stücken nicht hin, weil mir dann die Übezeit für die neuen Stücke fehlen würde. Außerdem bin ich ja auch nicht mehr die jüngste, da braucht man ja einfach etwas mehr Zeit und es geht nicht so einfach von der Hand bzw von den Fingern... 😉
 
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