"Sehnsucht" - Bescheidener Versuch einer polystilistischen Komposition

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Klavier Miron

Klavier Miron

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Hallo zusammen,

es gab in letzter Zeit doch einige Tage, wo es mir gelungen ist das Weltgeschehen auszublenden und mich ans Klavier zu setzen, um mein neues Klavierstück einzuüben. Im ersten Lockdown war das nicht möglich. Da fühlte ich mich fast wie gelähmt...

Inspiriert von den wertvollen Beiträgen zu meinem letzten Thema, habe ich versucht ein Klavierstück zu komponieren, das verschiedene Stile verwendet. Dieses Stück ist aber noch relativ harmlos. Dissonanzen kommen so gut wie gar nicht vor. Zur Zeit bin ich eher Harmonie bedürftig. Der Titel "Sehnsucht" könnte auch aus gegebenen Anlass im Sinne von "Sehnsucht nach besseren Zeiten" verstanden werden. Die Ausführung ist noch nicht perfekt. Aber die Zeit drängt, weil ich nicht weiß, wie lange mir noch die Ruhe zum Komponieren bleibt. Deshalb bitte verzeiht abermals meine nicht ganz perfekte Spielweise.

Hier also meine neueste Komposition "Sehnsucht":

View: https://www.youtube.com/watch?v=RL7D5FeT7yo


Würde mich freuen, wenn es dem einen oder anderen hier im Forum gefällt.
Auch Kritik und Verbesserungsvorschläge nehme ich gerne entgegen.

Euer Miron
 
hasenbein

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Ist Richie Clayderman evtl. auf Clavio undercover unterwegs? Dem würde das sicherlich gut gefallen!

Hauptkritikpunkt, der zu nennen ist, ist, dass Du Dir einfach verschiedene Teile ausgedacht hast, deren Unterschied im Wesentlichen darauf beruht, dass Du unterschiedliche Klischee-Begleitfiguren verwendet hast. Diese hast Du dann einfach aneinandergehängt.

So komponiert man aber kein Stück, dass man sich einen Teil A, B, C, D usw. ausdenkt und die dann (sofern man meint, dass sie einigermaßen hintereinander passen) aneinanderhångt und das dann zu einem "Stück" erklärt.

Am ehesten ist Deinem Stück noch die musikalische Form der "Variationen" nahe (bitte mal genau recherchieren). Da gibt es aber auch bestimmte Kritierien, damit es sich um befriedigende Variationen handelt. So wie Klein Fritzchen es machen würde (einfach verschiedene Begleitarten drunterpacken, Rhythmus bisschen abwandeln, irgendwann mal in Moll...) ist es natürlich simpel, aber stellt einen Geist mit einigermaßenem Anspruch nicht zufrieden. Das ist letztlich einfach ein billiger Trick, aus einem kurzen Einfall ein längeres Stück zu basteln.

Schau mal lieber, wie Bach, Beethoven oder Brahms aus kleinen Einfällen lange Werke entwickelt haben. Weg von Begleitfiguren, hin zu Motiven als Ausgangsbasis und "Legobausteine".

Ach so, und die Passage mit den spannungsreicheren Akkorden ist an der falschen Stelle. So was gehört an irgendeine Stelle ab frühestens der Mitte des Stücks. Stell Dir einen Film vor, bei dem das Spannendste schon nach 30 Minuten passiert - ätzend, oder?
 
GeneralBass

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Ich finds ganz nett, und generell ist es auch immer interessant und erfreulich wenn es Leute gibt die auch versuchen was zu komponieren und nicht einfach nur irgendwelche Stücke nachspielen.

Für mich klingt das auch stark nach einem Variationswerk, aber die Variationen sind irgendwie nicht so gut verbunden, klingt etwas so als ob man bei Amazon ein Album von Claydermann, Yiruma ect. aufruft, und dann so einen Schnipsel bzw eine Vorschau-Zusammenfassung hört, wo alle Stücke in einer Minute kurz mal vorgestellt werden.

Mein Wissen ist zwar wesentlich begrenzter als Hasenbeins, aber ich würde auch dazu raten einfach mal ein paar Variationswerke oder andere kleine Stücke von den großen Klassikern aufmerksam anzuhören. Ich habe auch gerade angefangen zu versuchen Stücke für Klavier zu machen (hab vorher nur Techno produziert lol), und ich orientiere mich erstmal einfach nur an den "kleineren" Stücken, z.B. Schumann Album für die Jugend (das erste drittel des Heftes natürlich), oder das Tchaikovsky Jugendalbum, Mikrokosmos Band 1-2 oder sowas ähnliches.... In deiner Komposition ist vergleichsweise viel gar nicht mal so einfach zu spielendes Zeug, was etwas effekthascherich klingt, ich würde wirklich vorschlagen zu versuchen etwas mit weniger Tönen, was auch Kinder spielen könnten zu komponieren, was aber dennoch effektiv ist. Wie z.B. Schumanns "Melodie".
 
hasenbein

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Was ich noch ganz vergessen habe vorhin zu schreiben: Von "polystilistisch" kann bei Deinem Stück natürlich nicht im Geringsten die Rede sein.

Hörst Du Metal (oder kennst Dich da ein wenig aus)? Dann könnte ich verstehen, warum Du hier Polystilistik siehst; denn Metal teilt sich ja in eine Unzahl von Subgenres auf, die einfach darauf beruhen, dass in jedem Subgenre leicht unterschiedliche Klischees benutzt werden. Diese sind aber eigentlich marginal und unerheblich (was man natürlich keinem Metal-Fan erzählen darf).
 
Demian

Demian

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Als polystilistisch betrachte ich dieses Stück auch nicht, im Gegenteil: Es klingt so (wie übrigens auch in den meisten deiner anderen Stücke), als sei deine musikalische Muttersprache in der Frühromantik verwurzelt (Czerny, Hummel, Weber, ...), was ich angesichts der Tatsache, dass du ja vermutlich Autodidakt bist, schon bemerkenswert finde.
 
Rheinkultur

Rheinkultur

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Von "polystilistisch" kann bei Deinem Stück natürlich nicht im Geringsten die Rede sein.
Dazu müsste man sich für Studienzwecke ein Variationswerk aussuchen, das eine bekannte Vorlage durch klar erkennbare Stile und eindeutig definierte musikalische Epochen hindurch variiert. Ein klassisches Beispiel, das für Pianisten in der vierhändigen Fassung dankbarer klingt (mit Noten der zweihändigen Fassung):


Oder mit parodistischem Ansatz:


Oder Operette durch alle populären Stile der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts:


LG von Rheinkultur
 
Klavier Miron

Klavier Miron

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Hallo zusammen,

ich wollte mich mal kurz zwischenmelden.

Zunächst vielen Dank für die wertvollen Beiträge!

Ehrlich gesagt bin ich etwas irritiert. Ich glaube es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Stück anhören und einem Stück selbst spielen. Fakt ist, dass ich dieses Klavierstück sehr gerne spiele. Mag sein, dass es sich für manche wie eine Aneinanderreihung von verschiedenen Klavierstücken anhört. Aber beim Durchspielen finde ich das gar nicht so schlimm. Wenn ich es nicht unter Zeitdruck spiele, dann genieße ich das Stück regelrecht. Es klingt dann auch oft viel besser als in meiner Aufnahme. Wahrscheinlich muss ich es irgendwann, wenn ich es perfekt beherrsche, nochmal in Youtube veröffentlichen. (Aber bis dahin arbeite ich vielleicht bereits an einem neuen Stück. Wer weiß.)

Und es ist wahrscheinlich wirklich kein polystilistisches Stück, sondern vielleicht eher eine Aneinanderreihung von Einzelstücken oder Thema+Variationen. Aber Fakt ist auch, dass mich allein der Begriff "Polystilistik", den ich zuvor noch nie gehört habe, zu diesem Stück inspiriert hat. Ohne diesem Forum, in dem der Begriff "Polystilistik" genannt wurde, wäre ich nie dazu gekommen, mir so ein Klavierstück auszudenken. Nochmals vielen Dank an Rheinkultur, der diesen Begriff in einem Beitrag bei meinem letzten Thema genannt hat. Und klar, mein Stück ist vielleicht weit davon entfernt, aber deshalb auch im Titel dieses Forum-Themas: Bescheidener Versuch.

Und noch zu GeneralBass:

was auch Kinder spielen könnten zu komponieren, was aber dennoch effektiv ist.
Ich habe in der Tat schon einfachere Stücke komponiert bzw. erdacht, die für Kinder durchaus geeignet sind.
Auf meinem Kanal habe ich mittlerweile 15 eigene Klavierstücke angesammelt:


Ich denke für Kinder könnten folgende meiner Klavierstücke in Frage kommen:
Nach Schwierigkeitsgrad angeordnet:

"Opa's Orgel"
"Schlaflied"
"Romanze in F"
"Traurig und dramatisch"
"Ein trauriges Lied"
"Ein Kinderlied"

So, jetzt müsste ich wieder ans Klavier. Heute bin ich in Stimmung, weil es Hoffnung gibt.
Die Hörbeispiele werde ich mir ein anderes Mal anhören.

Euer Miron
 
Tastatula

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Mit "Polystilistik" meinst Du wahrscheinlich: Ich benutze verschiedene Begleitmuster.
Für mich ist dieses Stück eine echte Etüde - im guten Sinne!
Du versuchst Dich an verschiedenen Begleitmodellen und geniesst deren jeweilige Präsenz.
Ich gebe @hasenbein 100% recht, dass der mendelssohnsche Begleitteil viel zu früh erscheint, wenn man darüber nachdenkt, ob ein Stück auch einen Spannungsfaden haben soll.
Mir gefällt Deine Fantasie im Erfinden von Melodien, harmonisch ist es noch ein wenig grob gestrickt. Aber so ist das, wenn man etwas übt. Ausprobieren, hören, wie es die anderen gemacht haben, immer auf der Suche sein.
 
Bedelia

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Klavier Miron

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Hallo zusammen,

Tastatula's Aussage:

Für mich ist dieses Stück eine echte Etüde - im guten Sinne!
hat mich sehr ermuntert hier im Forum die Noten zu meinem Klavierstück "Sehnsucht" zu veröffentlichen.
Es hat eine Weile gedauert bis ich in den Noten alle Details eingearbeitet habe. Allerdings: Da ich ein kostenloses Notenprogramm verwende, ist manches nicht so dargestellt wie es sich eigentlich gehört. Dies bitte ich zu verzeihen.

Ich würde mich freuen, wenn irgend jemand dieses Klavierstück durchspielen würde.
Insbesondere würde mich interessieren wie Klavierschüler damit zurecht kommen.
Vielleicht hat ja jemand von euch Klavierschüler, denen er mein Klavierstück vorlegen kann.
Oder vielleicht sind manche hier im Forum Klavierschüler. Eure Meinung würde mich sehr interessieren.
Ist es sehr schwer zu spielen? Und sobald ihr es beherrscht: Wie ergeht es euch damit?
Hat es was von einer Etüde, an der man gewisse Finger-Fertigkeiten erlernen kann?
Könnt ihr die einzelnen Abschnitte auch so genießen wie ich?

Ich vermisse einen lebhaften Austausch über Eigenkompositionen.
Wäre die Krise nicht, dann würde ich schon längst sowas wie einen "Club der Amateurkomponisten" gründen,
um mit anderen Eigenkompositionen zu besprechen. An einem Klavier Abschnitt für Abschnitt durchgehen und über Besonderheiten oder Verbesserungsmöglichkeiten diskutieren. Sowas hatte ich letztens in kleinem Kreis. Ein befreundetes Ehepaar, beide Klavierspieler, war zu Besuch und wir haben ganz lebhaft über ein paar meiner Eigenkompositionen diskutiert. Es war interessant zu hören wie die Musik auf sie wirkte oder woran sie sie erinnerte.

Zu JonasKlais:

Ja, am Anfang ist die Ähnlichkeit zu Wangers Tannhäuser-Motiv sehr verblüffend. Das war aber unbewusst.
Wenn man selbst zu komponieren versucht, dann fließt wahrscheinlich sehr oft unbewusst was in die eigene Musik ein, das man irgendwo aufgeschnappt hat. Aber solange der Charakter des Gesamt-Stückes ein ganz anderer ist, dann kann man es wohl mit guten Gewissen sein eigenes nennen.

Viel Spaß mit meinen Noten. Nicht nur beim Durchspielen. Vielleicht inspirieren sie den einen oder anderen auch mal selbst was zu komponieren. Es zumindest zu versuchen. Es ist eine sehr erfüllende Freizeitbeschäftigung.

Euer Miron
 

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hasenbein

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Ich kann Dich ja verstehen. Du bist enthusiastisch, selber was geschaffen zu haben und Leute zu finden, die das gut finden. Das tut Dir gut, gerade in diesen schwierigen Zeiten, die wir alle gerade durchmachen.

Dennoch scheint mir, dass Du Dich von etwas unbedacht formulierten aufmunternden Kommentaren wie dem von Tastatula allzu schnell in die Selbstüberschätzung bringen lässt.

Dein Stück ist und bleibt ein Anfänger-Dokument, auf "naive" Weise zusammengebastelt, mit zahlreichen signifikanten handwerklichen Fehlern. Hättest Du bei mir Unterricht, würde ich Dich zunächst wegen Deines Engagements und Deiner grundlegenden Einfälle, die eine gute Richtung erkennen lassen, loben, dann aber zahlreiche Umbaumaßnahmen mit Dir besprechen, und ich würde Dich auch erst die verbesserte Version beim Klassenvorspiel vorspielen lassen (die Älteren unter Euch erinnern sich vielleicht - Klassenvorspiel, das war dies, was es vor Corona gab, wo sich Menschen unhygienisch in einem Raum trafen, um gemeinsam - schauder! - Schülern zuzuhören). Und bloß weil die ersten 4 Töne übereinstimmen (woah, abgefahren, ein F-Dur-Dreiklang! Bei solch motivischer Schöpfungshöhe würde Richie, lebte er noch, Dich sicherlich gleich wegen Plagiats verklagen :026:), gleich das "Tannhäuser-Motiv" ins Spiel zu bringen, scheint mir ein weiteres Zeichen für Deinen Über-Enthusiasmus zu sein...
 
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Lieber @hasenbein, ich finde es wirklich schade, dass ich bei dir keinen Unterricht nehmen kann, wir würden uns glaub ich relativ gut verstehen, du bist auch nicht so der pure Klassiker wie viele Klavierlehrer, sondern auch (oder überwiegend) ein Jazzer (das würde ich auch teilweise gerne sein), sofern ich das richtig deute, und du würdest auch bei Eigenkompositionen so helfen wie in dem Thread hier. Seitdem ich dich kenne, hoffe ich an einen Klavierlehrer zu geraten, der vllt ansatzweise so drauf ist wie du.. haha

Ich finde dass Miron ziemlich viel Potenzial hat, ihre Technik ist gut genug für so einige Versuche, und ihr Einfallsreichtum ist auch nicht zu unterschätzen, würde mich nicht überraschen wenn sie in einiger Zeit ihre Stücke auch für Filme oder so anbieten könnte, wenn sie die Kritikpunkte beseitigen könnte.
 
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Dennoch scheint mir, dass Du Dich von etwas unbedacht formulierten aufmunternden Kommentaren wie dem von Tastatula allzu schnell in die Selbstüberschätzung bringen lässt.
Nein, Hasi, das war nicht unbedacht! Aber @Miron hat den Begriff "Etüde" anders interpretiert, als ich es gemeint habe.
Etüden sind nicht nur Werke, an denen man seine Fingerfertigkeit trainieren soll. Etüden sind alle Stücke, an denen man etwas Bestimmtes trainiert.
In Mirons Fall ist es das Finden von Begleitmustern. Als ich das Stück hörte, dachte ich: Gut! Miron probiert neue Wege aus und übt sich darin. Das heißt, es ist eine Etüde für Miron, nicht von.
Und die Idee mit Tannhäuser kam nicht von Miron. ;-)
Tatsächlich wäre es gut, Menschen zu haben, mit denen man sich über sein Fortkommen austauschen könnte. Gemeinhin nennt man solche Personen: Lehrer.
Auch in den Zeiten, in denen es keine Vorspiele mehr gibt, wäre es sicher möglich, online Lehrer zu finden. Auf dem Gebiet der Theorie und Komposition wäre das denkbar.
 
rolf

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Auf dem Gebiet der Theorie und Komposition wäre das denkbar.
...auf dem schlichteren Gebiet der Notation auch (man beachte die luziden Takte 87-88) ;-)

(...auch auf dem Gebiet der Fingersätze (Takt 20 ff) - aber halt: die sind ja allesamt a priori absolut individuell, @Tastatula kann das besser als ich erklären, also besser weglassen, denn man sollte niemanden mit privaten Individualismen wie Fingersätzen zu dominieren trachten; deshalb in Klammern und ganz klein angemerkt)
 
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Lieber @hasenbein, ich finde es wirklich schade, dass ich bei dir keinen Unterricht nehmen kann, wir würden uns glaub ich relativ gut verstehen, du bist auch nicht so der pure Klassiker wie viele Klavierlehrer, sondern auch (oder überwiegend) ein Jazzer (das würde ich auch teilweise gerne sein), sofern ich das richtig deute, und du würdest auch bei Eigenkompositionen so helfen wie in dem Thread hier. Seitdem ich dich kenne, hoffe ich an einen Klavierlehrer zu geraten, der vllt ansatzweise so drauf ist wie du.. haha
xD
 
JonasKlais

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Und bloß weil die ersten 4 Töne übereinstimmen (woah, abgefahren, ein F-Dur-Dreiklang! ...) gleich das "Tannhäuser-Motiv" ins Spiel zu bringen, scheint mir ein weiteres Zeichen für Deinen Über-Enthusiasmus zu sein...
Das hat Miron nicht ins Spiel gebracht, sondern ich hatte gefragt, ob ihm der Anklang an das Motiv bewusst war. Also kein Anzeichen von Überenthusiasmus bei ihm ;-)
 
Klavier Miron

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Hallo zusammen,

ich muss mich mal wieder kurz zwischenmelden, obwohl ich leider immer weniger Zeit habe.

Um auf Hasenbein einzugehen: Was ich hier mache oder schreibe hat nichts mit Überschätzung zu tun.
Ich möchte einfach nur erreichen, dass sich hier im Forum mehr Leute trauen ihre eigenen Kompositionen vorzustellen.
Was ich anstrebe ist ein neutraler und unvoreingenommener Austausch über Eigenkompositionen.

Bitte sagt mir: wie kann man es erreichen, dass sich hier im Forum mehr Amateurkomponisten trauen ihre Werke vorzustellen? Mit meiner Musik bringe ich nur Vorschläge ein, um darüber zu diskutieren, um andere zu ermuntern, um andere zu inspirieren. Ich bemühe mich was zu liefern, um darüber diskutieren zu können.
Wenn sich hier immer weniger Leute trauen, wird sich dieses Forum bald selbst abschaffen.

Wenn ihr meint, dass meine Musik ungeeignet ist, andere zu ermuntern, dann muss ich es wohl sein lassen.
Ich habe es wenigstens versucht und muss mir keine Vorwürfe mehr machen.

Noch zu Rolf: Leider ist das ein Manko meines Programms, dass es sich in Takt 87 und 88 nicht anderes darstellen lässt.

Und noch zu GeneralBass: Ich dachte Miron wäre eindeutig ein Männername. Ich bin nämlich männlich und nicht weiblich.

Euer Miron
 
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