Schubert - Moment Musicaux

Chaotica

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Schubert - Moments Musicaux

Hier mal das erste Stück dieser schönen Sammlung. Über Kritik würde ich sehr freuen, besonders, was den Rhythmus angeht (sehr unangenehm bei diesem Stück). Besonders bei Takt 36 war ich leider sehr ungenau. Weiß nicht, ob das so noch in Ordnung ist. :?:

[MP3="https://www.clavio.de/forum/upload/mp3/1224277325.mp3"]df[/MP3]
 
violapiano

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Hallo chaotica,
mir gefällt es gut, wie du es spielst.
Für meinen Geschmack gäbe es noch ein paar Dinge zu verbessern:

Takt 6-7 sind mir zu staccato, die würde ich verbreitern zum Abschluss/ersten Doppelstrich hin.

Rhythmisch sind die 16-tel der linken Hand Takt 4-5 ungenau, was etwas die Struktur leicht ins Wackeln bringt, meintest Du das?

Wenn die linke Hand nach dem ersten Doppelstrich das Thema übernimmt, könnte das etwas kräftiger und deutlicher sein, finde ich.

Vor dem zweiten Doppelstrich läuft die rechte in Oktaven, wovon ich die obere O. kaum gehört habe.

3. Teil find ich gut, im 4. Teil könntest Du die Triolen der linken Hand mehr strukturieren, dann würde man den Rhythmus besser verstehen, die erste Note vom Dreierpaket betonen. ^^

LG
violapiano
 
Chaotica

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Danke schon mal für deine schnelle Antwort!

Rhythmisch sind die 16-tel der linken Hand Takt 4-5 ungenau, was etwas die Struktur leicht ins Wackeln bringt, meintest Du das?
Nein, eigentlich weniger. In der Reprise habe ich mich zwar dort einmal verspielt und die allerersten dieser Sechzehntel in der Aufnahme sind auch schlecht herausgekommen, aber ansonsten sehe ich da nicht so das Problem. Das liegt eher bei den Stellen, bei denen normale Achtel und Triolenachtel aufeinanderstreffen.

Was meinst du genau mit 3. Teil, 4. Teil? Hast du vielleicht die Taktnummern parat? Ich habe bei mir nämlich auch nur einen einzigen Doppelstrich, und zwar am Ende des G-Dur-Teils.

Edit: Kann jemand bitte den Threadtitel in "Moments Musicaux" ändern? Es kommen ja schließlich noch die anderen Stücke an die Reihe. :) Danke!
 
violapiano

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oh, in meiner Ausgabe sind bei jeder Wiederholung Doppestriche. Ich könnte aber die Takte noch mal durchzählen. 1. Teil bis zum ersten Doppelstrich/Erste Wiederholung usw.
LG
violapiano
 
K

koelnklavier

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Das Moment musical läßt sicherlich eine Vielzahl interpretatorischer Deutungen zu. Deswegen sollen (und können) meine Überlegungen nur Anregungen sein. ich empfinde das Stück als "Lied ohne Worte" - es könnte durchaus die Klavierbegleitung eines Stückes aus der "Winterreise" sein, zu dem Wilhelm Müller leider keine passenden Text geliefert hat ...;) Worauf ich hinaus will, ist der deklamatorische Gestus der Musik. Die Musik drängt förmlich nach vorne. WEnn der Interpret diesem Drängen zusehr nachgibt (und damit das Gefühl schon auflöst), kommt bei dem Hörer letztendlich nur Hektik an. Ich würde die Tempo-Vorschrift "Moderato" sehr ernst nehmen und zumindest im ersten (und letzten) Teil einen recht einheitlichen Puls nehmen.

Die crescendo-Steigerung (T. 6) kommt umso dramatischer, je strenger man den Puls hält.

Ruhig Blut ist auch in den TT. 10-12 angesagt, wenn sich die Motive aus T. 1 und T. 4 polyrhythmisch übereinander legen. Je vernehmlich die Achtel gegen die Triolen "klappern", desto schöner. (Auch dies wäre für mich ein Indiz für die Tempowahl.)

TT. 18-21: Ist es wirklich ein rasender, hyperventilierender Puls, oder nicht doch eher ein beklommenes Herz, das hier in den Seufzergruppen schlägt? Das frische "Posthornmotiv" des Anfangs und nun die bange Frage: "Hat er/sie geschrieben?" - Wie schon gesagt: ein Drama ohne Worte.

Zu überlegen wäre, wie man die Punktierung in T. 1 auflöst: mathematisch (3 zu 1) oder triolisch (2 zu 1)? Und welche Konsequenzen hat das für T. 20? (Um ehrlich zu: mir ist diese Überlegung an dieser Stelle ziemlich egal! :D)

Bei den Triolen zu Beginn des Mittelteils (TT. 30-31 etc.) sollte man die Melodielinie g'-'g-fis' / a'-a'-g' schon gut heraushören.

Die Punktierungen ab T. 38 sind sicherlich "nachklappernd" zu spielen. Was reizvoll ist (allerdings sehr schwer und nur in einem eher ruhigen Tempo zu bewerkstelligen ist): das 16tel präzise direkt hinter die Triole zu setzen und nicht erst auf die triolische "3 und" zu spielen. Gelingt mir leider auch nur selten so, daß ich zufrieden bin. ;)

Das Crescendo TT. 45-48 sollte man nicht zu rasant angehen, sondern so anlegen, daß der Höhepunkt wirklich erst mit T. 48 erreicht ist. Vor T. 49 brauchen das Ohr (und auch die Finger) eine deutliche Zäsur - einen Augenblick Stille -, um das plötzlich einsetzende pp realisieren und wahrnehmen zu können. Also nicht direkt weiterstürmen.

Die Baßfigur ab T. 38 ist auf modernen Instrumenten kaum angemessen zu gestalten. Meist grummelt es nur mehr oder weniger diffus. Wie man diese Figur transparenter gestaltet, weiß ich auch noch nicht. :confused: Auf einem alten Hammerflügel klingt diese Stelle jedenfalls viel schöner.

Ich bin schon gespannt auf die Nrr. 2-6.
 
Chaotica

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Tut mir leid, dass ich erst jetzt zum Antworten komme. Vielen Dank, Wolfgang, für deinen ausführlichen Kommentar! Und ich dachte schon, dass es zu dreist sei, nach einem persönlichen Workshop zu fragen... ;)

Ich werde das Stück sicher demnächst nochmal aufnehmen. Deswegen werde ich deine Hinweise im Hinterkopf behalten. Und du hast schon recht damit, dass es die Vielfalt der denkbaren Interpretationen ziemlich groß ist.

Jetzt gebe ich aber mal zur Abwechslung die allseits bekannte Nummer 3 zum Abschuss frei:

[MP3="https://www.clavio.de/forum/upload/mp3/1224481436.mp3"]dfd[/MP3]
 
Dimo

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Respekt!:)

Jaja, die Terzen...:rolleyes:
Ich habs mal in einem Konzert vorgespielt - ratet mal, was als einziges danbenging...
Bei den Terzen würde ich mir viel mehr Zeit lassen..

Und ich könnte mir einen größeren Kontrast vorstellen zwischen der staccato-Begleitung und der wunderbaren Melodielinie (d.h. in letzterer weniger staccato).

Insgesamt würde ich auch die vorgeschriebenen dynamischen Abstufungen deutlicher herausarbeiten.

Keep up the good work!:cool:
 
Chaotica

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Danke, man hört genau, dass Terzen absolut nicht zu meinen Stärken gehören... Ich verstehe auch gar nicht, warum dieses Stück immer als "Anfängerstück" gesehen wird. :rolleyes:

Was die Dynamik angeht, will ich mich nicht rausreden, aber von dem ppp am Ende geht bei der Aufnahme leider viel verloren. :(
 
K

koelnklavier

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Vielen Dank [...] Und ich dachte schon, dass es zu dreist sei, nach einem persönlichen Workshop zu fragen... ;)
Ich habe zu danken. Ich habe Deinen Thread gestern als Anregung genommen (und mich der Sabbatschändung schuldig gemacht), indem ich vom Nachmittag bis in den tiefen Abend in den Moments musicaux gewühlt habe. Es ist einfach wunderschöne Musik. Und immer wieder lassen sich Details (neu?) zu entdecken - z.B. wenn in den TT. 42-43 der (geradtaktige) "Wanderer"-Rhythmus (Viertel - 2 Achtel) den Dreiertakt aufbricht. Oder das Duett aus Posthorn und Kuckucksrufen (TT. 18-21). Reizvoll ist auch, in den TT 32-33 und 36-37 das melodische Schwergewicht auf die Oberstimme der linken Hand zu legen usw. ...

@à l'hongroise:
Die trockene (geradezu tonlose Hackbrett-)Begleitung kommt sehr schön. Heikel (für wohl alle Pianisten) sind die TT. 9, 20, 25.

Im T. 9 überlasse ich das 2. Achtel (f') der rechten Hand, spiele aber dafür im 4. Achtel g' mit links. Dadurch Die letzte 16tel-Gruppe mit 1/2-3-1/2-4 entspannt greifen und sauber artikulieren.

Im T. 20 übernehme ich das punktierte Viertel as' mit der linken Hand. Daß es mir natürlich direkt verloren geht, nehme ich notgedrungen in Kauf, kann aber dafür den Abgang der Oberstimme ohne Verrenkungen und Gewürge gestalten.

In T. 25 neigt mein Daumen in den Sexten der 16tel-Gruppe zum Poltern - spätestens beim 3 16tel (es'). Im Ü brigen ist mir das legato nur in der Oberstimme zu wenig. Der Fingersatz 1/3-1/4-2/5-1/4 läuft beim Übergang 1/4-2/5 allerdings auch nicht optimal. Um die 16tel-Gruppe nicht im Pedal zu ertränken und trotzdem ein halbwegs akurates legato zu erzeugen, übernehme ich das 3. 16tel (es') mit links. Der Fingersatz rechts läuft dann folgendermaßen: 1/3-1/4-5-1/4.

Viel Vergnügen im Schubert-Bad. (Ich freue mich schon auf das Moderato - Nr. 4)
 
Chaotica

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Ich habe zu danken. Ich habe Deinen Thread gestern als Anregung genommen (und mich der Sabbatschändung schuldig gemacht), indem ich vom Nachmittag bis in den tiefen Abend in den Moments musicaux gewühlt habe. Es ist einfach wunderschöne Musik. Und immer wieder lassen sich Details (neu?) zu entdecken - z.B. wenn in den TT. 42-43 der (geradtaktige) "Wanderer"-Rhythmus (Viertel - 2 Achtel) den Dreiertakt aufbricht. Oder das Duett aus Posthorn und Kuckucksrufen (TT. 18-21). Reizvoll ist auch, in den TT 32-33 und 36-37 das melodische Schwergewicht auf die Oberstimme der linken Hand zu legen usw. ...
Da muss ich zustimmen, es ist Musik, die einem zwar auf den ersten Blick recht übersichtlich erscheint, aber einen wirklich bei der Stange hält. Als ich letztes Jahr an die Moments herangegangen bin, habe ich da manches auch auf die leichte Schulter genommen, aber mittlerweile sind die wirklich bei mir angekommen. Jedes Stück ist nicht nur sehr schön, sondern auch einzigartig. Kompositorisch ist da viel Abwechslung drin.

Viel Vergnügen im Schubert-Bad. (Ich freue mich schon auf das Moderato - Nr. 4)
Hmm, das ist auch ein übles Stück. Besonders, wenn man versucht, in beiden Teilen das gleiche Tempo zu spielen... :rolleyes: Es ist aber möglich!

Es kann aber eventuell ein bisschen dauern, bis ich wieder ein Stück abliefere. Im Moment bin ich wieder voll im Studienalltag.
 

Chaotica

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So, hier ist das mit Spannung erwartete vierte Stück. Egal, wie viele Anläufe ich nehme, bei der letzten Seite werde ich immer furchtbar nervös und dann kommen die Fehler. Aber wie gesagt: ganz einfach ist das auch wieder nicht - wie übrigens fast alle anderen Stücke von Bach. :p

[mp3="https://www.clavio.de/forum/upload/mp3/1225064947.mp3"]dfd[/mp3]
 
violapiano

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Ah, das ist so schöne Musik- und so abwechselungsreich. :p Ich bin eh ein Schubert-Fan.

Du spielst mit sparsamem Pedal und nicht so sehr großen Dynamikkontrasten. Ist das ein Digipiano?

Lg
violapiano
 
Dimo

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Hey, prima! Macht Spaß zuzuhören.

Ja, Schubert und der Rhythmus...
Im Mittelteil ist mir aufgefallen, dass Du oft das 4. Achtel (unabsichtlich?)betonst.
Das klingt manchmal sehr verwirrend, denn dadurch geht der Akzent auf dem 2. Achtel und die (normale) Betonung des 1. Achtels oft verloren.
Das 4. Achtel sollte m. E. der "leichteste" Taktteil sein.

Und die staccati im Hauptteil würde ich noch kürzer spielen (liegt vielleicht aber auch an Deinem Digi).

Keep up the good work:)! Ich freue mich auf weitere...
 
K

koelnklavier

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Du hast die Biedermeier-Atmosphäre wunderbar eingefangen. Ich fühlte mich bei dem hingetupften Piano an Zither, Stössl-Laute oder Wandergitarre erinnert. Das Stück verträgt meines Erachtens gar nicht viel mehr Pedal. Auch das ruhig dahinziehende Tempo finde ich optimal.

Ab T. 39, wo die linke Hand ins legato übergehen, würde ich die Klangbalance etwas mehr zugunsten des Basses verschieben. Dann bekäme der Hörer auch mehr von den 16tel-Einwürfen in den TT. 43 und 47 mit. Zu überlegen wäre, ob die 16tel im Diskant rein figurativ sind, oder ob ihnen nicht doch eine "verborgene" Melodie innewohnt.

Das wird doch eine richtig schöne Gesamteinspielung. :D

PS: Im Gegensatz zu Dimo halte ich gar nichts davon, das staccato schärfer zu nehmen. Dann kann man auch direkt Hanon oderCzerny spielen.
 
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violapiano

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Vllt meint koelnklavier, man soll beim Staccato aufpassen, dass es nicht nach Etüde klingt?:confused:
 
Chaotica

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Wiederum danke für eure Unterstützung! Ich hatte eigentlich mit einigem Widerstand gerechnet, denn die meisten verstehen den Mittelteil wohl er lyrisch-verträumt als tänzerisch-verspielt - mit entsprechender Tempowahl. Dazu mal ein interessanter Link.

Das, was nicht so geklappt hat, könnte ich jetzt natürlich auf mein Digi schieben, aber das hier ist leider ein um die 15 Jahre altes Seiler-Klavier. ;)

Pedal verwende ich tatsächlich sehr sparsam, u.a. auch nur, um die Tonrepetitionen im A-Teil zu binden.

Im Mittelteil ist mir aufgefallen, dass Du oft das 4. Achtel (unabsichtlich?)betonst.
Das klingt manchmal sehr verwirrend, denn dadurch geht der Akzent auf dem 2. Achtel und die (normale) Betonung des 1. Achtels oft verloren.
Das 4. Achtel sollte m. E. der "leichteste" Taktteil sein.
Hmm, da hast du schon recht. Das war eigentlich nicht so beabsichtigt. Ich werde beim nächsten Anlauf darauf achten.

Ab T. 39, wo die linke Hand ins legato übergehen, würde ich die Klangbalance etwas mehr zugunsten des Basses verschieben.
Hatte ich sogar so ursprünglich so gemacht, weiß gar nicht, warum jetzt nicht mehr. Mal schauen, ob ich das wieder unterbringen kann, ohne dass ich das Pianissimo zerstöre, und so, dass es auf der Aufnahme auch hörbar ist.
 
K

koelnklavier

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Wiederum danke für eure Unterstützung! Ich hatte eigentlich mit einigem Widerstand gerechnet, denn die meisten verstehen den Mittelteil wohl er lyrisch-verträumt als tänzerisch-verspielt - mit entsprechender Tempowahl. Dazu mal ein interessanter Link.
Danke für den Link-Hinweis. Ich selbst neige auch dazu, die Synkope im Mittelteil zu lang zu nehmen. Als Spieler ist einem das nicht unbedingt bewußt, aber der Hörer hat das Gefühl, das Stück tritt auf der Stelle. Die meisten verwechseln lyrische Verträumtheit mit Schlafmützigkeit. In dem Sinne fand ich Deinen Mittelteil wohltuend und erfrischend.
 
Chaotica

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Danke für den Link-Hinweis. Ich selbst neige auch dazu, die Synkope im Mittelteil zu lang zu nehmen.
Interessant ist, dass dieser Hinweis von Schiff als solches gar nicht stimmt. Ich wollte es nämlich mal genau wissen und habe mit Audacity die Passage aufgenommen und dann genau nachgemessen. Und das, was die Dame dort spielte, war eigentlich rhythmisch perfekt. Ich denke, die hat konsequent in vier Schlägen gezählt, und dann ist das wohl auch nicht so schwierig. Was Schiff letztlich gestört hat, war wohl nur das langsamere Tempo, das sie gespielt hat. Gut, es bleibt die Frage, ob der physikalisch korrekte Rhythmus auch immer der wirklich richtige ist.

Wenn ich das spiele, zähle ich immer in zwei Schlägen, so wie es auch notiert ist. Bis vor kurzer Zeit hatte ich aber noch das Problem, dass ich die Synkope immer verzögert gespielt habe (Verzögerung als Akzent). Dadurch wurden bei mir die mittleren Noten interessanterweise zu kurz; das habe ich erst gemerkt, als ich beim Kontrollhören wie im Video in vier Schlägen gezählt habe.
 
 

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