Schnäppchen !?!?

Was auf einer Wiener Mechanik nicht so präzise funktioniert, sind Repetitionen in rasendem Tempo - aber selbst, um dort die Grenzen auszuloten, bedarf es schon einer exquisiten Fingertechnik. Das Problem sind eher die Klaviertechniker und -stimmer, die mit der Mechanik nichts anzufangen wissen und sie nicht vernünftig regulieren können. Aber je nach Klancharakter sind die Wiener Instrumente des späten 19.Jh. eher etwas für Liebhaber der "historisch orientierten Aufführungspraxis" - als Zweitinstrument. Für Beethoven, Schubert und Brahms sehr zu empfehlen, bei Schumann tue ich persönlich mit dem Klang schwer, und Chopin mag ich gar nicht auf den Instrumenten spielen. Da eignen sich Collard, Erard und Pleyel wesentlich besser.
 
Der von mir gepostete Bösendorfer ist mit ziemlicher Sicherheit Betrug. Der sitzt in England und schreibt mir mir gebrochenem Deutsch ;)..
 
Auf Zollauktion laufen heute die ganzen Übeinstrumente aus der Hochschule für Musik und Tanz ab...
Steinway, Schimmel, Kawai... Die Frage ist nur, wie heruntergerockt sind die Instrumente?
 

Welche Funktion hat denn diese Art von Scherengitter da bei dem Schrank?
 
Wird wohl das ausklappbare Notenpult sein, was man auf einem der Fotos sieht. Zusammengeklappt wird es an der Öse (rechts oben) aufgehangen.

Ich sehe gerade, das steht in Berlin.... ähhmm....
 
Diese Serie hatte doch einen Konstruktionsfehler, der dann von Bechstein auf Kulanz repariert wurde (Rasten). Für Instrumente, die noch nicht repariert wurden, gibt es aber jetzt keine Ersatzteile mehr. Ich würde mich daher vor einem Kauf genau informieren.
 
Ich denke, dass die Rastenkonstruktion nicht stabil ist und darum wurde bei der Reparatur von Bechstein in diese Klaviere der Resonanzboden entfernt, eine neue Raste und der Resonanzboden wieder eingebaut.

Habe das schon von mehreren Klavierbauern gesagt bekommen und auch bei einem Schüler von mir mitbekommen.

Das sind die ersten Zimmerman Klaviere nach der Übernahme von Bechstein nach der Wende
 
Normalerweise wurden aber alle Erstkäufer/Besitzer von Bechstein angeschrieben und die Klaviere abgeholt und repariert.

Ich kenne aber eine Familie, die das gebraucht und unrepariert gekauft haben. Das wurde dann auf eigene Kosten letztes Jahr von einem Klavierbauer repariert
 
Bei 145cm eher ein Taschenflügel...:lol:
 
Den hat schon jemand in seine Tasche gepackt und mit seinem Taschengeld bezahlt
 

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