Rhythmus und Tempostabilität

Guendola

Guendola

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Hat schon mal wer probiert, 6/8 Takt nach einem Metronom zu spielen, das die viertel schlägt?

Ich bekomme es ganz gut hin, solange ich nicht zu sehr vom Tempo abweiche, dann aber komme ich umgehend raus.

Was kann man eigentlich tun, um sein inneres Metronom etwas besser zu "eichen"?
 
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Livia

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Viertel würde ich da nicht nehmen, das geht doch bei 6/8 gar nicht auf.
Meistens liegen die Betonungen auf der 1. und 4. Achtel, also hast du immer eine 3er Kette von Achteln.
Manchmal stellt man das Metronom auch auf 3 Schläge pro Takt. Also auf die 1., 3. und 5. Achtel.
 
L

Livia

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EDIT: Nochmal. Ja, aber das wären dann ja Triolen. Also punktierte Viertel als Pulsschlag.
 
Guendola

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Rhythmisch ist es eine Katastrophe, aber gerade das ist ja die Herausforderung - den Rhythmus hören und trotzdem korrekt zu spielen.

Drei Achtel wären ja eine punktierte Viertel - und das wäre das eigentliche Maß für das Tempo. Es geht aber hier nicht um Schnelligkeit sondern darum, sich dem falschen Schlagrhythmus zu widersetzen. Ich hoffe, damit zu lernen, gleichmäßiger zu spielen. Vielleicht ist es auch ein falscher Ansatz. Aber wenn ich normal nach Metronom spiele, bin ich nach kurzer Zeit sauber auf dem Puls, wenn ich es aber abschalte werde ich ziemlich schnell wieder sehr ungleichmäßig. Mit Vierteln gegen 3/8 muß ich halt selbst das Metrum bestimmen.
 
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Barpianodilettant

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Hallo,

hab mir mal die Mühe gemacht, die "6/8 - Clave" zu notieren (zumindest
hab ich sie so gelernt).

Man kann nun üben, indem man zwischen den unterschiedlichen
Zählungen des 6/8-Taktes hin- und herwechselt (Viertel und punktierte
Viertel) und darüber den Rhythmus der Clave beibehält. (z.b. alle zwei Takte
oder jeden Takt wechseln).

Eine andere Möglichkeit ist es, die Clave beizubehalten und mit dem
Fuss einmal die drei Viertel des 6/8-Taktes zu schlagen und
dann die vier Viertel des 4/4-Taktes! Das ist einigermaßen herausfordernd,
weil man ja ständig zwischen dem triolischen Feeling (4/4) und dem Sechzehnteln (6/8 ) hin- und herwechseln muss.

Ein interessantes rhythmisches Phänomen.
 

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