Ravel: Noctuelles aus den Miroirs

godowsky

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Im Hintergrund das ist doch die Würzburger Hochschulwand mit den vielen Einschusslöchern .
Stimmts ?
Aber die Einspielung finde ich keinesfalls schlecht . Gelegentlich wird man gegenüber dem eigenen Spiel überkritisch. :-)
 
Stilblüte

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Ja, Würzburg. Das habe ich vor zweieinhalb Jahren aufgenommen. Eigentlich auch die anderen Sätze, vielleicht finde ich sie noch! Was mein hochkritisches Ohr damals noch gehört hat, kann es jetzt möglicherweise getrost ignorieren ;-)
 
hasenbein

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Darf ich fragen, warum Du weniger kritisch geworden bist? Der Anspruch sollte ja schon eigentlich im Laufe des Lebens steigen...
 
mick

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Darf ich fragen, warum Du weniger kritisch geworden bist? Der Anspruch sollte ja schon eigentlich im Laufe des Lebens steigen...
Das ist normal. Eine frische Aufnahme kann ich mir auch nicht antun, weil mir jede kleinste Unzulänglichkeit übergroß vorkommt.

Wenn du dir die Hautunreinheiten deiner Frau mit der Lupe ansiehst, denkst du vielleicht auch "Boah, schiach wie die Nacht finster!" Mit etwas Abstand ist sie dann aber (hoffentlich) durchaus attraktiv. :-D
 
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Stilblüte

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Darf ich fragen, warum Du weniger kritisch geworden bist? Der Anspruch sollte ja schon eigentlich im Laufe des Lebens steigen...
Das ist normal. Eine frische Aufnahme kann ich mir auch nicht antun, weil mir jede kleinste Unzulänglichkeit übergroß vorkommt.
Exakt. Solange das Stück frisch in den Fingern und im Ohr ist, höre ich die Flöhe nicht nur husten, sondern auch atmen. Und, um es mal mit den Worten der Knüppelkuh zu sagen: "Überhaupt nicht Atmen!"

Im Ernst: "weniger kritisch werden" und "im Lauf des Lebens steigender Anspruch" sind zwei grundverschiedene Dinge. Denk mal drüber nach @hasenbein ;-)Aber ich bin mir eigentlich recht sicher, dass du dahinter ähnliche Gedanken hast, wie ich.

Zu dem, was @mick gesagt hat kommt noch hinzu, dass ich jetzt nicht mehr dieselbe Person bin wie vor zweieinhalb Jahren. Je weiter ich mich zeitlich von einer Aufnahme entferne, desto mehr habe ich auch Abstand zu der Person, die das damals gespielt hat. Natürlich war das ich. Aber eben die damalige Version von mir, die es zu diesem Zeitpunkt nach bestem Können, Gewissen und Ideenreichtum so gespielt hat. Heute würde es möglicherweise anders klingen, aber das Damalige kann ich nun gut so stehenlassen.
 
FünfTon

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Exakt. Solange das Stück frisch in den Fingern und im Ohr ist, höre ich die Flöhe nicht nur husten, sondern auch atmen. Und, um es mal mit den Worten der Knüppelkuh zu sagen: "Überhaupt nicht Atmen!"
Verstehe, deshalb kann ich mir mein erstes Live-Album nicht ansehen/anhören, ohne mich vor Schmerzen zu krümmen. Da ist geradezu beruhigend, daß ich es mangels Lizenzrechten an der Setlist eh niemandem zeigen darf. :-D

Zu dem, was @mick gesagt hat kommt noch hinzu, dass ich jetzt nicht mehr dieselbe Person bin wie vor zweieinhalb Jahren. Je weiter ich mich zeitlich von einer Aufnahme entferne, desto mehr habe ich auch Abstand zu der Person, die das damals gespielt hat. Natürlich war das ich. Aber eben die damalige Version von mir, die es zu diesem Zeitpunkt nach bestem Können, Gewissen und Ideenreichtum so gespielt hat. Heute würde es möglicherweise anders klingen, aber das Damalige kann ich nun gut so stehenlassen.
Klingt gut, ich freue mich dann schon mal auf Herbst 2023.
 
Stilblüte

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Schau doch mal im Herbst 2017 nach... :lol:
 
 

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