Probleme bei F-Lage


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cbirkholtz
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Hallo,

nachdem ich ohne Lehrer Klavier lerne muss ich euch jetzt mal kurz mit meiner Frage belästigen.

Ich habe bei Lagen, welche Schwarze Tasten verwenden ein wenig Probleme mit meinen Fingern. Die D-Lage geht noch, da die schwarze Taste hier mit dem ohnehin etwas längeren Mittelfinger gespielt wird. Bei der F-Lage habe ich aber dann richtig Probleme.

Bei Akkorden, welche Schwarze Tasten verwenden soll man nun ja weiter in die Klaviatur hinein und die Finger für die Weißen Tasten quasi zwischen die Schwarzen Tasten schieben. Bei Akkorden klappt das auch aber beim Melodiespiel habe ich das Gefühl meine Finger wären hierfür zu breit.

Lange Vorrede - nun zur eigentlichen Frage:

Soll man bei solchen lagen die Finger für die Weißen Tasten auch zwischen den Schwarzen ansetzen oder erreicht man dort die Schwarzen eher über Streckung (bzw. anwinkeln des Handgelenks)?

Danke

Christian
 
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cbirkholtz
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Niemand einen Hinweis?
 
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Bachopin
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Hi cbirkholtz,
nachdem ich ohne Lehrer Klavier lerne muss ich euch jetzt mal kurz mit meiner Frage belästigen.

Also die Grundlagen des Klavierspiels sollte man schon entweder mit einem KL oder mindestens mit einer Klavierschule, die die grundsätzlichen Haltungen und Bewegungen zeigt, lernen.

Soll man bei solchen lagen die Finger für die Weißen Tasten auch zwischen den Schwarzen ansetzen oder erreicht man dort die Schwarzen eher über Streckung (bzw. anwinkeln des Handgelenks)?

Nein. Die Fingerspitzen sollten im sogenannten grauen Bereich landen.
Der gaue Bereich ist der Bereich der Tasten wo die schwarzen Tasten enden und ist ca 1 cm breit darum angeordnet.
Schwarze Tasten erreicht man nicht durch An/Abwinkeln des HG, sondern durch eine Verschiebung der ganzen Hand zum Klavier hin oder weg.
Ausserdem kann der Landepunkt der Fingerspitzen noch durch eine individuelle Krümmung der Finger justiert werden.

Gruß
 
violapiano
violapiano
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Hi, ich habe zwar nicht so richtig verstanden, was F-Lage ist:confused:, aber ich denke, es ist sinvoll, so die Finger zu haben, dass man schnell von den weißen zu den schwarzen Tasten kommen kann. Bachopin hat ja schon beschrieben, nicht die Finger dazwischen, sondern so, dass Du gut die schwarzen Tasten mit den anderen Fingern erreichen kannst. Kleine Wege.
Hoffe, man kann verstehen, was ich meine? Also nicht, wenn Du weiße Tasten spielst, ganz am Ende der Tasten anschlagen, sondern immer einigermaßen nahe bei den schwarzen Tasten sein, so dass Du immer schnell hinkommen kannst, wenn Du in eine andere Tonart wechselst und schwarze Tasten brauchst.

Meine Kl meint, kleine Wege sind gut, sparsame Bewegungen außerdem (sinngemäß)

LG
violapiano
 
C
cbirkholtz
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Hallo,

vielen Herzlichen Dank für Eure Antworten. Das mit dem "grauen" Bereich hat mir bereits extrem weitergeholfen.

Einen KL suche ich derzeit - ich brauch da jemanden, der mir ca. ein mal pro Monat (mit flexiblem Termin) auf die Fingerschaut und Fehlstellungen korrigiert. Des weiteren wäre dies selbstverständlich dann auch der best Ansprechpartner für solche Fragen.

Ich habe es seinerzeit bei der Gitarre (auch autodidaktisch erlernt) merken müssen, wie schwer es ist, "Fehlstellungen" anschließend wieder rauszubekommen.

Danke

Christian
 
 

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