Positionierung eines 195-cm-Flügels im Raum

Peter

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Bechsteinfan
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Aus Erfahrung mit der prügelnden Kundschaft. Gepolsterte Beine sind nicht so schmerzhaft. :-D
 
Klein wild Vögelein

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Mir gefällt Option 2 besser, da ich beim Spielen lieber Richtung Fenster sitzen würde und dabei nach draußen schauen könnte.
 
virtualcai

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Die Lüftungsanlage hat einen Enthalpie Wärmetauscher? Sonst wird es schnell zu trocken für Holz, Mensch und Geflügel.
 
mick

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Und genau das ist ein gefährlicher Irrtum!

Selbst 18° Bodentemperatur welche die Wärme nach oben leiten, können dem Instrument dem Garaus machen.

Hier ist unbedingt ein Klimagerät für den Flügel anzuraten, wie das Live Saver System.

Vor allem aber sollte die Stelle unter dem Flügel isoliert werden.

Entsprechende Isomatten sind in jedem Baumarkt erhältlich.
Bei 18° Bodentemperatur hat man wohl eher eine Fußbodenkühlung als eine Fußbodenheizung. :blöd:
Bei meinen Eltern stehen jede Menge Instrumente auf einer Fußbodenheizung. Das ist völlig unproblematisch, wenn das Haus gut isoliert ist. Man merkt nicht mal, dass der Boden warm ist.
 
Kref

Kref

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:idee:Profis packen die Beine und die Lyra in extra dafür angefertigte, gepolsterte Transporttaschen.
Ja, aber einen theoretischen Hakensprung-Unfall postulierend glaube ich sagen zu können, dass dieser theoretische Transporteur mit dem Moment des Aufschlags von 300+ kg Holz und Eisen auf den Gehsteig bewiesen hätte, kein Profi zu sein. Daher ist es zulässig anzunehmen, dass da dann auch das eine oder andere unverpackte Flügelbein irgendwo rumliegt, mit dem man blutige Rache nehmen könnte.

Andererseits wird er gut versichert ..... hm ..... Mit der Versicherungssumme als Anzahlung auf einen Bechstein .... Tausch W.Hoffmann gegen C.Bechstein, das wäre dann schon ein Upgrade (wenn auch nicht Hausinterne, meiner ist noch aus der Vor-Bechstein-Ära von Euterpe/Feurich) ...... ich muss mal mit denen reden, die Schlupfe werden sich doch sicher irgendwie unsicher am Haken befestigen lassen .....

Die Lüftungsanlage hat einen Enthalpie Wärmetauscher? Sonst wird es schnell zu trocken für Holz, Mensch und Geflügel.

Ja, hat sie. Gottseidank, das arme Geflügel bekommt sonst Bronchitis.
 
S

sheep

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Interessanterweise entspricht Dein Raum so ziemlich meinen Gegebenheiten. Ich stand auch vor dem Problem, habe mich dann für Deine Option 1b entschieden, mit dem leicht gedrehten Flügel gen Raummitte.
Ich finde es total schön - meine Fensterfront hinter dem Flügel geht Richtung Westen - abends in der untergehenden Sonne zu spielen. Da ist es auch sehr wichtig, den Flügel etwas aus der Achse gedreht zu haben, da sonst der eigene Schatten auf die Noten fällt.
Das Fenster im Rücken stört mich auch gar nicht, da ich gerne in den Raum hineinblicke... zum Publikum :musik064:

Mein Klavierbauer hätte zwar die Option 2 bevorzugt "das schöne Instrument muss doch den Raum dominieren" aber meine Frau hat das anders gesehen... ich übrigens auch. Aber er ist jetzt ganz zufrieden mit unserer Entscheidung.
 
OE1FEU

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Leg Dich nicht fest, bevor das Instrument in der neuen Wohnung ist und einige der Möbel aufgestellt sind. Besorg Dir Teflongleiter als Untersetzer für den Flügel und experimentier ein paar Tage mit dem akustisch idealen Standplatz und arrangier dann die Möbel entsprechend.
 
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Marlene

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Selbst 18° Bodentemperatur welche die Wärme nach oben leiten, können dem Instrument dem Garaus machen.
Wir reden von einer Fußbodenheizung! @mick hat ja bereits verdeutlich, dass es sich bei 18° Bodentemperatur nicht um eine Heizung handelt.

Der Boden unter meinen Flügeln ist derzeit 22,7° „warm“. Im DG ist er wärmer, weil ich – im Büro sitzend - keine kalten Füße bekommen möchte. In den zwei Jahren auf „warmem“ Boden stehend hätten die Instrumente wahrscheinlich bereits Schaden genommen, wenn Deine Warnungen berechtigt wären.

Wenn die Wärme tatsächlich – die Instrumente schädigend - nach oben geleitet würde, dann müsste dieser „Aufwind“ irgendwie fühlbar oder sichtbar sein. Ich habe es mit kleinen „Wollmäusen“ und einer winzigen Daunenfeder versucht. Da hat sich nichts bewegt, beides ist still und friedlich liegen geblieben. Wenn Deine Aussage zuträfe, dann müsste Hausfrau mehrmals pro Woche wischen, damit der Staub nicht durch die Luft gewirbelt wird. Außerdem: Etwa 65 cm über dem Boden – wo das Holz „beginnt“ passiert gar nichts mehr.

Als ich bereits 2013 einen Umzug erwogen habe wollte ich – wegen der Warnungen - keine Fußbodenheizung haben. Dass ich mich doch dazu entschlossen habe macht mich nach wie vor glücklich. Keine hässlichen Heizkörper an den Wänden zu haben ist ein Segen. Es hat nur einen Nachteil: Ich kann nicht mal eben ein feuchtes Handtuch „schnelltrocknen“.

Und was Liver Saver System und Dampp Chaser betrifft: Ich werde nicht müde zu erwähnen, dass Haut und Schleimhäute des Zweibeiners auch eine gewisse Luftfeuchtigkeit im Raum brauchen.

Eine Lüftungsanlage ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn sie hat Auswirkungen auf die Wirksamkeit eines im Raum stehenden Luftbefeuchters. Daher halte ich die "Unter-Flügel-Befeuchter" in Verbindung mit einer Lüftungsanlage durchaus für sinnvoll, um ein Instrument zu schützen.
 
Henry

Henry

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@Marlene , Leichen in Wohnungen mit Fußbodenheizzungen werden erst sehr lange nach ihrem Ableben entdeckt.

Warum?

Weil sie schlichtweg vertrocknet sind und dadurch kein Verwesungsgeruch feststellbar war - da kannst Dir ja vorstellen was da mit den Instrumenten passiert.
 
C

Cecilie

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Schon der zweite Beitrag heute von @Henry mit 'ner Leiche ... :lol:
 
Marlene

Marlene

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@Marlene , Leichen in Wohnungen mit Fußbodenheizzungen werden erst sehr lange nach ihrem Ableben entdeckt.
Dann muss sich eben mein Erbe (oder der Käufer der Flügel) damit auseinandersetzen.
;-)

Wie das passieren kann erschließt sich mir nicht. Das (goldene - ja, es lebt noch immer ;)) Hygrometer zeigt unter dem Bechstein 50 % an. Oder sammelt sich die trockene Wärme Deiner Meinung nach zwischen den Rasten?
:konfus: :denken:
 
virtualcai

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Nachdem in diesem Falle die Lüftungsanlage für gute Luftfeuchtigkeit sorgt, wird es leider doch nicht geruchsfrei bleiben.
 
Long Louis

Long Louis

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Option 1 sieht harmonisch aus, Option 2 wirkt etwas gestellt, nahezu angeberisch, wenn man den Raum betritt. Unter dem Flügel ein Teppich und an der Wand vielleicht Absorber oder Diffusoren, die auch nicht gleich auffallen, wenn man den Raum betritt. Akustisch scheint der Raum ja groß genug und mit Hin- und Herwinkeln kannst Du sicher in Grenzen etwas justieren.
 
 

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