Niendorf 275 Weltpremiere mit dem Starpianisten JÖRG DEMUS am 7.Sept. 2017 in Luckenwalde

Destenay

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am 7. September 2017 wird Jörg Demus in Luckenwalde den ersten Niendorf 275 einweihen. Jörg Demus, welcher selbst eine großartige Sammlung von historischen Tasteninstrumenten besitzt, zählt zu den bedeutendsten Kennern dieser Instrumente
Dass Jörg Demus den ersten Niendorf 275 einweiht, zeigt schon, was für ein großartiges Instrument die Belegschaft von Niendorf in Deutschland gebaut hat.
Der 7. September 2017 wird für Niendorf ein ganz großer Tag in seiner Geschichte werden. Prominenz aus Politik und Kunst und auch das Fernsehen werden anwesend sein, wer ein Ticket bestellen möchte, kann sich per PN an mich wenden, es stehen nur noch wenige Plätze zur Verfügung auch Klavierhändler, die sich dafür interessieren, können sich für eine Einladung über PN melden.



http://www.niendorf-piano.de

das Niendorf Team in Luckenwalde






http://www.niendorf-piano.de






https://www.joerg-demus-festival.de
 
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Wenn ich mich recht erinnere schauten die Niendorf-Instrumente auf der Musikmesse in Frankfurt sehr "chinesisch" aus und auch der Geschäftsführer hört sich mit dem Namen Zheng Mingtong durchaus chinesisch an.
 
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Wenn ich mich recht erinnere schauten die Niendorf-Instrumente auf der Musikmesse in Frankfurt sehr "chinesisch" aus und auch der Geschäftsführer hört sich mit dem Namen Zheng Mingtong durchaus chinesisch an.
Wer der Investor ist, ist in erste Linie mal egal, wenn man nicht gerade BWLer ist. Was zählt ist doch eher das Wie und Wo der Handwerkskunst.

Lamborghini gehörte auch mal zu einem schweizer, amerikanischen, indonesischen und aktuell einem deutschen Konzern. Ich sehe mich ausser Stande, den Klang eines Lamborghini Diablo der schweizer, indonesischen oder amerikanischen Phase auseinander zu halten. Und auf den Klang kommt es doch an. :-)

Grüße
Roland
 
Destenay

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Wenn ich mich recht erinnere schauten die Niendorf-Instrumente auf der Musikmesse in Frankfurt sehr "chinesisch" aus und auch der Geschäftsführer hört sich mit dem Namen Zheng Mingtong durchaus chinesisch an.
das der Klavierbaumeister wieder mal über andere herziehen muss wundert wohl niemand mehr, dieser Futterneid!!! vielleicht braucht er mal richtig einen auf den Deckel und dazu braucht es nicht mehr viel!:angst:
Diese Instrumente werden in Deutschland gebaut, wer dies mitfinanziert geht doch niemanden was an, bei Steinway, Bösendorfer, Schimmel, Grotrian-Steinweg usw.usw. fragt doch auch keiner danach.:schweigen:
 
K

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Wer der Investor ist, ist in erste Linie mal egal, wenn man nicht gerade BWLer ist. Was zählt ist doch eher das Wie und Wo der Handwerkskunst.

Lamborghini gehörte auch mal zu einem schweizer, amerikanischen, indonesischen und aktuell einem deutschen Konzern. Ich sehe mich ausser Stande, den Klang eines Lamborghini Diablo der schweizer, indonesischen oder amerikanischen Phase auseinander zu halten. Und auf den Klang kommt es doch an. :-)

Grüße
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Der Lamborghini wurde aber immer in Italien in der Lamborghini-Fabrik gebaut...
 
Häretiker

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Der Lamborghini wurde aber immer in Italien in der Lamborghini-Fabrik gebaut...
was für ein großartiges Instrument die Belegschaft von Niendorf in Deutschland gebaut hat.
Deswegen schrub ich ja auch

Was zählt ist doch eher das Wie und Wo der Handwerkskunst.
Das Wo wäre damit klar ... es sei denn , es handelt sich dabei um eine Falschaussage. Dann sollten übliche Marktmechanismen greifen.

BTW: Betrachtest Du einen BMW Z3 als deutsches Auto?

Grüße
Häretiker
 
FünfTon

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Das Wo wäre damit klar ... es sei denn , es handelt sich dabei um eine Falschaussage. Dann sollten übliche Marktmechanismen greifen.

BTW: Betrachtest Du einen BMW Z3 als deutsches Auto?
Ist ganz witzig: Sobald die Strahlkraft der Marke ausreicht, tritt der Herstellungsort in den Hintergrund. Sowohl mein Yamaha- als auch Kawai-Digitalpiano kommen aus China, wie fast alles andere Elektronische auch einschließlich Apple-Telefonen.
 
mick

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Ist ganz witzig: Sobald die Strahlkraft der Marke ausreicht, tritt der Herstellungsort in den Hintergrund. Sowohl mein Yamaha- als auch Kawai-Digitalpiano kommen aus China, wie fast alles andere Elektronische auch einschließlich Apple-Telefonen.
Das gilt aber nur für industrielle Massenware. Bei Steinway ist es schon ein gravierender Unterschied, ob ein Instrument in New York oder in Hamburg gefertigt wurde.
 
Destenay

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Das gilt aber nur für industrielle Massenware. Bei Steinway ist es schon ein gravierender Unterschied, ob ein Instrument in New York oder in Hamburg gefertigt wurde.
das sagst du als Deutscher, ich kenne amerikanische Pianisten/innen die mögen die Steinways aus Hamburg gar nicht weil diese nicht ihren Klangvorstellungen entsprechen.
 
Peter

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Bechsteinfan
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Dann sagen die ja das gleiche wie Mick: Gravierender Unterschied. ;-)
 
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das sagst du als Deutscher, ich kenne amerikanische Pianisten/innen die mögen die Steinways aus Hamburg gar nicht weil diese nicht ihren Klangvorstellungen entsprechen.
Hm, ich habe das gefunden; können die Experten das bestätigen?

"...
Der unter Pianisten vieldiskutierte Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Steinways reduziert sich im Grunde auf die Filzbehandlung. Die Amerikaner tränken von oben bis unten rundum über den Scheitel. Der Klang wird dadurch direkter, habe aber auch, findet Husmann, „etwas Nasales“. Der Grund liegt in den übergroßen Konzerthallen der Staaten, meist mit schlechter Resonanz, in denen sich ein Flügel mit Hamburger Intonation kaum durchsetzen könnte.


Doch auch in Hamburg wird heute härter intoniert als etwa in den fünfziger Jahren. Das folgt einem dieser elenden Trends, die jeder bedauert, aber niemand umkehren zu können scheint: Schuld ist die Versklavung des Ohrs durch Betonbauakustik und CD.
..."
http://www.zeit.de/1994/14/hoerst-du-den-unterschied/seite-4

Grüße
Häretiker
 

Destenay

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Hm, ich habe das gefunden; können die Experten das bestätigen?

"...
Der unter Pianisten vieldiskutierte Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Steinways reduziert sich im Grunde auf die Filzbehandlung. Die Amerikaner tränken von oben bis unten rundum über den Scheitel. Der Klang wird dadurch direkter, habe aber auch, findet Husmann, „etwas Nasales“. Der Grund liegt in den übergroßen Konzerthallen der Staaten, meist mit schlechter Resonanz, in denen sich ein Flügel mit Hamburger Intonation kaum durchsetzen könnte.


Doch auch in Hamburg wird heute härter intoniert als etwa in den fünfziger Jahren. Das folgt einem dieser elenden Trends, die jeder bedauert, aber niemand umkehren zu können scheint: Schuld ist die Versklavung des Ohrs durch Betonbauakustik und CD.
..."
http://www.zeit.de/1994/14/hoerst-du-den-unterschied/seite-4

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ein sehr guter Beitrag!!!:super::super::super:
 
Ambros_Langleb

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Der Vorkriegs Feurich-Konzerter wird ja wohl nicht wiederbelebt worden sein, oder doch?
Immerhin hatte J. Feurich die Absicht, wieder einen zu bauen und zu diesem Zweck sogar alte Konzerter zusammengekauft. Einen halb zerlegten habe ich 2010 in Gunzenhausen gesehen. Vielleicht wurden die Pläne fertig, ohne sich aber materialisiert zu haben?
 
xentis

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Immerhin hatte J. Feurich die Absicht, wieder einen zu bauen und zu diesem Zweck sogar alte Konzerter zusammengekauft. Einen halb zerlegten habe ich 2010 in Gunzenhausen gesehen. Vielleicht wurden die Pläne fertig, ohne sich aber materialisiert zu haben?
Wozu muss man um einen neuen Konzerter zu bauen alte aufkaufen?:konfus:

Was bedeutet überhaupt "in Deutschland gebaut" ? Haben die z. B. eine Giesserei für die Gussplatte?
 
Ambros_Langleb

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Richi von Silly



Niendorf Konzertsaal



Produktion









Besuch der ehemaligen Niendorfer, rechts aussen der Meister des Klavierbaus. Der neue Konzertflügel ist eine von ihm neu berechnete Konstruktion weder ein chinesischer Abklatsch, noch irgendeine alte Feurich Konstruktion, ein Niendorf eben und darauf dürfen sie stolz sein.
 
Ambros_Langleb

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Wenn es "ein Niendorf eben" wäre, wäre er allenfalls 1,50m lang. Und wenn es keine alte Feurich-Konstruktion ist, bedeutet das, dass sie sich auf absolutes Neuland begegen haben. Wollen wir hoffen, dass sich das angesichts der etablierten Konkurrenz auszahlt und nicht der erste Schritt auf den letalen Holzweg ist.
 
Destenay

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Wenn es "ein Niendorf eben" wäre, wäre er allenfalls 1,50m lang. Und wenn es keine alte Feurich-Konstruktion ist, bedeutet das, dass sie sich auf absolutes Neuland begegen haben. Wollen wir hoffen, dass sich das angesichts der etablierten Konkurrenz auszahlt und nicht der erste Schritt auf den letalen Holzweg ist.
jetzt warten wir erst mal ab was die Goldfinger des Maestros am 7.September aus dem Flügel herausholen :super:
 
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C

Curby

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Waren das nicht die, die einfach Screenshots eines aneren Herstellers auf ihre Homepage packten..? Ich erinner mich da an etwas.
 
 

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