musiktheorie

Dieses Thema im Forum "Klavierspielen & Klavierüben" wurde erstellt von Windir, 24. Apr. 2006.

  1. Windir
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    Ich würd gern an eine Musikuni gehen aber habe überhaupt keine Peilung von Notentheorie. Ich spiel zwar recht gut Klavier und kann ohne große Probleme Noten lesen aber das wars schon. Wie könnte ich am besten noch das Nötigste lernen, was ich meinetwegen für die Eignungsprüfung benötige?
     
  2. Anonymous
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    Bekanntlich sind Jazzmusiker die besten in Sachen Harmonielehre (etc.) Daher sehr zu empfehlen:

    Frank Sikora; "Die neue Jazzharmonielehre"

    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3795751241/302-3188130-7748840

    Das Buch ist so elementar, dass jeder Anfänger gleich damit klar kommt. Die klassischen Musiker beschreiben zwar gerade elementare Dinge größtenteils genauer, aber unverständlicher mit total veralteten Symbolen. Ich fange gerade mit der Harmonielehre an und mit diesem Buch macht es einfach nur Spaß!!! Es zeigt auch sehr gut die Grenzen der Musik. Auf den zwei CD’s hat es nochmals mehrere hundert Seiten zum lesen!!! Über Voicingaufbau, Phrasierung (etc.)

    Frank ist glaube ich einer der best ausgebildeten Musiker, war in diversen Elite Unis in England und der U.S.A. Jetzt unterrichtet er primär an der „Swiss Jazz School“ in Bern.
     
  3. Windir
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    Windir

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    Danke dir aber ich will kein Jazz spielen sondern halt normale klassische Musik. Ich bräuchte da irgendwas um die Grundlagen in Sachen Theorie zu lernen.
     
  4. Anonymous
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    Naja, so grosse Differenzen zur klassischen Harmonielehre gibt's nun auch wieder nicht. Vielleicht mal unter amazon.de nach "Harmonielehre" suchen?! :)
     
  5. Hartmut
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    Hartmut

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    da gibt's zum Beispiel von Frank Haunschild die neue Harmonielehre.
     
  6. Anonymous
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    Versuch es doch mal mit Paul Söhner: Harmonielehre für den Schulgebrauch und zum Selbstunerricht (Kösel-Verlag)
     
  7. Anonymous
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    ....evtl. Musikverlag Tatzer "Arbeitsblätter aus Musikkunde". Wird bei uns gerne in Musikschulen für den Theorie-Unterricht verwendet.
    Frag doch auch mal nach, ob Du nicht als außerordentlicher Hörer an der Musik-Uni eine Theorie-Vorlesung besuchen darfst.
     
  8. Windir
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  9. Anonymous
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    hallo,
    nimm am besten die vom Haunschild - die wird auch von Unis empfohlen. Allerdings ein bißchen Theoriewissen und Klavierspielen mit nur "ganz guten" Notenkenntnissen wird wohl für die Eignungsprüfung nicht reichen...
    mfg
    jazzkarlie*
     
  10. Windir
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    doch doch, das reicht :>
     
  11. Heglandio
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    Heglandio

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    Naja, wär autet sich als Profi (Fachperson) und wer als Laien? Das wäre nun interessant zu wissen. Ich denke, wenn man sein Instrument sehr gut beherrscht und man sich im Vorfeld gut bei den Fachleitern der gegebenen Uni erkundigt hat, dann hätte man die wichtigsten Punkte schon mal geschafft. Klar sollte man Intervalle erkennen, den Quinten (Quartenzirkel) verstehen und und und (…) aber bei guten pianistischen Fähigkeiten ist die Theorie noch das kleinste Problem und im Endeffekt geht man ein Fachgebiet (Musik) während Jahren fundiert in die Uni lernen, da muss man noch kein "König in Harmonielehre (usw.)" sein um dort zu Punkten. Viel wichtiger ist, dass du herausfindest wer bei den Prüfungen entscheidet (!) und dich mit denen in Verbindung setzt. Die sind meistens sehr offen und geben dir über solche Dinge gerne Auskunft. Vielleicht mal bei einem solchen Professor Unterricht buchen, wieso nicht?

    Lass dich nicht von deiner Idee abbringen, es gibt viele Skeptiker aber wenn die Theorie das einzige Problem ist, dann wäre das wirklich das kleinste Übel. :D

    PS: @Jazzkarlie? Saxophonist? saxophonforum.de?
    @Windir was meinst du damit: das reicht?
     
  12. Jazzkarlie
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    Jazzkarlie

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    @Heglandio: yo, ich bin auch saxophnistin, studiere aber Klavier im Hauptfach
     
  13. Windir
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    Windir

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    Will zwar nich vom thema abweichen aber is bei der heutigen arbeitslage ein musikstudium empfehlenswert ? Ich bin mir noch nicht hundertprozentig sicher ob ich das durchziehen will weil es eben sone wacklige sache ist, und musiklehrer an öffentlichen schulen will ich nicht werden. Ich will im endeffekt net studiert haben um aufm hungerknochen zu hocken...
     
  14. David
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    Ja ist so eine Sache, da ich das auch werden will. Aber mein Lehrer sagt (jetzt mal übertrieben): Wenn man sich den A* aufreißtt, wird das immer belohnt. Natürlich kann man auch arbeitslos bleiben. Wissenschaftliche Berufe haben Zukunft (Physiker, Chemiker)
     
  15. Anonymous
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    Ihr schneidet da ein heikles Thema an. Also, wenn man das Unterrichten absolut ausschließt, ist das mit dem Brötchen verdienen nicht ganz so leicht.
    Ich kann jetzt nur die Situation in meiner Region schildern:
    Ich kenne allein in Graz an die hundert ausgebildete Musiklehrer, die alle drauf warten in einer Musikschule unterzukommen. Spielereien gibt´s am ehesten auf dem Tanzmusik-Sektor und die wenigen Jazz-Gigs sind allesamt unterbezahlt (Klassik ist sowieso kein Thema).
    Die meisten schlagen sich notgedrungen als Privatlehrer durch, wobei dann irgendwann die Jahre für die Pensionsversicherung abgehen (falls wir die noch erleben).
    Ich selbst habe das Glück in einer Region zu wohnen, wo punkto Tourismus einfach viel passiert, und wo es dadurch auch einiges an Gigs gibt (die allerdings nicht immer nur Spaß machen). Wäre ich alleinstehend, könnte ich vielleicht gerade noch davon leben. Nachdem ich aber Familie habe, kommen noch Privatunterricht und diverse Karenzvertretungen in öffentlichen Musikschulen hinzu (wobei ich allerdings gerne unterrichte). Ich fahre an die 700 km pro Woche.
    Insofern geht´s mir eh noch gut. Ich kenne aber auch Kollegen, die jetzt im Baugewerbe tätig sind und dergleichen...

    Ich kenne die Situation in Deutschland zu wenig. Hoffe, dass es euch da besser geht....
     
  16. David
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    David

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    Du bist wohl Österreicher?
     
  17. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Ich weiß nicht, ob Musik oder Kunst allgemein überhaupt eine Studienrichtung ist, die man einschlagen sollte, wenn man finzanzielle Sicherheit will. Und chon garnicht sollte man regional gebunden sein.
    Ein Bekannter von mir spielt Saxophon, studierter Musiker. Er wohnt quasi in einem Auto, ständig unterwegs, darunter auch mal 6 Monate im Balkan auf Tour. Er spielt in 4 verschiedenen Bands, um auf seine Gigs zu kommen. Eine feste Stelle für 12 Monate bei einem Zirkus war wie ein Glückstreffer für ihn.
    Klar, ist nur ein Beispel, aber so stelle ich mir eigentlich ein ausgefülltes Musikerleben vor.
     
  18. Anonymous
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    @ piano player

    ...schnell weg, er hat mich erkannt...

    Na, hoffe dass ich deshalb nicht im Forum gesperrt werde.

    Mich würde übrigens das Musikschul-System in Deutschland interessieren.
    Wird das staatlich oder vom Land gefördert, oder ist das reine Gemeinde-Angelegenheit?

    @ Wurst

    Gott sei Dank schätzt man im Gastronomie-Bereich auch die musikalische "Nahversorgung", weil dann ja der "Kilometer-Aufschlag"
    wegfällt. Ich habe seit vier Jahren eine fixe Stelle (mit Sozialversicherung!) in einem Hotel, das direkt vor meiner Haustür steht.
    Aber wie gesagt, da war einfach ein bisschen Glück dabei, und der Vertrag sieht auch vor, dass ich neben meiner pianistischen Tätikeit auch (musik-) organisatorisch tätig bin (wir haben jeden Abend Programm).
     
  19. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Eben, und ich denke, das ist die Regel. Auf so etwas "hinstudieren" ist sicherlich naiv.
     
  20. Windir
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    Windir

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    hmpf, das hört sich ziemlich mies an, klar klavier spielen macht mir spaß aber wenn ich dabei ums verrecken arbeiten muss is das schon keine so tolle sache und ein starpianist werd ich sicher nimmer