Mozart - Kontretanz


B
Beeblebrox
Dabei seit
10. Feb. 2009
Beiträge
29
Reaktionen
1
hallo allerseits,

und noch eine erste Einspielung, diesmal sogar vierhändig. Das Stück hat Mozart im Alter von 8 Jahren komponiert, gespielt wirds jetzt von zusammen 110 Jahren ;)

Zwei Hände sind Autodidakt, die anderen haben Unterricht, sicher bekommt Ihr raus, welche....?
Das Timing stimmt manchmal noch nicht so ganz, was können wir verbessern, ausser üben?

Gruß
Beeblebrox&Beeblebroxa

[MP3="http://api.ning.com/files/V4nWg1HdyzZLQd8-pMfGBQZ*OI2YvTDkEqdDYVH*YjciInQXllNbI86ZETMgv1gEy4CR7YZfAgHYq2W1v4EUUrx1PCRWCkuF/MozartKontretanz20100117192.mp3"]Mozart-Kontrtanz[/MP3]

zum technischen Teil:
das Klavier ist ein Sauter Ragazza 122 (welches auf die Frühjahrstour wartet).
Für die Aufnahme hab ich meinen verstaubten portablen DAT Recorder rausgekramt, ein Sony mit SBM Prozessor.
Sony-Stereo-Mikro 40 cm über leicht offenem Deckel auf den Wandspalt gerichtet, Mic Attenuation 20db (sonst gibts vom Mic-Eingang leichte Verzerrungen).
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Guendola
Guendola
Dabei seit
27. Juli 2007
Beiträge
4.408
Reaktionen
10
Sind die Pausen zwischen den ersten Phrasen wirklich so kurz?

Ich glaube, das größte Problem ist der gemeinsame Einsatz nach den Pausen. Pausenlängen sind genauso wichtig, wie Notenlängen, die muß man einhalten, insbesondere dann, wenn man zu mehreren musiziert.

Der erste Teil funktioniert vermutlich deswegen besser, weil der Einsatz für die zweite Person länger vorbereitet wird. Bei 0:39 und vor 0:42 kurz ab- und dann sauber mit neuem Schwung einsetzen, dann klappen auch die beiden Stellen.

Es gibt zwei Arten von Pausen, einmal die, die Spannung erzeugen, weil es eigentlich weiter geht und dann die, wo die Musik kurz zur Ruhe kommt. Bei der zweiten Sorte endet jeweils der Spannungsbogen und ein neuer beginnt. Beide kann man nutzen, um die Hände kurz zu entspannen und dann neu anzusetzen. Das ist ungefähr das gleiche, wie Atmen beim Singen.
 
B
Beeblebrox
Dabei seit
10. Feb. 2009
Beiträge
29
Reaktionen
1
Sind die Pausen zwischen den ersten Phrasen wirklich so kurz?

Ich glaube, das größte Problem ist der gemeinsame Einsatz nach den Pausen. Pausenlängen sind genauso wichtig, wie Notenlängen, die muß man einhalten, insbesondere dann, wenn man zu mehreren musiziert.

Der erste Teil funktioniert vermutlich deswegen besser, weil der Einsatz für die zweite Person länger vorbereitet wird. Bei 0:39 und vor 0:42 kurz ab- und dann sauber mit neuem Schwung einsetzen, dann klappen auch die beiden Stellen.
....

hallo Guendola, danke für die Hinweise. Da hast Du natürlich genau unsere Problemstelle bei 0:39 entdeckt, wir arbeiten dran...
Deine erste Frage nach den zu kurzen Pausen zwischen den Phrasen habe ich nicht genau verstanden: die rechten Hände haben keine Pausen (jedenfalls nicht beide gleichzeitig), mindestens eine Pause zwischen den Teilen finde ich sogar etwas zu lang, es müßte nur eine "Atempause" nach Deiner Beschreibung sein. Vielleicht haben wir aber auch einige halbe Noten zu kurz gespielt, wo man denken könnte, da müßte eine Pause sein. Oder meinst Du die linke Hand müßte mehr "Atempausen" machen? Die rechte Hand spielt nach Regieanweisung "stupferig", links finde ich es aber schöner, wenn es etwas Bindung hat.

LG
Beeblebrox
 
Guendola
Guendola
Dabei seit
27. Juli 2007
Beiträge
4.408
Reaktionen
10
Ich kenne das Stück nicht, aber bei Mozart waren Taktänderungen ungewöhnlich. Daher glaube ich, daß ihr zu Anfang etwas falsch macht. Am besten zählst du das mal genau aus.
 
 

Top Bottom