Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Schon praktisch, so als Beamter: Wenn's klappt, ist es ein Verdienst er Beamtenschaft, wenn nicht, dann sind die Politiker schuld.
Das bitte, ist sehr abseitig! Es gib genug was in der Beamtenschaft auch schief läuft, Fehler werden gemacht. Ja klar.
Ich bin ein großer Freund und nachdrücklicher Befürworter von intensiven Geschäftsprüfungsmechanismen, Innenrevision, Außenrevision, Qualitätszirkel, durchgreifender Fachaufsicht, schlagkräftiger Dienstaufsicht, Personalentwicklungsmanagement, Changemanagement usw.......
aber bittschön die Kirche im Dorfe lassen.
 
und Anschlüsse so regelmäßig nicht erreicht werden, dass man einen Zug früher nehmen muss.
@Ambros_Langleb will ich Flieger oder Fähre erreichen, nehme ich nicht einen, sondern zwei Züge früher!... und das nicht grundlos
Entscheidend ist die Gesamtfahrzeit und die Zuverlässigkeit. Und an letzterer fehlt es derzeit im Fernverkehr der Bahn nicht wenig. Der Nahverkehr dagegen funktioniert nach meinen Erfahrungen leidlich.
unterschreib´ ich!
 
Ich bin ein großer Freund und nachdrücklicher Befürworter von intensiven Geschäftsprüfungsmechanismen, Innenrevision, Außenrevision, Qualitätszirkel, durchgreifender Fachaufsicht, schlagkräftiger Dienstaufsicht, Personalentwicklungsmanagement, Changemanagement usw

Genau mein Ding. Um das alles durchzuziehen, braucht man erstmal: viel mehr Beamte! Und auch die wollen natürlich ausgiebig kontrolliert werden. Irgendwann sind wir dann ein Volk, das nur noch aus Beamten besteht, die sich gegenseitig kontrollieren, revisionieren, validieren, supervisionieren etc.

Ein Traum! Keine Sau muss mehr arbeiten, man betreibt nur noch ein wenig gegenseitige Daseinsfürsorge, jeder hat genügend Zeit, von morgens bis abends Klavierforen vollzuspammen (gerne auch unter mehreren Accounts) und mit 65 gibt's eine fette Pension. Sagt mir Bescheid, wenn's soweit ist – spätestens dann komme ich nach Deutschland zurück!
 
Zuletzt bearbeitet:
jeder hat genügend Zeit, von morgens bis abends Klavierforen vollzuspammen
@[B]mick[/B]:
als vielbeschäftigter Berufskünstler wie Du, wundert mich, dass du so viele Freizeiten hast, um einem Spam-Faden zu folgen;;-)ich möchte Dich nicht abhalten, schaffe Kunst und lass dich nicht von Spam-Deppen und ihrem belanglosen Geschwätz wie von unsereiner abhalten:lol:,

jetzt haste es mir ja richtig gegeben, wow!:bomb::ballon:

Also mach dir ein kaltes Getränk zum WE auf und entspanne, relax!

View: https://www.youtube.com/watch?v=8N8Fwass8UI
 
Genau mein Ding. Um das alles durchzuziehen, braucht man erstmal: viel mehr Beamte! Und auch die wollen natürlich ausgiebig kontrolliert werden. Irgendwann sind wir dann ein Volk, das nur noch aus Beamten besteht, die sich gegenseitig kontrollieren, revisionieren, validieren, supervisionieren etc.

Ein Traum! Keine Sau muss mehr arbeiten, man betreibt nur noch ein wenig gegenseitige Daseinsfürsorge, jeder hat genügend Zeit, von morgens bis abends Klavierforen vollzuspammen (gerne auch unter mehreren Accounts) und mit 65 gibt's eine fette Pension. Sagt mir Bescheid, wenn's soweit ist – spätestens dann komme ich nach Deutschland zurück!

Ich habe in Darmstadt einmal auf einem Amt einen Beglaubigungsakt zum Antrag meiner Stasiakte durchführen lassen. Einen festen Termin hatte ich, zu dem man mich mit 30 minütiger Verspätung herein bat. Ein Raum, zwei sich gegenüber stehende Schreibtische. Rechts der Beamte bearbeitete mein Anliegen zur besten Arbeitszeit (keine Pausenzeit wie Mittag oder Frühstück). Der Beamte zu meiner Linken (deutlich älter und in der Hierarchie weiter oben) blätterte in einer Zeitung. Es wurden einige Fragen gestellt an mich (vom rechtsseitigen Beamten). Der ganze Akt dauerte ca 15 Minuten, in deren Zeit der linksseitige Beamte nur still in seiner Zeitung blätterte. Als mein Schreiben ausgefüllt war und fertig - da wurde nun die Funktion des linksseitigen Beamten aktiv. Das Schreiben wurde ihm herübergereicht, er machte einen Stempel drauf und schwupps - konnte ich gehen.

Das war eine bizarre Bekanntschaft mit der Funktionalität einer Beamtenstube.

Ich frage mich: "Worin liegt die innere Befriedigung solch einer Tätigkeit?"
 
Bläke = Zunge
Kuhbläke= Hinterpfuideifl ;-)

Also ein Nomen zum süddt. Verb "bläken" = schreien. Gut, da kann ich nur sagen - Insassen aller Kuhbläken, Schweinsquieken und Geißmecken vereinigt euch gegen die herablassende Art der "Hauptstädter", sich mangels eigener Produktivität und dank ersessenem Anspruch auf perpetuierte Misswirtschaft euer Geld anzueignen und obendrein zu erklären, dass ihr ja keines für einen Zug braucht. Aber da hat Parteipolitik auch mal was gutes: "Kein Zug, keine Stimme" habe ich mal im Vinschgau an einem Bahnhof gelesen. Das werden die Vertreter unserer Kuh-, Schweins- und Geißkobel schon auch begreifen.
 
ch frage mich: "Worin liegt die innere Befriedigung solch einer Tätigkeit?"

Du verstehst nix. Während der eine geschrieben hat, hat der andere sich, aus Zeitgründen in einer populärwissenschaftlichen Quelle, darüber informiert, was eine Stasiakte ist. Und erst die Sicherung dieses Wissens befähigte ihn zum rechtsgültigen Stempelschwung, ohne den die kalligraphischen Übungen des Kollegen zum Samisdat-Dasein verurteilt gewesen wäre. ;)
 
Ich habe in Darmstadt einmal auf einem Amt einen Beglaubigungsakt zum Antrag meiner Stasiakte durchführen lassen. Einen festen Termin hatte ich, zu dem man mich mit 30 minütiger Verspätung herein bat. Ein Raum, zwei sich gegenüber stehende Schreibtische. Rechts der Beamte bearbeitete mein Anliegen zur besten Arbeitszeit (keine Pausenzeit wie Mittag oder Frühstück). Der Beamte zu meiner Linken (deutlich älter und in der Hierarchie weiter oben) blätterte in einer Zeitung. Es wurden einige Fragen gestellt an mich (vom rechtsseitigen Beamten). Der ganze Akt dauerte ca 15 Minuten, in deren Zeit der linksseitige Beamte nur still in seiner Zeitung blätterte. Als mein Schreiben ausgefüllt war und fertig - da wurde nun die Funktion des linksseitigen Beamten aktiv. Das Schreiben wurde ihm herübergereicht, er machte einen Stempel drauf und schwupps - konnte ich gehen.


@Stegull - möglicherweise hatten die Geschäftsträger nach irgendwelchen Vorkommnissen ein verschärftes 4-Augenprinzip zeitweilig zu beachten, wobei einer der beiden nur als Urkundsbeamter der Einrichtung die Siegelgewalt inne hatte. ("...körperliche Dienstsiegel sind geringstmöglichst auszugeben und vor unberechtigtem Zugriff wirksam zu schützen...."), das klingt jetzt auch wieder bizarr, aber es gab/gibt dafür auch nicht von der Hand zu weisende Gründe.... :teufel:

Der Nachteil von mehrarbeitsplätzigen Dienstzimmern unter Publikumsverkehr tritt hier deutlich zu Tage: um beim Bürger keine falschen Eindrücke hervorzurufen, sollten die Bediensteten gemeinsame Pausenzeiten einrichten, denn höchstwahrscheinlich unterbrach der linksseitige Urkundsbeamte seine rechtmäßige Pausenzeit durch obige Siegelhandlung, Du @Stegull hast da ggf. was durcheinander gebracht und dich nicht mal für deren Großzügigkeit bedankt, hätte er seine Pause nämlich nicht unterbrochen, hättest DU nochmal solange warten müssen;-);-);-)
 
Du @Stegull hast da ggf. was durcheinander gebracht

Eben. Man kann doch wohl von jemand, der sich anheischig macht, bei der Behörde vorzusprechen, erwarten, dass er sich vorher über die Ausübung der Siegelgewalt in mehrplätzigen Dienstzimmern unter Publikumsverkehr durch linksseitige vazierende Beamte informiert. Das war schon immer so und andersrum war es noch nie so und wo kämen wir denn da hin, wenn es anders wäre!
 
Zuletzt bearbeitet:

Das ist eine äußerst gewagte These und mich würde mal Deine Begründung interessieren. Warum sind Beamte weniger bestechlich als Beschäftige in der Privatwirtschaft? Nach meiner Meinung und Erfahrung sind die absolut starren Strukturen der öffentlichen Hand ohne wirkliche Kontrollmechanismen prädestiniert für Bestechung.

Ich habe definitiv keine Begründung. ;-)Ich gehe schlicht nach meinem Bauchgefühl. Das täuscht mich selten. (Okay, das Bauchgefühl beruht natürlich auch auf dem Wissen, dass Bestechlichkeit bei Beamten durch Regelungen klar ausgeschlossen wird. Was nicht heißt, dass das in der Realität auch so funktioniert.)
 
@Stegull - möglicherweise hatten die Geschäftsträger nach irgendwelchen Vorkommnissen ein verschärftes 4-Augenprinzip zeitweilig zu beachten, wobei einer der beiden nur als Urkundsbeamter der Einrichtung die Siegelgewalt inne hatte. ("...körperliche Dienstsiegel sind geringstmöglichst auszugeben und vor unberechtigtem Zugriff wirksam zu schützen...."), das klingt jetzt auch wieder bizarr, aber es gab/gibt dafür auch nicht von der Hand zu weisende Gründe.... :teufel:

Der Nachteil von mehrarbeitsplätzigen Dienstzimmern unter Publikumsverkehr tritt hier deutlich zu Tage: um beim Bürger keine falschen Eindrücke hervorzurufen, sollten die Bediensteten gemeinsame Pausenzeiten einrichten, denn höchstwahrscheinlich unterbrach der linksseitige Urkundsbeamte seine rechtmäßige Pausenzeit durch obige Siegelhandlung, Du @Stegull hast da ggf. was durcheinander gebracht und dich nicht mal für deren Großzügigkeit bedankt, hätte er seine Pause nämlich nicht unterbrochen, hättest DU nochmal solange warten müssen;-);-);-)

Ein Freund, angestellt bei einer großen deutschen Krankenkasse, erklärte mir einmal Jahre später: "Weißt du, was noch schlimmer ist als zu viel arbeiten zu müssen? Gar nichts zu tun zu haben, aber so tun als würde man arbeiten." Das machte er damals jahrelang."
Ich erinnerte mich dabei an das damalige Erlebnis bei der Darmstädter Behörde. Da war man mittlerweile schon so weit, sich selbstbewußt als "von Arbeit befreite Person" zu outen.

Ich frage mich: Was macht der linke Beamte heute? Wahrscheinlich den ganzen Tag in irgendwelchen Internetforen herumtrollen.
 
Ich habe definitiv keine Begründung. ;-)Ich gehe schlicht nach meinem Bauchgefühl. Das täuscht mich selten. (Okay, das Bauchgefühl beruht natürlich auch auf dem Wissen, dass Bestechlichkeit bei Beamten durch Regelungen klar ausgeschlossen wird. Was nicht heißt, dass das in der Realität auch so funktioniert.)

Korruptionspräventionsseminare werden gern mit folgender Erklärung geschlossen:
"überlegen Sie sich gut; wie hoch sie ihre Bestechungssumme festsetzen: denn ihre Ruhestandsbezüge gehen ihnen im Fall der Fälle ggf komplett verloren,
Selbst ein "kleiner Wachtmeister" müsste jenseits der 700.000 EUR!!!
bestochen werden, damit es mehr gibt als die Pension!!!"

( dass passiert einem Angestellten nicht, auch wenn er gekündigt würde, er behält seine Deutsche Rente-Ansprüche.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo fließen denn solche Bestechungssummen pro Beamten:denken::coolguy::bye:
upload_2018-8-17_20-27-4.png
 
Ich habe definitiv keine Begründung. ;-)Ich gehe schlicht nach meinem Bauchgefühl. Das täuscht mich selten. (Okay, das Bauchgefühl beruht natürlich auch auf dem Wissen, dass Bestechlichkeit bei Beamten durch Regelungen klar ausgeschlossen wird. Was nicht heißt, dass das in der Realität auch so funktioniert.)

Bauchgefühl ist prima:super:! Ich frage mich nur, warum es dann die Paragraphen 331 ff StGB gibt, wo es explizit um Beamtenbestechung geht:denken:. Dann können die ja abgeschafft werden, Beamte sind ja anscheinend ein besonderer Menschenschlag:heilig::-D.
 
Es ist doch unsinnig, über mehr oder weniger Bestechlichkeit zu schwadronieren oder besser oder schlechter arbeitende Beamte.

Das sind Menschen, und in jeder Menschengruppe gibt es solche und solche.

Die einzige Frage ist doch, ob es des sonderprivilegierten Beamtenstands von anno dunnemals braucht um, salopp gesagt, einen Vorgang ordentlich abzuarbeiten. Ich behaupte: Nein.

Falls es nur um Zuverlässigkeit/Vertrauen ginge: Einem Arzt muss man noch mehr vertrauen als einem Sachbearbeiter, und der Arzt ist auch kein Beamter. Auch will mir nicht in den Sinn, warum Leute zuverlässiger und besser arbeiten sollten, wenn sie keinerlei Sanktionen für eklatanten Bockmist fürchten müssen, wenn es sowohl im positiven wie auch negativen Sinne schlicht und einfach EGAL ist, wie engagiert oder wie nachlässig sie arbeiten.

Ist nicht logisch.

Abgesehen von den Behörden, die das staatliche Gewaltmonopol repräsentieren, könnte die Arbeit genauso gut oder genauso schlecht auch von Angestellten erledigt werden.

bislang waren die, die ich nutzte, deutlich pünktlicher als die Bahn

Da hattest Du großes Glück!

Allerdings möchte ich die haarsträubenden Verspätungen/Flugausfälle nicht bekritteln. Sicherheit geht vor. Wenn in Frankfurt ein Gewitter tobt, hebt der Flieger in Prag eben nicht ab. Das ist auch vollkommen OK.

Mein Mann arbeitet im Ausland und ist daher leider Vielflieger. Jeden Freitag eine Zitterpartie, ob der Flieger pünktlich (oder überhaupt) startet. Stunden über Stunden vergeudete Lebenszeit auf Flughäfen. Auch dort schaukeln sich über den Tag verteilte Verspätungen auf. Ich rede von der Lufthansa, nicht von Timbuktu Air.

Auf Zwischenfälle aller Art hat niemand Einfluss, kein Beamter, kein Angestellter.
 
Einem Arzt muss man noch mehr vertrauen als einem Sachbearbeiter, und der Arzt ist auch kein Beamter.
Die Ärzteschaft weigerte sich standhaft, in irgendwelchen engeren staatlichen Banden "gefangen" zu werden, sie wollen nicht verbeamtet werden. Es gab in Westdeutschland früher Überlegungen, wie man die medizinische Grundversorgung über einen den Briten abgeschschauten nationalen Gesundheitsdienst erbringen könnte. Die Ärzteschaft lief dagegen erfolgreich Sturm.
Ärzte sind berufsstaendig auf Lebenszeit eingekammert und unterliegen auch vielen weiteren Aufsichtseinrichtungen. Sie können mit sonstigen Angestellten nicht direkt verglichen werden.

Jederman hat seinen Posten zu stehen.

Die wirklich schwer und körperlich arbeitenden Menschen werden immer noch übersehen und häufig unangemessen behandelt. Denen gegenüber sind die meisten Angestellten und Beamten tatsächlich privilegiert. Da gehören Stellschrauben nachgezogen.
VG
 
Maxe, egal unter welchem Pseudonym Du gerade schreibst – die Gedankenflucht ist und bleibt mehr als typisch.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Zurück
Top Bottom