Kleine Klaviere :-/

Ragtimer
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Wäre es denn übertrieben, ein "grosses" Klavier (> 120cm) in einen 16qm Raum zu stellen??? Ich kenne bis jetzt eher den umgekehrten Fall.

Um auch nochmal zum Thema Raum-vs-Klaviergröße zurück zu kommen:

in meinem ca. 14qm Zimmer steht ein recht brilliant klingendes 121cm Klavier, dass auch locker einen 40qm Raum füllen könnte. Anfangs war es schon gewöhnungsbedürftig, aber was soll ich sagen, ich mags halt voluminös.
Außerdem ärgert man sich ja, wenn man später mal einen größeren Raum zur Verfügung hat und das Klavier dann darin untergeht.
Es ist meiner Erfahrung nach also durchaus möglich, auch ein größeres Klavier in einen eigentlich zu kleinen Raum zu stellen, besonders wenn man entsprechende Vorkehrungen trifft (s. Sookie's Posting).

Davon abgesehen: Pfeiffer-Klaviere sind wirklich top. Hätte mir gerne auch eins gekauft, aber Gebrauchte gabs damals in meiner Umgebung nicht und neu war die Marke für mich einfach unbezahlbar.
 
Nessie
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Hallo zusammen...

Danke für die vielen positiven Meinungen zu dem 112er Pfeiffer Klavier. Ich habe heute lange mit der Besitzerin telefoniert und anschliessend auch noch über eine halbe Stunde mit dem Experten (Klavierbauer), der das Klavier begutachtet hat. Mechanik, Stimmstock und Resonanzboden sind i.O., einzig die Hämmer müssen in näherer Zukunft einmal abgezogen werden. Er konnte mir auch von einer Problematik mit den Pfeiffer Klavieren berichten: offenbar kommt es vor, dass mal beim Stimmen eine Basssaite zerreissen kann. Ist ihm selber auch schon passiert. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist generell etwas zuviel "Zug" auf den Basssaiten.

Aber mir ist eine kritische Expertise lieber als Schönrederei.

So, am Donnerstag fahr ich da mal hin, zum Probespielen... ist etwa eine gute Stunde Weg (ÖV), das kann ich grad so in den Morgen reinquetschen :D

Lg, Nessie
 
Nessie
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Hallo zusammen

Gestern war ich also das 112er Pfeiffer Klavier probespielen...

Um es gleich vorwegzunehmen: Es hat mich nicht restlos begeistert. Der Klang war zwar voluminös (für ein Kleinklavier), aber für meinen Geschmack zu hart. Dass es auf Steinfliesen steht, macht sicher auch etwas aus, aber wieviel, das ist noch schwierig abzuschätzen. Der Anschlag war jedoch angenehm und das Äussere ansprechend und gepflegt.

Doch trotz des sehr guten Preises (CHF 3000.-, ca. 2200 Euro), konnte ich mich nicht entschliessen.

Ich stelle mal ein Klangbeispiel und ein einfaches Stück hier rein, die ich aufgenommen habe. Mehr nicht, ich habe so grottenschlecht gespielt :( , entweder hatte ich spieltechnisch einen schlechten Tag oder dann waren es die Schlagschatten der schwarzen Tasten von der seitlich einfallenden Morgensonne, die mich so verwirrt haben :confused:

Und die Nebengeräusche müsst Ihr Euch einfach wegdenken :D

http://www.file-upload.net/download-2946686/Pfeiffer-Klavier-Probe.aif.html
http://www.file-upload.net/download-2946971/Pfeiffer-Sidi-Abdel-Assar.aif.html

Was haltet Ihr vom Klang?


Lg, Nessie
 
K
Kimba25
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Hmm ich habs mir jetzt mal angehört - hmm schwierig weil jeder ja einen anderen Klang bevorzugt. Also es ist nicht schlecht aber meins wärs glaub ich nciht vom Klang her.
Das musst aber du wissen - weil du wirst ja drauf spielen ;)

LG Jutta
 
PianoCandle
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Hallo Nessie,
deine Klangbeispiele mit den Tonleitern habe ich mir angehört.
Mein Fazit ist sonnenklar: Das Pfeiffer-Klavier ist wirklich sehr gut. Vom Klangtyp her ist es in der Tat etwas "maskulin" und lässt in typischer Weise noch nicht all das aus sich heraus, was es könnte, insbesondere die markencharakteristische Souveränität, die neben aggressivem Fortissimo eben auch lyrisch-melancholisches Pianissimo zulässt. Da ist aber das letzte Wort noch nicht gesprochen. Einen vergleichbaren Fall hatte ich vor drei Tagen, bei einem 17 Jahre alten Pfeiffer-122. Ich fand's schon vor dem Bearbeiten toll, und musste danach meine Begeisterung beinahe zügeln (um nicht meinen Kunden das Recht auf Gefühlsäußerungen zu klauen :p ). Dein 112er ist klanglich deutlich verwandt, und entsprechend verheißungsvoll.
Ein Förster aus den 50er Jahren kommt m. E. als gleichwertige Alternative nicht in Frage. Wenn, dann müsste es eines aus der Nach-DDR-Zeit sein.

Gruß
Martin
PianoCandle

... und aus Krach wird Klang
 
J
jazzjens
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Hallo Nessie,

die Situation ist jetzt schon etwas gemein für Dich, ich kann Dein Zögern verstehen.
Das Pfeiffer ist schlecht gestimmt und die Hämmer sollten wohl wirklich abgezogen/intoniert werden.
Nur den Hörbeispielen nach würde mir das Förster auch besser gefallen. Bisher habe ich einmal ein Förster (ca. 20 Jahre alt, ca. 120cm) gespielt, das war top.
Und es muss natürlich auch nicht jedes Pfeiffer gut sein, Behandlung/Standort/Transport ect. haben ja auch Einfluss.
Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen: Mein Klavierlehrer (Professor, Komponist) hatte eins und empfahl sie, ein Freund (profess. Pianist/Komponist) hat sich eines Mitte der 70er direkt im Werk ausgesucht, das ist heute noch unglaublich gut und er will kein anderes, letztes Jahr wurde beim Stadtfest Stuttgart einem klassischen Ensemble der Stuttgarter Oper dem Pianisten (Konzertpianist, Korrepetitor) ein kleines Pfeiffer hingestellt und er war voll des Lobes ("...es ist schon erstaunlich was man doch manchmal hingestellt bekommt!" - er meinte das positiv ;)
Auch mein Pfeiffer das ich sogar blind über Kleinanzeigen gekauft habe macht mich glücklich. Diese und noch fünf andere in versch. Klavierhäusern gespielten Pfeiffers (alle max 45 Jahre alt) spielten sich ausnahmlos souverän, schwierige Literatur liess sich in Klang und Spielbarkeit äusserst! zufriedenstellend musizieren. Nicht immer Bässe mit dem grössten "Wumms" aber Ausgewogenheit von den Tiefen bis zu den Höhen, schöne Klarheit ohne schrill zu sein (bescheidene Feinheit), und nicht zuletzt Tastengefühl/Bespielbarkeit waren immer super. Klingt wie Werbung, solls aber nicht sein, ich find auch andere klasse, nur erscheinen diese mir rel. zuverlässig.

Liebe Grüsse, Jens
 
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Nessie
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Hallo Martin

Das Pfeiffer-Klavier ist wirklich sehr gut. Vom Klangtyp her ist es in der Tat etwas "maskulin" und lässt in typischer Weise noch nicht all das aus sich heraus, was es könnte, insbesondere die markencharakteristische Souveränität, die neben aggressivem Fortissimo eben auch lyrisch-melancholisches Pianissimo zulässt. Da ist aber das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Ich war erst mal etwas erschrocken ob dem harten Klang, hat ihn mir der Klavierbauer/Experte doch als "rund, schön, romantisch" umschrieben. Dass ich noch nicht viel aus Instrumenten rausholen kann, ist mir auch klar, dazu reicht ein halbes Jahr Unterricht noch nicht aus :rolleyes:

Denkst Du, man müsste das Klavier intonieren lassen?
Und macht es einen grossen Unterschied, ob das Klavier auf Steinfliesen oder auf einem Holzparkettboden steht?

Lg, Nessie
 
Nessie
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Hallo Jens

Das Pfeiffer ist schlecht gestimmt und die Hämmer sollten wohl wirklich abgezogen/intoniert werden.
Nur den Hörbeispielen nach würde mir das Förster auch besser gefallen. Bisher habe ich einmal ein Förster (ca. 20 Jahre alt, ca. 120cm) gespielt, das war top.

Naja, das Förster müsste auch wieder mal gestimmt werden :D
Da klimpern jeden Tag Kinder drauf herum (und nicht unbedingt nur solche, die Klavier spielen können). Wie es sonst in Schuss ist, habe ich keine Ahnung - nur dass es alle Jahre mal gestimmt wird.

Ist es denn so, dass nicht abgezogene, abgenutzte Filze einen grelleren Ton verursachen (härterer Anschlag)? Die Bässe vom Pfeiffer klingen auch gar metallisch... Da ich auch nicht weiss, was Hämmer abziehen und eine Intonation so kosten (in der Schweiz!) :confused: , ist das alles etwas schwierig einzuschätzen. Ich will ja nicht einige Tausend investieren für ein Klavier, dass mir dann doch nicht 100%ig zusagt. :shock:

Eine Woche habe ich noch etwa, dann muss ich Bescheid geben, ob ich das Pfeiffer will oder nicht. Ich bin nämlich nicht die einzige, die interessiert ist...

Lg, Nessie
 
PianoCandle
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Hallo Nessie,
hier gebe ich dir mal ein Klangbeispiel des erwähnten Pfeiffer-122...
(Nur die untersten drei Töne klingen mupfig, aber sowas gibts auch bei großen hochwertigen Flügeln.)
Könnte dir sowas gefallen?
Falls nicht, dann kommt auch das 112er für dich nicht in Frage.
Falls ja, dann lässt sich auf jeden Fall was machen.
Aber warten wir erstmal deine Reaktion ab.

(An alle: Das Klangbeispiel habe ich wieder gelöscht. Nessie hat's gehört und einen Eindruck bekommen. Für allgemeine weitere Beurteilungen war das Beispiel nicht repräsentativ genug. Bei Gelegenheit werde ich Vergleichbares in besser beurteilbarer Ausfertigung zu Gehör bringen. Tut mir leid...)

Gruß
Martin
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Ambros_Langleb
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hier gebe ich dir mal ein Klangbeispiel des erwähnten Pfeiffer-122...

Hallo Martin,

ich bin nicht Nessie und will mich hier auch gar nicht einmischen. Es würde mich aber sehr interessieren, wie Du den Klang dieses Klaviers charakterisieren würdest (und das keineswegs deshalb, weil man sich derzeit hier den Kopf zerbricht, wie man Musik mit sprachlichen Mitteln beschreiben kann;)).

Dank und Gruß,

Friedrich
 
PianoCandle
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Es würde mich aber sehr interessieren, wie Du den Klang dieses Klaviers charakterisieren würdest (und das keineswegs deshalb, weil man sich derzeit hier den Kopf zerbricht, wie man Musik mit sprachlichen Mitteln beschreiben kann

Danke für deine Nachfrage, Friedrich.
Sie kommt bei mir - dank der Klammerbemerkung - etwas zwiespältig an. Ich werde dir zunächst in einer PN antworten und auf gleichem Wege deine Einschätzung entgegennehmen, bevor ich mich hier weiter äußere. Ist halt ein sensibles Terrain...

Gruß
-m-
 
Nessie
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Hallo Martin

Danke für das Klangbeispiel! Es scheint wirklich keine Pfeiffer-Liebe für mich zu werden, obschon mir Dein Spiel natürlich um Lichtjahre besser gefällt, als mein Geklimper :floet:

Bevor ich auf Klaviersuche ging, dachte ich immer, ich stehe auf klare, voluminöse, nicht zu weiche Töne. Hab ich mich wohl geirrt.

Gibt es bei Klavieren eigentlich Liebe auf den ZWEITEN Blick - ähh - Ton? :D


Hallo Friedrich

will mich hier auch gar nicht einmischen. Es würde mich aber sehr interessieren, wie Du den Klang dieses Klaviers charakterisieren würdest (und das keineswegs deshalb, weil man sich derzeit hier den Kopf zerbricht, wie man Musik mit sprachlichen Mitteln beschreiben kann;)).

Das empfinde ich gar nicht als Einmischung, im Gegenteil! Für mich als absolute Anfängerin ist es enorm schwierig, eine Klangbeschreibung zu finden, die richtig interpretiert wird...

Lg, Nessie
 
J
jazzjens
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Hallo Nessie,

wie gesagt, in diesem Zustandsvergleich würde ich auch lieber auf dem Förster ein Vorspiel geben, ohne Frage! ;)
Ausgewogenheit, Klangqualität und das Ausklingen in den Höhen gefällt auch mir hier beim Förster (erstmal) wesentlich besser.
Ob das Pfeiffer dann nach sachverständiger Behandlung den momentan schöneren Klang des Försters bekommt oder sogar topt? Darauf kann ich natürlich keine Garantie geben.
Meiner Erfahrung nach haben mich eben vergleichbare Pfeiffers noch nie enttäuscht, diese waren allerdings alle in gutem Zustand, gestimmt und gut intoniert.
Förster und in Deinem ersten Posting nanntest Du noch Grotrian-Steinweg, Bechstein und Ibach, evtl. aus den 70/80ern oder jünger. Falsch machst Du damit ja als Auswahl auch überhaupt nichts.

So richtig kann ich Dir also nicht helfen, da ich dieses Pfeiffer nicht unter den Fingern hatte, denn da entscheidets sichs für mich.
Es bleibt ein Risiko für Dich, aber es lässt sich wohl nach Überholung rel. gut auch wieder verkaufen, Du hättest halt Zeit und Mühe investiert. Unnötige oder mit guten Erfahrungswerten - je nach Deiner Sichtweise.


LG Jens

Nachtrag: Sorry, das mit dem Verkaufen war deppig - bist ja in der Schweiz und da sind die noch weniger bekannt
 
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Nessie
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Hallo Jens

Das Ibach Klavier vom Klarinettenlehrer wäre leider nur 108 cm hoch und stammt aus dem Jahre 1968. Etwas grösser darfs also schon sein.

Als unnötige Mühe erachte ich die Klaviersuche nicht, da sich mit jedem angespielten Klavier die Vergleichsmöglichkeit erhöht. Und damit mich meine Erinnerung nicht trügt, habe ich eben das Aufnahmegerät mitgenommen.

Somit geht die Suche weiter... jetzt wüsste ich einfach gerne, welche Klaviere denn einen vollen, WEICHEN, aber nicht dumpfen Klang haben??? Damit ich weiss, wonach ich Ausschau halten soll?

Sauter, Grotrian Steinweg, Seiler, Sabel, Ibach, Feurich? Kenne ich alle nicht...

Lg, Nessie
 
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... jetzt wüsste ich einfach gerne, welche Klaviere denn einen vollen, WEICHEN, aber nicht dumpfen Klang haben??? Damit ich weiss, wonach ich Ausschau halten soll?

Sauter, Grotrian Steinweg, Seiler, Sabel, Ibach, Feurich? Kenne ich alle nicht...

Lg, Nessie

Von den genannten: Viele Seiler, typischerweise die kleineren aus den 70er/80er Jahren.
Viele kleine bis mittelgroße Grotrian, 60er-70er Jahre.
Manche Sauter, vorzugsweise 50er Jahre, später werden sie immer knackiger.
Sabel - keine Ahnung.
Ibach, 50er-60er Jahre, auch manche spätere. Vor allem aber auch Ibäche aus der Vorkriegszeit. Heiße Empfehlung!
Weiss (Spaichingen), 50er-70er Jahre, könnten ein "Geheimtipp" sein.
Bechstein - da geht auch vieles, bis zum absoluten Optimum, aber u. U. kostenträchtig.
Feurich geht tendenziell in Richtung Pfeiffer.
Aus der Vorkriegszeit ist hier insbesondere auch Weissbrod zu erwähnen.

Gibt noch mehr...

Gruß
Martin
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... und aus Krach wird Klang
 
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Hi Nessie,

...einen vollen, WEICHEN, aber nicht dumpfen Klang...
danke! - das ist gut und einfach beschrieben! Genau den bevorzuge ich auch :)
Wenn dann noch gute Bespielbarkeit (Tastengefühl, Gewichtung...) dabei sein soll dann geh nach Leonberg und spiel das erwähnte 1964er Teak Pfeiffer (leider ca 5000€). Das hat dies alles meiner Meinung nach aussergewöhnlich! gut, so wie es steht, ohne Veränderungen machen zu müssen.
Wieso gerade dieses eine Kleine das hat kann ich nicht sagen, Intonation, gutes Holz, das lange "Reifen" in gut klimatisierten Räumen???
So, genug für mich "gepfeiffert" :)
Sabel kenne ich nicht aber alle andern sind wirklich gute Marken und evtl. kommst Du auch an Erfahrungswerte wegen Intonation, evtl. hilft da ein guter Klavierhändler und zeigt Möglichkeiten, vorher/nacher.

Liebe Grüsse, Jens
 
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Feurich geht tendenziell in Richtung Pfeiffer.

Das überrascht mich jetzt ein wenig. Für mein Empfinden sind die Feurich-Klaviere die ich kenne (darunter mein "altes" und mein neues ;)), eher weich und halbwegs zwischen Deinem Pfeiffer-Klangbeispiel und Blüthner angesiedelt, also tendenziell romantisch, wenn auch nicht so ausgeprägt (vielleicht kann ich aber auch mangels Qualitäts-Equipment Dein Beispiel nicht richtig einschätzen).

@Nessi
Feurich hat einen Händler in Winterthur (Horak, meine ich, heißt er - läßt sich aber unter feuerich.ch ausmachen); wenn das nicht allzuweit von Dir weg ist, kannst Du Dir ja selber ein "Hörbild" machen.

@Martin
Meine Klammerbemerkung war ohne jede Boshaftigkeit gemeint - ich kann manchmal einfach einer sprachlichen Versuchung nicht widerstehen ;)


Schöne Grüße,

Friedrich
 
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(und das keineswegs deshalb, weil man sich derzeit hier den Kopf zerbricht, wie man Musik mit sprachlichen Mitteln beschreiben kann;)).

das wäre kein sonderlicher Grund, sich die Köpfe zu zerbrechen :) - man ereifert sich ja darüber, ob man´s kann oder genauer gesagt: man ereifert sich, weil man gerne hätte, dass man´s nicht kann... so von wegen Emotionen und Geheimnis usw... ... :D :D

und was den Klang bestimmter Klaviere betrifft: da wird man wohl ohne Vergleiche kaum auskommen können - - letztlich entscheidend aber ist, was das jeweilige Instrument an klanglicher Vielfalt ermöglicht. Je weniger differenzierungsfähig ein Instrument ist, umso weniger differenziert wird die darauf gespielte Musik wirken.

herzliche Grüße, Rolf
 
 

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